Rotes Auto für den Sommerreifentest

SOMMERREIFEN TEST

Finden Sie den richtigen Reifen

Große Hitze und Aquaplaning

Sommerreifen unterscheiden sich von Winterreifen vor allem durch ihre spezielle Gummimischung. Sie ist sowohl für die Sommerhitze als auch für das Aquaplaning optimiert. Das auf Grip optimierte Reifenprofil ist ein weiterer Vorteil, weswegen es sich lohnt, einen Sommerreifen aufzuziehen. In unserem Sommerreifen Test müssen die Kandidaten ihr Können beweisen.

Sommerreifen Test 2021 der Dimension 225/45 R17

Reifengröße für welche Autos?

Wir sind die Tests mit dem neuen VW Golf VIII gefahren, die Reifen passen aber u. a. auch auf:

  • Alfa Romeo Giulietta
  • Audi A3, und A4
  • BMW 1er, 2er und 3er
  • Honda Civic
  • Mercedes A-Klasse, B-Klasse und C-Klasse
  • Opel Astra und Zafira
  • Peugeot 308
  • Renault Mégane
  • Seat Leon
  • Škoda Octavia
  • Toyota Corolla
  • VW Golf, Tiguan und Passat

Unser Testergebnis

Alle von uns getesteten Modelle bekamen mindestens ein "empfehlenswert". Fünf Sommerreifen sogar ein "sehr empfehlenswert". Beim Bremstest auf nasser Fahrbahn überzeugen der Continental und der Michelin. Das Handling bei Nässe schließen alle Fabrikate in etwa gleichauf ab. Unterschiede gibt es beim Aquaplaning. Hier kann der Maxxis die besten Werte erreichen.

Der Nexen kann sich auf trockener Fahrbahn die Bestwerte holen. Der, dank seines guten Abschneidens auf nasser Fahrbahn und wegen seines Preises, unser Testsieger ist. Festzustellen ist aber auch, dass alle Fabrikate bei Trockenheit ein gutes Lenkverhalten und einen guten Grip haben.

Bei der Wirtschaftlichkeit und in der Kategorie Umwelt hat der Goodyear die Nase vorn. Die Preise der Reifen liegen ca. zwischen 77 und 114 Euro.

Lesen Sie unseren Artikel: Sommerreifen im Härtetest 2021

Sommerreifen Test der Dimension 215/55 R17

Zweitmarken im Test

Diese Reifengröße kann auf diese Autos montiert werden

  • Audi Q2 (ab 2017)
  • Opel Insignia (ab 2017) 
  • Peugeot 508 (ab 2018) 
  • Seat Ateca (ab 2016) 
  • Škoda Karoq (ab 2017) 
  • Toyota Avensis (bis 2015) 
  • Toyota Mirai (ab 2015) 
  • VW Passat (ab 2014) 
  • VW Touran (ab 2015)

Testzusammenfassung

Die Zweitmarken liefern solide Ergebnisse. Der Maxxis Premitra HP 5 hat hierbei die Nase vorn. Er wusste uns sowohl auf nasser Strecke, wie auch auf trockener Fahrbahn mit guten Werten zu überzeugen. Vor den Premium Reifen braucht er sich nicht zu verstecken. Sava, eine Goodyear-Tochter, bietet mit dem Intensa UHP2 gute Qualität zum günstigen Preis. Wer sparen will, kann auf das Quintett der (sehr) empfehlenswerten Reifen setzen.

Im Sinne der Verkehrsicherheit ist es sicherlich besser, öfters einen günstigen und guten Reifen zu kaufen, als einen teuren Premiumreifen bis zum geht nicht mehr zu fahren.

Lesen Sie den ganzen Testbericht unter Sommerreifen-Test 2020 – Zweite Wahl?.

Sommerreifentest 2019 der Dimension 205/55 R16

Reifen unter 100 Euro im Test

Die Reifen können u. a. auf diese Autos montiert werden.

