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ACE-Reiseinformationen

Reisen Sie unbesorgt: Der ACE stellt Ihnen alle nötigen und praktischen Informationen zu Ihrem Reiseziel zur Verfügung. Aktuell, detailliert und zuverlässig.

Was Sie bei der Rückkehr aus dem Urlaub beachten müssen

In diesem Jahr steht die Urlaubsreise coronabedingt unter besonderen Vorzeichen - beliebte Ferienregionen wurden zu Risikogebieten erklärt. Für die Rückkehr nach Deutschland aus diesen Gebieten bestehen unterschiedliche Einreise- und Quarantäne-Regelungen. Darüber hinaus ergeben sich rechtliche Besonderheiten für Arbeitnehmer bei Reise in Risikogebiete. Nachfolgend geben wir Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Reisen trotz COVID-19.

Reisen trotz Coronavirus – Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Welche Reisebeschränkungen gibt es innerhalb Deutschlands?

Reisen innerhalb Deutschlands sind bundesweit möglich, allerdings sind alle nicht zwingend erforderlichen berufliche und private Reisen zu vermeiden, in einzelnen Bundesländern oder Landkreisen könne Ausgangsbeschränkungen bestehen.  Hotelübernachtungen aus touristischen Gründen sind bis zunächst 31. Januar 2021 nicht erlaubt. Kontakte sind sowohl in der Öffentlichkeit als auch im privaten Bereich nur noch mit einer weiteren, nicht dem eigenen Hausstand zugehörigen Person gestattet. Ausnahmen für zu betreuende Kinder möglich, siehe dazu die Bestimmungen in den einzelnen Bundesländern.

Der seit 16. Dezember geltende harte Lockdown gilt nun weiterhin bis zunächst 31. Januar 2021. Alle Einzelhandelsgeschäfte müssen in dieser Zeit schließen. Geöffnet bleiben Geschäfte zur Deckung des täglichen Bedarfs, wie Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen etc. Geschlossen werden außerdem Friseure, Massagepraxen und Ähnliches, weiterhin geöffnet aber z.B. Einrichtungen der Physiotherapie u.Ä.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung, ist immer dann zu tragen, wenn man sich in geschlossenen Räumen aufhält, bzw. wenn diese für den Besuchs- und oder Kundenverkehr zugänglich sind. In den Innenstädten ist es verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung zutragen, sobald Sie sich an Orten mit Publikumsverkehr aufhalten. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Restaurants, Bars und Kneipen, Fitnessstudios etc. bleiben weiterhin geschlossen.

In Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 200 soll zudem der Bewegungsradius auf maximal 15 Kilometer um den Wohnort beschränkt werden.

Alle weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie entnehmen Sie bitte den unten angegebenen Webseiten. Zudem gelten je nach Bundesland evtl. auch strengere Regelungen, die auf Grund hoher Infektionszahlen bei den einzelnen Bundesländern abgefragt werden müssen. Dies gilt auch für eventuelle Reiseverbote aus Gebieten, in denen die Infektionszahlen die kritische Größe überschritten haben. Hierzu ist es erforderlich sich genau nach den aktuellen Bestimmungen der einzelnen Länder zu erkundigen.

 

Folgende Webseiten bieten aktuelle und umfassende Informationen rund um diese Themen:

 

Weitere Informationsquellen sind:

Welche Reisebeschränkungen gibt es im Ausland?

Reisen ins Ausland:

Die nachfolgenden Angaben gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Alle Angaben sind ohne Gewähr und können sich täglich individuell in den einzelnen Ländern ändern.

So sieht es in den einzelnen europäischen Ländern nach jetzigem Kenntnisstand aus (Stand: 11.01.2021):
 
Albanien: Keine Einschränkungen und auch keine Quarantänepflicht bei Einreise. Allerdings gilt Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Fährverkehr nach Italien und Griechenland noch eingestellt. Einreise/Weiterreise nach Griechenland derzeit nicht möglich.

Andorra: Einreise möglich, Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv auf Grund hoher Infektionszahlen.

Belgien: Einreise nur mit Einschränkung erlaubt, da Reisende aus ausgewiesenen Gebieten in Deutschland in eine 10-tägige Quarantäne müssen. Ausnahme, wenn Aufenthalt nicht länger als 48 Stunden. Reisende nach Belgien müssen innerhalb von 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches „Public Health Passenger Locator Form“ ausfüllen und elektronisch versenden. Gebiete und weitere Informationen z.B. zu nächtlichen Ausgangssperren auf den Seiten des Auswärtigen Amtes (s.u.). Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Belgien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

Bosnien-Herzegowina: Durchreise für ausländische Staatsangehörige nur erlaubt,  wenn diese in ihr Heimatland reisen müssen. Einreise nur mit Aufenthaltserlaubnis oder Staatsbürgerschaft. Einreisekontrollen und Gesundheitsprüfung möglich. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht nach wie vor.

