Notruf (Panne/Unfall)

Rufen Sie uns an

+49 711 530 34 35 36

täglich 24h erreichbar

Schreiben Sie uns eine E-Mail

notruf@ace.de

Info-Service

Rufen Sie uns an

+49 711 530 33 66 77

Schreiben Sie uns eine E-Mail

info@ace.de

Weitere Kontaktmöglichkeiten

Mehr erfahren

Europas Mobilitätsbegleiter.
Weit mehr als nur Pannenhilfe!

Viel Auto fürs Geld, aber mit Kompromissen

Mit dem Opel Frontera Electric will der Hersteller ein bezahlbares Elektro-SUV unter 30.000 Euro anbieten und damit insbesondere Familien ansprechen. Wir haben das Modell in der gehobenen Ultimate-Ausstattung getestet und geprüft, wie gut der Spagat zwischen Preis, Alltagstauglichkeit und moderner E-Mobilität gelingt.

Zeigefinger

Elektromobilität

Welche Arten von Elektromobilität gibt es? Was sind die Vorteile? Für wen lohnt sich was? Wir informieren über alle wichtigen Aspekte rund um die Elektromobilität.
Zur Übersicht Elektromobilität
Opel Frontera seitlich

Opel Frontera

Größere Batterie als sinnvolle Investition

Der Frontera startet mit einem 44-kWh-Akku und einer WLTP-Reichweite von 305 Kilometern. Für rund 2.000 Euro Aufpreis ist eine größere Batterie mit 54 kWh erhältlich, die nach Norm bis zu 401 Kilometer schaffen soll. Antrieb und Leistung bleiben identisch, der Mehrpreis zahlt sich vor allem durch die höhere Alltagstauglichkeit aus – insbesondere bei Fahrten außerhalb der Stadt.
Opel Frontera Front

Opel Frontera

Familienauto mit typischen SUV-Elementen

Optisch setzt Opel auf ein sachliches, funktionales Design ohne ausgeprägte Retro-Anleihen. Das Visor-Frontdesign, schwarze Akzente und robuste Kunststoffelemente verleihen dem Frontera einen klaren SUV-Charakter. Mit 4,39 Metern Länge ist er größer als der Opel Mokka und bietet spürbar mehr Platz, was ihn vor allem für Familien interessant macht.
Opel Frontera Kofferraum

Opel Frontera

Im Kofferraum noch Luft nach unten

Einen Frunk gibt es nicht, was Opel mit Kostengründen erklärt. Kritischer fällt jedoch der Blick auf den Kofferraum aus: Zwar sind die 460 Liter Ladevolumen im Segment ordentlich, doch der Raum unter dem Ladeboden, wo sich beim Verbrenner der Tank befindet, bleibt ungenutzt. Umgeklappt stehen über 1.300 Liter zur Verfügung – alltagstauglich, aber mit verschenkt wirkendem Potenzial.
Opel Frontera Cockpit

Opel Frontera

Das Cockpit: digital und retro

Im Innenraum wird der Sparkurs deutlicher. Hartplastik dominiert, das Design ist funktional und robust. Positiv fallen die bequemen Sitze, das griffige Lenkrad und die gute Übersicht auf. Überraschend ist der klassische Zündschlüssel – inklusive Einstecken und Drehen –, der eher an vergangene Jahrzehnte erinnert. Die digitale Ausstattung bleibt überschaubar: Das zentrale Display bietet vor allem Apple CarPlay und Android Auto, spezifische E-Auto-Funktionen fehlen weitgehend. In der Basisversion wird sogar komplett auf ein Display verzichtet.
Opel Frontera Fond

Opel Frontera

Oben Freiraum, unten Grenzen

Im Fond überzeugt der Frontera mit viel Kopffreiheit, bietet jedoch nur eingeschränkte Beinfreiheit. Der im Unterboden verbaute Akku sorgt für eine erhöhte Position der Füße, was längere Fahrten weniger komfortabel macht.
Opel Frontera vorne

Opel Frontera

Laden und Reichweite lassen Wünsche offen

Die größte Schwäche zeigt sich beim Laden: Im Test benötigte der Frontera rund 35 Minuten von zehn auf 80 Prozent. Mit durchschnittlich etwa 50 kW Ladeleistung ist das für 2026 klar unterdurchschnittlich. In Kombination mit einem Verbrauch von rund 21 kWh/100 km bei 120 km/h schrumpft die reale Reichweite deutlich. Mit dem kleinen Akku bleiben auf der Autobahn oft nur rund 150 Kilometer zwischen zwei Ladestopps.
Opel Frontera in einer Kurve

Komfortabel unterwegs - aber nicht dynamisch

Der Frontera fährt sich unaufgeregt und komfortabel. Der Antrieb arbeitet leise und gleichmäßig, der typische Elektro-Punch bleibt aus. Das Fahrwerk ist komfortorientiert abgestimmt, die Lenkung leichtgängig. Positiv fällt die Möglichkeit auf, die Rekuperation gezielt zu reduzieren – ein seltenes, aber angenehmes Feature. Auf der Autobahn endet der Vortrieb bei rund 143 km/h. Ab etwa 130 km/h nehmen Wind- und Abrollgeräusche deutlich zu, 120 km/h stellen sich als angenehme Reisegeschwindigkeit heraus. Die Assistenzsysteme sind einfach gehalten, ein Abstandsregeltempomat fehlt.

Unser Fazit zum Opel Frontera Electric

Das Familien-SUV ist ein geräumiges Elektroauto zu einem attraktiven Einstiegspreis. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist und Platz benötigt, erhält ein faires Angebot mit klaren Abstrichen. Für längere Strecken empfiehlt sich dringend der größere Akku – doch selbst dann bleibt der Frontera eher ein pragmatischer Kompromiss als ein technologischer Maßstab.

Weitere Elektroauto Fahrberichte

Alle Fahrberichte Elektroauto
weißer Hyundai Inster Select und Jonas Thoß daneben

Fahrbericht

Mehr E-Auto fürs Geld

Hyundai macht Elektromobilität noch zugänglicher: Der Inster Select überzeugt mit smarten Details und fairem Preis. Ein kleiner Stromer, der im Alltag groß rauskommt.
Zum Hyundai Inster Select
Jonas Thoß neben rotem Mercedes-Benz EQB 350 4MATIC

Fahrbericht

Familienauto mit Stern

Der Mercedes EQB 350 4MATIC kombiniert Komfort, Raum und Elektro-Power. Wie gut schlägt er sich im Alltag? Unser Fahrbericht klärt’s.
Zum Mercedes-Benz EQB 350 4MATIC
renault r5

Fahrzeugvorstellung

Renault R5 E-Tech

Renaults Bestseller R5 wird elektrisch. Wie schafft Renault den Spagat zwischen Retro und Moderne? Was der kultige Kleinwagen kann, zeigt unsere Fahrzeugvorstellung.
Zum Renault R5 E-Tech