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Der britische Klassiker in der vierten Generation

Die Geschichte der Marke Mini reicht bis ins Jahr 1959 zurück. Mit 67 Jahren ist der kleine Stadt-Flitzer aber alles andere als ein Rentner. Bis ins Jahr 2000 war die British Motor Corporation der Hersteller. Seit 2001 ist BMW Hersteller der Neuauflage der Marke. Und der Mini bleibt beliebt! Inzwischen fährt er im Jahr 2026 in der vierten Generation. Wir haben das Modell Mini Cooper C getestet.

Mini Cooper C Scheinwerfer

Design - Eine runde Sache

Mini bleibt seinem Design treu: rund. Und zwar überall. Außen sind nur die Heckleuchten mit Ecken versehen. Sonst ist alles ohne harte Kanten. Die ikonischen Frontscheinwerfer bleiben kreisförmig. Das LED-Tagfahrlicht hingegen ist in diesem Kreis als zwei horizontale Streifen eingesetzt und nimmt somit optisch die Zweifarblackierung auf. Dach und oberer Teil der Rückspiegel kommen in Weiß, der Rest unseres Testwagens in Grün.

Innenraum - Moderne trifft Retro

Auch im Innenraum ist alles abgerundet. Getränkehalter, Handschuhfach, Klimaanlage, Türgriffe – wer Ecken und Kanten sucht, wird keine finden. Selbst das Infotainmentsystem ist rund. Die Materialien sind sehr wertig und gut verarbeitet.

 

Ansonsten ist der Innenraum sehr clean, fast schon monoton. So wie Autos vor 60 Jahren eben meist gestaltet waren. Alles konzentriert sich auf das Display in der Mitte. Hinter dem Lenkrad sitzt kein zweites Display. Wer kein Head-up-Display hat, findet alle Fahrdaten auf dem Bildschirm in der Fahrzeugmitte. Das ist anfangs ungewohnt. Der Blick zum Tacho geht automatisch hinters Lenkrad. Dass die Geschwindigkeit nun rechts angezeigt wird, bedarf einiger Eingewöhnung. 

Mini Cooper C Cockpit mit rundem Display

Ungewöhnliches Display

Auch das Display selbst ist zu Beginn ungewohnt. Alle Informationen und Funktionen auf einem einzigen - natürlich runden! - Display, das ist in Sachen Übersichtlichkeit und Bedienung eine Herausforderung. Mini hat das Problem aber gut gelöst. Wer die Logik einmal verstanden hat, findet sich schnell zurecht.

Mini Cooper C Cockpit mit Anlasser zum drehen

Anlasser zum Drehen

Unter dem Display sitzen wenige haptische Schalter. Darunter auch der Anlasser. In Erinnerung an alte Zeiten ist dieser aber nicht als Knopf zum Drücken gestaltet, sondern wie ein Schlüssel, der gedreht werden muss. So verbindet das Design Retro-Charme mit Moderne. 

Fahrverhalten – Kraftvoll und sportlich

Unter der Haube arbeitet als Motor ein 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbo mit 156 PS, der den Cooper C spürbar souverän antreibt. Er bringt den Mini flott aus dem Stand. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen wirkt der Antrieb sportlich und zusammen mit der sehr direkten Lenkung und dem kurzen Radstand sorgt er für agilen Fahrspaß. Dazu kommt das tiefe Sitzgefühl und die gute Rundumsicht.  

 

Sportlich ist allerdings auch das Fahrwerk, das sehr straff abgestimmt ist. Gerade auf der Autobahn merkt man jede Unebenheit. Lange Strecken werden so je nach Befinden etwas anstrengender. Wer sportliches Fahren mag, wird sich sofort zuhause fühlen. Wer es komfortabler mag, eher nicht. Sportlich ist übrigens auch die Farbe unseres Testwagens. Es ist kein einfaches Grün, sondern "British Racing Green".

 

Der maximale kombinierte Verbrauch liegt offiziell bei 6,5 Litern. Im Test sind wir im Dezember und Januar über 1.500 Kilometer gefahren, davon ein Großteil auf der Autobahn. Unser Verbrauch lag bei 6,8 Litern, was unter diesen Umständen ein sehr guter Wert ist.

Platzverhältnisse – Der Mini ist größer als gedacht

Große Personen werden einige Lacher erhalten, wenn Sie neben dem Cooper stehen: „Passt du da überhaupt rein?“. Ja, auch mit knapp zwei Metern passt man da rein. Die niedrige Höhe von 1,45 Meter täuscht. Da man recht tief sitzt, ist genug Platz vorhanden. Für große Menschen ist dafür dann das Aussteigen aus dem tiefen Sitz etwas anstrengender.

Mini Cooper C Innenraum

Viel Platz vorne, wenig Platz hinten

Ansonsten ist der Mini um über 50 Zentimeter gewachsen. Der Platz macht sich aber hauptsächlich vorne bemerkbar. Der Platz hinten ist generell sehr knapp bemessen. Sitzt dann vorne besagte Zwei-Meter-Person, kann hinten zumindest im getesteten Dreitürer niemand mehr sitzen.

 

Auch der Kofferraum ist mit 210 Litern sehr überschaubar und wirklich nur für den Alltagsgebrach gemacht oder ein Wochenende zu zweit. 

Fazit zum Mini Cooper C

Der Kleinwagen ist ein emotionales Auto. Er verbindet Retro-Charme mit Fahrspaß. Agil und wendig im Fahrgefühl. Modern und stylisch im Design. Ideal für die Stadt und auch mal für einen Wochenendausflug. So wird die Marke Mini noch lange nicht in Rente gehen.

Mini Cooper C im Stadtverkehr

Kategorie Daten
Länge 3,876 m
Breite 1,744 m
Höhe 1,432 m
Radstand 2,495 m
Wendekreis 11,1 m
Motor 1,5-Liter-Dreizylinder-Turbo
Leistung 156 PS
Drehmoment 230 Nm
Hubraum 1499 cm³
Beschleunigung 0 - 100 km/h 7,7 s
Höchstgeschwindigkeit 225 km/h
Verbrauch 6,5 - 5,9 l/100 km/h
Getriebe 7-Gang Doppelkupplung
Leergewicht 1260 kg
Zuladung 455 kg
Kofferraum 210 Liter

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