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Innovationen im Reisemobilbereich

Entdecken Sie die neuesten Trends und Innovationen in der Welt der Caravans und Wohnmobile! Hier finden Sie monatliche, aktuelle Neuheiten, die das Camping-Erlebnis noch komfortabler und abwechslungsreicher machen. Vom kompakten Campingbus mit innovativem Sanitärbereich bis hin zu modernen Caravans, die durch cleveres Design und praktische Ausstattung überzeugen – hier ist für jedes Abenteuer auf der Straße das passende Fahrzeug dabei. Lassen Sie sich für Ihr mobiles Zuhause inspirieren!

Camping Neuheiten Juli

Giottiline Giottivan 54 TY – Neue Größe in der Kompaktklasse

Speziell für das junge Publikum hat der italienische Hersteller Giottiline den limitierten „Giottivan 54 TY Be Young“ entwickelt. Clever konzipiert und umfassend ausgestattet hat er das Zeug zum Liebling für Einsteiger. Durch seine kompakten Maße – als Basis dient der nur 5,41 Meter kurze Citroën Jumper oder der baugleiche Peugeot Boxer – eckt der Campervan auch in der City nicht an, kann daher etwa auch leicht im Alltag genutzt werden. Großes Querbett achtern, eine Halbdinette mit einem weiteren Schlafplatz vorn, dazwischen Duschbad mit Kassettentoilette und Küche mit Kompressor-Kühlschrank – der Grundriss nutzt den Raum optimal. Für 46.800 Euro sind Warmwasser, Heizung und hochwertige Rahmenfenster bereits an Bord, der Giottivan rollt also reisetauglich zum Kunden. Was fehlt? Eine elektrische Trittstufe und Moskitofenster vielleicht. Die können aber problemlos dazugebucht werden.

Camping Neuheiten Juli

Adria Aviva Light 300 LH – Für E-Autos und Kleinwagen

Gerade einmal 670 Kilo wiegt Adrias kleinster Caravan fahrbereit, der Lite 300 LH. Mit 800 kg Gesamtgewicht taugt er problemlos für Kleinwagen wie E-Autos, optional gibt es eine Auflastung auf eine Tonne. Auf drei Metern Innenraumlänge bringt der puristische Adria eine Kleinfamilie clever unter. Die Bugsitzgruppe lässt sich zu zwei Schlafplätzen umbauen, darüber kann eine Hängematte als dritter installiert werden. Statt Oberschränke gibt es Stofftaschen zum Einhängen. Auch eine Nasszelle mit Kassetten-Toilette ist an Bord, optional auch ein Kompressorkühlschrank. Einen Gaskocher gibt es genauso wenig wie eine Heizung – der Lite 300 LH wurde gasfrei konzipiert. Adria empfiehlt daher eine elektrische Herdplatte. Immerhin ein Warmwasserboiler ist in Serie dabei. Der Basispreis? Liegt bei 13.590 Euro.
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Camping Neuheiten Juli

Lastrada: 40 Jahre Qualitätsreisemobile

1986 gründeten die beiden Reisemobilenthusiasten Otto und Joachim Baumgartner die Baumgartner Reisemobile GmbH, die im November 1986 ihre ersten Freizeitmobile präsentieren konnte – unter dem Markennamen La Strada. Das Programm startete mit Modellen auf Basis des kantigen VW Bulli T3, die besonders durch ihre Qualität beeindruckten. Über Ford Transit und Mercedes-Benz MB 100 ging es weiter in Richtung Fiat Ducato und MB Sprinter. Neben Kastenwagen gab es 2000 erstmals auch Monocoque-Reisemobile auf Sprinter-Basis – so oder so stets unter höchsten Qualitätsansprüchen. Nach Besitzverhältnis- und Namensänderungen ist die La Strada Fahrzeugbau GmbH heute eine auf kompakte Reisemobile spezialisierte Manufaktur. Ihr Jubiläum feiert sie mit dem Ausstattungspaket „Edition 40“, das die Gasanlage durch ein Induktionskochfeld nebst großer Lithium-Batterie, Wechselrichter und Ladegerät ersetzt. Und für gleich mehrere Modelle wählbar ist.

