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Dritte Modellpflege für Einstiegs-SUV

2019 brachte Mazda den CX-30 auf den Markt. Zwischen dem CX-3 und dem CX-5 angesiedelt, wäre CX-4 der passende Name gewesen. Da es den aber schon in Japan gab, wurde daraus der CX-30. Alle zwei Jahre spendierte Mazda ihm dann eine Modellpflege. Die dritte des Modelljahrs 2025 sind wir gefahren. Die erhielt unter anderem eine stärkere Motorisierung.

Außenansicht des Mazda CX-30 von hinten

Komfort im Innenraum

Mazda CX-30 Innenraum Fahrer und Beifahrer

Gute Verarbeitung

Der Innenraum ist auf Komfort ausgelegt. Die Materialien sind hochwertig verarbeitet. Nur wenig Hartplastik wurde verwendet. Fast alle Oberflächen sind weich gepolstert, was zu den geschwungenen Formen des Innen-Designs passt. 

Mazda CX-30 Innenraum Karte

Umständliche Bedienung

Wer das Mazda-eigene Navi benutzen möchte, ist auf den sogenannten Drehdrücksteller angewiesen. Dabei wird das Infotainment nicht über einen Touchscreen bedient, sondern einen Regler, der, wie der Name schon sagt, gedreht und gedrückt wird. Wer Touchscreens gewohnt ist, muss sich klar umstellen und Geduld mitbringen. Beim CX-5 hat sich Mazda bereits von diesem System verabschieded und zu Touch gewechselt. Die Vorteile liegen auf der Hand. Das Display ist klein, aber dennoch übersichtlich. 

Platzangebot

Das Platzangebot hinterm Steuer ist gut. Auch große Menschen müssen sich nicht beengt fühlen. Auf der Rückbank wird die Kopffreiheit dann schon knapper. Der Sitzkomfort ist aber groß und auf dem Mittelsitz lässt sich eine Armlehne mit Cupholdern ausklappen. Der Kofferraum ist mit 430 Litern solide. Wer das BOSE-Soundsystem als Option hinzukauft, hat übrigens nur 422 Liter. 

Mazda CX-30 Innenraum Blick auf die hinteren Sitze

Verbrauch und Fahrgefühl

Der CX-30 fährt sich sehr gut. Das Fahrwerk federt viel ab und im Sport-Modus merkt man die neue Motorisierung mit seinem 140 PS starken 2,5-Liter-Benzinmotor deutlich. Ein Sportwagen ist er mit einer Beschleunigung von 10,3 Sekunden von 0 aif 100 km/h dennoch noch lange nicht. Trotzdem: der Mazda fühlt sich überall wohl. Egal, ob durch den Stadtverkehr schlängeln oder kurze Überholmanöver auf der Autobahn. Auch das Automatik-Getriebe läuft flüssig und beinahe linear.

 

Wer den neuen Motor im Sport-Modus länger genießt, muss auch einen Mehrverbrauch in Kauf nehmen. Bei zügigen Autobahnfahrten kamen wir auf einen Verbrauch von 9,3 Litern. Der kombinierte WLTP-Verbrauch liegt weit darunter bei 6,5 Litern. Diesem haben wir uns bei entspanteren Fahrten über Landstraßen angenähert.

Fazit zum Fahrbericht

Der CX-30 startet in der untersten Ausstattungslinie Prime-Line bei 29.990 Euro. Enthalten sind dabei bereits serienmäßig ein Fernlicht-, Spurhalteassistent sowie eine Rückfahrkamera. Auch das Headup Display ist integriert. Die sechste und höchste Ausstattungslinie Takumi startet bei 37.490 Euro und bietet etwa Lederausstattung oder eine Lendenwirbelstütze für den Fahrer. 

 

Mit dem CX-30 ist Mazda ein komfortables Crossover gelungen, das nicht nur ein gutes Fahrgefühl bietet, sondern auch technisch mit der Konkurrenz mithalten kann - vom Drehdrucksteller einmal abgesehen.

Kategorie Daten
Länge 4,395 m
Breite 1,795 m
Höhe 1,540 m
Radstand 2,655 m
Wendekreis 10,6 m
Motor 2,5-Liter-Vierzylinder eSkyactiv G
Leistung 140 PS/103 kW
Drehmoment 238 Nm
Hubraum 2488 cm³
Beschleunigung 0 - 100 km/h 10,3 s
Höchstgeschwindigkeit 191 km/h
Verbrauch 6,5 - 6,6 l/100 km/h
Getriebe 6-Stufen-Automatik
Leergewicht 1.484 kg
Zuladung 571 kg
Kofferraum 430 Liter

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