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ACE-Reiseinformationen

Reisen Sie unbesorgt: Der ACE stellt Ihnen alle nötigen und praktischen Informationen zu Ihrem Reiseziel zur Verfügung. Aktuell, detailliert und zuverlässig.

Was Sie bei der Rückkehr aus dem Urlaub beachten müssen

In diesem Jahr steht die Urlaubsreise coronabedingt unter besonderen Vorzeichen - beliebte Ferienregionen wurden zu Risikogebieten erklärt. Für die Rückkehr nach Deutschland aus diesen Gebieten bestehen unterschiedliche Einreise- und Quarantäne-Regelungen. Darüber hinaus ergeben sich rechtliche Besonderheiten für Arbeitnehmer bei Reise in Risikogebiete. Nachfolgend geben wir Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Reisen trotz COVID-19.

Reisen trotz Coronavirus – Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Welche Reisebeschränkungen gibt es innerhalb Deutschlands?

Reisen innerhalb Deutschlands sind bundesweit möglich, allerdings sind alle nicht zwingend erforderlichen berufliche und private Reisen zu vermeiden, in einzelnen Bundesländern oder Landkreisen könne Ausgangsbeschränkungen bestehen.  Hotelübernachtungen aus touristischen Gründen sind weiterhin bis zunächst 14. Februar 2021 nicht erlaubt. Kontakte sind sowohl in der Öffentlichkeit als auch im privaten Bereich nur noch mit einer weiteren, nicht dem eigenen Hausstand zugehörigen Person gestattet. Ausnahmen für zu betreuende Kinder möglich, siehe dazu die Bestimmungen in den einzelnen Bundesländern.

Der seit 16. Dezember geltende harte Lockdown gilt nun weiterhin bis zunächst 14. Februar 2021. Alle Einzelhandelsgeschäfte müssen in dieser Zeit schließen. Geöffnet bleiben Geschäfte zur Deckung des täglichen Bedarfs, wie Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen etc. Geschlossen werden außerdem Friseure, Massagepraxen und Ähnliches, weiterhin geöffnet aber z.B. Einrichtungen der Physiotherapie u.Ä.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung, ist immer dann zu tragen, wenn man sich in geschlossenen Räumen aufhält, bzw. wenn diese für den Besuchs- und oder Kundenverkehr zugänglich sind. In den Innenstädten ist es verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung zutragen, sobald Sie sich an Orten mit Publikumsverkehr aufhalten. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Restaurants, Bars und Kneipen, Fitnessstudios etc. bleiben weiterhin geschlossen.

Neu ist die Pflicht zum Tragen von Medizinischen Masken, also sogenannte OP-Masken und vor allem FFP2-Masken in allen öffentlichen Nahverkehrsmitteln und deren Wartebereiche und beim Einkauf in Geschäften, sowie in Arztpraxen, Alten- und Pflegeheimen oder auch an bestimmten Arbeitsstätten.

In Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 200 soll zudem der Bewegungsradius auf maximal 15 Kilometer um den Wohnort beschränkt werden.

Alle weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie entnehmen Sie bitte den unten angegebenen Webseiten. Zudem gelten je nach Bundesland evtl. auch strengere Regelungen, die auf Grund hoher Infektionszahlen bei den einzelnen Bundesländern abgefragt werden müssen. Dies gilt auch für eventuelle Reiseverbote aus Gebieten, in denen die Infektionszahlen die kritische Größe überschritten haben. Hierzu ist es erforderlich sich genau nach den aktuellen Bestimmungen der einzelnen Länder zu erkundigen.

 

Folgende Webseiten bieten aktuelle und umfassende Informationen rund um diese Themen:

 

Weitere Informationsquellen sind:

Was muss ich bei Rückkehr aus dem Ausland nach Deutschland beachten?

Bei Einreisen aus ausländischen Risikogebieten ist die Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung Pflicht. Neben der bestehenden zehntägigen Quarantänepflicht muss jemand, der aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreist, spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass er nicht mit dem Coronavirus infiziert ist. Einreisende aus besonders betroffenen Regionen, müssen schon vor der Einreise ein negatives Testergebnis vorlegen.

Zudem werden Risikogebiete ab sofort in drei unterschiedlichen Kategorien eingeteilt:
Hochrisikogebiete ab einer Inzidenzrate von 50 und darüber pro 100.000 Einwohner.
Hochinzidenzgebiete mit einer Inzidenz höher als 200 und Virusvarianten-Gebiete (derzeit zum Beispiel in Europa Großbritannien und Irland) mit einer starken Verbreitung der Corona-Mutationen.

Zu den Hochinzidenzgebieten zählen seit 24. Januar zum Beispiel auch Spanien, Portugal, Slowenien, und die Tschechische Republik.

Eine vollständige und aktuelle Übersicht der derzeitigen Einstufungen finden Sie beim RKI.

Welche Reisebeschränkungen gibt es im Ausland?

Reisen ins Ausland:

Die nachfolgenden Angaben gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Alle Angaben sind ohne Gewähr und können sich täglich individuell in den einzelnen Ländern ändern.

