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Gesperrte Ausweichrouten in Tirol

In der Haupreisezeit werden die Ausweichrouten im Raum Reutte (Fernpassroute), Kufstein (Inntal-Autobahn) und im Großraum Innsbruck für den Transitverkehr gesperrt. Ein Abfahren auf Ausweichstrecken ist an allen Wochenenden zwischen dem 09.07.2022 und dem 11.09.2022 jeweils in der Zeit von Samstag 7 Uhr bis Sonntag 19 Uhr nicht gestattet. Ausgenommen sind der Anrainerverkehr und Reisende, die Urlaub in den betroffenen Regionen verbringen.

Weitere Informationen über die gesperrten Strecken finden Sie hier:

Sommerfahrverbote Tirol

Reisen trotz Coronavirus – Antworten auf die wichtigsten Fragen.


Was muss bei Rückkehr aus dem Ausland nach Deutschland beachtet werden?

Bei Einreisen aus dem Ausland gilt seit dem 1. August grundsätzlich immer eine Nachweispflicht für alle Personen ab 12 Jahren. Das bedeutet, dass bereits vor Einreise, unabhängig vom Verkehrsmittel (Flug-, Bahn- und PKW-Einreise), entweder ein negatives Testergebnis (PCR-Test maximal 72 Stunden, Antigen-Schnelltest maximal 48 Stunden alt), der Nachweis einer komplett abgeschlossenen Impfung oder einer Genesung vorliegen muss. Bei Einreise aus Hochrisikogebieten (bisher Hochinzidenzgebiete) und Virusvariantengebieten ist zudem immer die Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung Pflicht.

Mit Änderung und Inkrafttreten der dritten Coronavirus-Einreiseverordnung zum 3. März 2022 hat sich die Ausweisung von Hochrisikogebieten geändert. Die vorherrschende Virusvariante Omikron wird im Vergleich zu bisherigen Varianten als weniger schwerwiegend eingestuft. Daher werden alle bisherigen als Hochrisikogebiete eingestuften Länder und Gebiete nicht mehr als solche ausgewiesen. Bei einem eventuellen Erscheinen neuartiger oder wieder schwerwiegender eingestuften Varianten ist auch in Zukunft die Ausweisung von Hochrisikogebieten oder Virusvariantengebieten auch kurzfristig möglich.

Rückkehrer aus Hochrisikogebieten müssen sich unmittelbar für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Diese kann jederzeit durch Hochladen eines Impf- oder Genesungsnachweises beendet werden. Außerdem kann die Quarantänepflicht durch einen weiteren frühestens nach fünf Tagen durchgeführten PCR-Test mit negativem Ergebnis verkürzt werden. Kinder unter 6 Jahren sind nicht von der Quarantänepflicht betroffen. Kinder von sechs Jahren bis unter 12 Jahren sind zu einer 5-tägigen Quarantäne verpflichtet. Diese kann ebenfalls jederzeit durch ein negatives Testergebnis beendet werden.

Bei Rückkehr aus Virusvariantengebieten besteht die Quarantäneverpflichtung für ausnahmslos jeden für vierzehn Tagen, auch für Geimpfte und Genesene. Diese kann nicht verkürzt werden.

Eine vollständige und aktuelle Übersicht der derzeitigen Einstufungen und der Gebiete außerhalb Europas finden Sie beim RKI.

Welche Reisebeschränkungen gibt es aufgrund der Coronapandemie?

Reisebeschränkungen innerhalb Deutschlands

Reisen innerhalb Deutschlands sind bundesweit uneingeschränkt möglich.


Basis-Schutz für verletzliche Gruppen, Personennahverkehr und Schulen

Gesundheitlich gefährdete Menschen – unter anderem in Pflegeheimen, in der ambulanten Pflege oder in Krankenhäusern – sollen weiterhin besonders geschützt werden. Ein Basis-Schutz wie die Maskenpflicht, etwa in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen, kann bestehen bleiben. Auch die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr sowie die Testpflicht an Schulen sind weiterhin möglich. Entscheidend ist die Regelung im jeweiligen Bundesland. Im Luft- und Personenfernverkehr bleibt die Maskenpflicht bundesweit bestehen.

