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Elektromobilität

Die Bundesregierung hat bis zum Jahr 2020 das Ziel von einer Million Elektrofahrzeugen ausgegeben. Für uns Grund genug, unseren Mitgliedern Informationen rund um die Elektromobilität zu bieten.

Firmen wie Mercedes, Tesla, Nissan, Peugeot oder Renault bieten bereits alltagstaugliche Fahrzeuge an. Das Ladenetz in Deutschland für E-Mobile wird immer weiter ausgebaut. Hiermit wird der Grundstein für eine emissionsarme Mobilität gelegt, um auch in Zukunft die individuelle Mobilität gewährleisten zu können.

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Pedelecs und E-Bikes


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Fahrrad mit elektrischer Hilfe

Das Angebot an Fahrrädern mit elektrischem Antrieb ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. E-Bikes und Pedelecs ("Pedal Electric Cycles") bilden mit unterschiedlichen Antriebskonzepten, Bauweisen und Geschwindigkeiten verschiedene Klassen von Elektro-Rädern, die für den Laien häufig nur schwer zu unterscheiden sind. Zum einen stellt sich die Frage, welches Rad für welchen Gebrauchszweck das Richtige ist. Zum anderen sind unterschiedliche rechtliche Vorgaben zu beachten, die je nach Rad-Typ gelten.

Begriffsbestimmung: E-Bike, Pedelec 25 und S-Pedelec

E-Bike
Der Begriff E-Bike wird im Allgemeinen für alle Zweiräder mit Elektromotor verwendet – ob mit oder ohne Pedalantrieb. Zur Kategorie der E-Bikes gehören deshalb sowohl Pedelecs als auch Elektroroller und Motorräder mit Elektromotor.

Pedelec 25
Pedelecs sehen auf den ersten Blick aus wie ein herkömmliches Fahrrad. Um vorwärts zu kommen muss in die Pedale getreten werden. Ein Elektromotor sorgt jedoch dafür, dass jeder Tritt elektrisch unterstützt wird.

Der Begriff Pedelec 25 bezeichnet Fahrräder mit Elektromotor, die mit Tretunterstützung ein Tempo von bis zu 25 km/h erreichen. Nach Erreichen dieser Geschwindigkeit schaltet sich der  Elektromotor ab. Ein Pedelec 25 gilt in der StVO als Fahrrad. Dies gilt auch für Fahrzeuge, die mit elektrischer Tretunterstützung eine Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h erreichen und darüber hinaus über eine Anfahr- oder Schiebehilfe verfügen. Die Geschwindigkeit der Schiebehilfe darf 6 km/h nicht überschreiten, selbst wenn dafür nicht in die Pedale getreten wird.

Rechtliche Bedingungen:

  • Für den Betrieb benötigt man keinen Führerschein.
  • Alle Regelungen der StVO für Fahrräder gelten auch für Pedelecs 25. So dürfen Fahrer eines Pedelec 25 Radwege und Fahrradstraßen benutzen.
  • Alle sonstigen technischen Ausführungen müssen einem Fahrrad entsprechen.

Pedelec 45 oder S-Pedelec
Ein Pedelec 45 (oft wird auch der Begriff S-Pedelec verwendet) beschreibt ein Fahrrad, das mit Tretunterstützung eine Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h erreichen kann. S-Pedelecs gelten in der StVO als Mofas.

Rechtliche Bedingungen:

  • Für den Betrieb benötigt man einen Führerschein, der mindestens der Klasse M entspricht.
  • Ein Radweg darf nur bei Zusatz „Mofas frei“ oder außerorts benutzt werden. Ansonsten müssen Pedelecs 45 auf öffentlichen Straßen bewegt werden.
  • Für ein Pedelec 45 besteht eine Versicherungspflicht. Das Fahrzeug muss mit einem Versicherungskennzeichen versehen werden und benötigt einen Rückspiegel.
  • Achtung: Für S-Pedelecs gilt die Helmpflicht.

Welches für welchen Zweck?