Mit Beschluss vom 13. Januar hat die Bundesregierung neue Risikoeinstufungen (Hochrisikogebiet, Hochinzidenzgebiet und Virusvarianten-Gebiet) eingeführt, was zu besonderen Bestimmungen bei der Rückkehr bzw. Einreise nach Deutschland führt. Näheres hierzu unter der Frage "Was muss ich bei Rückkehr aus dem Ausland nach Deutschland beachten?".

So sieht es in den einzelnen europäischen Ländern nach jetzigem Kenntnisstand aus (Stand: 25.01.2021):
 
Albanien: Keine Einschränkungen und auch keine Quarantänepflicht bei Einreise. Allerdings gilt Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Albanien ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft! Fährverkehr nach Italien und Griechenland noch eingestellt. Einreise/Weiterreise nach Griechenland derzeit nicht möglich.

Andorra: Einreise möglich, Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv auf Grund hoher Infektionszahlen.

Belgien: Vom 27. Januar bis 1. März 2021 sind Reisen ohne triftigen Grund, insbesondere touristische Reisen nach Belgien und von Belgien ins Ausland verboten. Einreisen sind nur aus eng begrenzten triftigen Gründen möglich. Reisende nach Belgien müssen innerhalb von 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches „Public Health Passenger Locator Form“ ausfüllen und elektronisch versenden. Gebiete und weitere Informationen z.B. zu nächtlichen Ausgangssperren auf den Seiten des Auswärtigen Amtes (s.u.). Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Belgien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

Bosnien-Herzegowina: Durchreise für ausländische Staatsangehörige nur erlaubt,  wenn diese in ihr Heimatland reisen müssen. Einreise nur mit Aufenthaltserlaubnis oder Staatsbürgerschaft. Einreisekontrollen und Gesundheitsprüfung möglich. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht nach wie vor.  Bosnien-Herzegowina ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft!

Bulgarien: Einreise ohne Einschränkungen möglich, Einreiseformular an den Grenzstellen mit Kontaktinformationen ausfüllen. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Bulgarien, aufgrund hoher Infektionszahlen.

Dänemark: Einreisen zu rein touristischen Zwecken sind nicht erlaubt. Unter bestimmten triftigen Gründen ist die Einreise möglich, es muss auf jeden Fall ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Außerdem gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Dänemark mit Ausnahme von Grönland (hier wird auf Grund geltender Einreisebeschränkungen abgeraten) auf Grund hoher Infektionszahlen.

Estland: Einreise möglich, solange die Infektionszahlen im Heimatland 50 pro 100 000 Einwohner nicht übersteigen, ansonsten 10-tägige Quarantänepflicht nach der Einreise, derzeit aktiv auch für Reisende aus Deutschland. Grenzen zu Russland sind geschlossen. Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Estland wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Zudem gelten für manche Gebiete weitere Einschränkungen. Estland ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft!

Finnland: Einreise nur mit triftigem Grund (Pendler, Studierende, Familienangehörige usw.) möglich. Einreisen aus rein touristischen Gründen derzeit nicht möglich. Reisehinweis des Auswärtigen Amtes auf Grund von Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen aktiv. Außerdem wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Region Uusimaa (mit Großraum Helsinki) und Varsinais-Suomi gewarnt.

Frankreich: Ein- und Durchreise möglich. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Frankreich wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Ganz Frankreich wird vom RKI als Risikogebiet eingestuft Es gelten zudem zahlreiche Einschränkungen sowie landesweit eine Ausgangssperre zwischen 18 Uhr und 6 Uhr. Restaurants, Bars etc. sind geschlossen (Lockdown).

Griechenland: Einreise nur mit negativem Covid-19-Test möglich, dessen Probeentnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf. Alle Personen, die nach Griechenland einreisen, müssen sich in eine siebentägige Quarantäne begeben. Dies gilt zunächst bis 1. Februar. Vor Einreise (spätestens bis 48 Stunden vorher) gibt es eine Online-Anmeldepflicht. Hierzu ist ein Online-Formular auszufüllen, der zugewiesene Code muss bei Einreise vorgewiesen werden. Eine Einreise aus touristischen Gründen auf dem Landweg aus ist nur über den bulgarischen Grenzübergang Promachonas möglich. Für die Gebiete Westmakedonien, Thessalien, Ostmakedonien, Zentralmakedonien, Peloponnes und Thrakien gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, von Reisen in die übrigen Gebiete wird auf Grund der Einschränkungen im Land abgeraten.

Großbritannien: Einreisen nach Großbritannien und Nordirland bei vorheriger Online-Anmeldung möglich und mit Nachweis eines nicht älter als 72 Stunden erfolgten negativen PCR-Test außerdem ist zwingend eine 10-tägige Quarantäne einzuhalten. Einreise aus touristischen Gründen ist untersagt. Vor Reisen nach ganz Großbritannien wird derzeit auf Grund hoher Infektionszahlen gewarnt. Großbritannien ist als Virusvarianten-Gebiet eingestuft, eine Rückreise nach Deutschland ist nur mit vorigem PCR-Test und Quarantäne möglich. Zudem gelten unterschiedliche Kontaktbeschränkungen und Ausgangsbeschränkungen in den einzelnen Regionen, in ganz Großbritannien gilt bis mindestens 22. Februar 2021 ein landesweiter Lockdown.