Alle weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie entnehmen Sie bitte den unten angegebenen Webseiten. Zudem gelten je nach Bundesland evtl. auch strengere Regelungen, die auf Grund hoher Infektionszahlen bei den einzelnen Bundesländern abgefragt werden müssen. Dies gilt auch für eventuelle Reiseverbote aus Gebieten, in denen die Infektionszahlen die kritische Größe überschritten haben. Hierzu ist es erforderlich sich genau nach den aktuellen Bestimmungen der einzelnen Länder zu erkundigen.


„Hotspots“

In Hotspots, also in Regionen mit bedrohlicher Infektionslage, können zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Maskenpflichten, Abstandsgebote, Nachweispflichten oder Hygieneauflagen angeordnet werden. Das IfSG schreibt konkret benannte Gebiete vor, sogenannte Gebietskörperschaften. Bei einer flächendeckend bedrohlichen Infektionslage kann dies auch ein komplettes Bundesland sein.

Folgende Webseiten bieten aktuelle und umfassende Informationen rund um diese Themen:


Weitere Informationsquellen sind:

Reisebeschränkungen im Ausland

Reisen ins Ausland:

Die nachfolgenden Angaben gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Alle Angaben sind ohne Gewähr und können sich täglich individuell in den einzelnen Ländern ändern.

Mit Änderung und Inkrafttreten der dritten Coronavirus-Einreiseverordnung zum 3. März 2022 hat sich die Ausweisung von Hochrisikogebieten geändert. Die vorherrschende Virusvariante Omikron wird im Vergleich zu bisherigen Varianten als weniger schwerwiegend eingestuft. Daher werden alle bisherigen als Hochrisikogebiete eingestuften Länder und Gebiete nicht mehr als solche ausgewiesen. Bei einem eventuellen Erscheinen neuartiger oder wieder schwerwiegender eingestuften Varianten ist auch in Zukunft die Ausweisung von Hochrisikogebieten oder Virusvariantengebieten auch kurzfristig möglich.

Eine Reisewarnung aus Gründen des Infektionsschutzes wird immer dann ausgesprochen, wenn es sich bei der Region/Land um die Einstufung in ein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet handelt.

Das „Digitale COVID-Zertifikat der EU“ wird europaweit anerkannt. Dies soll das Reisen und eventuelle Nachweispflichten innerhalb der EU einfacher machen. Wie Sie ein digitales Zertifikat in Deutschland bekommen erläutern wir unter dem Reiter „Digitales COVID-Zertifikat der EU“.

 

So sieht es in den einzelnen europäischen Ländern nach jetzigem Kenntnisstand aus (Stand: 04.07.2022): 

Derzeit sind keine Länder oder Gebiete Covid19-bedingt als Hochrisikogebiete oder Virusvariantengebiete ausgewiesen.

Albanien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Andorra: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Belgien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Bosnien-Herzegowina: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Bulgarien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Dänemark: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Estland: Einreise prinzipiell möglich, bei Covid19 Symptomen ist jedoch eine Quarantäne anzutreten.

Finnland: Einreise für vollständig Geimpfte oder Genesene mit entsprechendem Nachweis möglich (digitale COVID-Zertifikat der EU). Alle anderen müssen zwei Tests vorlegen, einen maximal 72 Stunden vor Einreise gemachten und einen Test nach 3 bis 5 Tagen vor Ort. Transit ist ab 01. Juli ohne Einschränkungen möglich.

Frankreich: Eine Einreise nach Frankreich ist für vollständig Geimpfte oder Genesene jederzeit möglich. Nichtgeimpfte und nichtgenesene Reisende müssen einen negativen PCR- (maximal 72 Stunden alt) oder Antigen-Test (maximal 48 Stunden alt) vorweisen. Ungeimpfte oder nicht genesene Kinder über zwölf müssen unabhängig des Status der Eltern ebenfalls einen PCR- (maximal 72 Stunden alt) oder Antigen-Test (maximal 48 Stunden alt) vorweisen. Die Dokumentation erfolgt mithilfe des digitalen COVID-Zertifikat der EU oder anderen offiziellen Nachweisen.

