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Im Winter Motorrad fahren? Aber sicher!

Für die meisten Motorradfahrer endet die Saison im Spätherbst. Enthusiasten können aber auch im Winter Spaß auf zwei Rädern genießen – vor allem, wenn sie sich auf die besonderen Verhältnisse einstellen:
 

  • Grundsätzlich ist Motorradfahren auch im Winter erlaubt.
  • Motorradfahrende brauchen im Winter wärmere Kleidung
  • Je nach Straßenverhältnissen ist die Fahrweise anzupassen
  • Vor der Fahrt unbedingt die Wettervorhersage prüfen
  • Im Winter ist es noch wichtiger, die Straße zu lesen und Gefahrenpotenziale richtig zu deuten.

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Motorradfahren bei Minusgraden? Lieber nicht

Ist die Fahrbahn vereist oder mit Schnee bedeckt, sollte man aufs Motoradfahren lieber verzichten – das Risiko eines folgenschweren Unfalls ist dann einfach zu groß. Schon bei Temperaturen unter 5 Grad besteht Glättegefahr.

Darauf ist beim Motoradfahren im Winter zu achten

Mit dem Zweirad im Winter untewegs zu sein, kann genau so viel Spaß machen wie zu den wärmeren Jahreszeiten. Das gilt vor allem in den norddeutschen Ebenen, an den Küsten und in Ballungsgebieten: Hier gleicht der Winter oft eher einem kalten Herbst.

Zudem sollten sich Motorradfahrende eher an den Witterungsbedingungen als an den kalendarischen Daten für den Winter orientieren. Motorradfahren kann Anfang November  es aufgrund eines Kälteeinbruchs mit Eis und Schnee viel gefährlicher sein als kurz vor Weihnachten. Dabei sollten Kleidung und Fahrweise immer an die Verhältnisse angepasst sein.
 

  • Straßenverhältnisse: Diese können im Winter viel stärker schwanken. Bei Eis und Schnee sollte man lieber nicht fahren. 
  • Reifen: Es gibt für Motorräder keine Winterreifen. Das bedeutet: Je kälter die Temperaturen, desto schlechter haften die Reifen auf der Fahrbahn.
  • Schräglage: Je geringer die Schräglage, desto sicherer – gerade auf feuchteren oder glatten Straßen haften Reifen schlechter.
  • Bremsen und Beschleunigen: Auf nassen oder glatten Straßen und Reifen sollte man weder stark beschleunigen noch stark bremsen. Zudem verlängert sich der Bremsweg.
  • Kleidung: Je dunkler die Jahreszeit, desto schlechter sind Motorradfahrer sichtbar. Am besten reflektierende Kleidung tragen. 
  • Zulassung: Wer mit einem Saisonkennzeichen unterwegs ist, muss den darauf angegebenen Zeitraum beachten. 

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Winterliche Herausforderungen auf der Straße

Winterliche Straßenverhältnisse können je nach Region, Wetterlage und auch Straßenabschnitt stark variieren – und deshalb kann man zu Motorradfahren im Winter auch keine allgemein oder immer gültigen Aussagen treffen.
Folgende Regeln bieten Orientierung:
 

– Temperaturen: Schon ab 5 Grad Celsius droht Glättegefahr und man sollte im Zweifeslfall lieber auf die Tour verzichten. 

– Schnee und Glätte:
Auch bei schneebedeckten Fahrbahnen oder bei Schneefall sollte das Motorrad lieber in der Garage bleiben. Das selbe gilt für vereiste Fahrbahnen.

– Sonne und Schatten:
Temperaturen können stark schwanken. So kann die Fahrbahn auf sonnigen Abschnitten trocken sein, unter Brücken, Unterführungen, Tunneln oder im Wald herrscht aber weiterhin Glättegefahr.

 

Winterbekleidung fürs Motorrad: Das sollten Sie beachten

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Gepolserte Handschuhe sind neben zahlreichen weiteren winterlichen Accessoires wärmestens zu empfehlen.

Im Winter ist es kalt und nass. Grundsätzlich sollte also lieber mehr als weniger Kleidung tragen. Motorradfahrende brauchen auf jeden Fall einen verlässlichen, wasserdichten Schutz gegen Nässe und Kälte. Auch ein Regenoverall kann zusätzlich gegen Kälte schützen. Das gilt insbesondere für Autobahnfahrten, hier kann der Fahrtwind besonders eisig sein. 
 

Für die Kleidung darunter gilt das Zwiebelprinzip – je kälter die Temperaturen, desto mehr Schichten braucht es. Aber Vorsicht: Je dicker man eingepackt ist, desto schlechter kann man sich bewegen. Hier gilt es also, den idealen Kompromiss zu finden.


Für viele Funktionsjacken gibt es per Reissverschluss oder Drucknopf abtrennbare Innenjacken, die im Winter wertvolle Dienste leisten. Ansonsten helfen auch Fleece, Softshell-oder Power-Stretch-Jacken. Zudem lohnen sich Thermo-Unterwäsche, Winterfunktionssocken und Winter-Motorradstiefel.

 

Die Hände sollte man unbedingt mit gepolsterten, wärmenden Handschuhen schützen. Erkaltete oder gar eisige Hände auf dem Motorad sind nicht nur äußerst unangenehm, sondern auch wirklich gefährlich: Bremsen und Schalten ist mit kalten Händen einfach viel schwieriger. Zudem gibt es extern anschließbare Heizgriffe. 