Bulgarien: Einreise ohne Einschränkungen möglich, Einreiseformular an den Grenzstellen mit Kontaktinformationen ausfüllen. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Bulgarien, aufgrund hoher Infektionszahlen.

Dänemark: Seit dem 24. Oktober 2020 sind Einreisen zu rein touristischen Zwecken von Personen mit Wohnsitz in Deutschland, mit Ausnahme von Schleswig-Holstein (diese dürfen bei Nachweis eines wichtigen Grundes oder dem Nachweis eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 72 Stunden ist, noch einreisen) nicht mehr erlaubt. Außerdem gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Dänemark mit Ausnahme der Färöer-Inseln und Grönland auf Grund hoher Infektionszahlen.

Estland: Einreise möglich, solange die Infektionszahlen im Heimatland 50 pro 100 000 Einwohner nicht übersteigen, ansonsten 10-tägige Quarantänepflicht nach der Einreise, derzeit aktiv auch für Reisende aus Deutschland. Grenzen zu Russland sind geschlossen. Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Estland wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Zudem gelten für manche Gebiete weitere Einschränkungen.

Finnland: Einreise nur mit triftigem Grund (Pendler, Studierende, Familienangehörige usw.) möglich. Einreisen aus rein touristischen Gründen derzeit nicht möglich. Reisehinweis des Auswärtigen Amtes auf Grund von Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen aktiv. Außerdem wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Region Uusimaa (mit Großraum Helsinki) und Nordösterbotten gewarnt.

Frankreich: Ein- und Durchreise ohne Einschränkungen möglich. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Frankreich wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Ganz Frankreich wird vom RKI als Risikogebiet eingestuft Es gelten zudem zahlreiche Einschränkungen im Land. Es gelten weitreichende Ausgangsbeschränkungen, landesweit eine Ausgangssperre zwischen 20 Uhr und 6 Uhr. In Gebieten mit hohen Infektionszahlen strengere Regelungen, in verschiedenen Departements Ostfrankreichs beginnt die Ausgangssperre bereits um 18 Uhr.  Restaurants, Bars etc. sind geschlossen (Lockdown).

Griechenland: Einreise nur mit negativem Covid-19-Test möglich, dessen Probeentnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf. Alle Personen, die nach Griechenland einreisen, müssen sich in eine siebentägige Quarantäne begeben. Dies gilt zunächst bis 21. Januar 2021. Vor Einreise (spätestens bis 48 Stunden vorher) gibt es eine Online-Anmeldepflicht. Hierzu ist ein Online-Formular auszufüllen, der zugewiesene Code muss bei Einreise vorgewiesen werden. Eine Einreise aus touristischen Gründen auf dem Landweg aus ist nur über den bulgarischen Grenzübergang Promachonas möglich. Für die Gebiete Westmakedonien, Attika, Thessalien, Ostmakedonien, Zentralmakedonien, Nördliche Ägäis, Peloponnes und Thrakien gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Großbritannien: Einreisen nach Großbritannien und Nordirland bei vorheriger Online-Anmeldung möglich, von der Einreise ist derzeit abzuraten, da zwingend eine 10-tägige Quarantäne verpflichtend ist. Einreise aus touristischen Gründen ist untersagt. Vor Reisen nach ganz Großbritannien wird derzeit auf Grund hoher Infektionszahlen gewarnt. Zudem gelten Unterschiedliche Kontaktbeschränkungen und Ausgangsbeschränkungen in den einzelnen Regionen, in ganz Großbritannien gilt bis mindestens 22. Februar 2021 ein landesweiter Lockdown.

Irland: Einreise nur nach Online-Anmeldung und Einhaltung einer 14-tägigen Selbst-Quarantäne. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen aufgrund hoher Infektionszahlen. Es gelten derzeit erhebliche Einschränkungen der Bewegungsfreiheit (nur innerhalb eines 5-Kilometer-Radius um den Aufenthalts-Wohnort möglich).

Island: Einreise nur unter Einhaltung einer 14-tägigen Quarantäne oder alternativ kostenpflichtiger Testung auf Covid-19 vor Ort möglich. Reisende müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen. Das Auswärtigen Amtes rät von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Island aufgrund bestehender Quarantäneregelungen wird abgeraten.

Italien: Einreise mit Vorlage eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf und zudem einer Einreiseerklärung ( Ausfüllhilfe in deutscher Sprache) möglich. Die Einreise muss dem zuständigen italienischen Gesundheitsamt am Aufenthaltsort in Italien (Dipartimento di prevenzione del’azienda sanitaria locale) angezeigt werden. Bei Nichtvorlage eines negativen PCR-Tests gilt Quarantänepflicht! Bei Transit bis maximal 36 Stunden gelten diese Bestimmungen nicht. In den Regionen Kalabrien, Apulien, Sardinien und Sizilien ist zudem eine Online-Registrierung erforderlich, Informationen hierzu beim Auswärtigen Amt. Es ist eine Reisewarnung für ganz Italien aktiv. Außerdem gilt eine Ausgangssperre jeweils nachts von 22 Uhr bis 5 Uhr.

