Wohnmobil ist am Wegesrand geparkt

WOHNMOBIL NEWS

Neuheiten rund um Caravan und Wohnmobil

Neues Modell Daily Switch.
© Iveco

Alleskönner für Alltag und Freizeit

Vollverkleidung einschließlich Dämmung für Boden, Dach und Wände, ein Schienensystem und flexible Einbauten ganz nach Wunsch – Iveco hat verraten, was im neuen Modell namens Daily Switch steckt. Hinzu kommen Dachluken, Seitenfenster, drehbare Vordersitze, Standheizung und ein Elektromodul mit Aufbaubatterie und Stromanschluss. Alles andere ist frei wählbar, egal ob Sitze, Bett, Tisch, Küche, Toilette, oder Schranktaschen. Ebenso frei ist die Wahl des Basisfahrzeugs, der Iveco Daily fährt mit allen Größen-, Gewichts- und Motorvarianten vor. Fertig ist der Daily als Reisemobil für Nutzer mit raumgreifenden Hobbys, als Bürofahrzeug oder Transporter für Alltag und Freizeit. (Camping News vom 21.09.2022)

IC-Line-Sondermodelle von Intercaravaning
© Intercaravaning

Sparen beim Caravan-Kauf

Einen Preisvorteil von knapp 1000 bis fast 5000 Euro beim Kauf eines Caravans – das bieten die IC-Line-Sondermodelle von Intercaravaning. Die Gemeinschaft namhafter Händler feiert Jubiläumsjahr – 25 Jahre Intercaravaning – und hat erneut attraktive vorkonfektionierte und umfangreich ausgestattete Sondermodelle zusammengestellt. Die Spanne reicht von B wie Bürstner (Bild: Premio IC-Line) über Fendt, Hobby, Knaus und Tabbert bis Weinsberg. Typisch ist die sowohl funktionelle als auch komfortable Ausrüstung sämtlicher Modelle. Und die Reisemobile? Sie beschränken sich wegen fehlender Liefermöglichkeiten auf jeweils ein Modell von Hobby und Knaus. (Camping News vom 21.09.2022)

ACE CAMPER

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Konzeptfahrzeug Nexsd One
© Nexsd Automotive

Ganz schön abgehoben

Auf dem Bild abgehoben und in der Realität sehr leicht ist das Konzeptfahrzeug Nexsd One, ein schlankes teilintegriertes Wohnmobil. Der Aluminiumaufbau orientiert sich optisch perfekt am Basisfahrzeug VW Crafter, spart jedoch gegenüber dem Ausgangsmodell mehr als 200 Kilogramm Gewicht und bietet gleichzeitig aufgrund gerader Wände reichlich Platz. Entwickelt wurde der Nexd One in einem Tochterunternehmen von SD Automotive, einem Entwicklungspartner und Hersteller von Prototypen für die Automobilbranche. Jetzt wird für die Umsetzung ein Hersteller gesucht. (News Caravan Salon vom 09.09.2022)

Mercedes baut die neue T-Klasse weiter aus.
© Mercedes-Benz

Kleiner Stern ganz groß

Mercedes baut die neue T-Klasse weiter aus: Mit einem Marco-Polo-Modul wird sie in die Familie des Campingbusses Marco Polo integriert. Das Modul beginnt mit einer Bettanlage (Liegefläche 200 auf 115 Zentimeter), die sich über die geklappten Fondsitze und das Heck entfaltet. An Bord sind außerdem Verdunkelungselemente, Fenstertaschen und ein Belüftungsgitter mit Insektenschutz. Auf Wunsch kommt eine ausziehbare Kücheneinheit im Heck hinzu. Sie umfasst eine Wasseranlage, Gaskocher, Schubladen als Stauraum, zwei Campingstühle und einen Tisch. Die Elemente steuert Mercedes-Veredler Brabus zu. (News Caravan Salon vom 09.09.2022)

Die Messe-Highlights vom Caravan Salon

Wir waren beim Caravan Salon und berichten über das breite Angebot aus den Bereichen Caravan, Reisemobile, Campervan, Zelt und Outdoor-Equipment. 

ACE-Reporter Raphael Roth zeigt die Highlights vom Caravan Salon 2022 – eine Messe der Superlative mit 736 Ausstellern aus 34 Ländern. Dementsprechend vielfältig sind die Neuheiten bei Wohnwagen und Reisemobilen: von klein und kompakt bis gigantisch und luxuriös.

