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Reiseplanung, Reisen trotz Corona, detaillierte Länderinformationen

Der ACE stellt Ihnen alle nötigen und praktischen Informationen zu Ihrem Reiseziel zur Verfügung. Aktuell, detailliert und zuverlässig.


Was Sie bei der Rückkehr aus dem Urlaub beachten müssen

Die Urlaubsreise steht Corona bedingt unter besonderen Vorzeichen - einige Regionen wurden zu Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten erklärt. Auch gilt seit 1. Juli 2021 die Einstufung als Risikogebiet nicht mehr als Reisewarnung auf Grund hoher Infektionszahlen, sondern es wird nur noch von touristischen Reisen abgeraten. Für die Rückkehr nach Deutschland aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten bestehen unterschiedliche Einreise- und Quarantäne-Regelungen. Darüber hinaus ergeben sich rechtliche Besonderheiten sowohl für Touristen als auch Arbeitnehmer bei Reisen in solche Gebiete. Nachfolgend geben wir Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Reisen trotz COVID-19.

Bei weiteren Rückfragen

ACE-Mitglieder, die Hilfe benötigen, können sich an den ACE-Euro-Notruf wenden: +49 711 530 34 35 36

Reisen trotz Coronavirus – Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Was muss bei Rückkehr aus dem Ausland nach Deutschland beachtet werden?

Bei Einreisen aus dem Ausland gilt seit dem 1. August grundsätzlich immer eine Nachweispflicht für alle Personen ab 12 Jahren. Das bedeutet, dass bereits vor Einreise, unabhängig vom Verkehrsmittel (Flug-, Bahn- und PKW-Einreise), entweder ein negatives Testergebnis (PCR-Test maximal 72 Stunden, Antigen-Schnelltest maximal 48 Stunden alt), der Nachweis einer komplett abgeschlossenen Impfung oder einer Genesung vorliegen muss. Bei Einreise aus Hochrisikogebieten (bisher Hochinzidenzgebiete) und Virusvariantengebieten ist zudem immer die Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung Pflicht.

Rückkehrer aus Hochrisikogebieten müssen sich unmittelbar für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Diese kann durch Hochladen eines Impf- oder Genesungsnachweises beendet werden. Außerdem kann die Quarantänepflicht durch einen weiteren frühestens nach fünf Tagen durchgeführten PCR-Test mit negativem Ergebnis verkürzt werden. Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantänepflicht auch ohne Nachweis automatisch nach fünf Tagen.

Bei Rückkehr aus Virusvariantengebieten besteht die Quarantäneverpflichtung für ausnahmslos jeden für vierzehn Tagen, auch für Geimpfte und Genesene. Diese kann nicht verkürzt werden.

Eine vollständige und aktuelle Übersicht der derzeitigen Einstufungen und der Gebiete außerhalb Europas finden Sie beim RKI.

Welche Reisebeschränkungen gibt es aufgrund der Coronapandemie?

Reisebeschränkungen innerhalb Deutschlands

Reisen innerhalb Deutschlands sind bundesweit möglich. Die Regelungen der Corona-Notbremse sind zum 30. Juni ausgelaufen. Bei Inzidenzen unter 100 pro 100.000 Einwohner gelten die Regelungen zur Eindämmung der Pandemie, welche durch die einzelnen Bundesländer festgelegt werden und sich auch auf Kreisebene unterscheiden je nach Inzidenz unterschiedlich auswirken können.

Bei Inzidenzen unter 100 gelten weiterhin folgende Maßnahmen: Eine Mund-Nasen-Bedeckung, ist immer dann zu tragen, wenn man sich in geschlossenen Räumen aufhält, bzw. wenn diese für den Besuchs- und oder Kundenverkehr zugänglich sind. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Zudem gilt Pflicht zum Tragen von Medizinischen Masken, also sogenannte OP-Masken oder FFP2-Masken in allen öffentlichen Nahverkehrsmitteln und deren Wartebereiche und beim Einkauf in Geschäften, sowie in Arztpraxen, Alten- und Pflegeheimen oder auch an bestimmten Arbeitsstätten.

Alle anderen Regelungen können von den Bundesländern individuell festgelegt werden.

Alle weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie entnehmen Sie bitte den unten angegebenen Webseiten. Zudem gelten je nach Bundesland evtl. auch strengere Regelungen, die auf Grund hoher Infektionszahlen bei den einzelnen Bundesländern abgefragt werden müssen. Dies gilt auch für eventuelle Reiseverbote aus Gebieten, in denen die Infektionszahlen die kritische Größe überschritten haben. Hierzu ist es erforderlich sich genau nach den aktuellen Bestimmungen der einzelnen Länder zu erkundigen.

Folgende Webseiten bieten aktuelle und umfassende Informationen rund um diese Themen:


Weitere Informationsquellen sind:

Reisebeschränkungen im Ausland

Reisen ins Ausland:

Die nachfolgenden Angaben gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Alle Angaben sind ohne Gewähr und können sich täglich individuell in den einzelnen Ländern ändern.

Seit dem 1. August gelten neue Einstufungskriterien für die Ausweisung von Hochrisikogebieten (bisher Hochinzidenzgebiete) und Virusvariantengebieten. Dabei werden außer den hohen Inzidenzzahlen weitere qualitative und sonstige Kriterien in die Beurteilung einbezogen. Die Ausweisung von einfachen Risikogebieten entfällt.