Kroatien: Einreise ohne Einschränkungen möglich, Kontaktdaten müssen jedoch hinterlegt werden. Zur Verkürzung der Wartezeiten ist eine Online-Registrierung empfohlen. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv seit 1. November für ganz Kroatien.

Kosovo: Einreise möglich, Gesundheitsprüfungen können durchgeführt werden. Allerdings weiterhin Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv.

Lettland: Einreise ohne Einschränkungen möglich, sofern nicht aus Gebieten mit mehr als 50 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 14 Tagen. Für Reisende aus Deutschland besteht deshalb verpflichtende Quarantäne von 10 Tagen, von Reisen wird abgeraten. Außerdem muss eine negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Grenzen nach Weißrussland und Russland sind geschlossen. Registrierungspflicht online für alle Reisenden per Fragebogen. Zudem ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Lettland auf Grund hoher Infektionszahlen aktiv.

Litauen: Einreise möglich. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Litauen wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Luxemburg: Einreise ohne Einschränkung möglich. Vor nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen nach Luxemburg wird derzeit aufgrund erneut hoher Infektionszahlen gewarnt. Es besteht eine Ausgangssperre zwischen 23 und 6 Uhr.

Malta: Einreise ohne Einschränkung möglich, Malta ist jedoch Risikogebiet, eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts ist aktiv.

Montenegro: Einreise ohne Einschränkungen möglich, allerdings besteht weiterhin die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes auf Grund hoher Infektionszahlen.

Niederlande: Einreise nur noch möglich, wenn eine 10-tägige häusliche Quarantäne eingehalten werden kann. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Niederlande wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Weitreichende Beschränkungen (Teil-Lockdown) in Kraft.

Nordmazedonien: Ein- und Durchreise ohne Einschränkungen möglich, allerdings aktive Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Nordmazedonien gilt als Corona-Risikogebiet.

Norwegen: Einreise nur mit Einhaltung einer 10-tägigen Quarantäne in einer geeigneten Unterkunft (kein Kontakt zu Personen außerhalb des eigenen Hausstandes) möglich. Neben der weiterhin geltenden Quarantänepflicht ist ein negativer, maximal 72 Stunden alter Antigen oder PCR-Schnelltest vorzulegen. Außerdem Reisewarnung für Oslo und die Provinzen Provinzen Viken, Inlandet, Rogaland und Trøndelagauf Grund hoher Infektionszahlen.

Österreich: Die Einreise aus Deutschland ist bis 31. März 2021 nur unter Einhaltung einer verpflichtenden 10-tägigen Quarantäne möglich. Das Auswärtige Amt warnt zudem vor nicht notwendigen touristischen Reisen nach Österreich mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz (Tirol) und der Gemeinde Mittelberg / Kleinwalsertal (Vorarlberg) aufgrund hoher Infektionszahlen. Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist möglich. In Österreich gilt bis zunächst 24. Januar 2021 ein Lockdown mit ganztägiger Ausgangsbeschränkung.

Polen: Einreise ohne Einschränkungen möglich, allerdings wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Polen aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Zahlreiche Beschränkungen im Land, touristische Übernachtungen sind nicht erlaubt.

Portugal: Einreise ohne Einschränkungen möglich, auch die Grenze nach Spanien ist frei passierbar. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Portugal mit Ausnahme der autonomen Region Madeira. Einreisen nach Madeira und Azoren nur mit Online-Registrierung, Informationen beim Auswärtigen Amt.

Rumänien: Einreise möglich. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Rumänien wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt

Russland: Keine Einreise möglich, Reisewarnung aktiv, Corona-Risikogebiet.

Schweden: Einreise ohne Einschränkungen möglich. Weiterreise nach Norwegen und Finnland nur bedingt möglich. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Schweden wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt.

Schweiz: Einreise ohne Einschränkungen möglich. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Schweiz aufgrund der hohen Infektionszahlen.

Serbien: Einreise nur mit negativem PCR-Test möglich, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Transitreisende und Deutsche mit serbischer Aufenthaltserlaubnis sind ausgenommen. Es besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes auf Grund hoher Infektionszahlen.

Slowakei: Einreise nur mit Einschränkungen möglich. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Slowakei wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Deutschlands wird auch von der  Slowakei als Risikogebiet eingestuft, daher ist vorab eine Online-Registrierung notwendig. Außerdem muss eine 10-tägige Quarantäne eingehalten werden. Ab 21. Dezember 2020 bis voraussichtlich 10. Januar 2021 bleiben Einzelhandelsgeschäfte mit Ausnahme von Supermärkten, Drogerien und Apotheken geschlossen.