Das Angebot an Fahrrädern mit elektrischem Antrieb ist in den letzten Jahren explosionsartig angewachsen. 95 Prozent der E-Bikes gehören zur Kategorie der führerscheinfreien Pedelecs 25. Die Bandbreite reicht vom preisgünstigen Vehikel aus dem Supermarkt oder Baumarkt bis zum High-Tech-Bike vom Fachhändler. Den zweifelhaften Ruf, eher für die reiferen Generationen zu taugen, haben Pedelecs längst abgelegt. Kompletträder und Akkus sind in den letzten Jahren billiger geworden und werden längst von allen Altersklassen bewegt. Während es nach oben hin keine Altersbeschränkung gibt, wird vom Griff zum elektrounterstützten Fahrrad für Kinder und Jugendliche allerdings abgeraten.

Bauart/Fahrwerk

Pedelecs werden in vielen verschiedenen Bauformen angeboten: Die größte Stabilität und Spurtreue gewährleisten klassische Diamant- und Trapezrahmen. So genannte Wave-Rahmen bestechen zwar durch einen niedrigen Durchstieg, reagieren aber oft empfindlich auf Bodenunebenheiten und höhere Geschwindigkeiten. Wer ein Pedelec ins Auge fasst, sollte sich während einer ausgiebigen Probefahrt davon überzeugen, dass das Rad ruhig und verwindungsfrei läuft.

Pedelecs werden in verschiedenen Rahmengrößen angeboten. Je größer der Rahmen, desto besser ist der Geradeauslauf. Je kleiner der Rahmen, desto wendiger ist das Rad. Als Faustformel zur Bestimmung der korrekten Rahmengröße gilt die Berechnung: Bein-Innenlänge in Zentimeter mal 0,574. Vorsicht: Bei herkömmlichen Rädern ohne Elektrounterstützung kommt eine andere Formel zur Anwendung. Man kann deshalb nicht von der Rahmenhöhe eines vorhandenen Rades auf die benötigte Größe eines Pedels schließen.

Komfortbedürfnisse, aber auch der Wunsch nach einer sicheren Führung des Vorderrades wird durch eine Gabelfederung bedient. Hier gibt es verschiedene Konstruktionen, die auf den Einsatzzweck abgestimmt sind. So genannte “Fullys” verfügen darüber hinaus über eine zusätzliche Federung der Sattelstütze oder der Hinterradschwinge.

Elektroantrieb

Mal sitzt der Antrieb im Vorderrad, mal zentral an den Pedalen, mal im Hinterrad. Generell ist der Vorderradantrieb inzwischen selten geworden. Da bei so einem Antrieb das Vorderrad erheblich schwerer ist als bei einem normalen Fahrrad, führt ein Vorderradantrieb zu einem deutlich abweichenden Fahrgefühl und ist i.d.R. auch nicht zu empfehlen. Mittelmotor und Kettenmotor am Hinterrad werden derzeit beide auf dem Markt angeboten. Inzwischen gibt es einen leichten Trend zum Mittelantrieb, da hier – besonders wenn die Akkus auch mittig am Rahmen platziert sind – eine optimale Gewichtsverteilung und ein niedriger Schwerpunkt vorhanden sind.

Verkehrsrechtliche Einordnung von Pedelecs

Jetzt ist es per Beschluss des Bundestages amtlich: Auch Fahrräder mit elektrischer Tretunterstützung bis 25 km/h, sogenannte Pedelecs, sind im verkehrsrechtlichen Sinne als Fahrräder anzusehen. Das schließt ausdrücklich auch solche Pedelecs ein, deren Anfahr- oder Schiebehilfe bis 6 km/h wirkt, selbst wenn dafür nicht in die Pedalen getreten wird. Der neue Paragraf 1 Absatz 3 des Straßenverkehrsgesetzes ist am 21. Juni 2013 in Kraft getreten.

