Europas Mobilitätsbegleiter.
Weit mehr als nur Pannenhilfe!
Ihre Suche
Schreiben Sie uns eine E-Mail
notruf@ace.de
Rufen Sie uns an
+49 711 530 33 66 77
Schreiben Sie uns eine E-Mail
info@ace.de
Die Reichweite ist eines der wichtigsten Themen beim Elektroauto, die Reichweitenangst beeinflusste lange sogar die Wahl des nächsten Fahrzeugs. Auch wenn moderne Modelle inzwischen deutlich weiter kommen als frühe Generationen, hängt die tatsächliche Reichweite stark vom Fahrverhalten, der Witterung und natürlich der Batteriegröße ab. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können Sie jedoch mehr aus der Batterie herausholen und Ihre Reichweite erhöhen.
Ihr persönlicher Fahrstil beeinflusst die Reichweite des Elektroauto erheblich. Wer die folgenden Tipps berücksichtigt, kann den Verbrauch um bis zu 50 Prozent senken.
Vorausschauend fahren: Bremsen und Beschleunigen kostet Energie. Wenn Sie den Verkehr im Blick behalten, können Sie gleichmäßiger fahren.
Rekuperation nutzen: Viele E-Autos gewinnen beim Bremsen Energie zurück. Achten Sie auf die richtige Einstellung und lassen Sie das Fahrzeug „segeln“, wenn es sinnvoll ist, deaktivieren sie also die Rekuperation auf der Autobahn oder wählen Sie eine niedrige Stufe.
Geschwindigkeit drosseln: Schon 20 km/h weniger auf der Autobahn können die Reichweite deutlich steigern.
Eco-Modus einschalten: Viele Fahrzeuge haben Fahrprogramme, die Motorleistung und Klimatisierung anpassen, um Energie zu sparen.
Der ACE bietet in Zusammenarbeit mit der EnBW für ACE-Mitglieder den ACE e-POWER Tarif an. Damit können Sie Ihr Elektroauto im größten Schnelladenetz Deutschlands laden. Die Ladekarte bietet Ihnen die Möglichkeit, schnell, einfach und überall zu laden und das an mehr als 800.000 Ladepunkten in 17 Ländern Europas. Profitieren Sie hierbei von den speziellen Tarifen und Services, die ACE e-POWER bietet.
Klima- und Komfortfunktionen benötigen besonders viel Energie, nutzen Sie diese daher bedacht.
Vorklimatisieren: Nutzen Sie die Standheizung oder -kühlung, solange das Auto noch am Strom hängt. So belasten Sie die Batterie während der Fahrt weniger und maximieren die Reichweite.
Sitz- und Lenkradheizung bevorzugen: Diese verbrauchen weniger Strom als die Innenraumheizung. Der Tipp gilt aber vor allem für Kurzstrecken. Sobald das Fahrzeug einmal geheizt oder gekühlt ist, wird nur noch wenig Energie benötigt, um die Wohlfühltemperatur aufrecht zu erhalten.
Klimaanlage sparsam einsetzen: Dauerhafte Maximalleistung kostet Reichweite. Im Hochsommer ist es außerdem sinnvoll, zunächst das Auto zu lüften, bevor Sie die Klimaanlage einschalten.
Wärmepumpe: Eine Wärmepumpe im E-Auto benötigt für die Heizung deutlich weniger Energie als eine klassische elektrische Heizung. Das senkt den Stromverbrauch, besonders im Winter, und kann die Reichweite um bis zu 20 % erhöhen.
Luftwiderstand reduzieren: Dach- oder Heckboxen und Fahrradträger erhöhen den Luftwiderstand, was sich beim Elektroauto besonders auf die Reichweite auswirkt.
Reifendruck prüfen: Zu niedriger Luftdruck steigert den Rollwiderstand und senkt die Reichweite.
Gewicht verringern: Mehr Gewicht bedeutet mehr Energiebedarf bei Beschleunigung und am Berg sowie höheren Rollwiderstand. Räumen Sie daher alles aus dem Fahrzeug, was nicht unbedingt benötigt wird.
Hohe Ladezustände vermeiden: Die meisten Lithium-Ionen-Batterien halten länger, wenn sie nicht ständig auf 100 % geladen werden. Optimal sind bei den üblichen NMC-Akkus (Nickel, Mangan, Kobalt) Ladestände zwischen 20 und 80 %. Bei günstigen LFP-Akkus kann das anders sein, manche dieser Eisenphosphat-Akkus sollen regelmäßig auf 100 Prozent geladen werden. Mehr dazu findet sich im (digitalen) Handbuch.
Sweetspot kennen / Ladepausen einplanen: Bei vielen Elektroautos liegt der Optimalbereich aus schnellem Vorankommen und moderatem Verbrauch (Engl. Sweetspot) bei 110 bis 120 km/h. Manchmal ist es jedoch auch sinnvoll, wenige lange Stopps einzulegen und diese mit einem kleinen Einkauf, einer kurzen Wanderung oder Essenspause zu verbinden - dann kann auch über 80 Prozent geladen werden. Dafür muss bei manchen Fahrzeugen allerdings die Lade-Einstellung geändert werden, sonst endet der Ladevorgang automatisch bei 80 Prozent.
Entscheidend für eine hohe Reichweite sind vor allem eine vorausschauende Fahrweise, moderate Geschwindigkeiten und möglichst wenig unnötiges Gewicht. Auch der richtige Reifendruck und das entfernen von Aufbauten wie Dachträgern, wenn sie nicht benötigt werden, wirken sich positiv aus. Bei kalten Temperaturen lässt sich zudem Strom sparen, wenn Heizung und Klimatisierung möglichst effizient eingesetzt werden oder das Fahrzeug schon vor der Fahrt - noch an der Stromleitung - vorgewärmt werden.
Die Heizung erhöht den Stromverbrauch eines Elektroautos und kann die Reichweite insbesondere bei niedrigen Außentemperaturen deutlich verringern. Besonders auffällig ist dies auf Kurzstrecken, dort kann sich der Verbrauch bis zu verdoppeln. Anders als beim Verbrenner steht die Abwärme des Motors nicht in ausreichendem Maß zum Heizen des Innenraums zur Verfügung. Je nach Fahrzeug und Heizsystem fällt der Effekt unterschiedlich stark aus. Sitz- und Lenkradheizung sind meist effizienter als das Erwärmen der gesamten Innenraumluft. Wärmepumpen können den Verbrauch deutlich senken.
Mit steigender Geschwindigkeit nimmt der Luftwiderstand stark zu und damit auch der Energiebedarf des Fahrzeugs. Auf der Autobahn wird deshalb deutlich mehr Strom verbraucht als bei niedrigeren Geschwindigkeiten. Besonders ab etwa 100 km/h macht sich der zunehmende Luftwiderstand bemerkbar. Schon eine moderate Reduzierung der Geschwindigkeit kann den Verbrauch und damit die Reichweite spürbar verbessern.
Ratgeber
Ratgeber
Mitgliedervorteil