Irland: Einreise nur nach Online-Anmeldung und negativem höchstens 72 Stunden alten PCR-Test und Einhaltung einer 14-tägigen Selbst-Quarantäne. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen aufgrund hoher Infektionszahlen. Es gelten derzeit erhebliche Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, der Aufenthaltsort darf nur unter bestimmten Gründen verlassen werden. Irland ist Virus-Variantengebiet.

Island: Bei Einreise muss ein PCR-Test vor Ort durchgeführt werden danach ist eine fünf bis sechs Tage lange häusliche Quarantäne verpflichtend. Danach ist ein zweiter PCR-Test notwendig. Erst nach Erhalt eines negativen Testergebnisses darf die Quarantäne beendet werden, im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine Isolation angeordnet.. Reisende müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen. Das Auswärtigen Amtes rät von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Island aufgrund bestehender Quarantäneregelungen wird abgeraten.

Italien: Einreise mit Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf und zudem einer Einreiseerklärung Ausfüllhilfe in deutscher Sprache) möglich. Die Einreise muss dem zuständigen italienischen Gesundheitsamt am Aufenthaltsort in Italien (Dipartimento di prevenzione del’azienda sanitaria locale) angezeigt werden. Bei Nichtvorlage eines negativen PCR-Tests gilt Quarantänepflicht! Bei Transit bis maximal 36 Stunden gelten diese Bestimmungen nicht. In den Regionen Kalabrien, Apulien, Sardinien und Sizilien ist zudem eine Online-Registrierung erforderlich, Informationen hierzu beim Auswärtigen Amt. Es ist eine Reisewarnung für ganz Italien aktiv. Außerdem gilt eine Ausgangssperre jeweils nachts von 22 Uhr bis 5 Uhr.

Kroatien: Einreise möglich, Kontaktdaten müssen hinterlegt werden. Zur Verkürzung der Wartezeiten ist eine Online-Registrierung empfohlen. Außerdem ist ein nicht länger als 48 Stunden zurückliegender negativer PCR-Test vorzulegen. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv.

Kosovo: Einreise möglich, Gesundheitsprüfungen können durchgeführt werden. Weiterhin Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv, außerdem Einstufung seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet!

Lettland: Einreise ohne Einschränkungen möglich, sofern nicht aus Gebieten mit mehr als 50 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 14 Tagen. Für Reisende aus Deutschland besteht deshalb verpflichtende Quarantäne von 10 Tagen, von Reisen wird abgeraten. Außerdem muss eine negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Grenzen nach Weißrussland und Russland sind geschlossen. Registrierungspflicht online für alle Reisenden per Fragebogen. Zudem ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Lettland auf Grund hoher Infektionszahlen aktiv. Lettland ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft!

Litauen: Einreise möglich. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Litauen wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Litauen ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft!

Luxemburg: Einreise ohne Einschränkung möglich. Vor nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen nach Luxemburg wird derzeit aufgrund erneut hoher Infektionszahlen gewarnt. Es besteht eine Ausgangssperre zwischen 23 und 6 Uhr.

Malta: Einreise möglich, bei Einreise ist ein nicht länger als 72 Stunden zurückliegender negativer PCR-Test notwendig. Andernfalls muss dieser am Flughafen durchgeführt werden oder eine 14 tägige Quarantäne eingehalten werden. Malta ist Risikogebiet, eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts ist aktiv.

Montenegro: Einreise ohne Einschränkungen möglich, allerdings besteht weiterhin die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes auf Grund hoher Infektionszahlen. Das Land ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft!

Niederlande: Einreise nur noch möglich, wenn eine 10-tägige häusliche Quarantäne eingehalten werden kann. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Niederlande wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Weitreichende Beschränkungen (Teil-Lockdown) in Kraft. Bis zunächst 10. Februar 2021 ist kein Aufenthalt im Freien zwischen 21 und 4.30 Uhr erlaubt.

Nordmazedonien: Ein- und Durchreise ohne Einschränkungen möglich, allerdings aktive Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Nordmazedonien gilt als Corona-Risikogebiet, seit dem 24. Januar mit der Einstufung als Hochinzidenzgebiet.

Norwegen: Einreise nur mit Einhaltung einer 10-tägigen Quarantäne in einer geeigneten Unterkunft (kein Kontakt zu Personen außerhalb des eigenen Hausstandes) möglich. Neben der weiterhin geltenden Quarantänepflicht ist ein negativer, maximal 72 Stunden alter Antigen oder PCR-Schnelltest vorzulegen. Außerdem Reisewarnung für Oslo und die Provinzen Provinzen Viken, Rogaland, Trøndelag und Vestfold og Telemark auf Grund hoher Infektionszahlen.

Österreich: Die Einreise aus Deutschland ist bis 31. März 2021 nur unter Einhaltung einer verpflichtenden 10-tägigen Quarantäne möglich. Das Auswärtige Amt warnt zudem vor nicht notwendigen touristischen Reisen nach Österreich mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz (Tirol) und der Gemeinde Mittelberg / Kleinwalsertal (Vorarlberg) aufgrund hoher Infektionszahlen. Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist möglich. In Österreich gilt bis zunächst 3. Februar eine ganztägige Ausgangssperre.

Polen: Einreise ohne Einschränkungen möglich, allerdings wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Polen aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Zahlreiche Beschränkungen im Land, touristische Übernachtungen sind nicht erlaubt.

