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Innovationen im Reisemobilbereich

Entdecken Sie die neuesten Trends und Innovationen in der Welt der Caravans und Wohnmobile! Hier finden Sie monatliche, aktuelle Neuheiten, die das Camping-Erlebnis noch komfortabler und abwechslungsreicher machen. Vom kompakten Campingbus mit innovativem Sanitärbereich bis hin zu modernen Caravans, die durch cleveres Design und praktische Ausstattung überzeugen – hier ist für jedes Abenteuer auf der Straße das passende Fahrzeug dabei. Lassen Sie sich für Ihr mobiles Zuhause inspirieren!

Interior Camper

Camping Februar Neuheiten

Re:van: Modular und nachhaltig

Ganz neu hat die oberbayerische Marke Re:van den Campervan gedacht: Der Ausbau ist vollständig modular konzipiert, lässt sich leicht arrangieren oder auch demontieren. Damit kann der Re:van blitzschnell an die aktuellen Bedürfnisse angepasst werden. Mit Sitzen, Tisch und Stauboxen etwa zum Büromobil, teilmöbliert zur Mitnahme von E-Bikes oder ganz ohne Möbel zum Transporter. Zentrales Element: ein im Boden eingelassenes Schienensystem. Wasser- und Stromversorgung sind genauso selbstverständlich wie die Verwendung von Echtholz und Schafwolle. Re:van startet auf MAN TGE-Basis bei etwa 109.000 Euro, auch Kundenfahrzeuge werden umgerüstet, Einzelmodule angeboten. Langfristig werden weitere Fahrzeugtypen aufgenommen.
Auto mit Schlafdachzelt

Camping Februar Neuheiten

Freescape: Think big

Das revolutionäre Schlafdachzelt des Freescape-Vans verwöhnt die Bulli-Klasse mit dem Raumangebot eines Sechs-Meter-Campervans. Dazu entfaltet es nach dem Öffnen via Luftkammern einen großzügigen Raum, der sich seitlich neben den Bus ausdehnt. Stützen ausklappen, fertig. Ein vollwertiges Zweimeterbett (Breite: 1,40 m) findet darin Platz, ohne dabei die Stehhöhe im Bus zu beschneiden. Eine Markise? Ist überflüssig. Unterwegs passt der Freescape-Van auf Basis des Ford Tourneo Custom oder des VW T7 aufgrund seiner kompakten Maße und 2,15 Meter Höhe in fast jede Tiefgarage. Viel Hirnschmalz steckt auch im nachhaltig konstruierten Ausbau mit Einzelsitzen auf Schienen und einer ausziehbaren Küche, die innen wie draußen nutzbar ist. Los geht‘s ab 79.900 Euro.
ACE Camper

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Sie besitzen ein Wohnmobil? Mit dem Baustein ACE Camper können Sie Ihre ACE-Mitgliedschaft erweitern und zusätzlichen Schutz rund um Ihren Camper dazu buchen. Profitieren Sie von Mobilitätsschutz für Wohnmobile bis 7,5 t und einer für Sie kostenlosen Camping Card International (CCI).
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graues Wohnmobil in Herbstlandschaft

Camping Neuheiten Januar

Yucon: ab ins Gelände

Stimmt: In Deutschland steht an jedem Feldweg ein Verbotsschild, nicht ohne Grund. Trotzdem schätzen Camper zunehmend Offroad-Eigenschaften. Die Frankia-Tochtermarke Yucon spielt jetzt mit. Der Yukon K-Peak fährt auf Basis Mercedes Sprinter 4x4 mit All-Terrain-Reifen vor, verfügt über LED-Zusatzscheinwerfer, eine dieselbetriebene Heizung sowie eine mächtige 320-Ah-Bordbatterie plus 100-Watt-Solaranlage. Um den Campervan im Gelände und anderswo gerade auszurichten, findet optional eine neue Hubstützenanlage von Alko Verwendung (siehe Bild).
Interieur Camper

Camping Neuheiten Januar

Ahorn: Die Renault-Flotte rollt an

Es hat sich herumgesprochen: Die Reisemobilmarke Ahorn setzt auf den neuen Renault Master. Jetzt gehen peu à peu die Modelle 2026 an den Start. Zum Beispiel der Ahorn Camp 560, mit 5,68 Meter Außenlänge ein übersichtlicher Komfort-Campervan mit Waschraum. Im Heck steckt ein Querbett, dass bei Bedarf Platz macht für sperriges Gepäck. Ebenfalls neu sind die Geschwister T 640 und T 680, teilintegrierte Wohnmobile mit Face-to-Face-Sitzgruppe und einem elektrisch betätigten Hubbett im Format 200 x 150 Zentimeter darüber.
Innenraum Camper

