ACE Reiseinformationen

Reisen Sie unbesorgt und gut informiert

Reiseplanung, Reisen trotz Corona, detaillierte Länderinformationen

Der ACE stellt Ihnen alle nötigen und praktischen Informationen zu Ihrem Reiseziel zur Verfügung. Aktuell, detailliert und zuverlässig.


Was Sie bei der Rückkehr aus dem Urlaub beachten müssen

Die Urlaubsreise steht coronabedingt unter besonderen Vorzeichen - beliebte Ferienregionen wurden zu Risikogebieten erklärt. Für die Rückkehr nach Deutschland aus diesen Gebieten bestehen unterschiedliche Einreise- und Quarantäne-Regelungen. Darüber hinaus ergeben sich rechtliche Besonderheiten für Arbeitnehmer bei Reise in Risikogebiete. Nachfolgend geben wir Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Reisen trotz COVID-19.

Bei weiteren Rückfragen

ACE-Mitglieder, die Hilfe benötigen, können sich an den ACE-Euro-Notruf wenden: +49 711 530 34 35 36

Reisen trotz Coronavirus – Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Was muss bei Rückkehr aus dem Ausland nach Deutschland beachtet werden?

Bei Einreisen aus ausländischen Risikogebieten ist die Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung  für alle Reiserückkehrer (auch Geimpfte und Genesene) Pflicht. Die generelle Verpflichtung zur Einhaltung einer zehntägigen Quarantäne entfällt jedoch, wenn ein negativer Test vorgelegt werden kann. Dies gilt nicht für Reiserückkehrer aus Virusvariantengebieten, diese haben eine vierzehntägige häusliche Quarantäne strikt einzuhalten. Rückkehrer aus Hochinzidenzgebieten (Fallzahlen höher als 200 je 100.000 Einwohner) können ihre Quarantänepflicht durch einen weiteren nach fünf Tagen durchgeführten Test verkürzen, sollte dieser negativ ausfallen.

Geimpfte und Genese brauchen hingegen keinen Test vorzulegen und sind auch keinen Quarantäneregelungen unterworfen, mit Ausnahme der Rückkehr aus einem Virusvariantengebiet.

Bis auf weiteres: Alle Flugreisenden müssen vor Rückflug nach Deutschland einen negativen höchstens 48 Stunden alten Test vorlegen (oder einen geeigneten Impf- oder Genesungsnachweis vorlegen, dann entfällt die Testpflicht), ansonsten dürfen sie nicht befördert werden. Bei positivem Test muss die Quarantäne vor Ort auf eigene Kosten abgewartet werden.  

Eine vollständige und aktuelle Übersicht der derzeitigen Einstufungen und der Gebiete außerhalb Europas finden Sie beim RKI.

Welche Reisebeschränkungen gibt es aufgrund der Coronapandemie?

Reisebeschränkungen innerhalb Deutschlands

Reisen innerhalb Deutschlands sind bundesweit möglich, allerdings sind alle nicht zwingend erforderlichen berufliche und private Reisen zu vermeiden, außerdem sind zusätzliche Bestimmungen der einzelnen Bundesländer zu beachten.  Hotelübernachtungen aus touristischen Gründen sind weiterhin nicht erlaubt. Kontakte sind sowohl in der Öffentlichkeit als auch im privaten Bereich mit einem zusätzlichen Hausstand gestattet, jedoch höchstens insgesamt fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre werden nicht dazu gezählt. Ausnahmen für zu betreuende Kinder möglich, siehe dazu die Bestimmungen in den einzelnen Bundesländern.

Die derzeit geltenden Regelungen zur Eindämmung der Pandemie unterscheiden sich je nach Inzidenz in den jeweiligen Bundesländern und Kreisen. Nach Einführung der bundesweit geltenden Notbremse werden die Regelungen bei Überschreitung der Inzidenz über 100 Infektionen pro 100.000 Einwohner verschärft.

Die wichtigsten Regelungen bei Inkrafttreten der „Notbremse“: Es gilt eine Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr, bis 24 Uhr ist das Joggen und Spazierengehen für eine einzelne Person erlaubt. Pro Haushalt ist der Kontakt, sowohl im privaten als auch öffentlichen Bereich nur mit einer weiteren Person erlaubt, sofern die Gesamtzahl 5 Personen nicht überschreitet. Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Auch in Supermärkten und ähnlichen Geschäften des täglichen Bedarfs gilt dann eine Beschränkung der Kundenzahl. Bei einer Inzidenz bis 150 können Geschäfte mit Maske und negativem Test Kunden nach Terminvereinbarung (Click&Meet) empfangen, darüber bleiben sie geschlossen. Individualsport im Freien mit für bis zu zwei Personen. Friseure und Fußpflege dürfen nur mit tagesaktuellem negativen Test und FFP2-Maske besucht werden.

Bei Inzidenzen unter 100 gelten weiterhin folgende Maßnahmen: Eine Mund-Nasen-Bedeckung, ist immer dann zu tragen, wenn man sich in geschlossenen Räumen aufhält, bzw. wenn diese für den Besuchs- und oder Kundenverkehr zugänglich sind. In den Innenstädten ist es verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung zutragen, sobald Sie sich an Orten mit Publikumsverkehr aufhalten. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Zudem gilt Pflicht zum Tragen von Medizinischen Masken, also sogenannte OP-Masken oder FFP2-Masken in allen öffentlichen Nahverkehrsmitteln und deren Wartebereiche und beim Einkauf in Geschäften, sowie in Arztpraxen, Alten- und Pflegeheimen oder auch an bestimmten Arbeitsstätten.

Alle anderen Regelungen können von den Bundesländern individuell festgelegt werden. Die unter der Notbremse beschriebenen Maßnahmen können jedoch auch von den Bundesländern noch verschärft werden.

Alle weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie entnehmen Sie bitte den unten angegebenen Webseiten. Zudem gelten je nach Bundesland evtl. auch strengere Regelungen, die auf Grund hoher Infektionszahlen bei den einzelnen Bundesländern abgefragt werden müssen. Dies gilt auch für eventuelle Reiseverbote aus Gebieten, in denen die Infektionszahlen die kritische Größe überschritten haben. Hierzu ist es erforderlich sich genau nach den aktuellen Bestimmungen der einzelnen Länder zu erkundigen.

