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Reiseplanung, Reisen trotz Corona, detaillierte Länderinformationen

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Gesperrte Ausweichrouten in Tirol

In der Hauptreisezeit werden die Ausweichrouten im Raum Reutte (Fernpassroute), Kufstein (Inntal-Autobahn) und im Großraum Innsbruck für den Transitverkehr gesperrt. Ein Abfahren auf Ausweichstrecken ist an allen Wochenenden zwischen dem 09.07.2022 und dem 11.09.2022 jeweils in der Zeit von Samstag 7 Uhr bis Sonntag 19 Uhr nicht gestattet. Ausgenommen sind der Anrainerverkehr und Reisende, die Urlaub in den betroffenen Regionen verbringen.

Weitere Informationen über die gesperrten Strecken finden Sie hier:

Sommerfahrverbote Tirol

Reisen trotz Coronavirus – Antworten auf die wichtigsten Fragen.


Was muss bei Rückkehr aus dem Ausland nach Deutschland beachtet werden?

Bei Einreisen aus dem Ausland gilt seit dem 1. August grundsätzlich immer eine Nachweispflicht für alle Personen ab 12 Jahren. Das bedeutet, dass bereits vor Einreise, unabhängig vom Verkehrsmittel (Flug-, Bahn- und PKW-Einreise), entweder ein negatives Testergebnis (PCR-Test maximal 72 Stunden, Antigen-Schnelltest maximal 48 Stunden alt), der Nachweis einer komplett abgeschlossenen Impfung oder einer Genesung vorliegen muss. Bei Einreise aus Hochrisikogebieten (bisher Hochinzidenzgebiete) und Virusvariantengebieten ist zudem immer die Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung Pflicht.

Mit Änderung und Inkrafttreten der dritten Coronavirus-Einreiseverordnung zum 3. März 2022 hat sich die Ausweisung von Hochrisikogebieten geändert. Die vorherrschende Virusvariante Omikron wird im Vergleich zu bisherigen Varianten als weniger schwerwiegend eingestuft. Daher werden alle bisherigen als Hochrisikogebiete eingestuften Länder und Gebiete nicht mehr als solche ausgewiesen. Bei einem eventuellen Erscheinen neuartiger oder wieder schwerwiegender eingestuften Varianten ist auch in Zukunft die Ausweisung von Hochrisikogebieten oder Virusvariantengebieten auch kurzfristig möglich.

Rückkehrer aus Hochrisikogebieten müssen sich unmittelbar für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Diese kann jederzeit durch Hochladen eines Impf- oder Genesungsnachweises beendet werden. Außerdem kann die Quarantänepflicht durch einen weiteren frühestens nach fünf Tagen durchgeführten PCR-Test mit negativem Ergebnis verkürzt werden. Kinder unter 6 Jahren sind nicht von der Quarantänepflicht betroffen. Kinder von sechs Jahren bis unter 12 Jahren sind zu einer 5-tägigen Quarantäne verpflichtet. Diese kann ebenfalls jederzeit durch ein negatives Testergebnis beendet werden.

Bei Rückkehr aus Virusvariantengebieten besteht die Quarantäneverpflichtung für ausnahmslos jeden für vierzehn Tagen, auch für Geimpfte und Genesene. Diese kann nicht verkürzt werden.

Eine vollständige und aktuelle Übersicht der derzeitigen Einstufungen und der Gebiete außerhalb Europas finden Sie beim RKI.

Welche Reisebeschränkungen gibt es aufgrund der Coronapandemie?

Reisebeschränkungen innerhalb Deutschlands

Reisen innerhalb Deutschlands sind bundesweit uneingeschränkt möglich.


Basis-Schutz für verletzliche Gruppen, Personennahverkehr und Schulen

Gesundheitlich gefährdete Menschen – unter anderem in Pflegeheimen, in der ambulanten Pflege oder in Krankenhäusern – sollen weiterhin besonders geschützt werden. Ein Basis-Schutz wie die Maskenpflicht, etwa in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen, kann bestehen bleiben. Auch die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr sowie die Testpflicht an Schulen sind weiterhin möglich. Entscheidend ist die Regelung im jeweiligen Bundesland. Im Luft- und Personenfernverkehr bleibt die Maskenpflicht bundesweit bestehen.