Camping Neuheiten Januar

LMC Innovan Pure: runter mit den Preisen

Campervans sind zu teuer? LMC kontert mit der Baureihe Innovan Pure. Sie setzt sich aus drei Modellen auf Basis Citroen Jumper ab 48 990 Euro zusammen. „Pure“ ist der unauffällige Auftritt mit weißem Lack und dezentem Dekor – praktisch für unauffällige Übernachtungen abseits von Camping- und Stellplätzen. „Pure“ ist auch die Einrichtung mit eher kantig-geradelinigen, aber wohnlichen Möbeln. Funktion kommt indes nicht zu kurz: Serienmäßig sind Fliegengittertür und Markise an Bord. Ohne Verzicht geht’s nicht: Wer auf Komfort mit elektrisch betätigter Trittstufe, Duscheinrichtung, Fahrerhausverdunkelung, Dachhaube und Fenster im Bad sowie weitere Annehmlichkeiten Wert legt, sollte sich das Pure-Paket für 2.990 Euro gönnen.
Wohnmobile nebeneinander aufgereiht

Camping Neuheiten Januar

Pilote verbreitet Frühlingsgefühle

Drei Aufbauarten, sechs Modelle, volle Ausstattung, attraktive Preise – die französische Marke Pilote will mit ihrer „Spring Edition“ das Geschäft ankurbeln und Frühlingsgefühle verbreiten. Damit nicht genug: Neu im Programm ist der Campervan Pilote V630S. Sein Merkmal ist das modular ausgebaute Heck: Die Etagenbetten verwandeln sich ganz nach Wunsch von Einzelbetten in ein Doppelbett oder ein hohes Garagenbett. Damit verbunden sind herausnehmbare Aufbewahrungskoffer anstelle der üblichen Hängeschränke. Zusätzlich präsentiert Pilote den Atlas A630G, ein schlankes teilintegriertes Wohnmobil mit Face-to-Face-Sitzgruppe sowie den längeren Atlas A690GJ mit Einzelbetten im Heck.

Wohnmobil für den Urlaub startklar machen

Wer sein Wohnmobil im Winter nicht genutzt hat, für den startet der Frühling mit einer gründlichen Reinigung und einem Wohnmobil-Frühjahrscheck. Neben der Funktionstüchtigkeit von Lichtanlage, technischen Geräten und dem Zustand der Reifen, gilt es auch bei der Fahrzeugreinigung einige Punkte zu beachten. Sind alle notwendigen Schritte erledigt, steht einer Ausfahrt ins Grüne nichts mehr im Wege.

Termine

Als Erstes sollten Sie einen Blick in die Papiere beziehungsweise auf den Aufkleber Ihres Campers werfen, um zu prüfen, wann die nächste Hauptuntersuchung (HU, umgangssprachlich „TÜV“) ansteht.
 

Reifen

Bei den Reifen sollte das Profil, der Reifendruck und der feste Sitz der Radmuttern überprüft werden. Der ACE empfiehlt bei Sommerreifen mindestens 3 Millimeter, bei Winter- und Ganzjahresreifen 4 Millimeter.

Auch auf mögliche Beschädigungen des Reifens und auf deren Alter sollten Sie einen Blick werfen. Reifen, die älter als acht Jahre sind oder solche, die offensichtliche Beschädigungen aufweisen, sollten ausgetauscht werden. Verfügt das Wohnmobil über ein Reserverad, sollten Sie dies ebenfalls auf Beschädigungen und Druck hin überprüfen.
 

Lichtanlage

Funktionieren Auf- und Abblendlicht, Blinker oder Bremslicht oder müssen gegebenenfalls defekte Leuchtmittel ausgetauscht werden?
 

Motorhaube

Nach dem Winter sollten Sie einen Blick unter die Motorhaube werfen und den Stand von Öl, Kühlwasser und Scheibenwischwasser prüfen. Die weiteren Technik-Checks überlassen Sie am besten den Experten in der Werkstatt.   
 