 

Für den Helm hilft gegen zu starkes Beschlagen des Visiers ein Antibeschlagspray oder je nach Modell auch nachträglich eingebaute doppelwandige bzw. beschlagfreie Visiere. Beides hilft auch gegen die tieferstehende Sonne und den damit verbundenen Blendungseffekt. Eine Alternative dazu ist ein Crosshelm mit Motorradbrille, die weniger beschlägt. Und für zusätzliche Wärme empfiehlt sich immer eine Sturmhaube. 

Motorradfahrer mit Warnweste

Im Winter sichtbar bleiben

Im Winter ist es dunkler – und Motorradfahrer sind in der Regel deutlich weniger sichtbar als im Frühling oder Sommer. Auch deshalb sollte man im Winter noch vorausschauender und vorsichtiger unterwegs sein – das gilt insbesondere vor Kreuzungen und Einmündungen.

Eine reflektierende Warnweste ist immer empfehlenswert. Auffällige Farben an Helm und Jacke zahlen sich ebenso aus wie retroreflektierende Elemente an der Bekleidung. Selbst ein Gürtel in Signalfarben kann schon dafür sorgen, dass Motorradfahrer schneller erkannt werden.

Nach der Tour: Pflege und Reinigung des Motorrads im Winter


Mit ein wenig Vorbereitung und Vorsicht macht Motorradfahren auch im Winter Spaß. Das gilt allerdings auch für die Zeit nach der Tour: Die Maschine nach der Rückkehr einfach wieder in der Garage abzustellen, geht gar nicht: Sole und Streusalz setzen sich in die entlegensten Ecken und können Chrom und Lack nachhaltig zusetzen.

Wer auch im folgenden Sommer Freude an einem korrosionsfreien Motorrad haben will, plant nach jeder Tour eine Komplettwäsche ein. Dabei sollte aber der Unterschied zwischen Luft- und Wassertemperatur nicht allzu groß sein: zu heißes Wasser kann den durchgekühlten Lack schädigen. Auf der sicheren Seite ist man mit einer handwarmen Eimerwäsche oder mit einem Hochdruckreiniger. Alllerdings sollte man mit dem Hochdruckreiniger ausreichend Abstand halten. 

Weitere Informationen zur Motorradwäsche im Winter finden Sie unten in den FAQs. 

FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Ja. Grundsätzlich ist Motorradfahren zu jeder Jahreszeit – und damit auch im Winter – erlaubt. Natürlich braucht das Motorrad dazu eine Zulassung.

Zudem sollte man im Winter grundsätzlich vorsichter fahren als zu den warmen Jahreszeiten. 

Ja, man kann auch bei Minustemperaturen sowie bei Glätte, Schnee oder auf Eis im Winter Motorrad fahren – zumindet ist es rein technisch möglich und auch gesetzlich erlaubt.

Wir würden trotzdem aus Sicherheitsgründen dringend davon abraten: Die Gefahr, aufgrund der bei Glätte oder Eis rutschigen Straßenverhältnisse und auch aufgrund der schlechteren Reifenhaftung in einer Kurve oder auch beim Beschleunigen oder beim Bremsen wegzurutschen, überwiegt deutlich das Fahrvergüngen. 

Um es kurz zu sagen: Nein. Sinnvoll ist Motorradfahren bei Schnee auf keinen Fall. 

Motorradfahren ist vor allem eine Frage des Genusses und der Fahrfeude. Und die ist bei schlechten oder winterlichen Straßenverhältnissen deutlich eingetrübt.

 

So raten wir auf jeden Fall davon ab, auf einer schneebedeckten Fahrbahn unterwegs zu sein: Das Risiko eines schwerwiegenden Unfalls ist einfach zu hoch. 

 

Fängt es während der Fahrt zum Schneien an und der Schnee bleibt nicht liegen, sollte man auf jeden Fall aufgrund der eingeschränkten Sicht langsamer und vorsichtiger fahren sowie mögilchst direkt sein Ziel ansteuern. Zur Not kann man sich wie bei einem Regenschauer für eine gewisse Zeit unter eine Brücke stellen, was aber natürlich wegen der niedrigen Temperaturen nur deutlich kürzer möglich ist. 

 


 

Vor allem wärmende und wasserabweisende Kleidung. Dazu gehören je nach Temperaturen mehrere Schichten Oberbekleidung, Thermo-Unterwäsche, Motorad-Winterstiefel und vor allem auch gefütterte Handschuhe. 

 

Zudem sollte die Kleidung durch Reflektoren möglichst gut sichtbar sein. 


Weitere Tipps zur Kleidung für Motorradfahren im Winter finden Sie weiter oben im Artikel.

Das Entscheidende ist, dass Motorrad nach einer Wintertour gründlich zu waschen. Sonst kann es sein, dass es durch das Salz auf den Straßen zu Korrosion kommt.

Für die Wäsche kann man einen Hochdruckreiniger nutzen, sollte aber ausreichend Abstand dazu einhalten. Sonst kann das Wasser in Lager eindringen und Fette ausspülen.
Empfindlichere Teile wie z. B. Hebelgelenke oder Öl- und Wasserkühler oder auch die Reifen sollte man lieber per Hand waschen. Aber Vorsicht: Zu heißes Wasser kann den kalten Lack beschädigen, besser ist also lauwarmes Wasser. An Elektrik und den Motor sollte generell möglichst wenig Wasser kommen. 

Um die Umwelt zu schonen, sollte man zudem das Motorrad am besten in einer speziellen Waschbox reinigen: Hier gibt es spezielle Auffangboxen für Öl oder andere umweltbelastende Stoffe bzw. Flüssigkeiten.

Und auf jeden Fall gehört das Motorrad insbesondere im Winter nach dem Waschen gründlich abgetrocknet. 

Weitere Tipps zum Einwintern des Motorrads finden Sie hier. 

 


 

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