Mit dieser Änderung entfällt auch die Ausweisung von einfachen Risikogebieten. Das heißt jedoch nicht, dass es bei Aufenthalt in solchen Gebieten kein relevant erhöhtes Infektionsrisiko besteht.

Eine Reisewarnung aus Gründen des Infektionsschutzes wird immer dann ausgesprochen, wenn es sich bei der Region/Land um die Einstufung in ein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet handelt.

Neu seit dem 1. Juli ist auch die europaweite Einführung und Anerkennung des digitalen Impfzertifikates „Digitales COVID-Zertifikat der EU“. Dies soll das Reisen und eventuelle Nachweispflichten innerhalb der EU wieder einfacher machen. Wie Sie ein digitales Zertifikat in Deutschland bekommen erläutern wir unter dem Reiter „Digitales COVID-Zertifikat der EU“.

So sieht es in den einzelnen europäischen Ländern nach jetzigem Kenntnisstand aus (Stand: 20.09.2021):

Albanien: Einreise nur gegen Nachweis entweder einer vollständigen Impfung, einer Genesung (Nachweis nicht älter als 6 Monate) oder eines negativen Testergebnisses (PCR-Test nicht älter als 72 Stunden oder Antigen-Test nicht älter als 48 Stunden). Albanien ist seit 5. September als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Andorra: Einreise ohne Einschränkung möglich.

Belgien: Einreise möglich, Reisende nach Belgien müssen innerhalb von 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches „Public Health Passenger Locator Form“ ausfüllen und elektronisch versenden. Außerdem ist bei Einreise der Nachweis per Digitalem COVID-Zertifikat der EU einer Impfung oder Genesung mitzuführen. Ungeimpfte müssen vor Einreise einen PCR-Test machen lassen, dieser darf bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein. Eine zehntägige Quarantäne ist anzutreten, nach Einreise ist am ersten und am siebten Tag jeweils ein weiterer PCR-Test erforderlich. Ist der zweite Test negativ, kann die Quarantäne beendet werden. 

Bosnien-Herzegowina: Einreise unter Vorlage eines negativen höchstens 48 Stunden alten negativen PCR-Tests oder Antigen-Schnelltest möglich, die Durchreise ist ohne Test möglich. Auch vollständig Geimpfte können mit Nachweis ohne Test einreisen. Vor touristischen Reisen wir auf Grund der Einstufung durch das Auswärtige Amt als Hochrisikogebiet gewarnt.

Bulgarien: Einreise nur unter Vorlage eines negativen höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Test, dem Nachweis einer vollständigen 14 Tage zurückliegenden Impfung oder dem Nachweis einer überstandenen Corona-Infektion möglich, die Durchreise ist ohne Einschränkungen erlaubt.

Dänemark: Einreisen möglich, es muss ein negativer PCR- oder Antigen Test vorgelegt werden, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Nach der Einreise muss innerhalb 24 Stunden ein weiterer Antigen Test (kostenlos) gemacht werden. Vollständig Geimpfte dürfen ebenfalls einreisen, wenn die Impfung vor mehr als 14 Tagen abgeschlossen wurde. Durchreise möglich, wenn Weiterreise gewährleistet ist, Test- oder Impfnachweis ist immer erforderlich.

Estland: Einreise möglich, solange die Infektionszahlen im Heimatland 150 pro 100 000 Einwohner nicht übersteigen, ansonsten 10-tägige Quarantänepflicht nach der Einreise, derzeit nicht aktiv für Reisende aus Deutschland. Reisende werden gebeten, elektronisch oder von Hand max. 24 Stunden vor der Einreise einen Anmeldebogen auszufüllen. Grenzen zu Russland sind geschlossen.

Finnland: Einreise nur mit triftigem Grund (Pendler, Studierende, Familienangehörige usw.) möglich. Einreisen aus rein touristischen Gründen derzeit nicht möglich.

Frankreich: Einreise nur mit negativem höchstens 72 Stunden alten PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest möglich. Der Nachweis einer vollständig abgeschlossenen Impfung oder einer überstandenen Corona Infektion wird ebenfalls anerkannt. Dies gilt auch bei Durchreise. Die französische Region Provence-Alpes-Côte d'Azur ist als Hochrisikogebiet eingestuft, vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in diese Regionen wird durch das Auswärtigen Amt gewarnt

Griechenland: Einreise nur mit negativem Covid-19-Test möglich, dessen Probeentnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf (bei Antigentest 48 Stunden). Auch der geeignete Nachweis einer überstandenen Corona-Infektion oder die vollständige Impfung gegen das Coronavirus wird anerkannt. Vor Einreise (spätestens bis 48 Stunden vorher) muss ein Online-Formular ausgefüllt werden, der zugewiesene Code muss bei Einreise vorgewiesen werden.

Großbritannien: Einreisen nach Großbritannien und Nordirland bei vorheriger Online-Anmeldung in bestimmten Fällen und mit Nachweis eines nicht älter als 72 Stunden erfolgten negativen PCR-Test möglich, außerdem ist zwingend eine 10-tägige Quarantäne einzuhalten („Freitestung“ nach 5 Tagen möglich, nicht in Schottland). Es gelten noch unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Regionen. Aktive Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aufgrund hoher Infektionszahlen und Einstufung als Hochrisikogebiet.

Irland: Einreise nur nach Online-Anmeldung und negativem höchstens 72 Stunden alten PCR-Test und Einhaltung einer 14-tägigen Selbst-Quarantäne mit Angabe der Anschrift (Haus darf nur in medizinischen Notfällen verlassen werden. Nach fünf Tagen kann ein PCR-Test gemacht werden, bei negativem Ergebnis kann die Quarantäne beendet werden). Vor touristischen Reisen in die Region Border wird auf Grund der Einstufung als Hochrisikogebiet gewarnt.