Alle weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie entnehmen Sie bitte den unten angegebenen Webseiten. Zudem gelten je nach Bundesland evtl. auch strengere Regelungen, die auf Grund hoher Infektionszahlen bei den einzelnen Bundesländern abgefragt werden müssen. Dies gilt auch für eventuelle Reiseverbote aus Gebieten, in denen die Infektionszahlen die kritische Größe überschritten haben. Hierzu ist es erforderlich sich genau nach den aktuellen Bestimmungen der einzelnen Länder zu erkundigen.


„Hotspots“

In Hotspots, also in Regionen mit bedrohlicher Infektionslage, können zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Maskenpflichten, Abstandsgebote, Nachweispflichten oder Hygieneauflagen angeordnet werden. Das IfSG schreibt konkret benannte Gebiete vor, sogenannte Gebietskörperschaften. Bei einer flächendeckend bedrohlichen Infektionslage kann dies auch ein komplettes Bundesland sein.

Folgende Webseiten bieten aktuelle und umfassende Informationen rund um diese Themen:


Weitere Informationsquellen sind:

Reisebeschränkungen im Ausland

Reisen ins Ausland:

Die nachfolgenden Angaben gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Alle Angaben sind ohne Gewähr und können sich täglich individuell in den einzelnen Ländern ändern.

Mit Änderung und Inkrafttreten der dritten Coronavirus-Einreiseverordnung zum 3. März 2022 hat sich die Ausweisung von Hochrisikogebieten geändert. Die vorherrschende Virusvariante Omikron wird im Vergleich zu bisherigen Varianten als weniger schwerwiegend eingestuft. Daher werden alle bisherigen als Hochrisikogebiete eingestuften Länder und Gebiete nicht mehr als solche ausgewiesen. Bei einem eventuellen Erscheinen neuartiger oder wieder schwerwiegender eingestuften Varianten ist auch in Zukunft die Ausweisung von Hochrisikogebieten oder Virusvariantengebieten auch kurzfristig möglich.

Eine Reisewarnung aus Gründen des Infektionsschutzes wird immer dann ausgesprochen, wenn es sich bei der Region/Land um die Einstufung in ein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet handelt.

Das „Digitale COVID-Zertifikat der EU“ wird europaweit anerkannt. Dies soll das Reisen und eventuelle Nachweispflichten innerhalb der EU einfacher machen. Wie Sie ein digitales Zertifikat in Deutschland bekommen erläutern wir unter dem Reiter „Digitales COVID-Zertifikat der EU“.

 

So sieht es in den einzelnen europäischen Ländern nach jetzigem Kenntnisstand aus (Stand: 01.08.2022): 

Derzeit sind keine Länder oder Gebiete Covid19-bedingt als Hochrisikogebiete oder Virusvariantengebiete ausgewiesen.

Albanien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Andorra: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Belgien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Bosnien-Herzegowina: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Bulgarien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Dänemark: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Estland: Einreise prinzipiell möglich, bei Covid19 Symptomen ist jedoch eine Quarantäne anzutreten.

Finnland: Einreise für vollständig Geimpfte oder Genesene mit entsprechendem Nachweis möglich (digitale COVID-Zertifikat der EU). Alle anderen müssen zwei Tests vorlegen, einen maximal 72 Stunden vor Einreise gemachten und einen Test nach 3 bis 5 Tagen vor Ort. Transit ist ohne Einschränkungen möglich.

Frankreich: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Griechenland: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich. Allerdings gilt eine mindestens fünftägige Quarantäneanordnung, sollten Sie während Ihres Aufenthalts in Griechenland positiv auf COVID-19 getestet werden. Weitere Informationen beim Auswärtigen Amt.