Camping Neuheiten Juli

Fendt Apero Activ 465 GE – Gehobener Einstieg

Caravanspezialist Fendt hat seine Einsteigerbaureihe Apero aufgewertet. Dazu gibt es frische Dekore, Polster und Dekostoffe. Sowie einen neuen Grundriss: den Apero Activ 465 GE. Das „G“ steht für getrennte Betten, das „E“ für Einhängetisch. Damit ist die Zielgruppe klar umrissen: Paare, die gerne getrennt schlafen und denen Autarkie wichtig ist. Denn: Die Activ-Ausstattung mit 98-Liter-Kompressorkühlschrank und Combi-Heizung mit integrierter Warmwasserbereitung (10 Liter) ermöglicht Übernachtungen auch ohne Landstromanschluss. Im Bug gibt es ein großes Fenster sowie eine opulente Längsdinette mit Platz für vier Personen, die zum Doppelbett umgebaut werden kann. Dahinter schließt sich ein schmuckes Tageslichtbad mit Kassettentoilette und die Küche an. Fendt-typisch hochwertig: die Ausstattung. Federkernmatratzen und Lattenroste, dimmbare LED-Lesespots, Glasabdeckungen für Dreiflamm-Kocher und Spüle sowie USB-C-Steckdosen gehören zum gewohnten Standard. Die Preise starten bei 31.050 Euro.

Camping Neuheiten Juli

VW ID.Buzz: Campervan light

Volkswagens ID.Buzz goes Camping – endlich. Als Begründer des Campervan-Segments vor mehr als sieben Jahrzehnten stattet Deutschlands größter Autobauer wahlweise auch den elektrischen Bulli ab sofort mit einer satten Portion Camping-Kompetenz aus. Sicher: Küche, Schränke und Aufstelldach sind derzeit (noch) nicht bestellbar, doch entpuppt sich das neue Gute-Nacht-Paket (ab 2.600 Euro) als weit mehr als nur eine Notlösung. Ausgerüstet mit Tisch und Stühlen, einem Bettgestell mit Klappmatratze (2,0m x 1,2m) und Verdunkelungsmöglichkeiten ist der ID.Buzz damit gleichermaßen gut gerüstet für Overnighter wie größere Alltagsfluchten. Sogar an Lüftungsgitter für die Seitenscheiben wurde gedacht. Und: Der neue “Übernachten”-Modus ermöglicht eine dauerhafte Klimatisierung via Fahrbatterie über bis zu 48 Stunden. Zudem liefert diese mittels Adapter Strom (230 V, maximal 2000 Watt) für Kaffeemaschine oder Herdplatte.

Camping Neuheiten Juli

Hobby Ontour Van 600 FTR: Noch wertvoller

Traditionshersteller Hobby wertet seine Campervans auf. So erhalten alle Kastenwagen ein neues Rückfahrkamerasystem. Und zwar in Serie. Die hochauflösende Kamera liefert scharfe Live Bilder vom Bereich hinter dem Van in drei unterschiedlichen Perspektiven. Darüber hinaus gibt es neue Dreh-Fauteuils in Reihe eins. Verlängerte Rückenlehen inklusive Kopfteil sorgen dabei für mehr Komfort und Sicherheit. Los geht’s mit dem Sechsmeter-Van Ontour Van 600 FT(R) mit Querbett und Schwenkwaschraum, einem vollwertigen Bad mit Dusche. Besonders spannend: die Rocket-Variante FTR mit Aufstelldach, die vier vollwertige Schlafplätze bereithält. Für den FTR auf Citroën-Basis mit 140 PS-Diesel starten die Preise bei 73.891 Euro.

Wohnmobil für den Urlaub startklar machen

Wer sein Wohnmobil im Winter nicht genutzt hat, für den startet der Frühling mit einer gründlichen Reinigung und einem Wohnmobil-Frühjahrscheck. Neben der Funktionstüchtigkeit von Lichtanlage, technischen Geräten und dem Zustand der Reifen, gilt es auch bei der Fahrzeugreinigung einige Punkte zu beachten. Sind alle notwendigen Schritte erledigt, steht einer Ausfahrt ins Grüne nichts mehr im Wege.

Termine

Als Erstes sollten Sie einen Blick in die Papiere beziehungsweise auf den Aufkleber Ihres Campers werfen, um zu prüfen, wann die nächste Hauptuntersuchung (HU, umgangssprachlich „TÜV“) ansteht.
 

Reifen

Bei den Reifen sollte das Profil, der Reifendruck und der feste Sitz der Radmuttern überprüft werden. Der ACE empfiehlt bei Sommerreifen mindestens 3 Millimeter, bei Winter- und Ganzjahresreifen 4 Millimeter.

Auch auf mögliche Beschädigungen des Reifens und auf deren Alter sollten Sie einen Blick werfen. Reifen, die älter als acht Jahre sind oder solche, die offensichtliche Beschädigungen aufweisen, sollten ausgetauscht werden. Verfügt das Wohnmobil über ein Reserverad, sollten Sie dies ebenfalls auf Beschädigungen und Druck hin überprüfen.
 