Island: Bei Einreise muss ein höchstens 72 Stunden alter negativer PCR-Test vorgelegt werden. Ein weiterer PCR-Test ist bei Einreise vor Ort durchzuführen, danach ist eine fünf bis sechs Tage lange häusliche Quarantäne verpflichtend. Danach ist ein zweiter PCR-Test notwendig. Erst nach Erhalt eines negativen Testergebnisses darf die Quarantäne beendet werden, im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine Isolation angeordnet. Reisende müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen.

Italien: Eine Einreise ist unter Vorlage eines negativen PCR- oder Antigentests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, möglich. Außerdem ist eine Onlineanmeldung vorab notwendig. Geimpfte mit einer seit mindestens 14 Tagen abgeschlossenen Impfung können ohne Test einreisen, der Nachweis kann auch über den Gelben Impfausweis erfolgen. Zur Einreise wird das „EU Digital COVID-Certificate“ benötigt, in dem alle Arten der Nachweispflichten (Test, Genesung, Impfung) gespeichert werden können. Bei Transit bis maximal 36 Stunden gelten die Bestimmungen zu Nachweispflicht nicht.

Kroatien: Einreise möglich, wenn über das digitale COVID-Zertifikat der EU verfügt wird. Die Nachweise (Geimpft, Genesen oder Getestet) können unter Umständen auch auf andere Art erfolgen, Hinweise hierzu beim kroatischen Innenministerium. Kontaktdaten müssen bei der Einreise hinterlegt werden, zur Verkürzung der Wartezeiten ist eine Online-Registrierung empfohlen. Eine maximal 12-Stündige Durchreise ist auch ohne Test oder Nachweis erlaubt, soweit die Weiterreise gesichert ist.

Kosovo: Einreise möglich, negativer höchsten 72 Stunden alter PCR-Test erforderlich, vollständig Geimpfte unterliegen dieser Testpflicht nicht. Durchreise innerhalb drei Stunden auch ohne Test möglich. Vor touristischen Reisen wird auf Grund der Einstufung als Hochrisikogebiet gewarnt.

Lettland: Einreise möglich, es muss eine negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Keine Testpflicht bei Vorlage des neuen digitalen COVID-Zertifikates der EU oder geeignetem Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung. Grenzen nach Weißrussland und Russland sind geschlossen. Registrierungspflicht online für alle Reisenden per Fragebogen.

Litauen: Einreise mit höchstens 48 Stunden alten negativem PCR- oder Antigen Test oder geeigneter Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung. Außerdem ist vorab eine Onlineanmeldung zwingend erforderlich. Der Test bei Einreise kann unter Umständen auch vor Ort durchgeführt werden.

Luxemburg: Einreise ohne Einschränkung möglich.

Malta: Einreise möglich, bei Einreise ist ein nicht länger als 72 Stunden zurückliegender negativer PCR-Test notwendig. Andernfalls muss dieser am Flughafen kostenpflichtig durchgeführt werden oder eine 14-tägige Quarantäne eingehalten werden. Bei Einreise sind sowohl die Vorlage der „Passenger Locator Form“ als auch der „Public Health Travel Declaration Form“ notwendig. Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen touristischen Reisen nach Malta ab (Ausweisung als einfaches Risikogebiet).

Montenegro: Einreise nur für vollständig Geimpfte, Genesene und Getestete (PCR-Test max. 72 Stunden alt, Antigen-Test max. 48 Stunden alt) möglich.  Nachweis einer vollständigen Impfung möglich. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vor nicht notwendigen touristischen Reisen auf Grund der Einstufung als Hochrisikogebiet.

Moldau: Einreise mit Nachweis entweder einer vollständigen Impfung, Genesung oder maximal 72 Stunden altem negativem PCR-Test möglich. Die Republik Moldau ist Hochrisikogebiet, vor nicht notwendigen touristischen Reisen wird durch das Auswärtige Amt gewarnt.

Niederlande: Einreise möglich, es besteht Nachweispflicht entweder einer vollständigen Impfung, einer Genesung oder eines negativen PCR- oder Antigentests. Vor Ort ist die Vorlage des Digitalen COVID-Zertifikats zum Besuch von Gaststätten, Kultureinrichtungen etc. notwendig.

Nordmazedonien: Ein- und Durchreise ohne Einschränkungen möglich. Vor touristischen Reisen wir auf Grund der Einstufung als Hochrisikogebiet gewarnt.

Norwegen: Einreise für vollständig Geimpfte oder Genesenen unter Vorlage des QR-Codes des Digitalen COVID-Zertifikats möglich. Nicht vollständig Geimpfte oder genesene Personen die diesen Nachweis nicht erbringen können, dürfen nach wie vor nur in Ausnahmefällen einreisen. Die norwegische Regierung bietet dazu detaillierte Informationen. Die Provinzen Oslo und Viken sind als Hochrisikogebiete eingestuft, vor touristischen Reisen warnt das Auswärtige Amt.