 

Folgende Webseiten bieten aktuelle und umfassende Informationen rund um diese Themen:

 

Weitere Informationsquellen sind:

Reisebeschränkungen im Ausland

Reisen ins Ausland:

Die nachfolgenden Angaben gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Alle Angaben sind ohne Gewähr und können sich täglich individuell in den einzelnen Ländern ändern.

Mit Beschluss vom 13. Januar hat die Bundesregierung neue Risikoeinstufungen (Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet und Virusvarianten-Gebiet) eingeführt, was zu besonderen Bestimmungen bei der Rückkehr bzw. Einreise nach Deutschland führt. Näheres hierzu unter der Frage "Was muss ich bei Rückkehr aus dem Ausland nach Deutschland beachten?".

So sieht es in den einzelnen europäischen Ländern nach jetzigem Kenntnisstand aus (Stand: 16.06.2021):

Albanien:Keine Einschränkungen und auch keine Quarantänepflicht bei Einreise. Weiterreise nach Griechenland derzeit nur für griechische Staatsbürger oder Personen mit festem Wohnsitz in Griechenland möglich.

Andorra: Einreise möglich, Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv auf Grund hoher Infektionszahlen.

Belgien: Einreise möglich, Reisende nach Belgien müssen innerhalb von 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches „Public Health Passenger Locator Form“ ausfüllen und elektronisch versenden. Der Nachweis darüber sollte mitgeführt werden. Außerdem ist ein negativer PCR-Test notwendig, der bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Eine siebentägige Quarantäne ist trotz allem einzuhalten, am siebten Tag muss eine erneute Testung vor Ort erfolgen. Für Ein- oder Durchreisende, die sich nicht länger als 48 Stunden in Belgien aufhalten sind von der Test- und Quarantänepflicht nicht betroffen. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Belgien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

Bosnien-Herzegowina: Einreise unter Vorlage eines negativen höchstens 48 Stunden alten negativen PCR-Tests oder Antigen-Schnelltest möglich, die Durchreise ist ohne Test möglich. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht nach wie vor. Bosnien-Herzegowina gilt nicht mehr als Risikogebiet.

Bulgarien: Einreise nur unter Vorlage eines negativen höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Test, dem Nachweis einer vollständigen 14 Tage zurückliegenden Impfung oder dem Nachweis einer überstandenen Corona-Infektion möglich, die Durchreise ist ohne Einschränkungen erlaubt.

Dänemark: Einreisen möglich, es muss auf jeden Fall ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Es besteht keine Quarantäne mehr. Vollständig Geimpfte dürfen ebenfalls einreisen, wenn die Impfung vor mehr als 14 Tagen abgeschlossen wurde. Durchreise möglich, wenn Weiterreise gewährleistet ist, Test- oder Impfnachweis ist immer erforderlich. Außerdem gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Dänemark mit Ausnahme von Grönland und den Färöer Inseln (hier wird auf Grund geltender Einreisebeschränkungen abgeraten) auf Grund hoher Infektionszahlen.

Estland: Einreise möglich, solange die Infektionszahlen im Heimatland 150 pro 100 000 Einwohner nicht übersteigen, ansonsten 10-tägige Quarantänepflicht nach der Einreise, derzeit aktiv auch für Reisende aus Deutschland. Reisende werden gebeten, elektronisch oder von Hand max. 24 Stunden vor der Einreise einen Anmeldebogen auszufüllen. Grenzen zu Russland sind geschlossen. Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Estland wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Zudem gelten für manche Gebiete weitere Einschränkungen.

Finnland: Einreise nur mit triftigem Grund (Pendler, Studierende, Familienangehörige usw.) möglich. Einreisen aus rein touristischen Gründen derzeit nicht möglich. Reisehinweis des Auswärtigen Amtes auf Grund von Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen aktiv, jedoch keine Reisewarnung.

Frankreich: Einreise nur mit negativem höchstens 72 Stunden alten PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest möglich. Die Durchreise ist möglich, während der Ausgangssperre jedoch nur unter bestimmten zwingenden Gründen. Eine entsprechende Bescheinigung ist mitzuführen. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Frankreich wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Es gelten zudem noch zahlreiche Einschränkungen sowie landesweit eine Ausgangssperre zwischen 23 Uhr und 6 Uhr. Korsika gilt nicht mehr als Risikogebiet.

Griechenland: Einreise nur mit negativem Covid-19-Test möglich, dessen Probeentnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf. Auch der geeignete Nachweis einer überstandenen Corona-Infektion oder die vollständige Impfung gegen das Coronavirus wird anerkannt. Vor Einreise (spätestens bis 48 Stunden vorher) muss ein Online-Formular ausgefüllt werden, der zugewiesene Code muss bei Einreise vorgewiesen werden. Eine Einreise aus touristischen Gründen auf dem Landweg ist nur über den bulgarischen Grenzübergang Promachonas möglich. Für ganz Griechenland gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, von Reisen in die übrigen Gebiete wird auf Grund der Einschränkungen im Land abgeraten. Die Regionen Berg Athos, die Nördliche Ägäis, Ostmakedonien und Thrakien sowie Peloponnes gelten nicht mehr als Risikogebiete.

Großbritannien: Einreisen nach Großbritannien und Nordirland bei vorheriger Online-Anmeldung in bestimmten Fällen und mit Nachweis eines nicht älter als 72 Stunden erfolgten negativen PCR-Test möglich, außerdem ist zwingend eine 10-tägige Quarantäne einzuhalten. Einreise aus touristischen Gründen ist untersagt. Es gelten noch unterschiedliche Kontaktbeschränkungen und Ausgangsbeschränkungen in den einzelnen Regionen, Lockerungen werden schrittweise umgesetzt. Aktive Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aufgrund des vermehrten Auftretens von Corona-Mutationen (indische Variante), seit 21. Mai zudem als Virusvariantengebiet eingestuft. Die Regularien zur Rückreise von Großbritannien sind damit unbedingt zu beachten.