Akku-Befestigung

Die Befestigung des Akkus findet je nach Ausführung an verschiedenen Orten statt. Unter dem Gepäckträger angebracht bleibt die klassische Fahrrad-Optik am besten erhalten. Allerdings kann die zusätzliche Anbringung von Fahrradtaschen erschwert werden. Der Akku hinter dem Sattelrohr wirkt sich schwerpunktgünstig aus, erschwert aber teilweise den Akkutausch für den Ladevorgang. Ebenfalls günstig auf den Schwerpunkt wirkt sich ein am vorderen Rahmenrohr positionierter Akku aus. Durch die Lage wird möglicherweise der Platz für eine Wasserflasche knapp. Sinnvoll ist, verschiedene Konstruktionen im Rahmen einer Probefahrt miteinander zu vergleichen. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, ob der Akku abschließbar ist und ob er sich leicht zum Laden entfernen lässt.

Das Aufladen selbst geschieht mittels des mitgelieferten Ladegeräts, das an eine normale Haushaltssteckdose angeschlossen wird. Bereits vor dem Kauf sollte man darauf achten, wie lang der Ladevorgang bis auf 80 oder 100 Prozent dauert.

Akkuleistung und Reichweite

Laut Herstellerangaben liegt die Reichweite einer Akkuladung zwischen 80 und 200 Kilometern. Ob diese Werte unter realistischen Bedingungen tatsächlich erzielt werden, ist unter anderem von der Strecke, der Topografie des Geländes und der Temperatur abhängig. Gleichsam spielt das Gewicht des Fahrers eine wesentliche Rolle. Prospektangaben beziehen sich darüber hinaus in der Regel auf den Einsatz der geringsten möglichen elektrischen Unterstützung auf ebener Strecke. Die Zuschaltung der größtmöglichen Elektrounterstützung kann die Reichweite auf nur noch ein Drittel des Optimalwertes absinken lassen.

Bei älteren Akkus können Leistung und Reichweite der Batterie erheblich schwanken. Werte zur Akku-Lebensdauer von 20.000 Kilometern oder mehr sollten bei Batterien der ersten Generation kritisch betrachtet werden. Moderne Akkus dagegen gelten als relativ unempfindlich gegenüber häufiger durchgeführten Ladevorgängen, ein sich negativ auswirkender Memory-Effekt muss nicht befürchtet werden.

Ausstattung

Wichtig ist, dass auch Bremsen und die übrige Ausstattung eine hohe Qualität haben und für das höhere Fahrzeuggewicht und höhere Geschwindigkeiten ausgelegt sind. Empfehlenswert sind hydraulische Scheiben- oder Felgenbremsen. In Kombination mit einer Nabenschaltung lässt sich auch der Wunsch nach einer Rücktrittbremse erfüllen.

Was einst der Tacho war, ist heute der Bordcomputer. Dieser bietet über die Geschwindigkeit hinaus Informationen zum gewählten Modus, dem Ladestand des Akku und der voraussichtlichen Reichweite.

Kosten

Beim Kauf des Pedelecs gilt wie beim allgemeinen Fahrradkauf, dass gute Qualität ihren Preis hat. Wer im Supermarkt ein Pedelec zum Spartarif erwirbt, muss i.d.R davon ausgehen, dass für diesen Preis weder ein hochwertiger Rahmen noch eine hochwertige Ausstattung zu haben sein werden. Es gibt eine Reihe von Organisationen oder Fachzeitschriften, die regelmäßig Pedelec-Tests durchführen. Der ACE empfiehlt, sich in einem Fachgeschäft beraten zu lassen und mehrere Pedelecs Probe zu Fahren.

CO2-Emissionen

Die mit der Benutzung von Pedelecs verbundenen CO2-Emissionen sind vom Strom-Mix abhängig, mit dem die Batterien geladen werden. Um Emissionen einzusparen, empfiehlt sich Strom aus regenerativen Energiequellen zu nutzen. Im Gegensatz zum PKW ist ein Pedelec immer umweltschonender.