Griechenland: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich. Allerdings gilt eine mindestens fünftägige Quarantäneanordnung, sollten Sie während Ihres Aufenthalts in Griechenland positiv auf COVID-19 getestet werden. Weitere Informationen beim Auswärtigen Amt.

Großbritannien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Irland: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Island: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Italien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Kroatien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Kosovo: Einreise möglich, wenn eine vollständige Impfung mit mindestens zwei Impfungen nachgewiesen werden kann. Auch Genesene (90 Tage), einmal Geimpfte mit zusätzlichem negativen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) und negative getestete (maximal 72 Stunden alter negativer PCR-Test) dürfen einreisen. Durchreise auf direktem Weg und innerhalb drei Stunden ist für alle Reisenden gestattet.

Lettland: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Litauen: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Luxemburg: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Malta: Einreise unter Nachweis einer vollständigen Impfung, Genesung oder eines negativen PCR- (höchstens 72 Stunden alt) oder Antigentests (höchstens 24 Stunden alt) möglich ( Digitale COVID-Zertifikat der EU ). Alle anderen Personen müssen sich sofort nach Einreise in eine 14-tägige Quarantäne begeben und einen kostenpflichtigen PCR-Test machen.

Marokko: Einreise nach Marokko ist mit gültigem Impfzertifikat einer dritten (Booster) Impfung und negativem maximal 48 Stunden alten PCR-Test möglich. Außerdem Vorlage eines Formulars „Fiche Sanitaire“. Bei Einreise ist ein weiterer Test (nach Zufallsprinzip auch PCR) notwendig. Momentan gibt es keine konsularische Unterstützung vor Ort.

Moldau: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Montenegro: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Niederlande: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Nordmazedonien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Norwegen: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Österreich: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Polen: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Portugal: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Rumänien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Russland: Einreise derzeit nur per Direktflug aus Deutschland und gültigem Visum möglich, bei Einreisen über andere Wege und für bestimmte Personengruppen gelten andere Regularien, weitere Informationen beim Auswärtigen Amt. 

Schweden: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Schweiz: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Serbien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Slowakei: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Slowenien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Spanien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  Grenzen zu Marokko in Ceuta und Melilla sind wieder geöffnet.

Tschechien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Türkei: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Tunesien: Einreise bei Vorlage eines negativen, maximal 48 Stunden alten negativen PCR-Test oder alternativ maximal 24 Stunden alter Antigentest möglich, Testnachweise müssen in ausgedruckter Form vorgewiesen werden. Vollständig Geimpfte können mit Impfzertifikat ohne Test einreisen.

Ukraine: Das Auswärtige Amt warnt vor einer Einreise in die Ukraine auf Grund des Krieges. Aus diesem Grund werden hier auch keine Covid19-bedingten Einreisebedingungen mehr publiziert.

Ungarn: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Zypern: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Digitales COVID-Zertifikat der EU

Was ist das digitale COVID-Zertifikat der EU?

Das Zertifikat ist ein digitaler Nachweis dafür, dass man entweder

  • gegen COVID-19 geimpft wurde,
  • von Corona genesen ist oder
  • negativ auf Corona getestet wurde.

Die digitale Version kann auf einem mobilen Gerät gespeichert werden. Man kann auch eine Papierfassung anfordern. Beide Versionen weisen einen QR-Code mit zentralen Informationen sowie eine digitale Unterschrift auf, um die Echtheit des Zertifikats zu bestätigen. Das kostenlose COVID-Zertifikat gibt es in der jeweiligen Landessprache und in Englisch.

Das Zertifikat gilt in allen EU-Mitgliedstaaten sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen.

Wie erhalte ich das Zertifikat?

Für die Ausstellung sind die nationalen Behörden zuständig. In Deutschland  kann der Impfnachweis in der Arztpraxis, Apotheke oder in einem Impfzentrum generiert werden. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein QR-Code erstellt. Die Geimpften können ihn dann entweder mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App scannen, um den Impfnachweis in die App zu integrieren und somit per QR-Code ihren Impfstatus nachweisen.

Genesenenzertifikate werden in Arztpraxen auf Grundlage eines positiven PCR-Testergebnisses ausgestellt. Sie sind ab 28 Tagen nach dem Positiv-Test für maximal 180 Tage gültig und können mit der CovPass-App verwaltet werden.