Slowenien: Einreise nur mit Einschränkungen möglich, eine 10-tägige Quarantäne ist verpflichtend. Die Einreise ist generell nur über die Grenzübergänge Karawankentunnel, Loibltunnel und Spielfeld (Autobahn). Bei Einreise über Italien sind nur die Grenzstellen Vrtojba/St. Andrea, Fernetiči/Fernetti, Škofije/Rabuiese oder Krvavi potok/Pesse für deutsche Reisende erlaubt. Bei Durchreise aus Risikogebieten (z.B. Serbien, Nordmazedonien, Bosnien-Herzegowina) darf kein Aufenthalt mehr in Slowenien erfolgen. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Slowenien auf Grund der hohen Infektionszahlen.

Spanien: Einreise möglich, vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Spanien einschließlich der Kanarischen Inseln wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen jedoch gewarnt. Bei Flugeinreise muss zwingend eine Online-Registrierung erfolgen, außerdem ist der Nachweis eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 72 Stunden ist, erforderlich. Dies gilt nicht bei Einreise auf dem Landweg. Grenzen zu Marokko bleiben geschlossen, keine Rückreise über Spanien möglich. Zudem sind nächtliche Ausgangssperren und Reisebeschränkungen in vielen Gebieten und Provinzen aktiv.

Tschechien: Einreise aus touristischen Gründen nicht mehr möglich. Weitere Informationen zum Ampelsystem beim Auswärtigen Amt. Das Auswärtige Amt warnt zudem vor nicht notwendigen touristischen Reisen nach Tschechien aufgrund hoher Infektionszahlen.

Türkei: Einreise unter Vorlage eines negativen, höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Tests möglich. Ohne Test ist eine 7-tägige Quarantäne mit anschließendem verpflichtendem Test vorgesehen. Außerdem bestehen weitreichende Ausgangssperren (montags bis donnerstags von 21 Uhr bis 5 Uhr am Folgetag und von freitags 21 Uhr bis montags 5 Uhr). Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die gesamte Türkei aktiv.

Ukraine: Keine Einreise möglich, Reisewarnung aktiv, Corona-Risikogebiet.

Ungarn: Einreise nur aus wichtigem Grund möglich, keine touristischen Einreisen erlaubt, zudem ist eine Reisewarnung für ganz Ungarn aktiv.

Zypern: Einreise mit Einschränkungen möglich. Eine Online-Registrierung vorab ist zwingend erforderlich, zudem ist der Nachweis eines negativen PCR-Tests notwendig, der nicht älter als 72  Stunden sein darf. Es ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Zypern aktiv. Vor Reisen in den Nordteil der Insel wir auf Grund der gültigen Quarantäneregelungen abgeraten.

Die generelle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes  ist zum  30. September 2020 aufgehoben worden. Es wird weiterhin Reisewarnungen geben, hierbei wird jedes Land gesondert betrachtet und dann gegebenenfalls für einzelne Länder eine Reisewarnung ausgegeben.

 

Aktuelle Informationen:

Gibt es rechtliche Besonderheiten für Arbeitnehmer?

Wenn der Arbeitnehmer wissentlich in ein Risikogebiet gereist ist und nach der Einreise in Quarantäne muss, entfällt der Anspruch auf Lohn bzw. Gehalt. Es gibt weder eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz noch die im Krankheitsfall sonst übliche Entgeltfortzahlung. Um die Quarantäne zu vermeiden, kann der Arbeitgeber jedoch auch einen Test verlangen. Einfacher wird es natürlich, wenn das Arbeiten im Homeoffice möglich ist: Dann kann die Arbeit schließlich wie gewohnt fortgesetzt werden.

Wenn das Ferienziel erst während der Reise zu einem Risikogebiet erklärt wurde, ist die Lage anders: Diese Situation trifft den Arbeitnehmer unverschuldet. Lohn bzw. Gehalt muss dann weiterbezahlt werden. Allerdings kann der Arbeitgeber auch dann auf einem Coronatest bestehen, damit der Beschäftigte schneller wieder bei der Arbeit erscheinen kann.

Damit die Rückkehr aus dem Urlaub an den Arbeitsplatz ohne Turbulenzen abläuft, empfiehlt sich Offenheit gegenüber dem Arbeitgeber - schließlich wollen auch alle Kollegen gesund bleiben.

Regelungen zur Maskenpflicht in Deutschland und im umliegenden Ausland

Regelungen in den wichtigsten Nachbar- und Urlaubsländern zur Maskentragepflicht und Mindestabstand. In allen Ländern gelten die allgemeinen Hygieneregeln, und in den meisten davon die sogenannte AHA-Regel, die als Orientierung herangezogen werden kann.

 

Die AHA-Regel gilt in Deutschland flächendeckend:

  • Abstand: Mindestens 1,5 Meter Abstand zu Mitmenschen
  • Hygiene: Husten oder Niesen in Armbeuge, häufiges gründliches Händewaschen mit Seife, alternativ Händedesinfektionsmittel nutzen.
  • Alltagsmaske: Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Maskentragepflicht beachten.