Irland: Einreise nur nach Online-Anmeldung und negativem höchstens 72 Stunden alten PCR-Test und Einhaltung einer 14-tägigen Selbst-Quarantäne. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen aufgrund hoher Infektionszahlen, mit Ausnahme der Regionen South-West, South-East, Midland und Mid-West.

Island: Bei Einreise muss ein höchstens 72 Stunden alter negativer PCR-Test vorgelegt werden. Ein weiterer PCR-Test ist bei Einreise vor Ort durchzuführen, danach ist eine fünf bis sechs Tage lange häusliche Quarantäne verpflichtend. Danach ist ein zweiter PCR-Test notwendig. Erst nach Erhalt eines negativen Testergebnisses darf die Quarantäne beendet werden, im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine Isolation angeordnet. Reisende müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen. Das Auswärtigen Amtes rät von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Island aufgrund bestehender Quarantäneregelungen wird abgeraten.

Italien: Eine Einreise ist unter Vorlage eines negativen PCR- oder Antigentests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, möglich. Außerdem ist eine Onlineanmeldung vorab notwendig, für Südtirol ist zudem eine eigene Onlineanmeldung auszufüllen. Die Einreise muss dem zuständigen italienischen Gesundheitsamt am Aufenthaltsort in Italien (Dipartimento di prevenzione del’azienda sanitaria locale) angezeigt werden. Bei Transit bis maximal 36 Stunden gelten diese Bestimmungen nicht. In den Regionen Kalabrien, Apulien, Sardinien und Sizilien ist zudem eine Online-Registrierung erforderlich, Informationen hierzu beim Auswärtigen Amt. Es ist eine Reisewarnung für ganz Italien aktiv. Außerdem gilt eine Ausgangssperre jeweils nachts von 0 Uhr bis 5 Uhr und das Reisen innerhalb der italienischen Regionen kann eingeschränkt sein. Italien gilt nicht mehr als Risikogebiet.

Kroatien: Einreise möglich, Kontaktdaten müssen hinterlegt werden. Zur Verkürzung der Wartezeiten ist eine Online-Registrierung empfohlen. Außerdem ist ein nicht länger als 48 Stunden zurückliegender negativer PCR-Test vorzulegen. Auch der geeignete Nachweis einer vollständigen Impfung (mind. 14 Tage Abstand) oder Nachweis einer überstandenen Corona-Infektion wird anerkannt. Eine maximal 12-Stündige Durchreise ist auch ohne Test oder Nachweis erlaubt, soweit die Weiterreise gesichert ist. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv für ganz Kroatien. Gesamt Kroatien mit Ausnahme der Gespanschaften Medimurje und Varazdin gilt nicht mehr als Risikogebiete.

Kosovo: Einreise möglich, negativer höchsten 72 Stunden alter PCR-Test erforderlich, Durchreise innerhalb drei Stunden auch ohne Test möglich. Ausgangssperre zwischen 22:30 und 5 Uhr. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv. Kosovo gilt nicht mehr als Risikogebiet.

Lettland: Einreise nur unter bestimmten Ausnahmefällen gestattet, außerdem besteht verpflichtende Quarantäne von 10 Tagen, von Reisen wird abgeraten. Es muss eine negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Grenzen nach Weißrussland und Russland sind geschlossen. Registrierungspflicht online für alle Reisenden per Fragebogen. Zudem ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Lettland auf Grund hoher Infektionszahlen aktiv.

Litauen: Einreise nur mit höchstens 48 Stunden alten negativem PCR-Test und verpflichtende 10-tägige Quarantäne. Ausgenommen hiervon sind COVID 19 Genesene oder Personen, die bereits die zweite Impfung erhalten haben Außerdem ist vorab eine Onlineanmeldung zwingend erforderlich. Der Test bei Einreise kann unter Umständen auch vor Ort durchgeführt werden. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Litauen wird derzeit gewarnt. Litauen gilt seit 04.06.2021 nun als einfaches Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet)

Luxemburg: Einreise ohne Einschränkung möglich. Vor nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen nach Luxemburg wird derzeit aufgrund erneut hoher Infektionszahlen gewarnt. Es besteht eine Ausgangssperre zwischen 24 und 6 Uhr.

Malta: Einreise möglich, bei Einreise ist ein nicht länger als 72 Stunden zurückliegender negativer PCR-Test notwendig. Andernfalls muss dieser am Flughafen durchgeführt werden oder eine 14 tägige Quarantäne eingehalten werden.

Montenegro: Reisende aus Deutschland, die sich mindestens 15 Tage vor der Einreise nach Montenegro durchgängig in der EU aufgehalten haben, können ohne Test- oder Impfnachweis nach Montenegro einreisen, ansonsten Einreise unter Vorlage eines höchstens 72 Stunden alten PCR-Tests oder Nachweis einer vollständigen Impfung möglich, allerdings besteht weiterhin die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes auf Grund hoher Infektionszahlen. Montenegro gilt nicht mehr als Risikogebiet.

Niederlande: Einreise möglich, es besteht keine Test- und Quarantänepflicht mehr. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Niederlande wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Noch sind Beschränkungen in Kraft, z.B. sind Strandöffnungen oder Restaurantöffnungen auch von den einzelnen Gemeinden abhängig.

Nordmazedonien: Ein- und Durchreise ohne Einschränkungen möglich, allerdings Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv. Nordmazedonien gilt nicht mehr als Risikogebiet.

Norwegen: Bis auf Weiteres keine Einreise möglich. Ausnahmen nur für Personen mit Wohnsitz in Norwegen und z.B. Partnerbesuche. Welche Quarantäne- und Testregelungen für Einreisen in Ausnahmefällen gelten, sind bei den norwegischen Behörden zu erfragen. Außerdem Reisewarnung für Oslo und die Provinzen Vestfold og Telemark, Agder, Innlandet und Viken auf Grund hoher Infektionszahlen. Die Provinzen Troms og Finnmark und Trøndelag gelten nun als einfache Risikogebiete. Wohingegen die Provinzen Innlandet und Viken Nicht mehr als Risikogebiet gelten.