Ein negatives Ergebnis eines Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests kann man ebenfalls in die CovPass-App  laden. Scannen Sie dazu den QR-Code auf dem Testzertifikat. Das Testergebnis wird direkt auf Ihrem Smartphone gespeichert. Anschließend können Sie den QR-Code als Nachweis für den Corona-Test in der CovPass-App  aufrufen.

Corona-Tests im EU-Ausland

Das Europäische Verbraucherzentrum der EU in Deutschland (EVZ) hat eine übersichtliche Zusammenstellung über Regularien und Kosten der Corona-Testmöglichkeiten in den 27 EU-Mitgliedsländern zusammengestellt.

Wieviel kosten Corona-Tests im EU-Ausland?

Weitere Antworten zum Coronavirus finden Sie hier:

Gibt es rechtliche Besonderheiten für Arbeitnehmer?

Wenn der Arbeitnehmer wissentlich in ein Risikogebiet gereist ist und nach der Einreise in Quarantäne muss, entfällt der Anspruch auf Lohn bzw. Gehalt. Es gibt weder eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz noch die im Krankheitsfall sonst übliche Entgeltfortzahlung. Um die Quarantäne zu vermeiden, kann der Arbeitgeber jedoch auch einen Test verlangen. Einfacher wird es natürlich, wenn das Arbeiten im Homeoffice möglich ist: Dann kann die Arbeit schließlich wie gewohnt fortgesetzt werden.

Wenn das Ferienziel erst während der Reise zu einem Risikogebiet erklärt wurde, ist die Lage anders: Diese Situation trifft den Arbeitnehmer unverschuldet. Lohn bzw. Gehalt muss dann weiterbezahlt werden. Allerdings kann der Arbeitgeber auch dann auf einem Coronatest bestehen, damit der Beschäftigte schneller wieder bei der Arbeit erscheinen kann.

Damit die Rückkehr aus dem Urlaub an den Arbeitsplatz ohne Turbulenzen abläuft, empfiehlt sich Offenheit gegenüber dem Arbeitgeber - schließlich wollen auch alle Kollegen gesund bleiben.

Regelungen zur Maskenpflicht in Deutschland

Die AHA+L+A-Regel wird in Deutschland flächendeckend empfohlen:

  • Abstand: Mindestens 1,5 Meter Abstand zu Mitmenschen
  • Hygiene: Husten oder Niesen in Armbeuge, häufiges gründliches Händewaschen mit Seife, alternativ Händedesinfektionsmittel nutzen.
  • Alltagsmaske: Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.  Medizinische Maske („OP“-Maske oder „FFP2“-Maske): Im Luft- und Personenfernverkehr gilt weiterhin eine Maskentragepflicht. Auch im öffentlichen Nahverkehr, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen kann die Maskenpflicht weiter gelten. 
  • App: Corona-Warn-App
  • Lüften

Handelt es sich um eine länder- und kontinentübergreifende Ausweitung der Krankheit?

Das Robert Koch-Institut (RKI) betont, auf globaler Ebene handele es sich um eine "sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation". Eine weltweite Ausbreitung des Erregers sei wahrscheinlich und es müsse mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland gerechnet werden.

Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

 

Welche Länder und Regionen sind derzeit betroffen?

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet sich mittlerweile weltweit und ist auch in Deutschland angekommen. Das Robert-Kochinstitut informiert tagesaktuell über Risikogebiete und Fallzahlen in betroffenen Ländern. Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Es gelten die gleichen Empfehlungen wie beim Schutz vor einer Virus-Grippe. Vor allem ist eine gute Handhygiene empfohlen. Das Tragen eines Mundschutzes im öffentlichen Raum halten Experten für Gesunde hingegen für wenig sinnvoll.

Der Leiter des Instituts für Infektionsmedizin am UKSH in Kiel, Helmut Fickenscher, empfiehlt vorsorglich: "Ich würde Menschenansammlungen meiden, würde eher Abstand zu anderen Personen halten, das Hände geben einstellen. Man kann auch freundlich sein, ohne die Hände zu schütteln."