Neues Modell Tourer CUV
© Knaus-Tabbert

Macht hoch das Dach (Teil 1)

Mit dem neuen Modell Tourer CUV kreuzt Knaus teilintegrierte Wohnmobile mit Komfort-Campingbussen: Auf dem Fahrgestell eines VW Transporter T6.1 sitzt ein flacher Aufbau. Er wird am Zielort mit einem Aufstelldach elektrisch per Fernbedienung um 70 Zentimeter erweitert und bietet dann 1,90 Meter Stehhöhe. Auch drinnen gibt sich das Wohnmobil flexibel: Klappen die Reisenden einen Teil des Heckbetts nach oben, entfaltet sich angrenzend zum Waschraum eine Duschkabine. (News Caravan Salon vom 02.09.2022)

Aufstelldach Beachy Air
© Hobby

Macht hoch das Dach (Teil 2)

Ebenfalls auf ein Aufstelldach setzt Hobby, hier bei der Caravan-Studie namens Beachy Air. Er macht sich ebenfalls während der Fahrt klein, das verringert die Stirnfläche und damit den Kraftstoffverbrauch. Mit Hilfe von Leichtbaumaterialien vom Spezialisten Vöhringer will Hobby außerdem das Leergewicht auf 500 Kilogramm reduzieren, daraus resultiert eine zulässige Gesamtmasse von nur 750 Kilo. Damit wird sich der Beachy Air sowohl für kompakte Zugfahrzeuge als auch für E-Modelle eignen. Die schlichte aber pfiffige Einrichtung basiert auf dem bekannten Hobby Beachy. (News Caravan Salon vom 02.09.2022)

Frankia MI Neo
© Frankia

Nimm’s leicht: Frankia MI Neo

Vollintegrierter Aufbau, knapp sieben Meter Länge, Fahrgestell Mercedes Sprinter – klappt das als führerscheinfreundlicher 3,5-Tonner? Frankia sagt ja, lässt serienmäßig Hubbett und Fahrertür weg, das spart viele Kilos. Ergebnis ist ein Reisemobil für zwei, mit modernem X-Kühlergrill außen, reichlich Stehhöhe, Bewegungsfreiheit und viel Stauraum im Cockpit sowie wahlweise Einzelbetten oder Doppelbett Quer im Heck. Und wer auf Hubbett und andere gewichtige Ausstattungen nicht verzichten will, kann das Wohnmobil auch mit bis zu 4,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse ordern. (News Caravan Salon vom 25.08.2022)

Der neue Ford Bronco
© Ford

Rauer Bursche für extreme Reisen

Rauf mit dem Dachzelt oder rein mit der Isomatte – der neue Ford Bronco ist ein Fall für Hartgesottene, die es auf alten Militärstraßen in die Alpen oder auf andere abenteuerliche Pisten zieht. Der rustikale Viertürer verfügt über einen zuschaltbaren Allradantrieb, ein zweistufiges Verteilergetriebe sowie eine Differenzialsperre an der Hinterachse. Und wer es nicht ganz so rustikal haben muss, der wählt den neuen Ford Ranger, vielleicht mit einer absetzbaren Kabine vom Spezialisten Tischer. Oder die Top-Variante Ranger Raptor mit Dachzelt von ARB. (News Caravan Salon vom 25.08.2022)

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Wohnmobil für den Urlaub startklar machen

Wer sein Wohnmobil im Winter nicht genutzt hat, für den startet der Frühling mit einer gründlichen Reinigung und einem Wohnmobil-Frühjahrscheck. Neben der Funktionstüchtigkeit von Lichtanlage, technischen Geräten und dem Zustand der Reifen, gilt es auch bei der Fahrzeugreinigung einige Punkte zu beachten. Sind alle notwendigen Schritte erledigt, steht einer Ausfahrt ins Grüne nichts mehr im Wege.

Kontrolle des Fahrzeugs

Termine

Als Erstes sollten Sie einen Blick in die Papiere beziehungsweise auf den Aufkleber Ihres Campers werfen, um zu prüfen, wann die nächste Hauptuntersuchung (HU, umgangssprachlich „TÜV“) ansteht.

Reifen

Bei den Reifen sollte das Profil, der Reifendruck und der feste Sitz der Radmuttern überprüft werden. Der ACE empfiehlt bei Sommerreifen mindestens 3 Millimeter, bei Winter- und Ganzjahresreifen 4 Millimeter.

Auch auf mögliche Beschädigungen des Reifens und auf deren Alter sollten Sie einen Blick werfen. Reifen, die älter als acht Jahre sind oder solche, die offensichtliche Beschädigungen aufweisen, sollten ausgetauscht werden. Verfügt das Wohnmobil über ein Reserverad, sollten Sie dies ebenfalls auf Beschädigungen und Druck hin überprüfen.