Diese wurde jetzt aktualisiert und ergänzt um die Punkte

  • App: Corona-Warn-App
  • Lüften
  • Somit lautet die neue Regel AHA+A+L

 

Albanien: Nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr bis 6 Uhr. Maskentragepflicht ab 11. Lebensjahr außerhalb der geschlossenen Wohnung/Unterkunft.

Belgien: Mund-Nasen-Schutz-(Alltagsmaske) Tragepflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften, Kirchen, Museen, Kinos, Theater, Restaurants und Cafés. Außerdem auf allen Wochenmärkten und in Einkaufsstraßen, sowie in allen öffentlichen Gebäuden. Mindestabstandsregel 1,5 Meter. Weitere Kontaktbeschränkungen aktiv, private Treffen im Freien maximal 4 Personen.

Bulgarien: Maskentragepflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden, Supermärkten und Geschäften.

Dänemark: Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, Haltestellen und Wartebereichen. Mindestabstandsregel 1 Meter.

Frankreich:  Maskentragepflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentlichen Gebäuden, sowie in Geschäften, Banken und Restaurants. In vielen Städten und Gemeinden,unter anderem in Paris und den umliegenden Départements Seine-Saint-Denis, Hauts-de-Seine und Val-de-Marne sowie in Marseille, Toulouse und Straßburg gilt Maskenpflicht im gesamten Stadtgebiet. Im Großraum Paris (Île-de-France) und Aix-en-Provence/Marseille sowie in den Städten Grenoble, Lille, Lyon, Montpellier, Rouen, St. Étienne und Toulouse gilt seit dem 17. Oktober 2020 eine bußgeldbewehrte Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr. Mindestabstandsregel 1 Meter.

Griechenland:  Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, archäologischen Stätten, Museen. Mindestabstandsregel 1,5 Meter.

Großbritannien: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in allen Geschäften, in England auch in Restaurants. Mindestabstandsregel 1 Meter, in Schottland und Wales 2 Meter. Ein dreistufiges Warnsystem wurde eigeführt, dabei gelten regional z.B. unterschiedliche Kontaktbeschränkungen. Die Vorschriften und Beschränkungen variieren stark zwischen England, Wales, Schottland und Nordirland.

Italien: Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum. Mindestabstandsregel 1 bis 2 Meter.

Kroatien: Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie in Geschäften und Krankenhäusern. Dringende Empfehlung der AHA-Regeln. Weitergehende Maßnahmen werden in einzelnen Gespannschaften verhängt.

Luxemburg: Es besteht Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Supermärkten und Geschäften, sowie in öffentlichen Einrichtungen (Museen, Bibliotheken, Bürgerbüros etc.). Mindestabstandsregel 2 Meter.

Niederlande: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Fähren sowie am Flughafen Schiphol, zudem in Teilen von Amsterdam und Rotterdam zusätzlich im Freien. Mindestabstand 1,5 Meter. Derzeit gilt ein Teil-Lockdown mit verschiedenen Maßnahmen, wie Schließung von Restaurants, Cafés und Bars, frühere Schließung von Geschäften usw.  

Norwegen: Maskenpflicht in Oslo bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Dringende Empfehlung der AHA-Regeln.

Österreich: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Lebensmitteleinzelhandel, Supermärkten, Banken etc. und überall, wo der Mindestabstand von 1 Meter nicht eingehalten werden kann.

Polen: Maskenpflicht grundsätzlich in allen öffentlichen Bereichen, auch im Freien. In Restaurants, Bars und Cafés, darf diese erst am Tisch abgenommen werden. Mindestabstand beträgt 1,5 Meter. Geschäfte, Banken und Tankstellen dürfen zudem nur mit Handschuhen betreten werden (werden dort zur Verfügung gestellt).

Portugal: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Restaurants. Mindestabstandsregel 2 Meter. Durch eine momentan geltende Notstandsregelung seit 15. Oktober weitere Einschränkungen, wie Schließung von Restaurants und Cafés, Alkoholverkaufsverbot usw. möglich. Diese liegen in der Verantwortung der Gemeinden.

Rumänien: Maskenpficht in allen öffentlichen Räumen, Geschäften und Verkehrsmitteln. Mindestabstandsregel 2 Meter.

Schweden: keine Maskenpflicht. Dringende Empfehlung der AHA-Regeln.

Schweiz: Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, zudem dringende Empfehlung der AHA-Regeln.

Slowakei: Maskenpflicht in allen öffentlichen Bereichen, auch im Freien, soweit ein Abstand von mind. 5 Metern nicht möglich ist. Keine Versammlungen von mehr als 6 Personen, Bewirtung von Restaurants nur draußen oder zum Mitnehmen.

Slowenien: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden. Mindestabstandsregel 1,5 Meter. Versammlungen mit mehr als 6 Personen sind grundsätzlich verboten. Es gilt eine landesweite Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 6 Uhr.

Spanien: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und im gesamten öffentlichen Raum. Landesweit weitere einschränkende Maßnahmen in den einzelnen autonomen Gemeinschaften je nach Infektionszahl. Mindestabstandsregel 1,5 Meter.