Technik-Check-Innenraum

Bevor die nächste Reise startet, sollten Sie alle technischen Geräte Ihres Wohnmobils prüfen. Am besten schauen Sie dafür mithilfe der Bedienungsanleitung die Funktionstüchtigkeit von Kocher, Kühlschrank, Heizung oder Gasanlage an. Der Ladezustand der Bordbatterie ist ebenfalls zu prüfen.

Ab 19. Juni 2025 müssen Fahrzeuge mit Flüssiggasanlagen an Bord alle zwei Jahre zur Gasprüfung bei einer Prüforganisation wie TÜV, DEKRA, GTÜ oder einem anderen unabhängigen Prüfer. Wer bisher noch keine Prüfung durchgeführt hat, kann sie noch bis zum 19. Juni nachholen.
 

Das betrifft in erster Linie Reisemobile und Wohnwagen. Grundlage ist der Paragraf 60 in der Neufassung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), der die regelmäßige Prüfung von Flüssiggasanlagen in Fahrzeugen vorsieht. Dadurch wird der regelmäßige Check zur Pflicht. Das gilt auch für eine erstmalige Inbetriebnahme oder eine Wiederinbetriebnahme eines Fahrzeugs, wenn prüfpflichtige Änderungen erfolgt sind. Wer die Prüffrist versäumt, muss künftig mit einem Bußgeld zwischen 15 und 60 Euro rechnen.
 

Hier finden Sie entsprechende Fachbetriebe, bei denen Sie die Gasprüfung durchführen und bescheinigen lassen können. 
 

Es ist auch außerhalb der offiziellen Gasprüfungen wichtig, die Gasanlage vor der nächsten Ausfahrt zu überprüfen. Dafür öffnen Sie die Gasflaschen und Absperrventile. Mit einem speziellen Lecksuchspray, welches Sie im Gaskasten und entlang der Leitungen anwenden, können Sie Leitungen und Ventile nach Löchern, Rissen oder andere Undichtigkeiten absuchen. Diese machen sich durch Blasenbildung bemerkbar. Nun starten Sie jeden Verbraucher wie Kochfelder, Kühlschrank oder Heizung nacheinander. Beachten Sie hierbei die Herstellerhinweise und Gebrauchsanleitungen der einzelnen Geräte.

Reinigung innen

  • Nach dem Winter ist es wichtig, den Innenraum des Wohnmobils gründlich zu prüfen, um eventuell aufgetretenen Schimmel zu erkennen.
  • Bei der Innenreinigung können Sie den Staubsauger zur Hand nehmen.
  • Danach mit einem feuchten Lappen und entsprechenden Reinigungsmitteln die Oberflächen sowie den Küchenbereich und die Nasszelle reinigen. Um der Gefahr von zu hoher Feuchtigkeitsansammlung entgegenzuwirken, sollten Sie am besten mit einem trockenen Tuch nachwischen und die Fenster und Türen zum Lüften öffnen.

 

Reinigung außen

  • Ein offizieller Waschplatz oder sogenannte SB-Waschanlagen eignen sich gut, um das Wohnmobil von außen zu reinigen.
  • Die Benutzung einer Lkw-Waschanlage sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn diese über ein spezielles Wohnmobilprogramm verfügt. Ansonsten könnten die Dachaufbauten beschädigt oder die Acrylfenster zerkratzt werden.
  • Bei der Nutzung von Dampfstrahlern ist darauf zu achten, mit der Sprühlanze nicht zu nah ans Fahrzeug zu kommen und mindestens 20-30 cm Abstand zu halten. Andernfalls könnten Sie Lack, Felgen, Dichtungen oder Aufkleber beschädigen. Auch die Öffnungen im Aufbau wie Entlüftungen der Heizung oder des Kühlschranks dürfen nicht mit dem Hochdruckreiniger abgesprüht werden.
  • Mit der Sprühlanze arbeitet man sich am besten von oben nach unten vor.
  • Da die Fenster meist aus Acryl bestehen, sollten sie nicht mit herkömmlichen Putzmitteln gereinigt werden, da es sonst zu Spannungsrissen oder Kratzern kommen kann. Bei Waschanlagen die Fenster bei der Wäsche mit der Schaumlanze aussparen. Für die Fenster gibt es spezielle Acrylglasreiniger, die Sie verwenden können.
  • Trotz Waschanlage ist meist nicht aller Schmutz beseitigt und Sie sollten mit weichen Lappen an den schwer zugänglichen Stellen nachputzen. Mit einem Bodenwischer sind beispielsweise höher liegende Fahrzeugteile gut zu erreichen. Aber auch beim händischen Waschen ist Vorsicht geboten, dass der Lack nicht zerkratzt wird.
  • Die Dichtungen des Wohnmobils sollten ebenfalls vorsichtig mit einem Lappen gereinigt und danach mit speziellen Pflegemitteln für Dichtungen nachbehandelt werden. So bleiben sie geschmeidig und verlängern ihre Lebensdauer.
  • Nach der Außenreinigung Lack, Fenster, Dachluken, Kamin-Auslässe, Kühlschrank-Gitter, Türen und Dichtungen auf Beschädigungen und Dichtigkeit prüfen und mögliche Mängel beseitigen oder reparieren lassen.