Verschiedene Hersteller bieten Pedelecs mit Elektromotoren an, die ca. 10 Prozent der Bremsenergie in elektrische Energie umwandeln können. Im Stadtverkehr ist diese Lösung besonders effizient.

Verkehrssicherheit

Kritiker sehen insbesondere in der höheren Durchschnitts- und Höchstgeschwindigkeit steigende Verkehrsrisiken. Eine Gefahrenzunahme durch eine wachsende Anzahl an Überholmanövern und ein erhöhtes Unfallrisiko in unübersichtlichen Situationen, wie z.B. in Ausfahrten oder an Kreuzungen, sei voraussichtlich die Folge. Auch Autofahrer könnten Probleme haben, die Geschwindigkeit der Pedelec-Fahrer richtig einzuschätzen.

Pedelecs bzw. E-Bikes sind schwerer und können schneller gefahren werden als normale Fahrräder. Dadurch weisen sie ein anderes Kurvenverhalten auf. Auch Überholmanöver gestalten sich anders als bei herkömmlichen Fahrrädern, eine gewisse Einübungsphase sollten besonders ungeübte Fahrradfahrer hier einplanen. Aus Sicht des ACE sollten Kinder unter 12 Jahren in der Regel kein Pedelec fahren, auch wenn es bei den Pedelec 25 hier keine rechtliche Regelung gibt. Kinder unter 12 tun sich entwicklungsbedingt schwer bei der Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen im Straßenverkehr und sind auch mit dem hohen Gewicht von Pedelecs überfordert.

Helmpflicht

Laut §21a, Absatz 2 gilt: „Wer Krafträder oder offene drei- oder mehrrädrige Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h führt, sowie auf oder in ihnen mitfährt, muss während der Fahrt einen geeigneten Schutzhelm tragen. Das gilt nicht, wenn vorgeschriebene Sicherheitsgurte angelegt sind.“

Pedelecs werden verkehrsrechtlich nicht als Krafträder, sondern als Fahrräder betrachtet, daher besteht für ihre Benutzung keine Helmpflicht.

Da Pedelecs allerdings schneller beschleunigen und deutlich höhere Durchschnittsgeschwindigkeiten als herkömmliche Fahrräder erzielen, kann sich im Falle eines Unfalls die Wucht des Aufpralls signifikant erhöhen. Der ACE empfiehlt Ihnen daher dringend, bei der Fahrt mit dem Pedelec einen Fahrradhelm zu tragen und sich bei der Auswahl an der bewährten EN 1078 für Fahrradhelme zu orientieren.

Wissenswertes über Plug-In-Hybrid und Co.


Batteriekapazität

Die Werte entsprechen der Bruttokapazität, die vom Hersteller angegeben wird. Die tatsächlich nutzbare Nettokapazität ist jedoch kleiner und hängt sowohl von äußeren Umständen wie der Temperatur als auch von dem eingesetzten Batteriemanagement ab.

CCS (Combined Charging System)

Ladesystem für Elektrofahrzeuge, das mit Wechsel- und Gleichstrom arbeitet und durch die Übertragung hoher Ströme das Schnellladen ermöglicht. Das System basiert auf dem Mennekes-Typ-2-Stecker.

CHAdeMO

Japanische Norm für eine Lademöglichkeit an öffentlichen Ladestationen mit elektrischer Leistung von bis zu 62,5 kW. Standard Nissan und Mitsubishi. Die CHAdeMO-Ladestecker sind nicht kompatibel mit den Mennekes-Typ-2-Steckern und dem CCS-System.

CO2-Ausstoß

Hierbei handelt es sich um einen genormten Wert des NEFZ (Neuer Europäischer Zyklus) für Hybride.

Full Hybrid


Fahrzeuge dieser Kategorie können streckenweise rein elektronisch angetrieben werden. Die elektrische Reichweite beträgt mindestens zwei Kilometer und eignet sich daher nicht nur zum Anfahren und Beschleunigen.