Portugal: Einreise ohne Einschränkungen möglich, auch die Grenze nach Spanien ist frei passierbar. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Portugal auf Grund der hohen Infektionszahlen. Portugal ist seit dem 24. Januar als Virusvarianten-Gebiet eingestuft. Einreisen nach Madeira und Azoren nur mit Online-Registrierung, Informationen beim Auswärtigen Amt. Bis zunächst 21. Februar gilt ein verschärfter Lockdown mit Ausgangsbeschränkungen.

Rumänien: Einreise möglich, Kontaktdaten müssen hinterlegt werden. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Rumänien wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt

Russland: Keine Einreise möglich, Reisewarnung aktiv, Corona-Risikogebiet.

Schweden: Einreise ohne Einschränkungen möglich. Weiterreise nach Norwegen und Finnland nur bedingt möglich. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Schweden wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Schweiz: Einreise ohne Einschränkungen möglich. Bei Einreisen aus Hochrisikogebieten (seitens der Schweizer Behörden gilt dies für das Bundesland Sachsen) ist eine 10 tägige Quarantäne verpflichtend. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Schweiz aufgrund der hohen Infektionszahlen.

Serbien: Einreise nur mit negativem PCR-Test möglich, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Transitreisende und Deutsche mit serbischer Aufenthaltserlaubnis sind ausgenommen. Es besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes auf Grund hoher Infektionszahlen. Das Land ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft!

Slowakei: Einreise nur mit Einschränkungen möglich. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Slowakei wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Deutschlands wird auch von der Slowakei als Risikogebiet eingestuft, daher ist vorab eine Online-Registrierung notwendig. Außerdem muss eine 10-tägige Quarantäne eingehalten werden. Wer bei Einreise einen höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Test vorweisen kann, ist von der Quarantäne und Vorabregistrierung ausgenommen.

Slowenien: Einreise nur mit Einschränkungen möglich, eine 10-tägige Quarantäne ist verpflichtend. Die Einreise ist generell nur über die Grenzübergänge Karawankentunnel, Loibltunnel und Spielfeld (Autobahn). Bei Einreise über Italien sind nur die Grenzstellen Vrtojba/St. Andrea, Fernetiči/Fernetti, Škofije/Rabuiese oder Krvavi potok/Pesse für deutsche Reisende erlaubt. Bei Durchreise aus Risikogebieten (z.B. Serbien, Nordmazedonien, Bosnien-Herzegowina) darf kein Aufenthalt mehr in Slowenien erfolgen. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Slowenien auf Grund der hohen Infektionszahlen, seit 24. Januar zählt Slowenien auch zu den Hochinzidenzgebieten.

Spanien: Einreise möglich, vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Spanien einschließlich der Kanarischen Inseln wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen jedoch gewarnt. Bei Flugeinreise muss zwingend eine Online-Registrierung erfolgen, außerdem ist der Nachweis eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 72 Stunden ist, erforderlich. Dies gilt nicht bei Einreise auf dem Landweg. Grenzen zu Marokko bleiben geschlossen, keine Rückreise über Spanien möglich. Zudem sind nächtliche Ausgangssperren und Reisebeschränkungen in vielen Gebieten und Provinzen aktiv. Auch Spanien ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft!

Tschechien: Einreise aus touristischen Gründen nicht mehr möglich. Weitere Informationen zum Ampelsystem beim Auswärtigen Amt. Das Auswärtige Amt warnt zudem vor nicht notwendigen touristischen Reisen nach Tschechien aufgrund hoher Infektionszahlen. Das Land ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft!

Türkei: Einreise unter Vorlage eines negativen, höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Tests möglich. Ohne Test ist eine 7-tägige Quarantäne mit anschließendem verpflichtendem Test vorgesehen. Außerdem bestehen weitreichende Ausgangssperren (montags bis donnerstags von 21 Uhr bis 5 Uhr am Folgetag und von freitags 21 Uhr bis montags 5 Uhr). Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die gesamte Türkei aktiv.

Ukraine: Keine Einreise möglich, Reisewarnung aktiv, Corona-Risikogebiet.

Ungarn: Einreise nur aus wichtigem Grund möglich, keine touristischen Einreisen erlaubt, zudem ist eine Reisewarnung für ganz Ungarn aktiv.

Zypern: Einreise mit Einschränkungen möglich. Eine Online-Registrierung vorab ist zwingend erforderlich, zudem ist der Nachweis eines negativen PCR-Tests notwendig, der nicht älter als 72  Stunden sein darf. Es ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Zypern aktiv. Vor Reisen in den Nordteil der Insel wir auf Grund der gültigen Quarantäneregelungen abgeraten.

 

Aktuelle Informationen:

Gibt es rechtliche Besonderheiten für Arbeitnehmer?

Wenn der Arbeitnehmer wissentlich in ein Risikogebiet gereist ist und nach der Einreise in Quarantäne muss, entfällt der Anspruch auf Lohn bzw. Gehalt. Es gibt weder eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz noch die im Krankheitsfall sonst übliche Entgeltfortzahlung. Um die Quarantäne zu vermeiden, kann der Arbeitgeber jedoch auch einen Test verlangen. Einfacher wird es natürlich, wenn das Arbeiten im Homeoffice möglich ist: Dann kann die Arbeit schließlich wie gewohnt fortgesetzt werden.