Einfache Hygienetipps:

  • Regelmäßig und gründlich Händewaschen
  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch, welches sie nur einmal nutzen. Nach dem Husten oder Niesen – gründlich die Hände waschen!
  • Weitere Hygienetipps finden Sie u.a. bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Was mache ich, wenn ich befürchte, mich infiziert zu haben?

Das Robert Koch-Institut empfiehlt Menschen, die grippeähnliche Symptome aufweisen, wie Husten, Schnupfen, Fieber, und die zuvor in einem Gebiet waren, in dem Covid-19-Fälle vorkamen, einen Arzt anzurufen. In Fällen, bei denen eine Infektion mit dem neuen Coronavirus vermutet wird, wird der Arzt den Patienten isolieren. Wer Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatte, sollte das zuständige Gesundheitsamt anrufen.


Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet (030) 34 64 65 100. Für Gehörlose und Hörgeschädigte E-Mail an  info.gehoerlos@bmg.bund.de oder Videotelefonie.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beantwortet im Internet Fragen rund um das neuartige Coronavirus.

Auch die Bundesländer und einige Krankenkassen haben Hotlines eingerichtet.  

 

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie des deutschen Bundesgesundheitsministeriums:

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Länderinformationen

Währungen, Zeitverschiebung, Feiertage, Einreisebestimmungen und mehr.

Spanien: generell Tempo 30 in Städten

Als erstes Land in der EU geht Spanien konsequent gegen Unfälle im Straßenverkehr vor und hat die Regelgeschwindigkeit geändert. Tempo 30 ist seit dem 12.05.2021 in Städten die Norm, Tempo 50 die Ausnahme.

Allgemeine Informationen

Kontinent
Afrika
Fläche
2,381.741 km²
Hauptstadt
Algier (El Djazair)
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ)
Netzspannung
220 Volt Wechselstrom (teilweise noch 110 Volt), 50 Hertz. Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.
Einwohneranzahl
40.400.000
Banken Öffnungszeit
So-Do 08.00-17.00 Uhr.
Klima

Im Küstengebiet Algeriens herrscht fast das ganze Jahr über angenehmes Mittelmeerklima, das mit dem Klima der Cote d’Azur vergleichbar ist. Im Sommer können Tagestemperaturen bis über 30 °C gemessen werden. Die Luftfeuchtigkeit liegt morgens üblicherweise bei 70-80 % und mittags bei 60-70 %. Im Sommer weht für kurze Zeit der aus dem Süden kommende heiße Wind Schirokko. Im Winter liegen die Temperaturen im Durchschnitt bei 15 °C tagsüber und bei 9 °C nachts.

Einreise

Einreiseverbot: Wer israelische Sichtvermerke im Reisepass hat, muss sich einen Zweitpass ausstellen lassen, um nach Algerien einreisen zu können. Visum erforderlich, nur vorab in Deutschland zu beantragen, Antragsdauer 14 Tage Minimum. Sie benötigen einen mind. noch 6 Monate gültigen Reisepass, Rückreiseticket, ausreichend Geldmittel. Hinweis: Aufgrund der politischen Unruhen können sich die Visabestimmungen kurzfristig ändern. Es wird dringend angeraten, sich vor Buchung einer Reise mit der Botschaft in Verbindung zu setzen. Wichtiger Hinweis: Aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 können derzeit Ein- und auch Durchreisebestimmungen von den hier aufgeführten abweichen. Aktuelle Informationen hierzu auf unserer Webseite und beim Auswärtigen Amt.

Fahrzeuge

Internationaler Führerschein und deutsche Zulassung müssen mitgeführt werden. Das Nationalitätskennzeichen „D“ muss am Fahrzeug angebracht sein, ein im Nummernschild integriertes D Zeichen ist nicht ausreichend. Es besteht Haftpflichtversicherungszwang. Die Internationale Grüne Versicherungskarte wird nicht anerkannt! Es muss eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, entweder an der Grenze oder im Heimatland. Ratsam ist darüber hinaus der Abschluss einer Kurzkasko- und Insassen-Unfallversicherung im Heimatland. Wichtiger Hinweis: Fahrzeuge die olivgrün lackiert sind, wird die Einreise verweigert.