Großbritannien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Irland: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Island: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Italien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Kroatien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Kosovo: Einreise möglich, wenn eine vollständige Impfung mit mindestens zwei Impfungen nachgewiesen werden kann. Auch Genesene (90 Tage), einmal Geimpfte mit zusätzlichem negativen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) und negative getestete (maximal 72 Stunden alter negativer PCR-Test) dürfen einreisen. Durchreise auf direktem Weg und innerhalb drei Stunden ist für alle Reisenden gestattet.

Lettland: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Litauen: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Luxemburg: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Malta: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Marokko: Einreise nach Marokko ist mit gültigem Impfzertifikat einer dritten (Booster) Impfung und negativem maximal 48 Stunden alten PCR-Test möglich. Außerdem Vorlage eines Formulars „Fiche Sanitaire“. Bei Einreise ist ein weiterer Test (nach Zufallsprinzip auch PCR) notwendig. Momentan gibt es keine konsularische Unterstützung vor Ort.

Moldau: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Montenegro: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Niederlande: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Nordmazedonien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Norwegen: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Österreich: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Polen: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Portugal: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Rumänien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Russland: Einreise derzeit nur per Direktflug aus Deutschland und gültigem Visum möglich, bei Einreisen über andere Wege und für bestimmte Personengruppen gelten andere Regularien, weitere Informationen beim Auswärtigen Amt. 

Schweden: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Schweiz: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Serbien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Slowakei: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Slowenien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Spanien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  Grenzen zu Marokko in Ceuta und Melilla sind geöffnet.

Tschechien: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Türkei: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Tunesien: Einreise bei Vorlage eines negativen, maximal 48 Stunden alten negativen PCR-Test oder alternativ maximal 24 Stunden alter Antigentest möglich, Testnachweise müssen in ausgedruckter Form vorgewiesen werden. Vollständig Geimpfte können mit Impfzertifikat ohne Test einreisen.

Ukraine: Das Auswärtige Amt warnt vor einer Einreise in die Ukraine auf Grund des Krieges. Aus diesem Grund werden hier auch keine Covid19-bedingten Einreisebedingungen mehr publiziert.

Ungarn: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Zypern: Einreisen ohne Covid19 bedingte Einschränkungen möglich.  

Digitales COVID-Zertifikat der EU

Was ist das digitale COVID-Zertifikat der EU?

Das Zertifikat ist ein digitaler Nachweis dafür, dass man entweder

  • gegen COVID-19 geimpft wurde,
  • von Corona genesen ist oder
  • negativ auf Corona getestet wurde.

Die digitale Version kann auf einem mobilen Gerät gespeichert werden. Man kann auch eine Papierfassung anfordern. Beide Versionen weisen einen QR-Code mit zentralen Informationen sowie eine digitale Unterschrift auf, um die Echtheit des Zertifikats zu bestätigen. Das kostenlose COVID-Zertifikat gibt es in der jeweiligen Landessprache und in Englisch.

Das Zertifikat gilt in allen EU-Mitgliedstaaten sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen.

Wie erhalte ich das Zertifikat?

Für die Ausstellung sind die nationalen Behörden zuständig. In Deutschland  kann der Impfnachweis in der Arztpraxis, Apotheke oder in einem Impfzentrum generiert werden. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein QR-Code erstellt. Die Geimpften können ihn dann entweder mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App scannen, um den Impfnachweis in die App zu integrieren und somit per QR-Code ihren Impfstatus nachweisen.

Genesenenzertifikate werden in Arztpraxen auf Grundlage eines positiven PCR-Testergebnisses ausgestellt. Sie sind ab 28 Tagen nach dem Positiv-Test für maximal 180 Tage gültig und können mit der CovPass-App verwaltet werden.

Ein negatives Ergebnis eines Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests kann man ebenfalls in die CovPass-App  laden. Scannen Sie dazu den QR-Code auf dem Testzertifikat. Das Testergebnis wird direkt auf Ihrem Smartphone gespeichert. Anschließend können Sie den QR-Code als Nachweis für den Corona-Test in der CovPass-App  aufrufen.

Corona-Tests im EU-Ausland

Das Europäische Verbraucherzentrum der EU in Deutschland (EVZ) hat eine übersichtliche Zusammenstellung über Regularien und Kosten der Corona-Testmöglichkeiten in den 27 EU-Mitgliedsländern zusammengestellt.