Tschechien: Maskenpflicht  in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen Innenräumen. Mindestabstand ohne Maske 2 Meter. Derzeit ist ein nationaler Notstand verhängt, dadurch einschränkende Maßnahmen.

Ungarn: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften. Mindestabstand 1,5 Meter.

Zypern: Innerhalb und außerhalb von geschlossenen Räumen besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Hygieneregeln sind einzuhalten. Außerdem gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr.

 

Handelt es sich um eine länder- und kontinentübergreifende Ausweitung der Krankheit?

Das Robert Koch-Institut (RKI) betont, auf globaler Ebene handele es sich um eine "sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation". Eine weltweite Ausbreitung des Erregers sei wahrscheinlich und es müsse mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland gerechnet werden.

Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

 

Rücknahme Vignetten

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus und zunehmender Reiseeinschränkungen nimmt der ACE aktuell zugestellte Vignetten zurück.


Folgende Voraussetzungen gelten:

  1. VIA-Card für Italien: wird zurückgenommen, sofern noch unversehrt und die Verpackung nicht aufgerissen ist oder die Vignette bereits verklebt wurde.
  2. Österreich-Vignetten: wird zurückgenommen, wenn sie zur Reise nach Italien genutzt werden sollte.
  3. Schweiz-Vignette: wird zurückgenommen, wenn sie zur Reise nach Italien genutzt werden sollte.

 

Achtung: Nicht erstattet werden Service- und Versandgebühren.

 

Welche Länder und Regionen sind derzeit betroffen?

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet sich mittlerweile weltweit und ist auch in Deutschland angekommen. Das Robert-Kochinstitut informiert tagesaktuell über Risikogebiete und Fallzahlen in betroffenen Ländern. Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Es gelten die gleichen Empfehlungen wie beim Schutz vor einer Virus-Grippe. Vor allem ist eine gute Handhygiene empfohlen. Das Tragen eines Mundschutzes im öffentlichen Raum halten Experten für Gesunde hingegen für wenig sinnvoll.

Der Leiter des Instituts für Infektionsmedizin am UKSH in Kiel, Helmut Fickenscher, empfiehlt vorsorglich: "Ich würde Menschenansammlungen meiden, würde eher Abstand zu anderen Personen halten, das Hände geben einstellen. Man kann auch freundlich sein, ohne die Hände zu schütteln."

Einfache Hygienetipps:

  • Regelmäßig und gründlich Händewaschen
  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch, welches sie nur einmal nutzen. Nach dem Husten oder Niesen – gründlich die Hände waschen!
  • Weitere Hygienetipps finden Sie u.a. bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Was mache ich, wenn ich befürchte, mich infiziert zu haben?

Das Robert Koch-Institut empfiehlt Menschen, die grippeähnliche Symptome aufweisen, wie Husten, Schnupfen, Fieber, und die zuvor in einem Gebiet waren, in dem Covid-19-Fälle vorkamen, einen Arzt anzurufen. In Fällen, bei denen eine Infektion mit dem neuen Coronavirus vermutet wird, wird der Arzt den Patienten isolieren. Wer Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatte, sollte das zuständige Gesundheitsamt anrufen.


Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet (030) 34 64 65 100. Für Gehörlose und Hörgeschädigte E-Mail an  info.gehoerlos@bmg.bund.de oder Videotelefonie.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beantwortet im Internet Fragen rund um das neuartige Coronavirus.

Auch die Bundesländer und einige Krankenkassen haben Hotlines eingerichtet.  

 

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie des deutschen Bundesgesundheitsministeriums:

Bei weiteren Rückfragen

ACE-Mitglieder, die Hilfe benötigen, können sich an den ACE-Euro-Notruf wenden: +49 711 530 34 35 36

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Länderinformationen

Währungen, Zeitverschiebung, Feiertage, Einreisebestimmungen und mehr.

Allgemeine Informationen

Kontinent
Europa/Asien
Fläche
779.452 km²
Hauptstadt
Ankara
Zeitverschiebung
Mitteleuropäische Zeit (MEZ) + 1 Std. Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) + 2 Std.
Netzspannung
220 V, 50 Hz.
Einwohneranzahl
73.640.000
Banken Öffnungszeit
Mo-Fr 08.30-12.00 und 13.30-17.00 Uhr
Klima

Die Gebiete an den Küsten der Ägäis, des Mittelmeeres und am Marmarameer haben typisches Mittelmeerklima mit heißen Sommern und milden Wintern. In den übrigen Landesteilen variiert das Klima.

