Vor Ort:

Fahrradparcours – Spielersich sicher Rad fahren

01.09.2016

An einer Sindelfinger Grundschule gab es für die Drittklässler vor den Sommerferien eine ganz besondere Schulstunde. Der ACE war mit einem Fahrradparcours vor Ort – als gute Vorbereitung auf den Fahrradführerschein im neuen Schuljahr.

"Was passiert, wenn man an einem Stoppschild nicht anhält?" Für die Schüler der dritten Klasse der Sindelfinger Eichholzschule eine ganz klare Sache: "Du wirst überfahren." An einem der letzten Schultage vor den Sommerferien ist der ACE zu Gast, das richtige Verhalten im Straßenverkehr steht auf dem Stundenplan. Da bekanntlich alle Theorie grau ist, gibt es auch praktische Übungen mit dem Fahrrad.

Gute Vorbereitung für den Fahrradführerschein

 

"Das ist eine ganz tolle Vorbereitung auf den Fahrradführerschein, der ja nächstes Jahr ansteht", sagt Nicolas Wagner, Klassenlehrer der 3a. "Außerdem", sagt er weiter, "macht es den Kindern einfach einen Riesenspaß." Nachdem also die wichtigsten Verkehrsregeln sowie die einschlägigen Verkehrsschilder durchgenommen wurden, geht es ans Fahrrad. Was muss ein verkehrssicheres Fahrrad alles haben? Bremsen, Beleuchtung und Klingel sind ganz wichtig. Außerdem sollte aus Sicherheitsgründen auch an den heißesten Tagen nie auf einen Fahrradhelm verzichtet werden.


Ein verkehrstüchtiges Fahrrad sowie einen Helm haben alle Kinder der 3a dabei, so geht es jetzt unter Aufsicht der Ehrenamtlichen des ACE-Kreises Böblingen auf den Fahrradparcours. Schon gleich zeigen sich erste Unterschiede. Manche sind noch etwas wackelig unterwegs, andere legen gleich ein zügiges Tempo vor, werden dann aber spätestens beim Slalomfahren wieder ausgebremst. Hier ist Geschicklichkeit und Körperbeherrschung gefragt!


Und der Parcours hat es wirklich in sich. Beim Slalom dürfen die Stangen nicht zu weit umfahren werden, beim Kreisfahren muss die Linie gehalten werden und über das schmale Brett zu fahren ist sowieso die ganz große Kunst. Aber mit jeder neuen Runde klappt das besser.

Eine gute Rücktrittbremse und 7-Gänge reichen für den Anfang

 

Der Böblinger Kreisvorsitzende Gerhard Ruoff ist zufrieden mit den Leistungen, die er sieht. Auch wenn er bei einigen doch noch motorische Defizite ausmacht. "Hier fehlt einfach noch die Übung", sagt er. Und noch etwas fällt ihm auf: "Wir haben festgestellt, dass Kinder von zu viel Technik am Fahrrad schnell überfordert sind. Je mehr Technik am Fahrrad dran ist, desto mehr Probleme haben sie." Ausreichend sind für den Anfang seiner Meinung nach sieben Gänge und eine gute Rücktrittbremse. Und das Rad sollte auf keinen Fall zu groß sein.

Der ACE ist vor Ort
Haben auch Sie ein verkehrspolitisches Anliegen, welches Sie gemeinsam mit den Ehrenamtlichen der ACE-Kreise lösen wollen? Nehmen Sie Kontakt auf! Ihren ACE-Kreis finden Sie mit einem Klick hier oder erfragen Sie Ihren Ansprechpartner beim ACE-‧Infoservice unter 0711 530 33 66 77.