Wenn das Ferienziel erst während der Reise zu einem Risikogebiet erklärt wurde, ist die Lage anders: Diese Situation trifft den Arbeitnehmer unverschuldet. Lohn bzw. Gehalt muss dann weiterbezahlt werden. Allerdings kann der Arbeitgeber auch dann auf einem Coronatest bestehen, damit der Beschäftigte schneller wieder bei der Arbeit erscheinen kann.

Damit die Rückkehr aus dem Urlaub an den Arbeitsplatz ohne Turbulenzen abläuft, empfiehlt sich Offenheit gegenüber dem Arbeitgeber - schließlich wollen auch alle Kollegen gesund bleiben.

Regelungen zur Maskenpflicht in Deutschland und im umliegenden Ausland

Regelungen in den wichtigsten Nachbar- und Urlaubsländern zur Maskentragepflicht und Mindestabstand. In allen Ländern gelten die allgemeinen Hygieneregeln, und in den meisten davon die sogenannte AHA-Regel, die als Orientierung herangezogen werden kann.

 

Die AHA-Regel gilt in Deutschland flächendeckend:

  • Abstand: Mindestens 1,5 Meter Abstand zu Mitmenschen
  • Hygiene: Husten oder Niesen in Armbeuge, häufiges gründliches Händewaschen mit Seife, alternativ Händedesinfektionsmittel nutzen.
  • Alltagsmaske: Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Maskentragepflicht beachten.

Diese wurde jetzt aktualisiert und ergänzt um die Punkte

  • App: Corona-Warn-App
  • Lüften
  • Somit lautet die neue Regel AHA+A+L

 

Albanien: Nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr bis 6 Uhr. Maskentragepflicht ab 11. Lebensjahr außerhalb der geschlossenen Wohnung/Unterkunft.

Belgien: Mund-Nasen-Schutz-(Alltagsmaske) Tragepflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften, Kirchen, Museen, Kinos, Theater, Restaurants und Cafés. Außerdem auf allen Wochenmärkten und in Einkaufsstraßen, sowie in allen öffentlichen Gebäuden. Mindestabstandsregel 1,5 Meter. Weitere Kontaktbeschränkungen aktiv, private Treffen im Freien maximal 4 Personen.

Bulgarien: Maskentragepflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden, Supermärkten und Geschäften.

Dänemark: Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, Haltestellen und Wartebereichen. Mindestabstandsregel 1 Meter.

Frankreich:  Maskentragepflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentlichen Gebäuden, sowie in Geschäften, Banken und Restaurants. In vielen Städten und Gemeinden,unter anderem in Paris und den umliegenden Départements Seine-Saint-Denis, Hauts-de-Seine und Val-de-Marne sowie in Marseille, Toulouse und Straßburg gilt Maskenpflicht im gesamten Stadtgebiet. Im Großraum Paris (Île-de-France) und Aix-en-Provence/Marseille sowie in den Städten Grenoble, Lille, Lyon, Montpellier, Rouen, St. Étienne und Toulouse gilt seit dem 17. Oktober 2020 eine bußgeldbewehrte Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr. Mindestabstandsregel 1 Meter.

Griechenland:  Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, archäologischen Stätten, Museen. Mindestabstandsregel 1,5 Meter.

Großbritannien: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in allen Geschäften, in England auch in Restaurants. Mindestabstandsregel 1 Meter, in Schottland und Wales 2 Meter. Ein dreistufiges Warnsystem wurde eigeführt, dabei gelten regional z.B. unterschiedliche Kontaktbeschränkungen. Die Vorschriften und Beschränkungen variieren stark zwischen England, Wales, Schottland und Nordirland.

Italien: Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum. Mindestabstandsregel 1 bis 2 Meter.

Kroatien: Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie in Geschäften und Krankenhäusern. Dringende Empfehlung der AHA-Regeln. Weitergehende Maßnahmen werden in einzelnen Gespannschaften verhängt.

Luxemburg: Es besteht Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Supermärkten und Geschäften, sowie in öffentlichen Einrichtungen (Museen, Bibliotheken, Bürgerbüros etc.). Mindestabstandsregel 2 Meter.

Niederlande: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Fähren sowie am Flughafen Schiphol, zudem in Teilen von Amsterdam und Rotterdam zusätzlich im Freien. Mindestabstand 1,5 Meter. Derzeit gilt ein Teil-Lockdown mit verschiedenen Maßnahmen, wie Schließung von Restaurants, Cafés und Bars, frühere Schließung von Geschäften usw.  

Norwegen: Maskenpflicht in Oslo bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Dringende Empfehlung der AHA-Regeln.

Österreich: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Lebensmitteleinzelhandel, Supermärkten, Banken etc. und überall, wo der Mindestabstand von 1 Meter nicht eingehalten werden kann.

Polen: Maskenpflicht grundsätzlich in allen öffentlichen Bereichen, auch im Freien. In Restaurants, Bars und Cafés, darf diese erst am Tisch abgenommen werden. Mindestabstand beträgt 1,5 Meter. Geschäfte, Banken und Tankstellen dürfen zudem nur mit Handschuhen betreten werden (werden dort zur Verfügung gestellt).