Lichtanlage

Funktionieren Auf- und Abblendlicht, Blinker oder Bremslicht oder müssen gegebenenfalls defekte Leuchtmittel ausgetauscht werden?

Motorhaube

Nach dem Winter sollten Sie einen Blick unter die Motorhaube werfen und den Stand von Öl, Kühlwasser und Scheibenwischwasser prüfen. Die weiteren Technik-Checks überlassen Sie am besten den Experten in der Werkstatt.   

Technik-Check-Innenraum

Bevor die nächste Reise startet, sollten Sie alle technischen Geräte Ihres Wohnmobils prüfen. Am besten schauen Sie dafür mithilfe der Bedienungsanleitung die Funktionstüchtigkeit von Kocher, Kühlschrank, Heizung oder Gasanlage an. Der Ladezustand der Bordbatterie ist ebenfalls zu prüfen.

Gasanlagen-Check

Bisher gehörte zur erfolgreichen Absolvierung der Hauptuntersuchung (HU) eine gültige Prüfbescheinigung der Gasanlage. Das Bundesverkehrsministerium hat hierzu jedoch eine Änderung vorgenommen. Bis Januar 2023 muss der Nachweis zur Gasprüfung zum Bestehen der HU nicht mehr vorliegen. Wobei mangelhafte, defekte oder fehlende Bestandteile der Gasanlage dennoch dazu führen können, dass die HU nicht bestanden wird.

Auch wenn die Gasprüfungen ausgesetzt sind, empfiehlt der ACE trotzdem alle zwei Jahre eine Gasprüfung bei zertifizierten Sachkundigen zu machen. Hier finden Sie entsprechende Fachbetriebe.

Es ist auch außerhalb der offiziellen Gasprüfungen wichtig, die Gasanlage vor der nächsten Ausfahrt zu überprüfen. Dafür öffnen Sie die Gasflaschen und Absperrventile. Mit einem speziellen Lecksuchspray, welches Sie im Gaskasten und entlang der Leitungen anwenden, können Sie Leitungen und Ventile nach Löchern, Rissen oder andere Undichtigkeiten absuchen. Diese machen sich durch Blasenbildung bemerkbar. Nun starten Sie jeden Verbraucher wie Kochfelder, Kühlschrank oder Heizung nacheinander. Beachten Sie hierbei die Herstellerhinweise und Gebrauchsanleitungen der einzelnen Geräte.

Wohnmobil-Reinigung

Reinigung innen

  • Nach dem Winter ist es wichtig, den Innenraum des Wohnmobils gründlich zu prüfen, um eventuell aufgetretenen Schimmel zu erkennen.
  • Bei der Innenreinigung können Sie den Staubsauger zur Hand nehmen.
  • Danach mit einem feuchten Lappen und entsprechenden Reinigungsmitteln die Oberflächen sowie den Küchenbereich und die Nasszelle reinigen. Um der Gefahr von zu hoher Feuchtigkeitsansammlung entgegenzuwirken, sollten Sie am besten mit einem trockenen Tuch nachwischen und die Fenster und Türen zum Lüften öffnen.

Reinigung außen

  • Ein offizieller Waschplatz oder sogenannte SB-Waschanlagen eignen sich gut, um das Wohnmobil von außen zu reinigen.
  • Die Benutzung einer Lkw-Waschanlage sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn diese über ein spezielles Wohnmobilprogramm verfügt. Ansonsten könnten die Dachaufbauten beschädigt oder die Acrylfenster zerkratzt werden.
  • Bei der Nutzung von Dampfstrahlern ist darauf zu achten, mit der Sprühlanze nicht zu nah ans Fahrzeug zu kommen und mindestens 20-30 cm Abstand zu halten. Andernfalls könnten Sie Lack, Felgen, Dichtungen oder Aufkleber beschädigen. Auch die Öffnungen im Aufbau wie Entlüftungen der Heizung oder des Kühlschranks dürfen nicht mit dem Hochdruckreiniger abgesprüht werden.
  • Mit der Sprühlanze arbeitet man sich am besten von oben nach unten vor.
  • Da die Fenster meist aus Acryl bestehen, sollten sie nicht mit herkömmlichen Putzmitteln gereinigt werden, da es sonst zu Spannungsrissen oder Kratzern kommen kann. Bei Waschanlagen die Fenster bei der Wäsche mit der Schaumlanze aussparen. Für die Fenster gibt es spezielle Acrylglasreiniger, die Sie verwenden können.
  • Trotz Waschanlage ist meist nicht aller Schmutz beseitigt und Sie sollten mit weichen Lappen an den schwer zugänglichen Stellen nachputzen. Mit einem Bodenwischer sind beispielsweise höher liegende Fahrzeugteile gut zu erreichen. Aber auch beim händischen Waschen ist Vorsicht geboten, dass der Lack nicht zerkratzt wird.
  • Die Dichtungen des Wohnmobils sollten ebenfalls vorsichtig mit einem Lappen gereinigt und danach mit speziellen Pflegemitteln für Dichtungen nachbehandelt werden. So bleiben sie geschmeidig und verlängern ihre Lebensdauer.
  • Nach der Außenreinigung Lack, Fenster, Dachluken, Kamin-Auslässe, Kühlschrank-Gitter, Türen und Dichtungen auf Beschädigungen und Dichtigkeit prüfen und mögliche Mängel beseitigen oder reparieren lassen.