Österreich: Die Einreise aus Deutschland ist wieder ohne Einhaltung einer Quarantäne möglich. Ein negatives, höchstens 72 Stunden altes PCR- oder höchstens 48 Stunden altes Antigentestergebnis oder der Nachweis einer Impfung gegen das Coronavirus (mindestens 22 Tage nach Erstimpfung), oder Nachweis einer überstandenes Corona Infektion. Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist möglich und nicht durch eine Test- oder Nachweispflicht eingeschränkt. Österreich gilt nun nicht mehr als Risikogebiet.

Polen: Einreise ohne Einschränkungen möglich. Es muss ein negativer PCR- oder Antigenschnelltest, der nicht älter als 48 Stunden ist vorgelegt werden. Es gibt noch zahlreiche Beschränkungen im Land. Das öffentlichen Leben ist in vielen Bereichen eingeschränkt. Touristische Übernachtungen sind wieder erlaubt.

Portugal: Einreise möglich, es gelten unterschiedliche Maßnahmen für Einreisen auf dem Luftweg (höchstens 72 Stunden alter negativer PCR-Test mit voriger Online-Anmeldung) und auf dem Landweg, außerdem sind weitere Bestimmungen für Madeira und die Azoren zu beachten. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die Metropolregion Lissabon aktiv aufgrund hoher Infektionszahlen. Einreisen nach Madeira und Azoren nur mit Online-Registrierung, Informationen beim Auswärtigen Amt. Bis auf weiteres gelten verschiedene Maßnahmen, wie Maskenpflicht im öffentlichen Raum, Ampelgesteuerter Strandzugang etc. Die Metropolregion Lissabon gilt nun als einfaches Risikogebiet. Madeira gilt nun nicht mehr als Risikogebiet.

Rumänien: Einreise nur mit Einhaltung einer 14-tägigen Quarantäne möglich. Diese kann durch einen PCR-Test am 8. Tag auf insgesamt 10 Tage verkürzt werden. Bei Einreisen unter 72 Stunden Aufenthalt ist keine Quarantäne notwendig, jedoch ein höchsten 72 Stunden alter negativer PCR-Test und vorige Online-Anmeldung erforderlich, Kontaktdaten müssen hinterlegt werden.

Russland: Keine Einreise möglich (Ausnahmen für Diplomaten, technisches Personal, Delegationen etc.), Reisewarnung aktiv, Corona-Risikogebiet.

Schweden: Einreise nur noch unter Vorlage eines negativen höchstens 48 Stunden alten Covid-19 Tests möglich. Das Testzertifikat muss folgende Informationen enthalten: Name der getesteten Person, Zeitpunkt der Probenabnahme, Art des Testes (PCR-, LAMP- oder Antigen-Test), Testergebnis, Aussteller des Zertifikats. Zertifikate werden in englischer, schwedischer, norwegischer, dänischer oder französischer Sprache akzeptiert. Weitere zu beachtende Bestimmungen beim Auswärtigen Amt. Weiterreise nach Norwegen und Finnland nur bedingt möglich. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Schweden wird derzeit gewarnt. Schweden gilt seit 04.06.2021 als einfaches Risikogebiet (zuvor Hochinzidenzgebiet).

Schweiz: Einreise ohne Einschränkungen möglich, sofern die Einreise nicht aus Risikogebieten erfolgt, dann ist bei Einreise ein negativer PCR-Test vorzuweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Bei Einreisen aus Hochrisikogebieten ist eine 10 tägige Quarantäne verpflichtend. Durchreise immer gestattet, sofern die Weiterreise garantiert ist. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Schweiz aufgrund der hohen Infektionszahlen. Die Kantone Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land, Bern Graubünden, Solothurn, Tessin, Thurgau Zug und Zürich gelten nicht mehr als Risikogebiete.

Serbien: Einreise nur mit negativem PCR-Test möglich, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Transitreisend die sich nicht länger als 12 Stunden in Serbien aufhalten sowie Deutsche mit serbischer Aufenthaltserlaubnis sind von der Testpflicht ausgenommen. Es besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes auf Grund hoher Infektionszahlen. Serbien gilt nicht mehr als Risikogebiet.

Slowakei: Einreise nur mit Einschränkungen möglich. Deutschland wird auch von der Slowakei als Risikogebiet eingestuft, daher ist vorab eine Online-Registrierung notwendig. Außerdem muss eine 14-tägige Quarantäne eingehalten werden. Wer bei Einreise vollständig geimpft oder von einer Corona-Infektion genesen ist und dies jeweils belegen kann und einen höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Test vorweisen kann, ist von der Quarantäne ausgenommen. Transitreisen sind erlaubt, wenn die Einreise in den Zielstaat sichergestellt ist. Allerdings müssen 8 Stunden eingehalten und die Durchreise muss auf dem direktem Weg erfolgen ohne Zwischenstopp (Ausnahme: Tanken)

Slowenien: Einreise möglich, sofern ein negativer höchstens 48 Stunden alter PCR-Test vorgelegt werden kann. Auch der Nachweis einer vollständigen Impfung gegen das Coronavirus oder einer überstandenen Corona-Infektion, ansonsten ist eine 10-tägige Quarantäne verpflichtend. Die Durchreise ist erlaubt, kurze Zwischenstopps gestattet. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Slowenien auf Grund der hohen Infektionszahlen aktiv.

Spanien: Einreise möglich, ein höchstens 48 Stunden alter negativer PCR-Test ist mitzuführen, auch bei der Landanreise über Frankreich. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in Teilen von Spanien wird derzeit noch aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Die Provinzen Asturien, Extremadura, Galicien, Kantabrien, Kastillien-La Mancha, Valencia, Murcia sowie die Balearen und die Kanaren sind nicht mehr von der Reisewarnung betroffen. Bei Flugeinreise muss zwingend eine Online-Registrierung erfolgen, außerdem ist der Nachweis eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden ist, erforderlich. Grenzen zu Marokko bleiben geschlossen, keine Rückreise über Spanien möglich. Zudem sind nächtliche Ausgangssperren und Reisebeschränkungen in vielen Gebieten und Provinzen aktiv. Die autonome Stadt Ceuta gilt nun als einfaches Risikogebiet.