Österreich: Die Einreise aus Deutschland ist ohne Einhaltung einer Quarantäne möglich. Kann kein negatives, höchstens 72 Stunden altes PCR- oder höchstens 48 Stunden altes Antigentestergebnis oder der Nachweis einer Impfung gegen das Coronavirus (mindestens 22 Tage nach Erstimpfung), oder der Nachweis einer überstandenen Corona Infektion nachgewiesen werden, ist vorab eine elektronische Registrierung notwendig. Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist möglich und nicht durch eine Test- oder Nachweispflicht eingeschränkt, auch die Anmeldung entfällt.

Polen: Einreise möglich, es muss ein negativer PCR- oder Antigenschnelltest, der nicht älter als 48 Stunden ist vorgelegt werden, oder ein vollständig abgeschlossener Impfschutz oder eine vollständige Genesung nachgewiesen werden, andernfalls ist eine zehntägige Quarantäne verpflichtend. Das öffentlichen Leben ist teilweise noch eingeschränkt. Touristische Übernachtungen sind erlaubt.

Portugal: Einreise möglich, es gelten unterschiedliche Maßnahmen für Einreisen auf dem Luftweg (höchstens 72 Stunden alter negativer PCR-Test mit voriger Online-Anmeldung) und auf dem Landweg, außerdem sind weitere Bestimmungen für Madeira und die Azoren zu beachten. Einreisen nach Madeira und Azoren nur mit Online-Registrierung, Informationen beim Auswärtigen Amt. Bis auf weiteres gelten verschiedene Maßnahmen, wie Maskenpflicht im öffentlichen Raum, Ampelgesteuerter Strandzugang etc. 

Rumänien: Einreise mit voriger Online-Anmeldung möglich für vollständig Geimpfte oder Genesene. Ansonsten ist eine vierzehntägige Quarantäne verpflichtend, welche durch einen PCR-Test, der maximal 72 Stunden zurückliegt mit negativem Ergebnis und Symptomfreiheit umgangen werden kann.

Russland: Einreise derzeit nur per Direktflug aus Deutschland und gültigem Visum möglich, bei Einreisen über andere Wege und für bestimmte Personengruppen gelten andere Regularien, weitere Informationen beim Auswärtigen Amt. Reisewarnung Hochrisikogebiet des Auswärtigen Amtes ist aktiv.

Schweden: Einreise nur noch unter Vorlage eines negativen höchstens 48 Stunden alten Covid-19 Tests möglich. Das Testzertifikat muss folgende Informationen enthalten: Name der getesteten Person, Zeitpunkt der Probenabnahme, Art des Testes (PCR-, LAMP- oder Antigen-Test), Testergebnis, Aussteller des Zertifikats. Zertifikate werden in englischer, schwedischer, norwegischer, dänischer oder französischer Sprache akzeptiert. Weitere zu beachtende Bestimmungen beim Auswärtigen Amt. Weiterreise nach Norwegen und Finnland nur bedingt möglich.

Schweiz: Einreise möglich, wenn der Nachweis einer vollständigen Impfung oder einer Genesung vorliegt, ansonsten mit negativem maximal 72 Stunden alten PCR-Test, oder maximal 48 Stunden alten Antigen-Test. Für Ungeimpfte oder Personen die nicht genesen sind, ist in der Schweiz ein weiterer PCR-Test zwischen dem 4. und 7. Tag nach Einreise erforderlich, Ergebnis muss an die Kantonsbehörden gemeldet werden. Die Nachweise können durch das  digitale COVID-Zertifikat der EU erbracht werden. Außerdem müssen sich ausnahmslos alle Einreisenden vorab anmelden: Passenger Locator Form (PLF) Durchreise immer gestattet ohne genannte Bedingungen, wenn diese ohne Zwischenhalt erfolgt und sofern die Weiterreise garantiert ist.

Serbien: Einreise nur mit negativem PCR-Test möglich, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder dem Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung. Transitreisende, die sich nicht länger als 12 Stunden in Serbien aufhalten sowie Deutsche mit serbischer Aufenthaltserlaubnis sind von der Testpflicht ausgenommen. Serbien ist seit 5. September als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Slowakei: Einreise möglich, eine Online-Registrierung ist notwendig, außerdem muss eine 14-tägige Quarantäne eingehalten werden. Wer bei Einreise vollständig geimpft ist, ist von der Quarantäne ausgenommen. Transitreisen sind erlaubt, wenn die Einreise in den Zielstaat sichergestellt ist. Allerdings müssen 8 Stunden eingehalten und die Durchreise muss auf dem direktem Weg erfolgen ohne Zwischenstopp (Ausnahme: Tanken)

Slowenien: Einreise möglich, sofern ein Schnell- oder PCR-Test mitnegativem Ergebnis, ein gültiges Impfzertifikat oder der Nachweis einer vollständigen Genesung vorgelegt werden kann. Die Durchreise innerhalb von 12 Stunden ist erlaubt, kurze Zwischenstopps z.B. zum Tanken nicht ausdrücklich untersagt.

Spanien: Einreise möglich, bei Flugeinreise muss zwingend eine Online-Registrierung erfolgen. Hamburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein sind seitens Spanien als Risikogebiet eingestuft, Reisende aus deisen Bundesländern müssen bei Einreise entweder vollständig abgeschlossene Impfung, eine Genesung oder einen maximal 48 Stunden alten negativen Test vorweisen. Grenzen zu Marokko bleiben geschlossen.