Geschwindigkeitsbegrenzung Auto

Innerorts60

Ausserorts*

Schnellstraße*

Autobahn*

Geschwindigkeitsbegrenzung Motorrad

Innerorts60

Ausserorts*

Schnellstraße*

Autobahn*

Geschwindigkeitsbegrenzung Caravan

Innerorts60

Ausserorts*

Schnellstraße*

Autobahn*

Geschwindigkeitsbegrenzung Wohnmobil

Innerorts60

Ausserorts*

Schnellstraße*

Autobahn*

Geschwindigkeitsbegrenzung Info

*Auf Freilandstrecken keine Beschränkungen, außer bei besonderer Kennzeichnung.

Promille
0,0
Verkehr
  • Es besteht eine Helmpflicht für Motorrad- und Mopedfahrer.
  • Straßenbenutzungsgebühren: Für Kfz ab 2,8 t ist eine Straßengebühr zu bezahlen.
  • Hinweise zur Treibstoffversorgung: In Algerien ist kein bleifreier Treibstoff erhältlich. Verbleites Benzin und Diesel sind im ganzen Land zu bekommen. Bei Wüstendurchquerungen sollten die Benzinvorräte für die gesamte Reise mitgeführt werden.
Camping

Einreise mit Caravan oder Wohnmobil:Für Caravan und Wohnmobil wird ein zweifaches Inventarverzeichnis verlangt. Es gibt nur wenige offizielle Campingplätze. Wildes Campen nicht erlaubt. CCI-Card(Camping Card International) Für ACE-Mitglieder 10 € je Jahr für Dauerbezieher, 14 € für Jahresbezieher. Bestellung über ACE Info-Service.

Zoll Einfuhr

Folgende Artikel können zollfrei nach Algerien eingeführt (ab 17 Jahre) werden: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 400 g Tabak, 1 Liter alkoholische Getränke, halber Liter Eau de Toilette und 50 g Parfüm in angebrochenen Flaschen. Persönlicher Goldschmuck, Edelsteine und Perlen müssen deklariert werden. Für persönlichen Schmuck über 100 g ist eine vorläufige Einfuhrgenehmigung erforderlich, andernfalls wird dieser bis zur Ausreise an der Grenzstelle aufbewahrt. Einfuhrverbot: Funkgeräten sind verboten (fest eingebaute Geräte müssen ausgebaut werden.) Vorsicht auch bei Zeitschriften und Magazinen, die das islamische Moralempfinden verletzen.

Zoll Ausfuhr

Die Landeswährung darf nur bis zu einem Betrag von 50 Dinar ausgeführt werden, Fremdwährung im Rahmen der Deklaration minus umgetauschter Beträge. Das Reisegepäck muss wieder vollständig ausgeführt werden.

Zoll Info

Bei Reisen mit dem Pkw sollten grundsätzlich vorab Informationen über die Sicherheitslage sowie die Passierbarkeit der Grenzübergänge eingeholt werden. Grenze Tunesien: Der südlichste Grenzübergang Hazaoua – Taleb Larbi wird am meisten frequentiert. Weitere Hauptgrenzübergänge sind Bou Chebka, Sakiet Sidi Youssef – El Hadada, Ghardiamaou – Ouled Moumen und Babouch – El Aioun. Grenze Niger:Die Grenzübergänge zu Niger (In Guezzam) und Mali (Bordj Mokhtar) sind geöffnet, jedoch wird von Reisen in die Grenzgebiete aus Sicherheitsgründen abgeraten. Grenze Marokko:Die Landgrenze zu Marokko ist geschlossen. Grenze Mauretanien: Der Grenzübergang Tindouf nach Mauretanien ist von algerischer Seite gesperrt. Grenze Mali: Die Landgrenze zu Mali ist geschlossen.