Wieviel kosten Corona-Tests im EU-Ausland?

Weitere Antworten zum Coronavirus finden Sie hier:

Gibt es rechtliche Besonderheiten für Arbeitnehmer?

Wenn der Arbeitnehmer wissentlich in ein Risikogebiet gereist ist und nach der Einreise in Quarantäne muss, entfällt der Anspruch auf Lohn bzw. Gehalt. Es gibt weder eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz noch die im Krankheitsfall sonst übliche Entgeltfortzahlung. Um die Quarantäne zu vermeiden, kann der Arbeitgeber jedoch auch einen Test verlangen. Einfacher wird es natürlich, wenn das Arbeiten im Homeoffice möglich ist: Dann kann die Arbeit schließlich wie gewohnt fortgesetzt werden.

Wenn das Ferienziel erst während der Reise zu einem Risikogebiet erklärt wurde, ist die Lage anders: Diese Situation trifft den Arbeitnehmer unverschuldet. Lohn bzw. Gehalt muss dann weiterbezahlt werden. Allerdings kann der Arbeitgeber auch dann auf einem Coronatest bestehen, damit der Beschäftigte schneller wieder bei der Arbeit erscheinen kann.

Damit die Rückkehr aus dem Urlaub an den Arbeitsplatz ohne Turbulenzen abläuft, empfiehlt sich Offenheit gegenüber dem Arbeitgeber - schließlich wollen auch alle Kollegen gesund bleiben.

Regelungen zur Maskenpflicht in Deutschland

Die AHA+L+A-Regel wird in Deutschland flächendeckend empfohlen:

  • Abstand: Mindestens 1,5 Meter Abstand zu Mitmenschen
  • Hygiene: Husten oder Niesen in Armbeuge, häufiges gründliches Händewaschen mit Seife, alternativ Händedesinfektionsmittel nutzen.
  • Alltagsmaske: Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.  Medizinische Maske („OP“-Maske oder „FFP2“-Maske): Im Luft- und Personenfernverkehr gilt weiterhin eine Maskentragepflicht. Auch im öffentlichen Nahverkehr, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen kann die Maskenpflicht weiter gelten. 
  • App: Corona-Warn-App
  • Lüften

Handelt es sich um eine länder- und kontinentübergreifende Ausweitung der Krankheit?

Das Robert Koch-Institut (RKI) betont, auf globaler Ebene handele es sich um eine "sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation". Eine weltweite Ausbreitung des Erregers sei wahrscheinlich und es müsse mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland gerechnet werden.

Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

 

Welche Länder und Regionen sind derzeit betroffen?

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet sich mittlerweile weltweit und ist auch in Deutschland angekommen. Das Robert-Kochinstitut informiert tagesaktuell über Risikogebiete und Fallzahlen in betroffenen Ländern. Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Es gelten die gleichen Empfehlungen wie beim Schutz vor einer Virus-Grippe. Vor allem ist eine gute Handhygiene empfohlen. Das Tragen eines Mundschutzes im öffentlichen Raum halten Experten für Gesunde hingegen für wenig sinnvoll.

Der Leiter des Instituts für Infektionsmedizin am UKSH in Kiel, Helmut Fickenscher, empfiehlt vorsorglich: "Ich würde Menschenansammlungen meiden, würde eher Abstand zu anderen Personen halten, das Hände geben einstellen. Man kann auch freundlich sein, ohne die Hände zu schütteln."

Einfache Hygienetipps:

  • Regelmäßig und gründlich Händewaschen
  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch, welches sie nur einmal nutzen. Nach dem Husten oder Niesen – gründlich die Hände waschen!
  • Weitere Hygienetipps finden Sie u.a. bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Was mache ich, wenn ich befürchte, mich infiziert zu haben?

Das Robert Koch-Institut empfiehlt Menschen, die grippeähnliche Symptome aufweisen, wie Husten, Schnupfen, Fieber, und die zuvor in einem Gebiet waren, in dem Covid-19-Fälle vorkamen, einen Arzt anzurufen. In Fällen, bei denen eine Infektion mit dem neuen Coronavirus vermutet wird, wird der Arzt den Patienten isolieren. Wer Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatte, sollte das zuständige Gesundheitsamt anrufen.


Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet (030) 34 64 65 100. Für Gehörlose und Hörgeschädigte E-Mail an  info.gehoerlos@bmg.bund.de oder Videotelefonie.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beantwortet im Internet Fragen rund um das neuartige Coronavirus.

Auch die Bundesländer und einige Krankenkassen haben Hotlines eingerichtet.  

 

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie des deutschen Bundesgesundheitsministeriums:

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Länderinformationen

Währungen, Zeitverschiebung, Feiertage, Einreisebestimmungen und mehr.

Spanien: generell Tempo 30 in Städten

Als erstes Land in der EU geht Spanien konsequent gegen Unfälle im Straßenverkehr vor und hat die Regelgeschwindigkeit geändert. Tempo 30 ist seit dem 12.05.2021 in Städten die Norm, Tempo 50 die Ausnahme.

Allgemeine Informationen

Kontinent
Afrika
Fläche
163.610 km²
Hauptstadt
Tunis
Zeitverschiebung
Mitteleuopäische Zeit (MEZ). Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -1 Stunde.
Netzspannung
In neuen Gebäuden und Hotels meist 220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz. In alten Gebäuden und abgelegenen Gebieten zum Teil noch 110 Volt Wechselstrom. Die Mitnahme eines Adapters ist zu empfehlen.
Einwohneranzahl
10.674.000
Banken Öffnungszeit
Mo-Fr im Sommer von 7.30-11.00 Uhr, von Mitte September bis Ende Juni Mo-Do 08.00-11.00 Uhr und 14.00-16.15 Uhr, Fr 08.00-11.00 Uhr, 13.00-15.15 Uhr. Während des Ramadan Mo-Fr 07.30-11.00 Uhr.
Klima

Die Nähe des Mittelmeers wirkt ausgleichend auf die Temperaturen des nördlichen Landesteils. In dieser Region Tunesiens sind die Sommer mit Tagestemperaturen von 30 °C warm bis heiß und trocken. In den Monaten von Juni bis September kann das Thermometer an einzelnen Tagen auf Temperaturen von bis zu 40 °C steigen. Die Luftfeuchtigkeit liegt während des Tages zwischen 65 % und 80 %. Nachts steigt die Luftfeuchtigkeit üblicherweise an und beträgt dann durchschnittlich 80 %. und mehr. Während des Sommers treten gelegentlich starke, aber nur kurze Regenschauer auf. Die Winter sind mild und regenreich mit einer durchschnittlichen Tagestemperatur von 15 °C. Besonders im Januar und Februar ist mit täglichen Regenschauern zu rechnen. Die Übergangszone zur Wüste und das Wüstengebiet selbst sind ganzjährig heiß und überwiegend trocken. Fällt doch einmal Regen, kann er für kurze Zeit sintflutartig niedergehen. Die Schwankungen zwischen Tages- und Nachttemperaturen sind sehr groß.

Einreise

Deutsche mit bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültigem Reisepass oder maschinenlesbarem Kinderreisepass der Bundesrepublik Deutschland für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten. Für deutsche Staatsangehörige, die eine Pauschalreise (Hin- und Rückflug mit Hotelaufenthalt und Transfer) nach Tunesien gebucht haben, genügt zur Einreise auch der bei Einreise mindestens noch 6 Monate gültige Personalausweis der Bundesrepublik Deutschland. Achtung: der deutsche Vorläufige Personalausweis wird nicht anerkannt! Wichtiger Hinweis: Aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 können derzeit Ein- und auch Durchreisebestimmungen von den hier aufgeführten abweichen. Aktuelle Informationen hierzu auf unserer Webseite und beim Auswärtigen Amt.