 

Packliste für die Waschanlage

Wenn Sie die Innen- und Außenreinigung des Fahrzeugs komplett in der Waschanlage durchführen möchten, empfehlen wir folgende Utensilien einzupacken.

  • Putzeimer
  • Weiche Lappen
  • Weiche Putzbürsten
  • Tücher zur Trockenreinigung
  • Staubtücher
  • Handfeger und Kehrschaufel
  • Handstaubsauger
  • Haushaltsstaubsauger mit Akku
  • Bodenwischer mit Teleskopstange
  • Geeignete Putzmittel für den Innen- und Außenbereich (z.B. Reiniger für Acrylfenster)
  • Pflegemittel für Dichtungen
  • Ggf. eine Klappleiter, um höher gelegene Stellen oder das Dach zu reinigen

Haben Sie die große Reinigung der Wasseranlage bereits im Herbst erledigt, reicht es im Frühling aus, alle Leitungen inklusive Füllschlauch mit einem entsprechenden Reiniger durchzuspülen.

 

Danach ist es empfehlenswert, die Wasseranlage einem Funktionstest zu unterziehen. Funktionieren alle Hähne, arbeiten Wasserpumpe und Boiler korrekt und läuft die Toilettenspülung? Auch ein kurzer Check aller Leitungen für Frisch- und Grauwasser sollte hinsichtlich ihrer Dichtigkeit durchgeführt werden.
 

Falls im Herbst keine Reinigung vorgenommen wurde, gilt es spätestens im Frühjahr die Wasseranlage gründlich zu reinigen und keimfrei zu machen:

  • Hierfür muss zunächst der Wassertank entleert und das Wasser restlos abgelassen werden. Dabei sollten alle Wasserhähne geöffnet werden, um auch die Leitungen frei zu spülen.
  • Um den Biofilm* aus dem Wassertank zu entfernen, sollten Sie versuchen, diesen so gut es geht mit Bürsten oder Schwämmen gründlich zu schrubben.
    *Biofilm ist eine gesundheitsgefährdende Schleimschicht, die als Nährboden für Mikroorganismen wie Legionellen oder Pilzen dient.
  • Den vorgereinigten Wassertank wieder mit Wasser befüllen und das entsprechende Reinigungsmittel nach Anweisungen auf der Produktverpackung anwenden und in den Wassertank füllen. Achtung: niemals verschiedene Reiniger mischen oder gleichzeitig anwenden. Am besten tragen Sie bei der Nutzung von Reinigungsmitteln Handschuhe.
  • Wasserhähne kurz öffnen, um das Reinigungsmittel auch in Schläuche und Armaturen zu spülen.
  • Je nach Reinigungsmittel variiert die Einwirkzeit, hier können durchaus einige Stunden oder ein ganzer Tag eingeplant werden.
  • Füllschlauch, Gießkanne oder Einfüllstutzen können Sie ebenfalls mit ein wenig Reiniger behandeln und danach gründlich abspülen.
  • Nach der Einwirkzeit müssen Reinigungsmittel und gelöste Verschmutzungen durch das Öffnen aller Wasserhähne entfernt werden. Das Wasser so lange laufen lassen, bis der Frischwassertank komplett leer ist.
  • Das abgelassene Wasser können Sie eine Weile im Abwassertank einwirken lassen, um beispielsweise unangenehmen Gerüchen entgegenzuwirken.
  • Im Anschluss die komplette Wasseranlage mit frischem Wasser durchspülen und den Abwassertank leeren.
  • Danach können Sie den Wassertank wieder für Ihre nächste Ausfahrt auffüllen.

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