Deutschland:

Panarbora – Natur pur

01.08.2016

Auf Höhe der Baumwipfel wandern und in einem Baumhaus schlafen - der Naturerlebnispark Panarbora erfüllt diese Wünsche.

Panarbora – der Name klingt wie eine Trauminsel in der Südsee. Doch der Naturerlebnispark mit diesem Namen ist eingebettet in den Wäldern des Oberbergischen Landes, bei Waldbröl, etwa 50 Kilometer östlich von Köln. Pan, der Waldgott aus der griechischen Mythologie, vereinigt sich mit Arbor, was im Lateinischen nichts anderes heißt als Baum oder Baumbestand.

Naturoase Panarbora

 

Bäume gibt es genügend um das acht Hektar große Gelände, das zuvor militärischen Zwecken diente. Aus einem Wettbewerb heraus entstand die Idee, an dem Ort, an dem einst martialische Kampftechniken trainiert worden sind, in Ruhe und Frieden die Natur genießen zu können. Seit September 2015 und nach Investitionen in Höhe von rund 13,7 Millionen Euro ist der Park eröffnet, mit einem rund 1,6 Kilometer langen Baumwipfelpfad und einem kühnen Aussichtsturm aus Holz als touristische Hauptattraktion.


Das Besondere: Träger der grünen Naturoase ist das Deutsche Jugendherbergswerk Rheinland.

Baumwipfelpfad eröffnet neue Perspektiven auf den Wald

 

Und deshalb offeriert der gemeinnützige Verein nicht nur für Tagesgäste ganz spezielle Walderlebnisse, sondern auch 170 Übernachtungsbetten. Während unter der Woche vor allem Schulklassen die Natur zum Anfassen erfahren – mit umweltpädagogischen Programmen, aber auch mit Spaßmachern wie einem Heckenirrgarten, einem Parcours der Sinne und einem unterirdischen Spieltunnel. Jüngere Kinder finden beim großen Abenteuer- und Wasserspielplatz reichlich Raum für kreatives Miteinander.

Übernachten in Baumhäusern

 

Selbst Erwachsene dürfen sich Kinderträume erfüllen: Etwa, ein Wochenende in einem der fünf Baumhäuser zu verbringen, mit vier oder sechs Betten plus komfortablem Bad ist Platz auch für größere Familien vorhanden. Außerdem locken drei globale Dörfer an Wochenenden und Ferienzeiten zu einer Weltreise im Miniformat: In Jurten schlafen heißt es im mongolischen Dorf Karakorum, in südamerikanischen Stelzenhütten wird im Dorf Muraco übernachtet und einen Hauch Afrika umweht die Lehmhäuser in Bandiagara.


Eher ein Drei-Sterne-Hotel als eine Jugendherberge ist auch das Gästehaus. Park- und Herbergsleiter Steffen Müller arbeitete vorher als Manager bei einem renommierten Reiseveranstalter. Davon profitiert nun das Konzept von Panarbora.

Touristische Informationen

 

Anreise: Von Süden über die A 3 bis Ausfahrt Bonn/Siegburg, dann die A 560 in Richtung Hennef, Ausfahrt Hennef-Ost auf die B 478 in Richtung Waldbröl. Von Norden über die A 45 bis Kreuz Olpe, weiter auf der A 4 bis Ausfahrt Bergneustadt/Waldbröl. Von Westen über die A 3  bis Kreuz Köln-Ost, weiter auf der A 4 Richtung Olpe bis Ausfahrt Bergneustadt/Waldbröl. Ab Waldbröl der braunen Beschilderung "Panarbora" folgen.


Eintrittspreise Park: Erwachsene 9,80 Euro, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre 6,40 Euro, Kinder bis 4 Jahre frei, Familienkarte 24,90 Euro (zwei Erwachsene und drei Kinder)


Baumwipfelpfad: Der Pfad ist barrierefrei und verläuft in einer Höhe bis zu 23 Metern über dem Waldboden. Lauflänge: 1635 Meter, Aussichtsplattform in 34 Meter Höhe.


Übernachten: Im Baumhaus ab 100 bis 220 Euro pro Nacht für bis zu sechs Personen. In der Jurte: 100 bis 200 Euro p. N. für bis zu acht Personen. Im Gästehaus ab 140 Euro p. N. an Wochenenden für Vierbettzimmer. Voraussetzung für Übernachtungen ist die Mitgliedschaft im Deutschen Jugendherbergswerk.


Weitere Informationen: Jugendherberge Panarbora, Waldbröl, Tel. 02291 90  86 50,  www.panarbora.de