3. Perfektion zur Wertsteigerung

Das von Grund auf gereinigte Fahrzeug liefert die Basis für weitere Perfektionierung.

 

Auf der Wunschliste ganz oben steht dabei die Entfernung von Kratzern. Der Gebrauch von feinem 2000er-Nassschleifpapier mit anschließendem
Finish per Politur ist allerdings nur erfahrenen Heimwerkern zu empfehlen. Da kann mehr schiefgehen, als dem Bastler lieb ist. Diese Erkenntnis gilt im Übrigen auch für den Gebrauch von Poliermaschinen zur Aufbereitung strapazierter Autolacke.

 

So sollte man zur Vermeidung von Hologrammkratzern im Lack nur hochwertige Schwammaufsätze auf den Polierkopf ziehen. Lammfell leistet gute Ergebnisse, wenn damit in einem ersten Arbeitsgang leichte Lackkratzer maschinell aufgearbeitet werden sollen. Soll der Laie dann lieber nur von Hand polieren? Im Prinzip ja, wenn man keine allzu hohen Ansprüche stellt. Denn bei der Verarbeitung von Hand entstehen nicht die notwendigen Temperaturen für wirklich perfekten Glanz. Immerhin: Im großen ACE-Politurtest des vergangenen Jahres ließ sich bei dieser Art der Verarbeitung ein gewisser Erfolg sogar physikalisch feststellen. Für neuwertige Autolacke schwört mancher auf die Wirkung von Autowachsen als Langzeitschutz vor Umwelteinflüssen. Offenbar eine Glaubensfrage. Im ACE-Dauerversuch vor knapp zwei Jahren jedenfalls war am Ende einer sechswöchigen Versuchsphase mit jeweils zweiwöchentlichem Waschen auf den Testfahrzeugen kaum noch Wachs nachzuweisen.

 

Tipp: Bedenkenswerte Alternative zur Lackpflege von Hand ist die Aufbereitung beim Profi. Die funktioniert wirklich.

 

1. Das Minimum für Faulenzer

 

2. Handarbeit mit Augenmaß

 

4. Profi-Pflege beim ACE-Partner

 


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Glänzende Aussichten

Copyright: ACE LENKRAD (Stand vom 01.03.2012)
Autor: Wolfgang Hoffmann
Foto(s): Emmerling