Besuch beim ZDF in Mainz

Faszinierende Einblicke ins Sendezentrum
Die Kreisverbände Rhein-Main und Main-Kinzig/Wetterau lösten großes Interesse bei den ACE-Mitgliedern für den Besuch beim Zweiten Deutschen Fernsehen in Mainz aus. Mit Günter Knoll (Regionalvorstand Hessen) und Anton Hofmann (KV MKK) trafen sich die Teilnehmer vor dem Eingang zum ZDF-Sendezentrum auf dem Lerchenberg.

Zur Geschichte und Gegenwart
Hans-Joachim Steinmetz von der Hauptabteilung Kommunikation und Zuschauerredaktion begrüßte die ACE-Besuchergruppe. Er schilderte kurz die Entstehungsgeschichte des ZDF und erinnerte an den offiziellen Sendebeginn am 1. April 1963 aus den provisorischen Studios in Eschborn. Ein Jahr später schon wurde der Taunusfilm aus Wiesbaden gesendet. Das ZDF kaufte bereits 1962 ein im Mainzer Stadtteil Lerchenberg gelegenes Grundstück
und baute ab dem Frühjahr 1974 das 14-stöckige Redaktions- und Verwaltungsgebäude. 1977 begannen die Erdarbeiten für das Sendebetriebsgebäude. In dem Rundbau mit einem Durchmesser von 166 Metern - der nach sechsjähriger Bauzeit fertig wurde - nahm dann schließlich am 6. Dezember 1984 das neue Sendezentrum (das damals größte in Europa) seinen Betrieb auf.
Heute verfügt der Sender über 16 Inlandsstudios – je eins in den Bundesländerhauptstädten. In Berlin wird seit Februar 2000 zusätzlich das Hauptstadtstudio im Zollernhof, Unter den Linden, betrieben. Für die Berichterstattung aus dem Ausland sind 18 Auslandsstudios zuständig, davon zwei in den Vereinigten Staaten (New York und Washington, D.C.).

Über die Programmfamilie
Aufgaben, Organisation und Finanzierung des ZDF sind im ZDF-Staatsvertrag geregelt. Dies wurde in einem Einführungsfilm geschildert und während der gesamten Besichtigungstour durch das Sendezentrum von Hans-Joachim Steinmetz ausführlich erläutert. Steinmetz informierte über die gesamte Programmfamilie und –beteiligungen. Das ZDF trägt, gemeinsam mit der ARD und allen 16 deutschen Bundesländern die öffentlich-rechtliche Körperschaft Deutschlandradio (DLR) mit den drei nationalen Hörfunkprogrammen Deutschlandradio Kultur, Deutschlandfunk und DRadio Wissen. Es beteiligt sich zudem, in Zusammenarbeit mit anderen Rundfunk- bzw. Fernsehanstalten, an folgenden Fernsehprogrammen: 3sat, Phoenix, ARTE und KiKA . In seinem Digitalpaket (DVB) ZDFvision sind zusätzlich frei zu empfangen: ZDFinfo, ZDFneo und ZDFkultur.

Der krönende Abschluss für die Besuchergruppe war der Besuch und die Diskussion mit der Moderatorin Lissy Ishag in der Live-Sendung „hallo Deutschland“ im ZDF-Studio 3.

Kontakt:

Anton Hofmann
E-Mail: hofmann.ak(at)t-online.de