Tschechien: Eine Einreise ist wieder möglich. Eine Reise ist vorab durch eine Online-Anzeige anzumelden. Die Durchreise ist innerhalb 12 Stunden und durchgehender Maskenpflicht auch im Fahrzeug möglich. Tschechien ist seit dem 04.06.2021 kein Risikogebiet mehr. Grenzkontrollen an allen Übergängen durch die Bundespolizei.

Türkei: Einreise unter Vorlage eines negativen, höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Tests möglich und nach Vorab-Registrierung innerhalb 72 Stunden vor Einreise mit diesem Formular. Das Formular ist auch in Deutsch verfügbar. Ohne Test ist eine 7-tägige Quarantäne mit anschließendem verpflichtendem Test vorgesehen. Außerdem bestehen weitreichende Ausgangssperren (montags bis donnerstags von 21 Uhr bis 5 Uhr am Folgetag und von freitags 21 Uhr bis montags 5 Uhr). Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die gesamte Türkei aktiv, außerdem seit 04.06.2021 einfaches Risikogebiet.

Tunesien: Einreise bei Vorlage eines negativen, maximal 72 Stunden alten negativen PCR-Test möglich. Eine siebentägige verpflichtende Hotelquarantäne ist einzuhalten. Außerdem ist vorab zwingend eine Online-Registrierung erforderlich. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv, seit 25. April ist Tunesien als Hochinzidenzgebiet ausgewiesen.

Ukraine: Einreise nur unter Vorlage eines negativen höchstens 72 Stunden alten PCR-Tests möglich, Reisewarnung des Auswärtigen Amtes ist aktiv. Die Ukraine gilt nicht mehr als Risikogebiet.

Ungarn: Einreise grundsätzlich nur noch für ungarische Staatsbürger möglich. Durchreise ausschließlich auf Korridor-Routen gestattet. Zudem ist eine Reisewarnung für ganz Ungarn aktiv.

Zypern: Einreise mit Einschränkungen möglich. Eine Online-Registrierung vorab ist zwingend erforderlich, zudem ist der Nachweis eines negativen PCR-Tests notwendig, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vollständig geimpfte Personen benötigen keinen Test. Es ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Zypern aktiv. Vor Reisen in den Nordteil der Insel wir auf Grund der gültigen Quarantäneregelungen abgeraten. Zypern gilt nicht mehr als Risikogebiet.

Weitere Antworten zum Coronavirus finden Sie hier:

Gibt es rechtliche Besonderheiten für Arbeitnehmer?

Wenn der Arbeitnehmer wissentlich in ein Risikogebiet gereist ist und nach der Einreise in Quarantäne muss, entfällt der Anspruch auf Lohn bzw. Gehalt. Es gibt weder eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz noch die im Krankheitsfall sonst übliche Entgeltfortzahlung. Um die Quarantäne zu vermeiden, kann der Arbeitgeber jedoch auch einen Test verlangen. Einfacher wird es natürlich, wenn das Arbeiten im Homeoffice möglich ist: Dann kann die Arbeit schließlich wie gewohnt fortgesetzt werden.

Wenn das Ferienziel erst während der Reise zu einem Risikogebiet erklärt wurde, ist die Lage anders: Diese Situation trifft den Arbeitnehmer unverschuldet. Lohn bzw. Gehalt muss dann weiterbezahlt werden. Allerdings kann der Arbeitgeber auch dann auf einem Coronatest bestehen, damit der Beschäftigte schneller wieder bei der Arbeit erscheinen kann.

Damit die Rückkehr aus dem Urlaub an den Arbeitsplatz ohne Turbulenzen abläuft, empfiehlt sich Offenheit gegenüber dem Arbeitgeber - schließlich wollen auch alle Kollegen gesund bleiben.

Regelungen zur Maskenpflicht in Deutschland

Die AHA-Regel gilt in Deutschland flächendeckend:

  • Abstand: Mindestens 1,5 Meter Abstand zu Mitmenschen
  • Hygiene: Husten oder Niesen in Armbeuge, häufiges gründliches Händewaschen mit Seife, alternativ Händedesinfektionsmittel nutzen.
  • Alltagsmaske: Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Maskentragepflicht in allen Räumen, die öffentlich zugänglich sind.
  • Medizinische Maske: Im öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften sind nur medizinische Masken („OP“-Maske oder „FFP2“-Maske) erlaubt.

 

Diese wurde jetzt aktualisiert und ergänzt um die Punkte

  • App: Corona-Warn-App
  • Lüften
  • Somit lautet die neue Regel AHA+A+L

Handelt es sich um eine länder- und kontinentübergreifende Ausweitung der Krankheit?

Das Robert Koch-Institut (RKI) betont, auf globaler Ebene handele es sich um eine "sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation". Eine weltweite Ausbreitung des Erregers sei wahrscheinlich und es müsse mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland gerechnet werden.

Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

 

Welche Länder und Regionen sind derzeit betroffen?

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet sich mittlerweile weltweit und ist auch in Deutschland angekommen. Das Robert-Kochinstitut informiert tagesaktuell über Risikogebiete und Fallzahlen in betroffenen Ländern. Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Es gelten die gleichen Empfehlungen wie beim Schutz vor einer Virus-Grippe. Vor allem ist eine gute Handhygiene empfohlen. Das Tragen eines Mundschutzes im öffentlichen Raum halten Experten für Gesunde hingegen für wenig sinnvoll.

Der Leiter des Instituts für Infektionsmedizin am UKSH in Kiel, Helmut Fickenscher, empfiehlt vorsorglich: "Ich würde Menschenansammlungen meiden, würde eher Abstand zu anderen Personen halten, das Hände geben einstellen. Man kann auch freundlich sein, ohne die Hände zu schütteln."