Einreise

Sie benötigen einen gültigen Reisepass oder einen Personalausweis. Der Reisepass muss noch mindestens eine freie Seite enthalten. Änderung seit 1. Februar 2012: Der Gesamtaufenthalt in der Türkei darf zum Zeitpunkt der Ausreise 90 Tage innerhalb der letzten 180 Tage nicht überschreiten. Kürzere, in diesen Zeitraum fallende Aufenthalte werden addiert. Für längere Aufenthalte wir daher dringend empfohlen, vor der Einreise ein türkisches Generalkonsulat zu kontaktieren und ggf. ein Visum einzuholen. Für Kinder wird auch der maschinenlesbarem Kinderreisepass akzeptiert. Bei Einreise mit dem Kraftfahrzeug ist grundsätzlich der Reisepass notwendig, da die Daten des Kfz von den türkischen Grenzbehörden in den Reisepass eingetragen werden. Bei der Ausreise wird diese Eintragung wieder gelöscht. Achtung: Deutsche Kinder türkischer Eltern, die nur im türkischen Pass eines mitreisenden Elternteils eingetragen sind, besitzen keinen Aufenthaltstitel für Deutschland. Kinder türkischer Eltern, die die türkische und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, benötigen für die Wiedereinreise nach Deutschland einen deutschen Kinderreisepass, Reisepass oder Personalausweis, der vor Abreise bei der zuständigen deutschen Behörde beantragt werden muss.

Fahrzeuge

Es genügen der nationale Führerschein, der Fahrzeugschein und die „Grüne Versicherungskarte“ (muss für den asiatischen Teil der Türkei gültig geschrieben sein). Dringend empfohlen wird der Abschluss einer Kurzkasko- und Insassenunfall-Versicherung. Alle Versicherungen müssen für die gesamte Türkei gültig geschrieben sein. Das Nationalitätskennzeichen 'D“ an der Rückseite des Fahrzeugs ist erforderlich, auch dann, wenn das Nummernschild die EU-Plakette enthält. Falls der Halter des Fahrzeugs nicht identisch ist mit dem Reisenden, muss der Reisende/Fahrer über eine Vollmacht des Eigentümers verfügen, die bei einer türkischen Auslandsvertretung im Heimatland ausgestellt oder beglaubigt sein sollte. Damit werden mehrtägige Wartezeiten an den Grenzen vermieden.

Geschwindigkeitsbegrenzung Auto

Innerorts50

Ausserorts90

Schnellstraße

Autobahn120

Geschwindigkeitsbegrenzung Motorrad

Innerorts50

Ausserorts70

Schnellstraße

Autobahn80

Geschwindigkeitsbegrenzung Caravan

Innerorts40

Ausserorts80

Schnellstraße

Autobahn110

Geschwindigkeitsbegrenzung Wohnmobil

Innerorts50

Ausserorts80

Schnellstraße

Autobahn90

Geschwindigkeitsbegrenzung Info

Wenn Caravan-Zugfahrzeug Minibus o. Wohnmobil außerorts 70 km/h, auf Autobahnen 80 km/h.

Promille
0,0
Promille Info

nur bei PKW ohne Anhänger 0,5 Promille.

Bussgeld

Alkohol am Steuer: ab 250 Euro
Rotlichtverstoß: ab 60 Euro
Überholverstoß: 80 Euro
Parkverstoß: ab 20 Euro
Telefonieren am Steuer: k. A.
Warenweste nicht angelegt: --
Fahren ohne Licht: --
20 km/h zu schnell: ab 40 Euro
Über 50 km/h zu schnell: ab 60 Euro

Verkehr
  • Zubehör: Ersatzlampenset, Feuerlöscher, zwei Pannendreiecke, Reservereifen, Verbandskasten.
  • Hinweise: Zum Lenken eines fremden Fahrzeuges benötigt man eine Vollmacht.
  • Bei Nachtfahrten ist besonders auf mangelhaft oder gänzlich unbeleuchtete Fahrzeuge zu achten.
  • Telefonieren nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt.
  • Unfälle müssen der Polizei gemeldet werden (Tel. 155).
  • Hupgebot vor dem Überholen und vor Kurven.
  • Schneeketten- und Bremskeilpflicht bei Schneefall.
  • Es besteht keine generelle Winterreifenpflicht.
Camping

Die Einreise mit Wohnmobilen und Caravan-Gespannen ist ungehindert möglich. Das Fahrzeug wird in den Reisepass des Fahrers eingetragen. Bei Ausreise bitte achten, dass die Eintragung wieder gelöscht wird. In der Türkei ist das Über-nachten auf Rast- und Parkplätzen nicht gestattet. CCI-Card (Camping Card International) Für ACE-Mitglieder 10 € je Jahr für Dauerbezieher, 14 € für Jahresbezieher. Bestellung über ACE-Info-Service.

Zoll Einfuhr

Für folgende Waren gilt als Richtmenge: 400 Zigaretten, 100 Zigarillos, 50 Zigarren oder 250 g Tabak. 1 Liter Spirituosen über 22 % Alkohol, 1 Liter unter 22 % Alkohol, 600 ml Gesamtmenge an Eau de Cologne, Parfüm etc., Geschenke im Wert von 300 €. Einfuhrverbot: Drogen, Betäubungsmittel, Waffen und Schneidewerkzeuge (auch Campingmesser!) Hinweis: Drogenschmuggel in und aus der Türkei wie auch der Drogenkonsum wird mit Gefängnisstrafen geahndet.