Tschechien: Einreise möglich, Online-Anmeldung und Nachweis eines negativen PCR- oder Antigentest (nicht älter als 48 Stunden) erforderlich, Quarantäne, welche frühestens nach dem 5. Tag mit einem zweiten negativen PCR-Test beendet werden kann. Geimpfte und Genese mit anerkanntem Nachweis unterliegen nicht der Testpflicht. Tschechien wendet eine „Ampel-Regelung“ an, derzeit wird Deutschland in die Kategorie „rot“ eingestuft. . Weitere Informationen, auch zur Durchreise (abhängig vom Land der Abreise) beim Auswärtigen Amt.

Türkei: Einreise unter Vorlage eines negativen, höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Tests, eines maximal 48 Stunden alten Antigen-Tests, dem Nachweis einer vollständig abgeschlossenen Impfung oder Genesung möglich und nach Vorab-Registrierung innerhalb 72 Stunden vor Einreise mit diesem Formular. Das Formular ist auch in Deutsch verfügbar. Ohne Test ist eine 7-tägige Quarantäne mit anschließendem verpflichtendem Test vorgesehen. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen (Ausweisung als Hochrisikogebiet).

Tunesien: Einreise bei Vorlage eines negativen, maximal 72 Stunden alten negativen PCR-Test möglich. Eine siebentägige verpflichtende Hotelquarantäne ist einzuhalten. Außerdem ist vorab zwingend eine Online-Registrierung erforderlich. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv, auf Grund Einstufung als Hochrisikogebiet.

Ukraine: Einreise nur unter Vorlage eines negativen höchstens 72 Stunden alten PCR- oder Antigen Tests möglich. Außerdem Selbstisolation von 14 Tagen notwendig, weitere Einzelheiten beim Auswärtigen Amt.

Ungarn: Einreise eingeschränkt möglich, keine Test oder sonstigen Nachweispflichten. Allerdings keine Einreisen aus touristischen Gründen! Durchreise für Reisende aus Schengen-Staaten uneingeschränkt möglich, für Reisende aus anderen Ländern ausschließlich auf Korridor-Routen gestattet.

Zypern: Einreise möglich, eine Online-Registrierung vorab ist zwingend erforderlich. Es muss entweder ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, oder der Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung erbracht werden. Die Nachweise können ausschließlich über das Europäische Impf- bzw. Genesenenzertifikat (EUDCC) erbracht werden.

Digitales COVID-Zertifikat der EU

Was ist das digitale COVID-Zertifikat der EU?

Das Zertifikat ist ein digitaler Nachweis dafür, dass man entweder

  • gegen COVID-19 geimpft wurde,
  • von Corona genesen ist oder
  • negativ auf Corona getestet wurde.

Die digitale Version kann auf einem mobilen Gerät gespeichert werden. Man kann auch eine Papierfassung anfordern. Beide Versionen weisen einen QR-Code mit zentralen Informationen sowie eine digitale Unterschrift auf, um die Echtheit des Zertifikats zu bestätigen. Das kostenlose COVID-Zertifikat gibt es in der jeweiligen Landessprache und in Englisch.

Das Zertifikat gilt in allen EU-Mitgliedstaaten sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen.

Wie erhalte ich das Zertifikat?

Für die Ausstellung sind die nationalen Behörden zuständig. In Deutschland  kann der Impfnachweis in der Arztpraxis, Apotheke oder in einem Impfzentrum generiert werden. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein QR-Code erstellt. Die Geimpften können ihn dann entweder mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App scannen, um den Impfnachweis in die App zu integrieren und somit per QR-Code ihren Impfstatus nachweisen.

Genesenenzertifikate werden in Arztpraxen auf Grundlage eines positiven PCR-Testergebnisses ausgestellt. Sie sind ab 28 Tagen nach dem Positiv-Test für maximal 180 Tage gültig und können mit der CovPass-App verwaltet werden.

Ein negatives Ergebnis eines Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests kann man ebenfalls in die CovPass-App  laden. Scannen Sie dazu den QR-Code auf dem Testzertifikat. Das Testergebnis wird direkt auf Ihrem Smartphone gespeichert. Anschließend können Sie den QR-Code als Nachweis für den Corona-Test in der CovPass-App  aufrufen.

Weitere Antworten zum Coronavirus finden Sie hier:

Gibt es rechtliche Besonderheiten für Arbeitnehmer?

Wenn der Arbeitnehmer wissentlich in ein Risikogebiet gereist ist und nach der Einreise in Quarantäne muss, entfällt der Anspruch auf Lohn bzw. Gehalt. Es gibt weder eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz noch die im Krankheitsfall sonst übliche Entgeltfortzahlung. Um die Quarantäne zu vermeiden, kann der Arbeitgeber jedoch auch einen Test verlangen. Einfacher wird es natürlich, wenn das Arbeiten im Homeoffice möglich ist: Dann kann die Arbeit schließlich wie gewohnt fortgesetzt werden.

Wenn das Ferienziel erst während der Reise zu einem Risikogebiet erklärt wurde, ist die Lage anders: Diese Situation trifft den Arbeitnehmer unverschuldet. Lohn bzw. Gehalt muss dann weiterbezahlt werden. Allerdings kann der Arbeitgeber auch dann auf einem Coronatest bestehen, damit der Beschäftigte schneller wieder bei der Arbeit erscheinen kann.

Damit die Rückkehr aus dem Urlaub an den Arbeitsplatz ohne Turbulenzen abläuft, empfiehlt sich Offenheit gegenüber dem Arbeitgeber - schließlich wollen auch alle Kollegen gesund bleiben.