Einfache Hygienetipps:

  • Regelmäßig und gründlich Händewaschen
  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch, welches sie nur einmal nutzen. Nach dem Husten oder Niesen – gründlich die Hände waschen!
  • Weitere Hygienetipps finden Sie u.a. bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Was mache ich, wenn ich befürchte, mich infiziert zu haben?

Das Robert Koch-Institut empfiehlt Menschen, die grippeähnliche Symptome aufweisen, wie Husten, Schnupfen, Fieber, und die zuvor in einem Gebiet waren, in dem Covid-19-Fälle vorkamen, einen Arzt anzurufen. In Fällen, bei denen eine Infektion mit dem neuen Coronavirus vermutet wird, wird der Arzt den Patienten isolieren. Wer Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatte, sollte das zuständige Gesundheitsamt anrufen.


Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet (030) 34 64 65 100. Für Gehörlose und Hörgeschädigte E-Mail an  info.gehoerlos@bmg.bund.de oder Videotelefonie.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beantwortet im Internet Fragen rund um das neuartige Coronavirus.

Auch die Bundesländer und einige Krankenkassen haben Hotlines eingerichtet.  

 

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie des deutschen Bundesgesundheitsministeriums:

ACE-Reisebüro

Das ACE-Reisebüro hat mehr als nur Reisen zu bieten. Sie buchen beim ACE-Reisebüro und erhalten nach Reiserückkehr 3 % Clubbonus überwiesen.

Jetzt Urlaub buchen

Pannenhilfe vom Experten

Benötigen Sie eine Pannenhilfe? Heute abschließen und ab morgen schon den vollen ACE-Schutz genießen! Der ACE ist ideal für die Mobilität von Familien, Singles und Fahrradfans.

Mitglied werden

Länderinformationen

Währungen, Zeitverschiebung, Feiertage, Einreisebestimmungen und mehr.

Spanien: generell Tempo 30 in Städten

Als erstes Land in der EU geht Spanien konsequent gegen Unfälle im Straßenverkehr vor und ändert die Regelgeschwindigkeit. Tempo 30 wird ab dem 12.05.2021 in Städten zur Norm, Tempo 50 zur Ausnahme.

Allgemeine Informationen

Kontinent
Europa
Fläche
301.336 km²
Hauptstadt
Rom
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit
Netzspannung
220 V, 50 Hz. Mitnahme eines Adapters empfohlen.
Einwohneranzahl
60.770.000
Banken Öffnungszeit
Regional unterschiedlich. Jedoch in der Regel Mo-Fr 08.30–13.30 Uhr und 15.00–16.00 Uhr.
Klima

Italien erstreckt sich vom Brennerpass bis zur Südspitze Siziliens. Während Oberitalien noch im mitteleuropäischen Klimabereich liegt, beginnt in der Po-Ebene das gemäßigte subtropische Übergangsklima. Die Mitte und der Süden des Landes sind durch mild-feuchte Winter und trocken-heiße Sommer gekennzeichnet.

Einreise

Sie benötigen einen Reisepass oder Personalausweis oder einen maschinenlesbaren Kinderreisepass. Innerhalb des Schengen-Raums wird im Allgemeinen an der Grenze auf Personenkontrollen verzichtet. Hinweis:Wichtiger Hinweis: Aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 können derzeit Ein- und auch Durchreisebestimmungen von den hier aufgeführten abweichen. Aktuelle Informationen hierzu auf unserer Webseite und beim Auswärtigen Amt.

Fahrzeuge

Es genügen der nationale Führerschein und Fahrzeugschein (Zulassungsschein). Das Nationalitätskennzeichen „D“ muss am Fahrzeug angebracht bzw. im Nummernschild enthalten sein. Die Mitnahme der „Grünen Versicherungskarte“ wird empfohlen.

Geschwindigkeitsbegrenzung Auto

Innerorts50

Ausserorts90

Schnellstraße110

Autobahn130

Geschwindigkeitsbegrenzung Motorrad

Innerorts50

Ausserorts90

Schnellstraße110

Autobahn130

Geschwindigkeitsbegrenzung Caravan

Innerorts50

Ausserorts70

Schnellstraße70

Autobahn80

Geschwindigkeitsbegrenzung Wohnmobil

Innerorts50

Ausserorts90

Schnellstraße110

Autobahn130

Geschwindigkeitsbegrenzung bis 3,5T (Wohnmobil)

Innerorts50

Ausserorts90

Schnellstraße110

Autobahn130

Geschwindigkeitsbegrenzung ab 3,5T (Wohnmobil)

Innerorts50

Ausserorts80

Schnellstraße80

Autobahn100

Geschwindigkeitsbegrenzung Info

Bei Niederschlag gilt auf Autobahnen für Pkw, Motorrad und Wohnmobile bis 3,5t. ein Tempolimit von 110 km/h und auf Schnellstraßen 90 km/h. Es gelten sehr hohe Bußgelder bei u.a. Geschwindigkeitsüberschreitungen (zwischen 22 und 7 Uhr um ein Drittel höhere Bußgeldbeträge als in der übrigen Zeit). Anhänger müssen am Heck ein Schild mit der Maximalgeschwindigkeit 80 km/h haben. Motorräder und Mopeds dürfen keine Anhänger ziehen. Motorräder bis 149 ccm sind auf Autobahnen verboten. Höchstgeschwindigkeit für Führerscheinneulinge (Personen unter 21 Jahren sowie Personen, die weniger als drei Jahren im Besitz ihres Führerscheins sind): 90 km/h auf Schnellstraßen, 100 km/h auf Autobahnen.