Haushaltssteckdose (230 V/10 A)

Haushaltssteckdose, an der je nach Installation auch Laden mit 16 Ampere möglich ist. Ein Techniker sollte den Anschluss vorher überprüfen und für die jeweilige Ladeleistung (6 A/10 A/16 A) freigeben.

Ladung 0–80 %

Hierbei handelt es sich um ein international vereinbartes und gebräuchliches Format, um Ladezeiten zwischen den Herstellern vergleichbar zu machen. Die Ladung auf 100 % dauert in der Regel um ein Vielfaches länger.

Lithium-Ionen (Li-IO)

Oberbegriff für schnellladefähige Batterien mit hoher Energiedichte. Je nach Material für Kathode, Anode und Elektrolyt werden hier weitere Unterscheidungen gemacht. Bei mehr als 100 Grad entzünden sich die Akkus oder erleiden bleibende Schäden.

Lithium-Schwefel (Li-S)

Zusammen mit der kanadischen Universität Waterloo forscht BASF an einem Batterietyp, der fünf- bis achtmal mehr Energie speichern können soll als bisherige Lithium-Ionen-Akkus. Probleme macht derzeit noch die Zyklenstabilität.

Mild Hybrid

Diese Fahrzeuge fahren grundsätzlich nicht rein elektrisch. Der Verbrennungsmotor wird aber dennoch von einem Elektromotor zur Leistungssteigerung unterstützt.
 

Reichweite

Die Herstellerangaben der Reichweitenmessung können von den tatsächlichen Werten abweichen und werden unter idealen Bedingungen ermittelt. Die Reichweite ist jedoch abhängig von Außentemperatur, Beladung, Geschwindigkeit und persönlichem Fahrverhalten.

Rekuperation (Energierückgewinnung)

Beim Bremsen und beim Ausrollen wird Energie zurückgewonnen und im Akku gespeichert. Diese Energie kann später wieder für die elektrische Fahrt oder zum Beschleunigen genutzt werden.

Schnellladen E-Autos

Das Laden mit hohen Strömen zwischen 22 und 120 kW verkürzt die Wartezeit deutlich, schadet aber der Batterie. Darum wird ab 80 Prozent der Kapazität auch der Ladestrom stark zurückgefahren. 100 Prozent sind nur mit langsamer Ladung möglich.

Schnellladen Plug-in-Hybrid Autos

An öffentlichen Ladesäulen ist das Aufladen der Batterie in weniger als einer Stunde mit bis zu 50 kW möglich. Hier wird zwischen CCS- und CHAdeMO-Schnellladen unterschieden.

Second Life

Die Verwendung einer ausgedienten Traktionsbatterie als Speicher ist eine sinnvollere Form des Recyclings als die Demontage der Zellen. Die Traktionsbatterien werden ausgemustert, wenn weniger als 80 Prozent der ursprünglichen Kapazität übrig sind.

Traktionsbatterie

Fachbegriff für die im Elektroauto installierte Hochvolt-Batterie mit bis zu 400 Volt Spannung. Diese versorgt den Antrieb mit Strom, zusätzlich wird immer auch eine kleinere 12-Volt-Batterie für Licht und Komfortfunktionen verwendet.

Wallbox

Fest installierte Ladestationen für den Hausgebrauch, die vom Hersteller und von freien Anbietern angeboten werden. Die Wallbox lädt das Auto schneller als die Haushaltsteckdose, ist jedoch auch mit Zusatzkosten in der Anschaffung und bei der Installation verbunden.

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Schon gewusst?

2016 waren bereits laut Kraftfahrtbundesamt (KBA) 155.867 Pkw mit reinem Elektro- oder Hybridantrieb in Deutschland zugelassen. Zum Vergleich: Flüssiggas-Autos waren deutlich mehr unterwegs – und zwar 475.711. Allerdings stieg die Zahl der E-Autos und Hybride beachtlich an. Bei den reinen Stromern gab es eine Steigerung um satte 34,6 und bei den Hybrid-Autos um 21 Prozent.