Portugal: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Restaurants. Mindestabstandsregel 2 Meter. Durch eine momentan geltende Notstandsregelung seit 15. Oktober weitere Einschränkungen, wie Schließung von Restaurants und Cafés, Alkoholverkaufsverbot usw. möglich. Diese liegen in der Verantwortung der Gemeinden.

Rumänien: Maskenpficht in allen öffentlichen Räumen, Geschäften und Verkehrsmitteln. Mindestabstandsregel 2 Meter.

Schweden: keine Maskenpflicht. Dringende Empfehlung der AHA-Regeln.

Schweiz: Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, zudem dringende Empfehlung der AHA-Regeln.

Slowakei: Maskenpflicht in allen öffentlichen Bereichen, auch im Freien, soweit ein Abstand von mind. 5 Metern nicht möglich ist. Keine Versammlungen von mehr als 6 Personen, Bewirtung von Restaurants nur draußen oder zum Mitnehmen.

Slowenien: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden. Mindestabstandsregel 1,5 Meter. Versammlungen mit mehr als 6 Personen sind grundsätzlich verboten. Es gilt eine landesweite Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 6 Uhr.

Spanien: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und im gesamten öffentlichen Raum. Landesweit weitere einschränkende Maßnahmen in den einzelnen autonomen Gemeinschaften je nach Infektionszahl. Mindestabstandsregel 1,5 Meter.

Tschechien: Maskenpflicht  in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen Innenräumen. Mindestabstand ohne Maske 2 Meter. Derzeit ist ein nationaler Notstand verhängt, dadurch einschränkende Maßnahmen.

Ungarn: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften. Mindestabstand 1,5 Meter.

Zypern: Innerhalb und außerhalb von geschlossenen Räumen besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Hygieneregeln sind einzuhalten. Außerdem gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr.

 

Handelt es sich um eine länder- und kontinentübergreifende Ausweitung der Krankheit?

Das Robert Koch-Institut (RKI) betont, auf globaler Ebene handele es sich um eine "sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation". Eine weltweite Ausbreitung des Erregers sei wahrscheinlich und es müsse mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland gerechnet werden.

Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

 

Rücknahme Vignetten

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus und zunehmender Reiseeinschränkungen nimmt der ACE aktuell zugestellte Vignetten zurück.


Folgende Voraussetzungen gelten:

  1. VIA-Card für Italien: wird zurückgenommen, sofern noch unversehrt und die Verpackung nicht aufgerissen ist oder die Vignette bereits verklebt wurde.
  2. Österreich-Vignetten: wird zurückgenommen, wenn sie zur Reise nach Italien genutzt werden sollte.
  3. Schweiz-Vignette: wird zurückgenommen, wenn sie zur Reise nach Italien genutzt werden sollte.

 

Achtung: Nicht erstattet werden Service- und Versandgebühren.

 

Welche Länder und Regionen sind derzeit betroffen?

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet sich mittlerweile weltweit und ist auch in Deutschland angekommen. Das Robert-Kochinstitut informiert tagesaktuell über Risikogebiete und Fallzahlen in betroffenen Ländern. Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Es gelten die gleichen Empfehlungen wie beim Schutz vor einer Virus-Grippe. Vor allem ist eine gute Handhygiene empfohlen. Das Tragen eines Mundschutzes im öffentlichen Raum halten Experten für Gesunde hingegen für wenig sinnvoll.

Der Leiter des Instituts für Infektionsmedizin am UKSH in Kiel, Helmut Fickenscher, empfiehlt vorsorglich: "Ich würde Menschenansammlungen meiden, würde eher Abstand zu anderen Personen halten, das Hände geben einstellen. Man kann auch freundlich sein, ohne die Hände zu schütteln."

Einfache Hygienetipps:

  • Regelmäßig und gründlich Händewaschen
  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch, welches sie nur einmal nutzen. Nach dem Husten oder Niesen – gründlich die Hände waschen!
  • Weitere Hygienetipps finden Sie u.a. bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Was mache ich, wenn ich befürchte, mich infiziert zu haben?

Das Robert Koch-Institut empfiehlt Menschen, die grippeähnliche Symptome aufweisen, wie Husten, Schnupfen, Fieber, und die zuvor in einem Gebiet waren, in dem Covid-19-Fälle vorkamen, einen Arzt anzurufen. In Fällen, bei denen eine Infektion mit dem neuen Coronavirus vermutet wird, wird der Arzt den Patienten isolieren. Wer Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatte, sollte das zuständige Gesundheitsamt anrufen.


Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet (030) 34 64 65 100. Für Gehörlose und Hörgeschädigte E-Mail an  info.gehoerlos@bmg.bund.de oder Videotelefonie.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beantwortet im Internet Fragen rund um das neuartige Coronavirus.

Auch die Bundesländer und einige Krankenkassen haben Hotlines eingerichtet.  

 

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie des deutschen Bundesgesundheitsministeriums:

Bei weiteren Rückfragen

ACE-Mitglieder, die Hilfe benötigen, können sich an den ACE-Euro-Notruf wenden: +49 711 530 34 35 36

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Länderinformationen

Währungen, Zeitverschiebung, Feiertage, Einreisebestimmungen und mehr.