Fahrzeuge

Der deutsche Führerschein und die deutsche Zulassung sind ausreichend. Das Nationalitätskennzeichen „D“ muss am Fahrzeug angebracht sein. Es besteht Haftpflichtversicherungszwang. Die Internationale Grüne Versicherungskarte wird anerkannt, wenn sie für „Tunesien“ gültig geschrieben ist. Andernfalls muss eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, entweder an der Grenze oder im Heimatland. Ratsam ist darüberhinaus der Abschluss einer Kurzkasko- und Insassen-Unfallversicherung im Heimatland. Ist der Fahrer nicht der Eigentümer, muss er im Besitz einer Benutzungsvollmacht (in französischer Sprache) sein. Bei der Einreise mit einem Kfz, wird für das Fahrzeug eine Verkehrserlaubnis von drei Monaten erteilt. Die Fahrzeugdaten werden in den Reisepass des Halters eingetragen, da ein Verkauf des Fahrzeugs in Tunesien nicht ohne Zollentrichtung stattfinden darf. Bei der Ausreise des Fahrzeugs, wird die Eintragung wieder gelöscht.

Geschwindigkeitsbegrenzung Auto

Innerorts50

Ausserorts90

Schnellstraße

Autobahn110

Geschwindigkeitsbegrenzung Motorrad

Innerorts50

Ausserorts90

Schnellstraße

Autobahn110

Geschwindigkeitsbegrenzung Caravan

Innerorts50

Ausserorts90

Schnellstraße

Autobahn110

Geschwindigkeitsbegrenzung Wohnmobil

Innerorts50

Ausserorts90

Schnellstraße

Autobahn110

Promille
0,0
Verkehr
  • In Tunesien herrscht Rechtsverkehr.
  • Vorfahrt hat auch im Kreisverkehr das von rechts kommende Fahrzeug.
  • In Orten ist nachts bei ausreichender Straßenbeleuchtung mit Standlicht (statt mit Abblendlicht) zu fahren.
  • Eine rot-weiße oder gelbe Linie am Randstein bedeutet Parkverbot.
  • Für falsch parkende Fahrzeuge kann die Polizei Parkkrallen verwenden.
  • An Hauptverbindungsstraßen gibt es alle drei bis fünf Kilometer eine Notrufsäule.
  • Telefonieren im Straßenverkehr: Eine Freisprechanlage ist nicht vorgeschrieben, wird aber empfohlen.
Camping

Einreise mit Caravan oder Wohnmobil: Für Caravan und Wohnmobile wird ein zweifaches Inventarverzeichnis verlangt. Es gibt nur wenige offizielle Zeltplätze. Wildes Campen ist nicht erlaubt. CCI-Card (Camping Card International) Für ACE-Mitglieder 10 € je Jahr für Dauerbezieher, 14 € für Jahresbezieher. Bestellung über ACE-Info-Service.

Zoll Einfuhr

Für folgende Waren gilt als Richtmenge: 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 400 g Tabak, 1 Liter Spirituosen. Einfuhrverbot: besteht für Waffen, Sprengstoff, Walkie-Talkies sowie pornografische Druckerzeugnisse.

Geld / Devisen

Währung: 1 Tunesischer Dinar (TD) = 1.000 Millimes. Banknoten gibt es in den Nennwerten von 30, 20, 10, 5 TD. Münzen gibt es in den Werten 1 TD sowie 500, 100, 50, 20, 10 und 5 Millimes. Geldwechsel: Geldumtausch ist in allen 3- und 4-Sterne-Hotels und Banken möglich. Internationale Kreditkarten: Ja – werden teilweise von großen Hotels und verschiedenen Geschäften akzeptiert. Devisenbestimmungen: Deklaration: Ja - zwingend erforderlich bei der Einfuhr von Fremdwährung im Gegenwert von über 3.000 Dinar. Ausfuhr Fremdwährung: bis zum Gegenwert von 3.000 Dinar bzw. in Höhe der deklarierten Einfuhr (Deklarationsformular und Umtauschbescheinigungen und alle Belege gut aufbewahren). Ausfuhr Landeswährung: nicht erlaubt. Umtausch: Nur die einheimischen Banken und die Wechselkassen in den Hotels sind ermächtigt, Fremdwährung gegen tunesische Währung zu tauschen. Rücktausch: gegen Vorlage der Umtauschbelege bis zu 30 % der Gesamtsumme, jedoch max. 100 Dinar pro Person. Geldautomat: Ja – für Kreditkarten und EC-/Maestro-Karten in allen größeren Städten.