  • Audi A3 (ab 2013)
  • BMW 1er (ab 2011) und 3er (ab 2011)
  • Citroën C4 (ab 2010)
  • Ford Focus (ab 2011), C-Max (ab 2013) und Mondeo (bis 2014)
  • Honda Civic (bis 2017)
  • Mercedes-Benz A-Klasse (ab 2004), B-Klasse (ab 2005)
  • Opel Astra (ab 2004) und Zafira (bis 2011)
  • Peugeot 2008 (ab 2013) und 308 (ab 2007)
  • Seat Leon (ab 2005)
  • Škoda Octavia (ab 2013)
  • VW Golf (ab 2003) und Passat (bis 2014)

Der Nokian gewinnt

Alle Sommerreifen können mit ihrer Qualität im Test überzeugen. 3 Reifen bekommen von uns ein sehr empfehlenswert. 

Auf nasser Fahrbahn belegen der Continental und der Nokian beim Bremstest die vorderen Plätze. Beim Aquaplaning längs haben der Dunlop und der Falken die Nase vorn. Bei den anderen von uns getesteten Kategorien Aquaplaning quer, die nasse Kreisbahn und das Handling auf nasser Straße bewältigen alle Reifen in etwa gleichauf die Teststrecke. 

Bei trockenen Straßenverhältnissen gibt es im Handling bei allen Fabrikaten kaum Unterschiede. Beim Bremsen erreichten der Continental und der Bridgestone die höchste Punktzahl.

Der Hankook muss sich in der Kategorie Wirtschaftlichkeit und Umwelt knapp dem Goodyear geschlagen geben. Auch beim Preis ist der Hankook nicht zu schlagen und war der billigste Reifen im Feld.

Durch seinen günstigen Preis und seinen durch die Bank guten Werten in allen Kategorien gewinnt der Nokian unseren Test mit einem sehr empfehlenswert. Den Pirelli dagegen können wir nur bedingt empfehlen.

Den ganzen Testbericht lesen Sie bitte unter Sommerreifentest 2019 - Von Grip und Feeling

Unsere Sommerreifen Testkriterien

Innerhalb einer Teststrecke kommt ein Auto auf verschiedenen Strecken zum Einsatz. Um optimale und vergleichbare Testbedingungen garantieren zu können, testen wir jede Disziplin, wie die Bremswegmessung, am selben Tag auf derselben Teststrecke. Dafür vegeben wir Punkte. Aus der sich ergebenden Gesamtpunktzahl ermitteln wir dann den Sieger.

Das Fahren auf regennasser Fahrbahn

Der wichtigste Teil unseres Test ist das Verhalten der Reifenfabrikate auf nasser Straße. In dieser Kategorie gibt es die einzelnen Punkte Bremsweg bis zum Stillstand des Autos, Handling als Messwert und subjektiv. Auch muss das Fahrzeug einen Aquaplaningtest, sowohl längs, wie auch quer, bestehen und eine nasse Kreisbahn durchqueren.

Die Sicherheit auf trockener Straße

Die größte Gewichtung liegt hierbei auf dem Bremsweg. Wir testen zusätzlich das Handling mit einem Messwert und subjektiv.

Wirtschaftlichkeit und Umwelt

Während des Fahrens entstehen durch das Profil und dem Rollwiderstand mehr oder weniger laute Geräusche. Dies messen wir in dieser Kategorie und vergeben dafür Punkte. Auch der Preis fließt mit in die Bewertung des Sommerreifen Test ein.

Der richtige Reifendruck für die Sommerreifen

Ein zu geringer Druck in den Reifen kann zu einer Verlängerung des Bremwegs und zu einem höheren Verschleiß der Reifen führen. Zusätzlich hat man dadurch höhere Spritkosten. Wenn der Druck zu hoch ist, kommt es zu einem ungleichmäßigen Abrieb der Reifen. Außerdem sinkt der Fahrkomfort.

Den richtigen Reifendruck können Sie an verschiedenen Stellen nachschauen:

  • an der Fahrer- oder Beifahrertür
  • an der Innenseite des Tankdeckels
  • an einem Aufkleber im Handschuhfach
  • in Reifendrucktabellen der Reifenhersteller

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