Packliste für die Waschanlage

Wenn Sie die Innen- und Außenreinigung des Fahrzeugs komplett in der Waschanlage durchführen möchten, empfehlen wir folgende Utensilien einzupacken.

  • Putzeimer
  • Weiche Lappen
  • Weiche Putzbürsten
  • Tücher zur Trockenreinigung
  • Staubtücher
  • Handfeger und Kehrschaufel
  • Handstaubsauger
  • Haushaltsstaubsauger mit Akku
  • Bodenwischer mit Teleskopstange
  • Geeignete Putzmittel für den Innen- und Außenbereich (z.B. Reiniger für Acrylfenster)
  • Pflegemittel für Dichtungen
  • Ggf. eine Klappleiter, um höher gelegene Stellen oder das Dach zu reinigen

Wasseranlage reinigen

Haben Sie die große Reinigung der Wasseranlage bereits im Herbst erledigt, reicht es im Frühling aus, alle Leitungen inklusive Füllschlauch mit einem entsprechenden Reiniger durchzuspülen.

Danach ist es empfehlenswert, die Wasseranlage einem Funktionstest zu unterziehen. Funktionieren alle Hähne, arbeiten Wasserpumpe und Boiler korrekt und läuft die Toilettenspülung? Auch ein kurzer Check aller Leitungen für Frisch- und Grauwasser sollte hinsichtlich ihrer Dichtigkeit durchgeführt werden.
 

Falls im Herbst keine Reinigung vorgenommen wurde, gilt es spätestens im Frühjahr die Wasseranlage gründlich zu reinigen und keimfrei zu machen:

  • Hierfür muss zunächst der Wassertank entleert und das Wasser restlos abgelassen werden. Dabei sollten alle Wasserhähne geöffnet werden, um auch die Leitungen frei zu spülen.
  • Um den Biofilm* aus dem Wassertank zu entfernen, sollten Sie versuchen, diesen so gut es geht mit Bürsten oder Schwämmen gründlich zu schrubben.
    *Biofilm ist eine gesundheitsgefährdende Schleimschicht, die als Nährboden für Mikroorganismen wie Legionellen oder Pilzen dient.
  • Den vorgereinigten Wassertank wieder mit Wasser befüllen und das entsprechende Reinigungsmittel nach Anweisungen auf der Produktverpackung anwenden und in den Wassertank füllen. Achtung: niemals verschiedene Reiniger mischen oder gleichzeitig anwenden. Am besten tragen Sie bei der Nutzung von Reinigungsmitteln Handschuhe.
  • Wasserhähne kurz öffnen, um das Reinigungsmittel auch in Schläuche und Armaturen zu spülen.
  • Je nach Reinigungsmittel variiert die Einwirkzeit, hier können durchaus einige Stunden oder ein ganzer Tag eingeplant werden.
  • Füllschlauch, Gießkanne oder Einfüllstutzen können Sie ebenfalls mit ein wenig Reiniger behandeln und danach gründlich abspülen.
  • Nach der Einwirkzeit müssen Reinigungsmittel und gelöste Verschmutzungen durch das Öffnen aller Wasserhähne entfernt werden. Das Wasser so lange laufen lassen, bis der Frischwassertank komplett leer ist.
  • Das abgelassene Wasser können Sie eine Weile im Abwassertank einwirken lassen, um beispielsweise unangenehmen Gerüchen entgegenzuwirken.
  • Im Anschluss die komplette Wasseranlage mit frischem Wasser durchspülen und den Abwassertank leeren.
  • Danach können Sie den Wassertank wieder für Ihre nächste Ausfahrt auffüllen.