Aktion 2005: Schlagloch


„Teufelskreis“ Schlagloch


Deutschlands Straßen werden zunehmend schlechter. Was für den Fahrer vielleicht „nur“ eine unangenehme „Rüttelei“ ist, ist für Autos insbesondere für Stoßdämpfer und Reifen eine beinahe tägliche Leidensgeschichte, die immer häufiger in Schäden am Fahrzeug oder gar Unfällen endet. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass laut einer Umfrage der DEKRA  etwa 62 % der befragten Kraftfahrer eine deutliche Verschlechterung des Straßenzustands beklagen. Immerhin 29 Prozent der Befragten gaben an, dass der mangelhafte Zustand einer Straße schon einmal zu Beschädigungen an ihrem Fahrzeug geführt hat. Dabei sind die Schäden am Fahrzeug durch Schlaglöcher meistens keine Lappalie, sondern ein enormes Sicherheitsrisiko, aber auch eine Gefahr für die Umwelt.

Schlagloch

Im April 2005 hatte der ACE stichprobenartig den Zustand in 150 Städten und Gemeinden unter die Lupe genommen. Dabei wurden auf einer Strecke von insgesamt nur 3.500 Metern 1.300 Schlaglöcher und sonstige Straßenschäden fotografisch dokumentiert.
"Dadurch werde nicht nur der Geldbeutel der Autofahrer sondern auch die Verkehrssicherheit in Mitleidenschaft gezogen", so ACE-Chef Wolfgang Rose.

Schlaglöcher gibt es auch in diesem Jahr! Daher geht diese Aktion weiter. Und inzwischen „beschäftigt“ der ACE auch den ersten bundesweiten ehrenamtlich tätigen ACE Schlagloch-Sheriff. Er nimmt Meldungen über kaputte Straßen entgegen, leitet diese an die zuständige Behörde weiter und bittet um Beseitigung der Straßenschäden. Er hackt nach, informiert die Presse und auch die Bürger, die sich hilfesuchend an ihn wenden,  über den  Stand der Dinge. Und hier geht’s zum Meldeformular:

Zum Meldeformular

Presseberichte

Lesen Sie ausführliche Hintergrundberichte zum Thema.

Kommunale Etats für Straßensanierung: ACE-Erhebung
ACE-Vorsitzender Wolfgang Rose: Statement
Zustand der kommunalen Straßeninfrastruktur: Langfassung
Zustand der kommunalen Straßeninfrastruktur: Kurzfassung