Regelungen zur Maskenpflicht in Deutschland

Die AHA-Regel gilt in Deutschland flächendeckend:

  • Abstand: Mindestens 1,5 Meter Abstand zu Mitmenschen
  • Hygiene: Husten oder Niesen in Armbeuge, häufiges gründliches Händewaschen mit Seife, alternativ Händedesinfektionsmittel nutzen.
  • Alltagsmaske: Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Maskentragepflicht in allen Räumen, die öffentlich zugänglich sind.
  • Medizinische Maske: Im öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften sind nur medizinische Masken („OP“-Maske oder „FFP2“-Maske) erlaubt.

 

Diese wurde jetzt aktualisiert und ergänzt um die Punkte

  • App: Corona-Warn-App
  • Lüften
  • Somit lautet die neue Regel AHA+A+L

Handelt es sich um eine länder- und kontinentübergreifende Ausweitung der Krankheit?

Das Robert Koch-Institut (RKI) betont, auf globaler Ebene handele es sich um eine "sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation". Eine weltweite Ausbreitung des Erregers sei wahrscheinlich und es müsse mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland gerechnet werden.

Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

 

Welche Länder und Regionen sind derzeit betroffen?

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet sich mittlerweile weltweit und ist auch in Deutschland angekommen. Das Robert-Kochinstitut informiert tagesaktuell über Risikogebiete und Fallzahlen in betroffenen Ländern. Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Es gelten die gleichen Empfehlungen wie beim Schutz vor einer Virus-Grippe. Vor allem ist eine gute Handhygiene empfohlen. Das Tragen eines Mundschutzes im öffentlichen Raum halten Experten für Gesunde hingegen für wenig sinnvoll.

Der Leiter des Instituts für Infektionsmedizin am UKSH in Kiel, Helmut Fickenscher, empfiehlt vorsorglich: "Ich würde Menschenansammlungen meiden, würde eher Abstand zu anderen Personen halten, das Hände geben einstellen. Man kann auch freundlich sein, ohne die Hände zu schütteln."

Einfache Hygienetipps:

  • Regelmäßig und gründlich Händewaschen
  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch, welches sie nur einmal nutzen. Nach dem Husten oder Niesen – gründlich die Hände waschen!
  • Weitere Hygienetipps finden Sie u.a. bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Was mache ich, wenn ich befürchte, mich infiziert zu haben?

Das Robert Koch-Institut empfiehlt Menschen, die grippeähnliche Symptome aufweisen, wie Husten, Schnupfen, Fieber, und die zuvor in einem Gebiet waren, in dem Covid-19-Fälle vorkamen, einen Arzt anzurufen. In Fällen, bei denen eine Infektion mit dem neuen Coronavirus vermutet wird, wird der Arzt den Patienten isolieren. Wer Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatte, sollte das zuständige Gesundheitsamt anrufen.


Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet (030) 34 64 65 100. Für Gehörlose und Hörgeschädigte E-Mail an  info.gehoerlos@bmg.bund.de oder Videotelefonie.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beantwortet im Internet Fragen rund um das neuartige Coronavirus.

Auch die Bundesländer und einige Krankenkassen haben Hotlines eingerichtet.  

 

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie des deutschen Bundesgesundheitsministeriums:

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Länderinformationen

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Spanien: generell Tempo 30 in Städten

Als erstes Land in der EU geht Spanien konsequent gegen Unfälle im Straßenverkehr vor und ändert die Regelgeschwindigkeit. Tempo 30 wird ab dem 12.05.2021 in Städten zur Norm, Tempo 50 zur Ausnahme.

Allgemeine Informationen

Kontinent
Europa
Fläche
83.857 km²
Hauptstadt
Wien
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ), im Sommer MEZ + 1 Stunde
Netzspannung
220 V, 50 Hz. Die Stecker haben zwei runde Stifte
Einwohneranzahl
8.579.747
Banken Öffnungszeit
Wien: Mo., Di., Mi. und Fr. 08.00 - 12.30 und 13.30 - 17.30 Uhr (Zentralen sind über Mittag geöffnet). Zum Teil unterschiedliche Öffnungszeiten in den einzelnen Bundesländern.
Klima

Gemäßigtes mitteleuropäisches Klima. Die Temperaturen und die Niederschlagsmenge sind stark von der Höhe und Lage der einzelnen Landesteile abhängig. Bei Touren im Hochgebirge sollten unbedingt vorher Informationen über die Wetterlage, Schneebeschaffenheit und Lawinengefahr eingeholt werden. Warnungen von Einheimischen sind zu beachten. Die Wintersaison dauert von Anfang Dezember bis Anfang März, in höheren Regionen bis Ende Mai.

Einreise

Sie benötigen einen Reisepass oder Personalausweis. Für Kinder wird der Kinderausweis oder der maschinenlesbare Kinderreisepass benötigt. Innerhalb des Schengen-Raums wird im Allgemeinen an der Grenze auf Personenkontrollen verzichtet.

Fahrzeuge

Es genügen der nationale Führerschein und Fahrzeugschein (Zulassungsschein). Das Nationalitätskennzeichen „D“ muss am Fahrzeug angebracht bzw. im Nummernschild enthalten sein. Die Mitnahme der „Grünen Versicherungskarte“ wird empfohlen.