Promille
0,5
Promille Info

Führerscheinneulinge (Führerscheinbesitz nicht länger als drei Jahre) 0,0 ‰

Bussgeld

Alkohol am Steuer: ab 500 Euro
Rotlichtverstoß: ab 160 Euro (tagsüber)
Überholverstoß: ab 80 Euro
Parkverstoß: ab 40 Euro
Telefonieren am Steuer: ab 150 Euro
Warnweste nicht angelegt: ab 36 Euro
Fahren ohne Licht: ab 35 Euro
20 km/h zu schnell: ab 170 Euro
Über 50 km/h zu schnell: ab 500 Euro

Verkehr
  • Pkw müssen tagsüber auf allen Straßen außerhalb geschlossener Ortschaften das Abblendlicht einschalten, alternativ auch Tagfahrlicht erlaubt. Bei Nichtbeachtung riskiert man ein hohes Bußgeld.
  • Unerlaubter Spurwechsel und Wenden im Mautbereich oder auf Autobahnauf- und -abfahrten wird mit hohem Bußgeld, sogar mit Fahrverbot, geahndet.
  • Auf Autobahnen ist privates Abschleppen verboten.
  • Warnweste: Das Mitführen von je einer fluoreszierenden Warnweste pro Insasse ist vorgeschrieben. Sie muss im Falle eines Unfalls oder einer Panne getragen werden, wenn das Fahrzeug verlassen wird (z.B. zur Absicherung der Unfallstelle).
  • Winterausrüstung: Schneeketten sind erlaubt, die Kettenpflicht wird durch entsprechende Verkehrsschilder angezeigt, Tempolimit: 50 km/h. Für einzelne Städte und Regionen durch entsprechende Beschilderung auch kurzfristig Winterreifenpflicht möglich. In Südtirol generelle Winterreifenpflicht vom 15.11. bis 15.04. und gilt auch auf der Brennerautobahn (A22). In Südtirol dürfen außerdem Krafträder bei einsetzendem Schneefall oder winterlichen Witterungsbedingungen nicht mehr bewegt werden. Im Aostatal gilt vom 15.10. bis 15.04. Winterreifenpflicht. In der Toskana gilt auf der Strecke Bologna nach Arezzo (A1) vom 01.11. bis 15.04. Winterreifenpflicht. Auf der Strecke Florenz nach Pisa (A11) vom 15.11. bis 15.04.
  • Warntafel / Transporte: Alle nach hinten über Ihr Fahrzeug hinausragenden Dachlasten und Heckladungen müssen durch eine 50x50 cm große Warntafel aus Metall mit weiß-roten Diagonalstreifen (komplett reflektierend) kenntlich gemacht werden.
  • Bedeutung der verschiedenfarbigen Bordsteinkanten:
    - Weiß: Hier kann gratis geparkt werden
    - Blau: Gebührenpflichtiges Parken
    - Schwarz-gelb: Hier gilt Parkverbot
    - Gelb: Parkfläche ist reserviert für Autobusse, Taxis etc.
    - Grün: In manchen Städten gibt es ausgewiesene grüne Parkflächen: Hier bestehen zeitlich begrenzte Parkverbote
  • Verhalten im Kreisverkehr
    Sofern nichts anderes ausdrücklich durch Verkehrszeichen geregelt ist, gilt im Kreisverkehr (Rotatoria), dass die in den Kreisverkehr einfahrenden Fahrzeuge Vorfahrt vor den sich bereits im Kreisverkehr befindlichen Fahrzeugen haben (Rechts-vor-Links-Regel). Diese Grundsätze werden jedoch in der Praxis nicht immer beachtet, so dass am und im Kreisverkehr in Italien erhöhte Vorsicht angezeigt ist.
Verkehr 2

Winterreifenverbot in Italien In Italien dürfen gemäß des Rundschreibens Nr. 1049 des italienischen Transportministeriums vom 17. Januar 2014 Winterreifen (auch Ganzjahresreifen mit der Kennzeichnung M+S) in den Sommermonaten zwischen einschließlich dem 16. Mai und dem 14. Oktober nicht mehr gefahren werden, wenn die montierten Reifen einen niedrigeren Geschwindigkeitsindex aufweisen, als in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Kfz-Schein) ausgewiesen. Diese Regelung gilt unabhängig von der in Italien geltenden allgemeinen Geschwindigkeitsbeschränkung, nach der auf Autobahnen Pkw nicht schneller als 130 km/h und Wohnwagengespanne maximal 80 km/h fahren dürfen. Wenn Sie vom 16. Mai bis 14. Oktober in Italien mit Reifen unterwegs sein wollen, die eine M+S-Kennzeichnung tragen, dann achten Sie darauf, dass der Geschwindigkeitsindex des Reifens mindestens dem in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Kfz-Schein) eingetragenen Index entspricht. Dies gilt für Reifen mit einem Geschwindigkeitsindex größer oder gleich „Q“. Der Geschwindigkeitsindex gibt bei Reifen die maximal erlaubte Fahrgeschwindigkeit an und wird in der Reifenbezeichnung durch das letzte Zeichen dargestellt. Beispiel: 195/65 R 15 91 H. Die Reifenbezeichnung finden Sie auf der Reifenflanke sowie in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (ab 1.10.2005) unter den Ziffern 15.1., 15.2. und 15.3. Im alten Kfz-Schein (bis 30.9.2005) ist die Reifenbezeichnung unter den Ziffern 20 bis 23 aufgeführt. Relevanter Geschwindigkeitsindex: Q bis 160 km/h R bis 170 km/h S bis 180 km/h T bis 190 km/h U bis 200 km/h H bis 210 km/h V bis 240 km/h W bis 270 km/h Y bis 300 km/h VR > 210 km/h ZR > 240 km/h Italien hat sein Straßenverkehrsgesetz (Codice della Strada) geändert. Die umfangreichen und teilweise sehr unterschiedlichen Regelungen können in diesem Rahmen nicht dargestellt werden. Ebenso bestehen für Großstädte (neben der oben erwähnten für Mailand) unterschiedliche Fahrbeschränkungen. Bitte informieren Sie sich vor Abfahrt auf der Internetseite des italienischen Fremdenverkehrsamtes: www.enit-italia.de

Camping

CCI-Card (Camping Card International) Für ACE-Mitglieder 10 € je Jahr für Dauerbezieher, 14 € für Jahresbezieher. Bestellung über ACE-Info-Service.