Lichtanlage

Funktionieren Auf- und Abblendlicht, Blinker oder Bremslicht oder müssen gegebenenfalls defekte Leuchtmittel ausgetauscht werden?
 

Motorhaube

Nach dem Winter sollten Sie einen Blick unter die Motorhaube werfen und den Stand von Öl, Kühlwasser und Scheibenwischwasser prüfen. Die weiteren Technik-Checks überlassen Sie am besten den Experten in der Werkstatt.   
 

Technik-Check-Innenraum

Bevor die nächste Reise startet, sollten Sie alle technischen Geräte Ihres Wohnmobils prüfen. Am besten schauen Sie dafür mithilfe der Bedienungsanleitung die Funktionstüchtigkeit von Kocher, Kühlschrank, Heizung oder Gasanlage an. Der Ladezustand der Bordbatterie ist ebenfalls zu prüfen.

Ab 19. Juni 2025 müssen Fahrzeuge mit Flüssiggasanlagen an Bord alle zwei Jahre zur Gasprüfung bei einer Prüforganisation wie TÜV, DEKRA, GTÜ oder einem anderen unabhängigen Prüfer. Wer bisher noch keine Prüfung durchgeführt hat, kann sie noch bis zum 19. Juni nachholen.
 

Das betrifft in erster Linie Reisemobile und Wohnwagen. Grundlage ist der Paragraf 60 in der Neufassung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), der die regelmäßige Prüfung von Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen vorsieht. Dadurch wird der regelmäßige Check zur Pflicht. Das gilt auch für eine erstmalige Inbetriebnahme oder eine Wiederinbetriebnahme eines Fahrzeugs, wenn prüfpflichtige Änderungen erfolgt sind. Wer die Prüffrist versäumt, muss künftig mit einem Bußgeld zwischen 15 und 60 Euro rechnen.
 

Hier finden Sie entsprechende Fachbetriebe, bei denen Sie die Gasprüfung durchführen und bescheinigen lassen können. 
 

Es ist auch außerhalb der offiziellen Gasprüfungen wichtig, die Gasanlage vor der nächsten Ausfahrt zu überprüfen. Dafür öffnen Sie die Gasflaschen und Absperrventile. Mit einem speziellen Lecksuchspray, welches Sie im Gaskasten und entlang der Leitungen anwenden, können Sie Leitungen und Ventile nach Löchern, Rissen oder andere Undichtigkeiten absuchen. Diese machen sich durch Blasenbildung bemerkbar. Nun starten Sie jeden Verbraucher wie Kochfelder, Kühlschrank oder Heizung nacheinander. Beachten Sie hierbei die Herstellerhinweise und Gebrauchsanleitungen der einzelnen Geräte.

Reinigung innen

  • Nach dem Winter ist es wichtig, den Innenraum des Wohnmobils gründlich zu prüfen, um eventuell aufgetretenen Schimmel zu erkennen.
  • Bei der Innenreinigung können Sie den Staubsauger zur Hand nehmen.
  • Danach mit einem feuchten Lappen und entsprechenden Reinigungsmitteln die Oberflächen sowie den Küchenbereich und die Nasszelle reinigen. Um der Gefahr von zu hoher Feuchtigkeitsansammlung entgegenzuwirken, sollten Sie am besten mit einem trockenen Tuch nachwischen und die Fenster und Türen zum Lüften öffnen.

 

Reinigung außen

  • Ein offizieller Waschplatz oder sogenannte SB-Waschanlagen eignen sich gut, um das Wohnmobil von außen zu reinigen.
  • Die Benutzung einer Lkw-Waschanlage sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn diese über ein spezielles Wohnmobilprogramm verfügt. Ansonsten könnten die Dachaufbauten beschädigt oder die Acrylfenster zerkratzt werden.
  • Bei der Nutzung von Dampfstrahlern ist darauf zu achten, mit der Sprühlanze nicht zu nah ans Fahrzeug zu kommen und mindestens 20-30 cm Abstand zu halten. Andernfalls könnten Sie Lack, Felgen, Dichtungen oder Aufkleber beschädigen. Auch die Öffnungen im Aufbau wie Entlüftungen der Heizung oder des Kühlschranks dürfen nicht mit dem Hochdruckreiniger abgesprüht werden.
  • Mit der Sprühlanze arbeitet man sich am besten von oben nach unten vor.
  • Da die Fenster meist aus Acryl bestehen, sollten sie nicht mit herkömmlichen Putzmitteln gereinigt werden, da es sonst zu Spannungsrissen oder Kratzern kommen kann. Bei Waschanlagen die Fenster bei der Wäsche mit der Schaumlanze aussparen. Für die Fenster gibt es spezielle Acrylglasreiniger, die Sie verwenden können.
  • Trotz Waschanlage ist meist nicht aller Schmutz beseitigt und Sie sollten mit weichen Lappen an den schwer zugänglichen Stellen nachputzen. Mit einem Bodenwischer sind beispielsweise höher liegende Fahrzeugteile gut zu erreichen. Aber auch beim händischen Waschen ist Vorsicht geboten, dass der Lack nicht zerkratzt wird.
  • Die Dichtungen des Wohnmobils sollten ebenfalls vorsichtig mit einem Lappen gereinigt und danach mit speziellen Pflegemitteln für Dichtungen nachbehandelt werden. So bleiben sie geschmeidig und verlängern ihre Lebensdauer.
  • Nach der Außenreinigung Lack, Fenster, Dachluken, Kamin-Auslässe, Kühlschrank-Gitter, Türen und Dichtungen auf Beschädigungen und Dichtigkeit prüfen und mögliche Mängel beseitigen oder reparieren lassen.