Telefonieren nach D
0049 + Ortsvorwahl (ohne Null) + Teilnehmernummer
Telefonieren von D
00216 + Ortsvorwahl ( ohne Null ) + Teilnehmernummer
Medizinische Hinweise

Tunesien hat eine relativ gute öffentliche Krankenversorgung. Von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse erhalten sie den Auslandskrankenschein TN/A11. Mit diesem Formular (bzw. einem dafür in Tunesien bei den Zweigstellten der Caisse Nationale des Sécurité Sociale – CNSS erhältlichen tunesischen Behandlungsausweis „Carte de Soins“) ist eine ärztliche Behanldung bei einem Vertragsarzt möglich, außerdem auch die spätere Abrechnung der dabei häufig anfallenden Kosten. Der ACE empfiehlt den Abschluss der ACE-Auslandsreise-Krankenversicherung. Bestellung über ACE-Info-Service.

Unfall

Unfälle
Es empfiehlt sich in jedem Fall die Polizei zu rufen. Bei einem Totalschaden muss von der zuständigen Polizei- oder Zollbehörde eine Bescheinigung über den Schaden ausgestellt werden, damit das Land ohne Fahrzeug wieder verlassen werden kann. Für eventuelle Fahrzeugrückholung ist ein Original-Unfallprotokoll beim Fahrzeug zu hinterlegen!

Pannenhilfe
Bitte informieren Sie den ACE-Euro-Notruf.

Polizeiadresse

197

Adresse Rettungsdienst

190

Adresse der Feuerwehr

198

Botschaft

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Impasse du Lac Windermere 1
B.P.222, 1053 Tunis (Les Berges du Lac)
Tel.: 071 14 32 00
Fax: 071 14 32 99
E-Mail: info@tunis.diplo.de
Internet: www.tunis.diplo.de
Botschaft der Tunesischen Republik
Lindenallee 16
14050 Berlin
Tel.: 030 364 10 70
Fax: 030 308 20 683
E-Mail: at.berlin@t-online.de
Internet: http://www.tunesien.tn/

Fremdenvekehrsamt

Fremdenverkehrsamt von Tunesien
Eschersheimer Landstraße 10
60322 Frankfurt/Main
Tel.: 069 133 83 50
Fax: 069 133 83 522
E-Mail: info@tunesien.info
Internet: https://www.discovertunisia.com/de/

Sonstiges

Der ACE informiert Sie tagesaktuell und korrekt. Unabhängig davon gilt: Alle Angaben ohne Gewähr.
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Amtssprache
arabisch
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TN
Allgemeine Info

Aktueller Hinweis: Auf Grund der instabilen Lage und potentieller Gefahren durch terroristische Gruppierungen raten wir bei Reisen außerhalb der Touristenzentren dringend dazu, sich vorab beim Auswärtigen Amt über die aktuelle Lage zu informieren.Aktuelle Informationen über die politische Situation in ihrem Urlaubsland erhalten Sie beim Auswärtigen Amt in Berlin, Tel.: 030 18170, Fax: 030 18173402, Internet: www.auswaertiges-amt.deRamadan:Im Fastenmonat Ramadan (2021: 12.04. – 12.05.) sollten auch Touristen außerhalb der Hotels auf Essen, Trinken und Rauchen in den Tagesstunden verzichten

Superbenzin ROZ 95
0,61
Diesel
0,53

Vignetten FAQ

Brauche ich eine Vignette? Wie lange ist die Vignette gültig? Gibt es weitere Mautstrecken? Wir haben die wichtigsten Fragen zusammengestellt.

Zu den Fragen rund um die Vignette

Europaweite Pannenhilfe

Ein Panne kann jedem passieren, auch im Urlaub. ACE-Mitglieder können über den Notruf-Service die Unfall- und Pannenhilfe vor Ort anfordern.

Pannenhilfe in Europa