Camping Allgemein

Camper – Informationen: Wohnmobile und Wohnwagen bis 12 m Länge (Gespanne bis 18,75 m Länge) können ungehindert einreisen. In Italien darf man auf Autobahnparkplätzen eine Nacht verbringen, Zelten hingegen ist verboten. Die Füße des Wohnwagens dürfen nicht ausgefahren werden. Auch an anderen Straßen ist das Übernachten gestattet, solange es nicht gegen eine örtliche Verordnung verstößt.

Zoll Einfuhr

Es bestehen keine Beschränkungen. Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte, Waren können von Privatpersonen problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für den Eigenbedarf, d.h. nicht für gewerbliche Zwecke erworben wurden. Für folgende Waren gilt als Richtmenge: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren oder 1.000 g Rauchtabak. 10 l Spirituosen, 20 l sog. Zwischenerzeugnisse (Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 l Wein (davon höchstens 60 l Schaumwein), 110 l Bier.

Geld / Devisen

Geld/Währung: Euro Kreditkarten: Diners Club, MasterCard, Visa und alle gängigen internationale Kreditkarten werden angenommen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Devisenbestimmungen: Es gibt keine Beschränkungen. Bei Ein- und Ausfuhr von mehr als 10.000 € besteht Deklarationspflicht.

Telefonieren nach D
0049 + Ortsvorwahl (ohne Null) + Teilnehmernummer
Telefonieren von D
0039 + Ortsvorwahl (mit Null) + Teilnehmernummer
Medizinische Hinweise

Deutsche Reisende sollten sich vor der Reise eine Europäische Krankenversicherungskarte bei der gesetzlichen Krankenkasse besorgen. Im Allgemeinen muss man einen Teil der Arzneimittelkosten selbst tragen. Der ACE empfiehlt den Abschluss der ACE Auslandsreise-Krankenversicherung. Bestellung über ACE-Info-Service.

Unfall

Unfälle
Die Polizei nimmt nur Unfälle mit Personenschaden und mit größerem Sachschaden auf. Das Protokoll ist nicht allgemein zugänglich, selbst für Anwälte nicht. Deshalb sollten Sie in jedem Fall selbst alle Angaben des Unfallgegners notieren bzw. einen Europäischen Unfallbericht ausfüllen. Wer in Italien in einen Unfall verwickelt wird, sollte den Schaden der betreffenden italienischen Versicherung oder dem nationalen Versicherungsbüro in Rom melden. Bei einem Unfall oder Totalschaden informieren Sie bitte den ACE-Euro-Notruf. Für eventuelle Fahrzeugrückholung ist ein Original-Unfallprotokoll beim Fahrzeug zu hinterlegen!
Pannenhilfe
Bitte informieren Sie den ACE-Euro-Notruf.

Polizeiadresse

112 / 112

Adresse Rettungsdienst

118 / 112

Adresse der Feuerwehr

115 / 112

Botschaft

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Via San Martino della Battaglia 4
00185 Rom
Tel.: +39 06 49 21 31
Fax: +39 06 44 52 672
E-Mail: info@rom.diplo.de
Internet: www.rom.diplo.de
Italienische Botschaft
Hiroshimastr. 1
10785 Berlin
Tel.: 030 25 44 00
Fax: 030 25 44 016
E-Mail: segreteria.berlino@esteri.it
Internet: www.ambberlino.esteri.it

Fremdenvekehrsamt

Italienische Zentrale für Tourismus (ENIT)
Barckhausstr. 10
60325 Frankfurt/M.
Tel.: 069 237434
Fax: 069 232894
E-Mail: frankfurt@enit.it
Internet: www.enit.de
EASY ITALIA Servicenummer Ab sofort steht Urlaubern in Italien eine neue Servicenummer zu Verfügung. Dort erhält man zum Ortstarif Reisetipps, Auskünfte, Hilfe bei medizinischer Versorgung und Hilfe bei Problemen. Dieser Service wird auch in deutscher Sprache angeboten. Die Hotline erreichen Sie jeden Tag zwischen 09:00 – 22:00 Uhr unter folgender Telefonnummer: Tel.: 039 039 039

Sonstiges

Der ACE informiert Sie tagesaktuell und korrekt. Unabhängig davon gilt: Alle Angaben ohne Gewähr.
ACE Auto Club Europa e.V.
Touristik
Schmidener Straße 227
70374 Stuttgart
Sie erreichen uns:
ACE-Info-Service 0711 5 30 33 66 77
Fax: 0711 5 30 33 66 78
E-Mail: info@ace.de
Internet: www.ace.de

© ACE Auto Club Europa e.V. 2021
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit Genehmigung des ACE Auto Club Europa e.V.

Amtssprache
Italienisch
Amtliches Kennzeichen
I
Allgemeine Info

Aktuelle Informationen über die politische Situation in Ihrem Urlaubsland erhalten Sie beim Auswärtigen Amt in Berlin. Tel.: 030 18 17 0, Fax: 030 18 17 34 02. Internet: www.auswaertiges-amt.de Hunde und Katzen benötigen den EU-Heimtierausweis sowie einen Chip oder eine Tätowierung (weitere Informationen beim Tierarzt). Haustiere müssen beim Transport so gesichert sein, dass sie den Fahrer zu keiner Zeit behindern oder gefährden können. Für Hunde gilt Leinen- und Maulkorbpflicht. Rauchverbot Es besteht Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln, sowie in allen Restaurants, Cafés und Bars. Im PKW ist das Rauchen verboten, wenn Schwangere oder Minderjährige mit an Bord sind.

Superbenzin ROZ 95
1,60
Diesel
1,46
Stand Treibstoffpreise
10.06.2021

Vignetten FAQ

Brauche ich eine Vignette? Wie lange ist die Vignette gültig? Gibt es weitere Mautstrecken? Wir haben die wichtigsten Fragen zusammengestellt.

Zu den Fragen rund um die Vignette

Europaweite Pannenhilfe

Ein Panne kann jedem passieren, auch im Urlaub. ACE-Mitglieder können über den Notruf-Service die Unfall- und Pannenhilfe vor Ort anfordern.

Pannenhilfe in Europa