Allgemeine Informationen

Kontinent
Afrika
Fläche
458.730 km² (einschl. Westsahara 710.850 km²).
Hauptstadt
Rabat
Zeitverschiebung
MEZ - 1 Stunde (Ende März bis Ende April -2 Stunden).
Netzspannung
110/220 Volt, 50 Hz. Die Mitnahme eines Adapters wird empfohlen.
Einwohneranzahl
32.273.000
Banken Öffnungszeit
Mo-Fr 08.00 –14.30 Uhr.
Klima

Die Küstengebiete haben das ganze Jahr über subtropisches Klima mit nur leicht abweichenden durchschnittlichen Temperaturen. Im Winter, der von November bis März dauert und sehr regnerisch sein kann, beträgt die durchschnittliche Temperatur etwa 16 °C, im Sommer etwa 24 - 26 °C. Das Binnenhochland hat kontinentales Klima mit sehr heißen, trockenen Sommern. Im Durchschnitt werden hier Temperaturen von etwa 30 - 32 °C gemessen. Tagestemperaturen zwischen 37 °C und 40 °C sind aber keine Seltenheit. Beste Reisezeit für die Küstengebiete von April bis November, für das Landesinnere vom Oktober bis Mai.

Einreise

Sie benötigen bei Ankunft einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass, Rück- oder Weiterreiseticket, sowie ausreichend Geldmittel. Für Kinder wird der maschinenlesbare Kinderreisepass mit Lichtbild (außerdem muss als Nationalität 'Deutsch' vermerkt sein) anerkannt.

Fahrzeuge

Der nationale Führerschein genügt oftmals. Es wird jedoch dringend empfohlen, den internationalen Führerschein (zusammen mit dem nationalem Führerschein) und den internationalem Fahrzeugschein (zusammen mit dem nationalem Fahrzeugschein) mit zuführen. Das Nationalitätskennzeichen „D“ muss am Fahrzeug angebracht sein. Die Internationale Grüne Versicherungskarte muss mitgeführt werden und eigens für Marokko gültig geschrieben werden. Wird das Fahrzeug nicht vom Eigentümer selbst benutzt oder handelt es sich um einen Mietwagen, ist außerdem eine Vollmacht des Fahrzeughalters erforderlich, diese muss in französischer Sprache und die Unterschrift amtlich beglaubigt sein.

Geschwindigkeitsbegrenzung Auto

Innerorts40

Ausserorts60

Schnellstraße100

Autobahn120

Geschwindigkeitsbegrenzung Motorrad

Innerorts40

Ausserorts60

Schnellstraße100

Autobahn120

Geschwindigkeitsbegrenzung Caravan

Innerorts40

Ausserorts60

Schnellstraße100

Autobahn120

Geschwindigkeitsbegrenzung Wohnmobil

Innerorts40

Ausserorts60

Schnellstraße100

Autobahn120

Geschwindigkeitsbegrenzung Info

Beim Überholen von Militärkolonnen beträgt die Höchstgeschwindigkeit 30 km/h. Besonderheiten: Inhaber eines bis zu 1 Jahr alten Führerscheines dürfen eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h nicht überschreiten. Fahrzeuge über 2,20 Meter Fahrzeugbreite dürfen generell höchstens 70 km/h fahren.

Promille
0,0
Bussgeld

Das Mitführen eines Pannendreieckes ist vorgeschrieben

Camping

Die Einreise mit Caravan oder Wohnmobil ist erlaubt. Es wird eine zweifache Inventarliste in Französisch verlangt. CCI-Card (Camping Card International): Für ACE-Mitglieder 10 € je Jahr für Dauerbezieher, 14 € für Jahresbezieher. Bestellung über ACE-Info Service.

Zoll Einfuhr

Folgende Artikel dürfen Reisende über 21 Jahren zollfrei nach Marokko einführen: 200 Zigaretten oder Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak. 1 Liter Spirituosen und 1 Liter Wein, eine geringe Menge (ca. 5 g) Parfüm, Nahrungsmittel, Kaffee und Tee als Reiseproviant bis zum Erreichen des Reiseziels. CB-Funkgeräte dürfen nicht nach Marokko mitgeführt werden. Einfuhrverbot: Drogen, Betäubungsmittel, pornographische Materialien sowie Gegenstände, die für Krieg, Gewalt, Faschismus, Nazismus oder Rassendiskriminierung werben ist verboten. Wertgegenstände sollten bei der Einreise deklariert werden. Verschreibungspflichtige Medikamente (auch für den Eigengebrauch) nur mit ärztlichem Attest und Kopie des Rezeptes. Allgemein: Treibstoff im Reservekanister muss verzollt werden. Grundsätzlich wird jedes Fahrzeug bei Ankunft in den Reisepass eingetragen bzw. die Einfuhr wird per Computer erfasst. Bei Verlust des Reisepasses stellen die marokkanischen Polizeidienststellen problemlos eine Verlustbescheinigung aus. Ein im touristischen Reiseverkehr nach Marokko eingeführtes Fahrzeug muss wieder ausgeführt oder von der Person, die es nach Marokko eingeführt hat, verzollt werden. Die Verpflichtung zur Wiederausfuhr besteht auch, wenn das Fahrzeug durch Defekt usw. nicht mehr fahrtüchtig ist. Sollte das Fahrzeug im Falle eines Totalschadens nicht mehr aus Marokko ausgeführt werden können, muss die Zollgebühr bezahlt werden. Bei Nichteinhaltung wird die Ausreise verweigert und es drohen hohe Zollstrafen.

