Vor Ort:

Elemente-e – Zukunft der Energie

01.06.2016

Um die Zukunft der Energie ging es auf der Messe element-e im Energiepark Hirschaid bei Nürnberg. Zum ersten Mal war auch der ACE mit dabei und versorgte die interessierten Besucher unter anderem mit Informationen rund um Elektromobilität.

Ökostrom, alternative Heizmethoden und natürlich Elektromobilität. Auf der Energiemesse element-e in Hirschaid bei Nürnberg konnten sich Besucher über die Energieträger der Zukunft informieren. Zum ersten Mal war auch der ACE mit dabei, der für seine Mitglieder ein besonderes Angebot hatte: Sie erhielten freien Eintritt zur element-e.

Ladekarte exklusiv für Mitglieder

 

So war es kein Wunder, dass es viele Mitglieder als Erstes auch an den Stand des ACE zog, wo der Vorsitzende des ACE-Regionalvorstands Bayern, Markus Retsch, unter anderem über den ACE-Kooperationspartner  The New Motion informierte, der exklusiv für ACE-Mitglieder die Ladekarte "Power me"anbietet. Damit kann an allen öffentlichen Ladestationen Strom fürs Elektroauto getankt werden – unabhängig vom Anbieter. Die Bezahlung erfolgt ganz einfach über die Ladekarte.


Da der ACE dafür bekannt ist, dass er sich schon lange stark für Elektromobilität einsetzt, hatten die Organisatoren der element-e im Vorfeld angefragt, ob es auch möglich wäre, einen Fachvortrag zu halten. Markus Retsch hatte dabei sofort an den ACE-Vorsitzenden Stefan Heimlich gedacht, der ließ sich nicht lange bitten und reiste nach Hirschaid.

ACE-Vorstand hält Vortrag zur Zukunft der Elektromobilität

 

Die Mobilität 4.0 sowie Status quo und Zukunft der Elektromobilität waren die beiden Themen seines gut besuchten Vortrags. Als Einstieg wählte er das bekannte Zitat des BMW-Marketing-Chefs Ian Robertson: "Die nächsten fünf bis zehn Jahre werden wir in der Mobilität mehr Veränderungen sehen als in den vergangenen hundert Jahren." Denn heutzutage spiele das eigene Auto, zumindest in Städten mit einer gut ausgebauten ÖPNV-In-frastruktur, eine immer geringere Rolle, Carsharing boomt. Außerdem wollen die Menschen immer und überall online sein, auch im Auto – Vernetzung spiele eine immer wichtigere Rolle.


Die Urbanisierung wird die Elektromobilität zusätzlich ankurbeln – werden die Pendlerstrecken kürzer, spielt die geringere Reichweite der E-Autos kaum noch eine Rolle, so der ACE-Vorsitzende. Auch die Diskussionen um mögliche Fahrverbote für Diesel und ganz aktuell die beschlossene finanzielle Förderung werden den Trend beschleunigen.


Bis zum von der Bundesregierung ausgegebenen Ziel von einer Million Elektroautos wird es aber nach Einschätzung von Heimlich noch deutlich länger als bis 2020 dauern. Aber das Interesse – das hat die element-e gezeigt – ist schon mal groß.

 

Der ACE ist vor Ort
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