Geschwindigkeitsbegrenzung Auto

Innerorts50

Ausserorts100

Schnellstraße100

Autobahn130

Geschwindigkeitsbegrenzung Motorrad

Innerorts50

Ausserorts100

Schnellstraße100

Autobahn130

Geschwindigkeitsbegrenzung Caravan

Innerorts50

Ausserorts80

Schnellstraße100

Autobahn100

Geschwindigkeitsbegrenzung Wohnmobil

Innerorts50

Ausserorts100

Schnellstraße100

Autobahn130

Geschwindigkeitsbegrenzung Info

Für Wohnmobile und Gespanne über 3,5 t GG gelten auf Schnellstraßen 70 km/h und auf Autobahnen 80 km/h. Besondere Geschwindigkeitsbeschränkungen: Von 22.00 – 05.00 Uhr gilt auf folgenden Autobahnen 110 km/h: A10, A12, A13 und A14. Auf einigen Autobahnabschnitten gilt auch generell 100 km/h. Beschilderung beachten Geschwindigkeitsübertretungen werden mit hohen Bußgeldern geahndet.

Promille
0,5
Promille Info

Für Personen in der Probezeit, die ihren Führerschein noch keine zwei Jahre besitzen, gilt eine Promillegrenze von 0,1.

Bussgeld

Alkohol am Steuer: ab 300 Euro
Rotlichtverstoß: ab 70 Euro
Überholverstoß: ab 70 Euro
Parkverstoß: ab 20 Euro
Telefonieren am Steuer: ab 50 Euro
Warnweste nicht angelegt: 14-36 Euro
Fahren ohne Licht: ca. 21 Euro
20 km/h zu schnell: ab 20 Euro
Über 50 km/h zu schnell: bis 2180 Euro

Verkehr
  • Autobahnen sind mautpflichtig. Diese muss mittels Erwerb einer Vignette entrichtet werden.
  • Vor Bahnübergängen darf nicht überholt werden.
  • Warnwestenpflicht. Beim Verlassen des Fahrzeugs, bei Panne oder Unfall muss eine reflektierende Warnweste (EN471) getragen werden. Diese muss griffbereit im Fahrzeug bereit liegen, damit sie noch vor verlassen des Fahrzeugs angelegt werden kann, ansonsten droht ein Bußgeld.
  • Winterreifenpflicht: In Österreich gilt eine Situative Winterreifenpflicht! Vom 01.11. bis 15.04. dürfen Fahrzeuge bei winterlichen Straßenverhältnissen (Schnee, Eis, Matsch) nur mit Winterreifen bewegt werden. (M+S Reifen, mind. 4 mm Profil) Auf besonders gekennzeichneten Straßen (Reifen mit Schneeketten in der blauen runden Tafel) müssen auf mindestens zwei Antriebsrädern Schneeketten angelegt werden. Dies gilt auch für allradangetriebene Fahrzeuge. Schneeketten siind erlaubt, Kettenpflicht wird durch entsprechende Verkehrsschilder angezeigt.
  • In der Zeit vom 01.10. bis 31.05. ist es gestattet Spikesreifen zu fahren. Das Fahrzeug muss am Heck mit einem entsprechenden Aufkleber gekennzeichnet sein. Wer ab 01.06. mit Spikesreifen unterwegs ist, muss mit einer Strafe in Höhe von bis zu 2.180 € rechnen. Des Weiteren muss auch der Spikes-Aufkleber entfernt oder mit einem Klebeband in Form eines Kreuzes abgedeckt werden.
  • Telefonieren im Straßenverkehr ist nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt.
  • An Schulbussen darf während des Ein- und Aussteigevorgangs nicht vorbeigefahren werden.
  • Kinder mit einer Körpergröße unter 1,50 Metern und unter 14 Jahren benötigen einen dem Gewicht und der Größe des Kindes entsprechenden Kindersitz. Bei einer Größe über 1,50 Meter müssen Kinder einen normalen Sicherheitsgurt benutzen. Ab einer Körpergröße von 1,35 Meter darf auch ein höhenverstellbarer Dreipunktgurt anstatt des Kindersitzkissens benutzt werden, wenn gewährleistet ist, dass dieser im Halsbereich des Kindes nicht einschneidet.
  • Gelb-markierte Straßenränder bedeuten: Parken verboten.
  • Dash-Cams: In Österreich ist die private Überwachung des öffentlichen Raumes verboten. In Fahrzeugen vorhandene Dash-Cams müssen somit bei Einreise ausgeschaltet werden, da rechtlich nur der Betrieb und nicht der Besitz oder das Mitführen verboten ist. Um sich Beweisprobleme zu ersparen, empfiehlt es sich jedoch solche Kameras sicherheitshalber abzumontieren.
  • Alle Verkehrsteilnehmer müssen auf allen Autobahnen und Schnellstraßen bzw. Schnellstraßen vorausschauend eine Rettungsgasse bei Staubildung oder stockendem Verkehr bilden. Alle Verkehrsteilnehmer auf der linken Spur müssen sich möglichst weit links zur Fahrbahn einordnen. Verkehrsteilnehmer auf der rechten Spur müssen so weit nach rechts wie notwendig. Dabei soll der Pannenstreifen befahren werden. Bei mehrspurigen Fahrbahnen gilt: Fahrzeuge auf der linken Spur nach links, alle anderen nach rechts. Weitere Informationen unter www.rettungsgasse.com.

