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Die ACE-Erhebung "Licht am Fahrrad – sehen und gesehen werden" sollte einen Einblick liefern, wie korrekt die Fahrradbeleuchtung in Radregionen ist. Der ACE hat bundesweit in 25 Städten eine Stichprobe durchgeführt. Insgesamt hatten 78 Prozent der Radfahrerinnen und Radfahrer eine korrekte Beleuchtung am Fahrrad. Was den Testern im Check besonders auffiel:
Die Top-Städte liegen im Norden: Im ostfriesischen Leer hatten 91 Prozent der Fahrräder eine korrekte Beleuchtung. In Kiel waren es 90 Prozent.
Die Flop-Städte liegen im Süden: In Mannheim hatten hingegen nur 72 Prozent, in München sogar nur 48 Prozent der erfassten Fahrräder eine korrekte Beleuchtung, insgesamt 52 Prozent hatten hier eine falsche oder gar keine Beleuchtung.
ACE-Erhebung Fahrradbeleuchtung: Erfasst wurden 9.781 Radfahrende in bundesweit 25 Städten. Zeitraum: November 2025 bis Ende Januar 2026.
Unter diesem Motto hat der ACE bundesweit stichpunktartig überprüft, ob Radfahrende in der dunklen Jahreszeit mit richtiger, unzureichender oder ganz fehlender Beleuchtung unterwegs sind. Erfasst wurden 9.781 Radfahrende in 25 Städten.
22 Prozent mit Mängeln unterwegs: Bei Dunkelheit und schlechter Sicht steigt die Unfallgefahr. Eine korrekte Beleuchtung ist dann besonders wichtig. 22 Prozent waren jedoch mit unzureichendem oder gar keinem Licht unterwegs. Konkret 10 Prozent ganz ohne Licht, weitere 12 Prozent nur teilweise beleuchtet, also lediglich mit Vorder- oder Rücklicht. „Aus Sicht des ACE ist das ein unnötiges und großes Risiko, denn wer im Straßenverkehr nicht oder zu spät erkannt wird, erhöht die Unfallgefahr für sich selbst und andere deutlich“, sagt Sven Hübschen, Projektleiter der Clubaktion beim ACE. „Wo ‚Sehen und gesehen werden‘ ernst genommen wird, sinkt das Risiko, bei Dunkelheit, Dämmerung, Regen oder auf unübersichtlichen Strecken übersehen zu werden. Wir appellieren daher an alle Radfahrenden, Lichtmängel konsequent zu beheben. Im Regelfall lässt sich das schnell, unkompliziert und preiswert lösen.“
Registriert wurden auch akute Gefährdungen, die den Radverkehr insgesamt und nicht nur im Hinblick auf die Beleuchtung betreffen. In 210 Fällen dokumentierten die Ehrenamtlichen Situationen mit unmittelbarem Gefahrenpotenzial, darunter beispielsweise Kinder, die auf der Lenkstange transportiert wurden, sowie Rotlichtverstöße von Radfahrenden. „Wir sehen darin ein klares Signal, dass Verkehrssicherheit sowohl eine Frage der richtigen Ausstattung als auch des verantwortungsvollen Verhaltens im Straßenverkehr ist“, betont Projektleiter Sven Hübschen.
Bei Dunkelheit und eingeschränkten Sichtverhältnissen ist es unverzichtbar, dass Fahrräder mit einem weißen Frontscheinwerfer sowie einer roten Rückleuchte ausgerüstet sind. Um die gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen zu erfüllen, müssen außerdem Reflektoren vorhanden sein: pro Pedal zwei gelborange, hinten ein roter und vorne ein weißer Reflektor, der im Scheinwerfer oder Rücklicht integriert sein darf.
Auch die Räder müssen über Reflektoren verfügen. Dafür gibt es verschiedene zulässige Varianten: entweder je Felge zwei gelborange Reflektoren, weiße Reflektorhülsen an jeder Speiche oder einen umlaufenden weißen Ring an der Flanke jedes Reifens.
Für das Gespann aus Fahrrad und Anhänger gilt: Damit es für Autofahrende gut erkennbar ist, ist bei schlechten Lichtverhältnissen auch am Anhänger mindestens eine Rückleuchte vorgeschrieben. Zudem sind Reflektoren an den Rädern des Anhängers verpflichtend. Wie viele zusätzliche Reflektoren am Anhänger erforderlich sind, richtet sich nach seiner Breite.
Der ACE empfiehlt grundsätzlich an Anhängern: Zwei weiße Reflektoren vorne und zwei rote hinten. Helle Farben sowie ein Signalwimpel an einer langen Stange erhöhen die Sichtbarkeit des Anhängers zusätzlich.
Der ACE hat eine bundesweite Zählaktion von November 2025 bis Ende Januar 2026 durchgeführt. Ehrenamtliche ACE-Testerinnen und -Tester erfassten jeweils eine Stunde lang in den dunklen Morgen- und Abendstunden in 25 Städten und Gemeinden insgesamt 9.781 Radfahrende und suchten vielerorts auch das beratende Gespräch vor Ort. Die Tests wurden an Radverkehrsschwerpunkten durchgeführt und sind Momentaufnahmen in Form von Stichproben. Weitere Orte, in denen weniger als 50 Radfahrende pro Stunde erfasst wurden, wurden nicht ausgewertet.
In diesen fahrradfreundlichen Städten wurde getestet:
(Anzahl der beobachteten Fahrräder)