 

Packliste für die Waschanlage

Wenn Sie die Innen- und Außenreinigung des Fahrzeugs komplett in der Waschanlage durchführen möchten, empfehlen wir folgende Utensilien einzupacken.

  • Putzeimer
  • Weiche Lappen
  • Weiche Putzbürsten
  • Tücher zur Trockenreinigung
  • Staubtücher
  • Handfeger und Kehrschaufel
  • Handstaubsauger
  • Haushaltsstaubsauger mit Akku
  • Bodenwischer mit Teleskopstange
  • Geeignete Putzmittel für den Innen- und Außenbereich (z.B. Reiniger für Acrylfenster)
  • Pflegemittel für Dichtungen
  • Ggf. eine Klappleiter, um höher gelegene Stellen oder das Dach zu reinigen

Haben Sie die große Reinigung der Wasseranlage bereits im Herbst erledigt, reicht es im Frühling aus, alle Leitungen inklusive Füllschlauch mit einem entsprechenden Reiniger durchzuspülen.

 

Danach ist es empfehlenswert, die Wasseranlage einem Funktionstest zu unterziehen. Funktionieren alle Hähne, arbeiten Wasserpumpe und Boiler korrekt und läuft die Toilettenspülung? Auch ein kurzer Check aller Leitungen für Frisch- und Grauwasser sollte hinsichtlich ihrer Dichtigkeit durchgeführt werden.
 

Falls im Herbst keine Reinigung vorgenommen wurde, gilt es spätestens im Frühjahr die Wasseranlage gründlich zu reinigen und keimfrei zu machen:

  • Hierfür muss zunächst der Wassertank entleert und das Wasser restlos abgelassen werden. Dabei sollten alle Wasserhähne geöffnet werden, um auch die Leitungen frei zu spülen.
  • Um den Biofilm* aus dem Wassertank zu entfernen, sollten Sie versuchen, diesen so gut es geht mit Bürsten oder Schwämmen gründlich zu schrubben.
    *Biofilm ist eine gesundheitsgefährdende Schleimschicht, die als Nährboden für Mikroorganismen wie Legionellen oder Pilzen dient.
  • Den vorgereinigten Wassertank wieder mit Wasser befüllen und das entsprechende Reinigungsmittel nach Anweisungen auf der Produktverpackung anwenden und in den Wassertank füllen. Achtung: niemals verschiedene Reiniger mischen oder gleichzeitig anwenden. Am besten tragen Sie bei der Nutzung von Reinigungsmitteln Handschuhe.
  • Wasserhähne kurz öffnen, um das Reinigungsmittel auch in Schläuche und Armaturen zu spülen.
  • Je nach Reinigungsmittel variiert die Einwirkzeit, hier können durchaus einige Stunden oder ein ganzer Tag eingeplant werden.
  • Füllschlauch, Gießkanne oder Einfüllstutzen können Sie ebenfalls mit ein wenig Reiniger behandeln und danach gründlich abspülen.
  • Nach der Einwirkzeit müssen Reinigungsmittel und gelöste Verschmutzungen durch das Öffnen aller Wasserhähne entfernt werden. Das Wasser so lange laufen lassen, bis der Frischwassertank komplett leer ist.
  • Das abgelassene Wasser können Sie eine Weile im Abwassertank einwirken lassen, um beispielsweise unangenehmen Gerüchen entgegenzuwirken.
  • Im Anschluss die komplette Wasseranlage mit frischem Wasser durchspülen und den Abwassertank leeren.
  • Danach können Sie den Wassertank wieder für Ihre nächste Ausfahrt auffüllen.

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