Geld / Devisen

Geld/Währung: 1 Marokkanischer Dirham (DH) = 100 Centimes. Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 20 und 10 DH sowie 50, 20, 10 und 5 Centimes. Kreditkarten: Kreditkarten werden zunehmend in großen Hotels, Restaurants, von Autovermietern und manchmal sogar auf Märkten akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Devisenbestimmungen: Einfuhr Fremdwährung unbeschränkt. Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Ausfuhr Fremdwährung maximal bis zur Höhe der deklarierten Einfuhr. Deklaration: Achtung die Einfuhr von Barmitteln, deren Gegenwert 100.000 Dirham übersteigt ist bei der Einreise nach Marokko zwingend zu deklarieren. Unterbleibt eine Deklaration, kann bei der Ausreise bei fehlendem Einfuhrnachweis ein Bußgeld in Höhe von 5 bis 100 Prozent der noch vorhandenen Summe verhängt werden.

Telefonieren nach D
0049 + Ortsvorwahl ohne Null + Teilnehmernummer.
Telefonieren von D
00212 + Ortsvorwahl ohne Null + Teilnehmernummer.
Medizinische Hinweise

In allen Großstädten gibt es gute medizinische Einrichtungen, einschl. Notdienst-Apotheken (manchmal im Rathaus), die außerhalb der üblichen Zeiten geöffnet haben. Die Krankenhäuser bieten in Notfällen für eine geringe Gebühr oder auch kostenlos ärztliche Behandlung. Der ACE empfiehlt den Abschluss der ACE-Auslandsreise-Krankenversicherung. Bestellung über ACE-Info-Service.

Unfall

Bei Unfällen ist ein Schadensprotokoll der Polizei oder ein Schuldanerkenntnis des Verursachers notwendig, da sonst die gegnerische marokkanische Versicherung nicht bezahlt. Versicherungsfälle werden nur schleppend abgewickelt. Gerichtssprache ist arabisch. Prozesse sind langwierig und kostspielig. ACE-Tipp: Unbedingt zu Hause eine Kurzkasko- und Insassenunfallversicherung abschließen. Für eventuelle Fahrzeugrückholung ist ein Original-Unfallprotokoll beim Fahrzeug zu hinterlegen! Bei einem Unfall oder Totalschaden informieren Sie bitte den ACE-Euro-Notruf. Pannenhilfe
Bitte informieren Sie den ACE Euro-Notruf.


Polizeiadresse

19/ 117

Adresse Rettungsdienst

15

Botschaft

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
7 Zankat Madnine
1000 Rabat
Tel.: 00212 537 21 86 00
Fax.: 00212 537 70 88 51
E-Mail: info@rabat.diplo.de
Internet: www.rabat.diplo.de
Botschaft des Königreiches Marokko
Niederwallstraße 39
10117 Berlin
Tel.: 030 20 61 24 0
Fax: 030 20 61 24 20
E-Mail: kontakt@botschaft-marokko.de
Internet:www.botschaft-marokko.de

Fremdenvekehrsamt

Marokkanisches Fremdenverkehrsamt
Graf-Adolf-Straße 59
40210 Düsseldorf
Tel.: 0211 37 05 51
Fax: 0211 37 40 48
E-Mail: marokko@mfva.de
Internet:https://www.visitmorocco.com/de

Sonstiges

Der ACE informiert Sie tagesaktuell und korrekt. Unabhängig davon gilt: Alle Angaben ohne Gewähr.
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70374 Stuttgart
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Amtssprache
Arabisch, Französisch und Spanisch
Amtliches Kennzeichen
MA
Allgemeine Info

Aktuelle Informationen über die politische Situation in ihrem Urlaubsland erhalten Sie beim Auswärtigem Amt in Berlin Tel.: 030 18 17 0 Fax: 030 18 17 34 02 Internet: www.auswaertiges-amt.deSicherheit Aktueller Reisehinweis des Auswärtigen Amtes: Marokko ist ein politisch stabiles Land mit guter touristischer und sicherheitspolitischer Infrastruktur. Es gibt aber auch in Marokko Gefahrenelemente. Angesichts der Ent-wicklungen in der Region besteht eine Gefährdung für Staatsangehörige westlicher Staaten. Demonstrationen können sich spontan und unerwartet entwickeln. Obwohl sie in der Mehrzahl ohne Gewalttätigkeiten ablaufen, wird dringend empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden. Von Fahrten in und durch das völkerrechtlich umstrittene Gebiet der Westsahara wird dringend abgeraten. Eine konsularische Betreuung durch die Botschaft Rabat ist dort aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene oder hin-reichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara, ihrer Randbereiche und der Sahelzone eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.

Aktuelle Meldungen

Sicherheit: Vom Grenzübertritt von und nach Mauretanien über die Westsahara wird aufgrund nicht gekennzeichneter Minenfelder grundsätzlich abgeraten. Fahrten ins Riffgebiet sind beim Vizekonsulat in Tanger anzumelden. Nachtfahrten sind zu vermeiden.

Superbenzin ROZ 95
0,94
Diesel
0,85
Stand Treibstoffpreise
16.04.2018

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