Geld / Devisen

Währung: 1 Algerischer Dinar (DA, DZD= 100 Centimes (CT) Banknoten gibt es im Wert von 1000, 500, 200, 100, 50 und 20 DA. Münzen in Nennbeträgen 50, 20, 10,5 und 1 DA, sowie 20, 10, 5 und 1 Centime. Internationale Kreditkarten: Ja – werden jedoch nur von größeren Hotels und gehobenen Restaurants akzeptiert. Reiseschecks: Nein – werden nicht angenommen. Geldautomat: Ja- nur in den größeren Städten. Devisenbestimmungen: Die Einfuhr von Fremdwährungen (außer Goldmünzen) ist unbegrenzt. Deklarationspflicht. Bei jedem Geldumtausch erhält man eine Quittung, der Betrag wird in die Devisendeklaration eingetragen. Das Formular und die Quittungen müssen bei der Ausreise abgegeben werden. Die Devisendeklaration muss u. U. im Hotel vorgelegt werden, um sicherzustellen, dass die Dinare für die Bezahlung der Hotelrechnung rechtmäßig erworben wurden. Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Öffnungszeiten Banken: So-Do 08.00 - 17.00 Uhr

Telefonieren nach D
0049 + Ortsvorwahl (ohne Null) + Teilnehmernummer
Telefonieren von D
00213 + Ortsvorwahl (ohne Null) + Teilnehmernummer
Medizinische Hinweise

Da zwischen Algerien und der Bundesrepublik Deutschland kein Sozialversicherungsabkommen besteht, werden Aufwendungen in Algerien von deutschen gesetzlichen Krankenversicherungen nicht bezahlt. Der ACE empfiehlt den Abschluss der ACE-Auslandsreise-Krankenversicherung. Bestellung über ACE Info-Service.

Unfall

Es empfiehlt sich in jedem Fall die Polizei zu rufen und den Unfallhergang zu protokollieren. Für eventuelle Fahrzeugrückholung ist ein Original-Unfallprotokoll beim Fahrzeug zu hinterlegen! Pannenhilfe Bitte informieren Sie den ACE Euro-Notruf.

Polizeiadresse

17 über Mobil: 021 73 53 50

Adresse Rettungsdienst

Algier 021 23 50 50 Oran 041 40 31 31

Adresse der Feuerwehr

14 über Mobil: 021 71 14 14

Adresse Freitext

Schutzbrief und Clubleistungen ACE-Mitglieder haben mit dem ACE-Euro-Mobilschutz auch in Algerien alles inklusive: Euroschutz, Familienschutz und Clubleistungen.

Botschaft

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
165 Chemin Sfindja
16000 Algier
Sprechzeit: Sa-Mi
Tel.: 00213 21 74 19 41
Fax: 00213 21 74 05 21
E-Mail: info@algier.diplo.de
Internet: www.algier.diplo.de
Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Algerien
Görschstrasse 45 – 46
13187 Berlin
Tel.: 030 437370
Fax: 030 48098716
E-Mail: info@algerische-botschaft.de
Internet: www.algerische-botschaft.de

Sonstiges

Der ACE informiert Sie tagesaktuell und korrekt. Unabhängig davon gilt: Alle Angaben ohne Gewähr.
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Schmidener Straße 227
70374 Stuttgart
Sie erreichen uns:
ACE-Info-Service 0711 5 30 33 66 77
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E-Mail: info@ace.de
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Amtssprache
Arabisch und Französisch
Amtliches Kennzeichen
DZ
Allgemeine Info

Aktuelle Informationen über die politische Situation in Ihrem Urlaubsland erhalten Sie beim Auswärtigen Amt in Berlin
Tel: 030 18 17 0
Fax: 030 18 17 34 02
Internet: www.auswaertiges-amt.deSicherheitshinweis: Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in die algerischen Grenzgebiete zu Libyen, Mali, Mauretanien, Niger, Tunesien und Westsahara. Vor Reisen ohne polizeilichen Begleitschutz in die übrigen Saharagebiete sowie in Gebiete außerhalb der größeren Städte im Norden des Landes, in ländliche Gebiete und Bergregionen, insbesondere die Kabylei, wird gewarnt. Es wird außerdem von nicht erforderlichen Reisen in die Region Ghardaia abgeraten.

Superbenzin ROZ 95
0,30
Premium Benzin
0,33
Diesel
0,16
Stand Treibstoffpreise
15.03.2018

Vignetten FAQ

Brauche ich eine Vignette? Wie lange ist die Vignette gültig? Gibt es weitere Mautstrecken? Wir haben die wichtigsten Fragen zusammengestellt.

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