Hinweis zu temporären Fahrverboten Tirol Fahrverbot an allen Wochenenden von 1. August bis zunächst 13. September jeweils Samstag 7 Uhr bis Sonntag 19 Uhr im Bereich Reutte, Fernpass-Route (B179) zwischen Vils und Reutte-Nord in beiden Richtungen. Eine Abfahrt von der Bundesstraße B179 in diesem Bereich für Transitreisende nicht gestattet. Die Strecken im Einzelnen: L69 Reuttener Straße für alle Kaftfahrzeuge in Fahrtrichtung Pflach, ausgenommen Anrainerverkehr in den Talkessel Reutte, Lechtal und Tannheimer Tal. L288 Pinswanger Straße für alle Kaftfahrzeuge in Fahrtrichtung Pflach, ausgenommen Anrainerverkehr Pinswang. L288-0-A1 Pinswanger Straße für alle Kaftfahrzeuge in Fahrtrichtung Pflach, ausgenommen Anrainerverkehr in den Talkessel Reutte, Lechtal und Tannheimer Tal. Ausführliche Informationen zu den Fahrverboten mit interaktiven Karten stellt die Tiroler Landesregierung auf folgender Internetseite zur Verfügung: www.tirol.gv.at/verkehr/verkehrsrecht/fahrverbote-an-reisetagen/

Camping

Die Einreise mit Wohnmobil und Caravan ist ungehindert erlaubt, solange die im Fahrzeugschein eingetragene Anhängerlast nicht überschritten wird. An den Straßen ist Übernachten erlaubt, solange kein Parkverbot gilt und nicht der Eindruck entsteht, dass Sie Campen. Deshalb darf der Wohnwagen nicht vom Fahrzeug abgekoppelt werden. Freies Campen ist nicht erlaubt. Wenn Sie in den Staatlichen Forsten frei zelten wollen, brauchen Sie die Genehmigung des örtlichen Bürgermeisters. CCI-Card (Camping Card International) Für ACE Mitglieder 10 € je Jahr für Dauerbezieher, 14 € für Jahresbezieher. Bestellung über ACE Info-Service.

Zoll Einfuhr

Es bestehen keine Beschränkungen. Im EU-Mitgliedstaat eingekaufte, bereits versteuerte Waren können von Privatpersonen problemlos mitgeführt werden, wenn sie ausschließlich für den Eigenbedarf, d.h. nicht für gewerbliche Zwecke erworben wurden. Für folgende Waren gilt als Richtmenge: 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren oder 1000 g Rauchtabak, 10 l Spirituosen, 20 l sog. Zwischenerzeugnisse (Campari, Port, Madeira, Sherry), 90 l Wein (davon höchstens 60 l Schaumwein), 110 l Bier.

Geld / Devisen

Währung: Euro Kreditkarten: Werden in allen größeren Städten und Urlaubsregionen akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Devisenbestimmungen : Keine Beschränkungen.

Telefonieren nach D
0049 + Ortsvorwahl ohne Null + Teilnehmernummer
Telefonieren von D
0043 + Ortsvorwahl ohne Null + Teilnehmernummer
Medizinische Hinweise

Deutsche Reisende sollten sich vor der Reise eine Europäische Krankenversicherungskarte bei der gesetzlichen Krankenkasse besorgen. Im Allgemeinen muss man einen Teil der Arzneimittelkosten selbst tragen. Der ACE empfiehlt den Abschluss der ACE Auslandsreise-Krankenversicherung. Bestellung über ACE Info-Service.Rauchverbot:In Österreich ist das Rauchen in öffentlichen Gebäuden, sowie in Gaststätten und Diskotheken nur in speziellen abgetrennten und gekennzeichneten Bereichen erlaubt. Das Rauchen ist in Kraftfahrzeugen verboten, wenn Personen unter 18 Jahren mitfahren.

Unfall

Unfälle
Es empfiehlt sich, in jedem Fall die Polizei zu rufen.
Sie sollten sich in jedem Fall selbst alle Angaben des Unfallgegners notieren bzw. einen Europäischen Unfallbericht ausfüllen. Bei einem Unfall oder Totalschaden informieren Sie bitte den ACE Euro-Notruf. Pannenhilfe
Bitte informieren Sie den ACE Euro-Notruf.

Polizeiadresse

112

Adresse Rettungsdienst

112

Adresse der Feuerwehr

112

Botschaft

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Gauermanngasse 2-4, A-1030 Wien
Tel: 0043 17 11 54 0
Fax: 0043 17 13 83 66
E-Mail: info@wien.diplo.de
Internet: www.wien.diplo.de
Botschaft der Republik Österreich
Stauffenbergstr. 1, 10785 Berlin
Tel: 030 20 28 70
Fax: 030 22 90 56 9
E-Mail: berlin-ob@bmeia.gv.at
Internet: www.bmeia.gv.at/oeb-berlin

Fremdenvekehrsamt

Österreich Werbung Deutschland GmbH
Klosterstr. 64, 10179 Berlin
Tel.: 030 2 19 14 80
Fax: 030 2 19 14 85 0
E-Mail: deutschland@austria.info
Internet: www.austria.info

Sonstiges

Der ACE informiert Sie tagesaktuell und korrekt. Unabhängig davon gilt: Alle Angaben ohne Gewähr.
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Aktuelle Informationen über die politische Situation in Ihrem Urlaubsland erhalten Sie beim Auswärtigen Amt in Berlin, Tel. 030 18 17 0, Fax: 030 18 17 34 02. Internet: www.auswaertiges-amt.de Hunde und Katzen benötigen den EU-Heimtierausweis sowie einen Chip oder eine Tätowierung (weitere Informationen beim Tierarzt).

Superbenzin ROZ 95
1,33
Diesel
1,25
Reservekanister Mengenangabe
10 Liter
Reinfuhrbestimmung Reservekanister
1
Stand Treibstoffpreise
12.08.2021

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