Geld / Devisen

Währung: 1 Türkische Lira (YTL). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5, 1 YTL. Münzen in den Nennbeträgen 50, 25, 10, 5, 1 Kurus. In den Urlaubsregionen wird der € akzeptiert. Geldwechsel: Alle Umtausch- und Einkaufsbelege müssen aufbewahrt werden als Nachweis für legalen Umtausch. Kreditkarten: American Express, Master Card, Visa, Diners Club und werden akzeptiert. Einzelheiten vom Kreditkarte-Aussteller. Reisescheck werden eingelöst. Devisenbestimmungen: Die Einfuhr von Landes- und Fremdwährungen ist unbegrenzt erlaubt. Größere Summen in Fremdwährungen sollten jedoch bei den türkischen Behörden deklariert werden. Die Landeswährung darf im Wert von maximal 5.000 US Dollar ausgeführt werden. Fremdwährungen bis zur Höhe des deklarierten Betrags.

Telefonieren nach D
0049 + Ortsvorwahl ohne Null + Teilnehmernummer
Telefonieren von D
0090 + Ortsvorwahl ohne Null + Teilnehmernummer.
Medizinische Hinweise

Die Krankenversorgung in der Türkei ist gut. Bitte den Auslandskrankenschein T/A11 mitnehmen. Der ACE empfiehlt den Abschluss der ACE-Auslandsreise-Krankenversicherung. Bestellung über ACE-Info-Service.

Unfall

Unfälle
Bitte rufen Sie auf jedem Fall die Polizei und füllen Sie einen Europäischen Unfallbericht aus. Ist es notwendig, das Fahrzeug nach einem Unfall bis zu einem späteren Zeitpunkt in der Türkei zu lassen, dann muß es zu einem Zollamt gebracht werden (Gümrük Müdürlügü), damit dies im Pass vermerkt wird. Das gleiche gilt bei einem Totalschaden. Nur dann kann das Land ohne Schwierigkeiten verlassen werden. Bei einem Fahrzeugdiebstahl ist eine Bescheinigung vom Landrat (Vali) einzuholen. Für eventuelle Fahrzeugrückholung ist ein Original-Unfallprotokoll beim Fahrzeug zu hinterlegen!

Pannenhilfe

Bitte informieren Sie den ACE-Euro-Notruf.

Polizeiadresse

155

Adresse Rettungsdienst

112

Adresse der Feuerwehr

110

Botschaft

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
114 Atatürk Bulvari
06540 Ankara - Kavaklidere
Tel.: 0312 455 51 00
Fax: 0312 455 5337
E-Mail: info@ankara.diplo.de
Internet: www.ankara.diplo.de
Botschaft der Türkischen Republik
Tiergartenstr. 19-21
10785 Berlin
Tel.: 030 27 58 50
Fax: 030 27 59 09 15
E-Mail: botschaft.berlin@mfa.gov.tr
Internet: www.berlin.emb.mfa.gov.tr/

Fremdenvekehrsamt

Tourismus
Informationsabteilung des türkischen Generalkonsulats
Baseler Straße 37
60329 Frankfurt/M.
Tel.: 069 23 30 81 82
Fax: 069 23 27 51
E-Mail: info@tuerkei-tourismus-kultur.de
Internet: www.tuerkeifasziniert.de

Sonstiges

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Amtssprache
Türkisch
Amtliches Kennzeichen
TR
Allgemeine Info

Aktuelle Informationen über die politische Situation in Ihrem Urlaubsland erhalten Sie beim Auswärtigen Amt in Berlin. Tel.: 030 18170, Fax: 030 18173402. Internet: www.auswaertiges-amt.de

Hunde und Katzen benötigen einen Internationaler Impfpass (mind. 15 Tage, max. 6 Monate alt), tierärztliches Gesundheitszeugnis (nicht älter als 1 Woche) und Nachweis über die Tollwutimpfung (mind. 15 Tage alt) sowie einen Chip oder eine Tätowierung.(weitere Informationen beim Tierarzt). Rauchen ist in allen öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln und am Arbeitsplatz verboten. In geschlossenen Räumen, auch in überdachten Außenbereichen, von Restaurants, Bars und Diskotheken ebenfalls nicht mehr geraucht werden. Rauchverbot: Wer in Teehäusern, Cafés, Bars, Restaurants und Nachtclubs raucht oder das Rauchen erlaubt, der wird kräftig zur Kasse gebeten: Rund 30 € für Gäste die rauchen und bis zu 2.800 € für Gastronomiebetreiber, die sich nicht an die Vorschrift halten.

Aktuelle Meldungen

Aktueller Hinweis: Ein ausführlicher Reisehinweis zur Sicherheitslage in der Türkei ist beim Auswärtigen Amt verfügbar.

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18.12.2020

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