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Was ist die i-Kfz-App?

 
  • Digitaler Fahrzeugschein
  • Bei Verkehrskontrollen in Deutschland gültig
  • Führerschein in der App soll folgen
  • Funktionen nicht mit i-kfz-Anwendungen der Zulassungsstellen verwechseln

Bisher nur ein digitaler Fahrzeugschein.

 

Die i-Kfz App ist Teil der Digitalisierung im Bereich Internetbasierte Fahrzeugzulassung (i-Kfz). Ihre zentrale Funktion ist bisher jedoch lediglich auf die digitale Abbildung der Zulassungsbescheinigung Teil I, also eines „Digitalen Fahrzeugscheins („DFZ“) begrenzt. Andere „i-Kfz“ Anwendungen,  wie Fahrzeugsanmeldung, -Ummeldung oder -Außerbetriebsetzung , die auf verschiedenen Webseiten der Zulassungsbehörden zu finden sind, sind bisher nicht Bestandteil der App. Eingeführt wurde die i-Kfz-App am 5. November 2025. In den ersten sechs Monaten wurde die App über 1,7 Millionen Mal heruntergeladen. Zwar erscheint diese Zahl  auf den ersten Blick hoch, bei bundesweit rund 43,7 Millionen privaten Pkw-Haltern besteht jedoch enormes Wachstumspotential.

App ersetzt Papier-Fahrzeugschein nur bei Verkehrskontrollen

 

Die i-Kfz-App auf dem Smartphone ersetzt, bei Polizeikontrollen in Deutschland, den Fahrzeugschein aus Papier (Zulassungsbescheinigung Teil I). Im Ausland muss weiterhin der Papier-Fahrzeugschein mitgeführt werden.

Bei der Durchführung einer HU bei einer Prüforganisation wie beispielsweise TÜV, DEKRA oder GTÜ, genügt die App bisher ebenso nicht. Dies hat bereits zu Missverständnissen geführt: „Vereinzelt kommt es vor, dass Fahrzeughalter davon ausgehen, der digitale Fahrzeugschein in der App sei ausreichend“, teilt der TÜV Süd auf Nachfrage mit. Wie mehrere Prüforganisationen dem ACE gegenüber erläutern, sieht die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) nach wie vor den Vermerk der HU auf dem Papierdokument vor. Laut GTÜ sei jedoch geplant, die StVZO so anzupassen, dass die App künftig ausreicht. Der TÜV Nord geht von einer Novellierung der StVZO zum Ende des Jahrzehnts aus. Auch das Bundesministerium für Verkehr (BMV)teilt mit, dass es im Rahmen der aktuellen Weiterentwicklungsüberlegungen mögliche Lösungen prüfen werde, „um künftig auch die i‑Kfz‑App für die Durchführung einer Hauptuntersuchung nutzbar zu machen“. Aktuell erleichtert die App somit nur die Terminplanung der HU: Steht der „TÜV“ eines Fahrzeugs an, meldet sich bei geöffneter App die integrierte Erinnerungsfunktion und die Fälligkeit wird an prägnanter Stelle der Benutzeroberfläche angezeigt: Zwei Monate vor Ablauf der HU in Gelb, bei abgelaufener HU in Rot.  Der Versand einer automatisierten Erinnerungsmail oder einer Push-Nachricht, was auch bei ausgeschalteter App hilfreich sein könnte, ist aktuell jedoch nicht integriert. 

 

 

Was kann die App noch?

Der Fahrzeugschein kann vom Fahrzeughalter geteilt werden, mit beliebig vielen Personen und Organisationen. Das ist praktisch, wenn Fahrzeuge von mehreren Personen genutz werden, das Fahrzeug ausgeliehen wird oder in die Werkstatt muss. Voraussetzung ist, dass diese Personen oder Organisationen auch die App nutzen. Ebenso wie er digital geteilt werden kann, kann der Schein auch wieder digital entzogen werden. Wer einen virtuellen Schein geliehen bekommt, kann ihn nicht an Dritte weitergeben. 

 

Das Anzeigen an bald fällige oder bereits abgelaufenen Hauptuntersuchungen ist eine weitere Funktion der i-Kfz-App. Steht „TÜV“ eines Fahrzeugs an, wird dies an prägnanter Stelle der Benutzeroberfläche angezeigt. Sinnvoller wäre es jedoch, wenn die App eine richtige Erinnerungsfunktion hätte, also zudem automatisierte Erinnerungen versenden oder Push-Nachrichten generieren könnte. 

 

Aktualisierungen, die die in der App gespeicherten Fahrzeugscheine betreffen, finden automatisch und zeitnah statt. Gilt, nach einer bestandenen Hauptuntersuchung (HU), eine neue Fälligkeit oder sind sogenannte Eintragungen in die Fahrzeugpapiere erfolgt, wie beispielsweise die von besonderen Felgen, passen sich die Daten ohne Zutun entsprechend an. 

 

Auch ohne Netz funktioniert das Anzeigen der bereits in die App geladene Fahrzeugscheine offline. Somit funktionier die App auch bei Kontrollen im Funkloch zumindest eingeschränkt. Denn teilen oder hochladen von Fahrzeugscheinen funktioniert nur online. 

Hürden bei der Einrichtung

Bei der Einrichtung ist entweder die Online-Ausweisfunktion (eID) eines Dokumentes wie dem Personalausweis notwendig, oder ein QR-Code.

QR-Code nutzen

Der QR-Code auf dem Fahrzeugschein ist allerdings nicht der für den digitalen Fahrzeugeschein, sondern nur für die Online i-Kfz Angebote wie z. B. die Fahrzeugabmeldung gedacht. Den speziellen Code für die App geben Zulassungstellen bei der Fahrzeugzulassung aus. Wer keine bekommen hat, kann sie auch auf seiner Zulassungsstelle digital oder vor Ort anfordern. Dieser Service ist jedoch noch nicht flächendeckend verfügbar.

eID nutzen

Wer die eID aktiviert hat und den zugehörigen vierstelligen Pins weiß, benötigt nur noch ein NFC-fähiges Smartphone

Um die genannten Hürden zu senken, wären weitere Verifizierungsmöglichkeiten, beispielsweise Video-Ident, wünschenswert.

 

 

 

Einfache Benutzeroberfläche

Ist die App erst einmal eingerichtet, bringen digitale Fahrzeugscheine in erster Linie Komfort. Wer mehrere zulassungspflichtige Fahrzeuge besitzt, kann die alle der App hinzufügen. Angaben zu Fahrzeugen, die im Alltag hin und wieder benötigt werden, wie beispielsweise erlaubte Anhänge- und Stützlasten der Anhängerkupplung, das maximal Zulässige Gesamtgewicht oder passende Reifengrößen sind übersichtlicher als auf den Papieren gegliedert. Über einen Info-Button ist zudem eine Erklärung der einzelnen Felder im Fahrzeugschein abrufbar. Die App führt intuitiv, klar und verständlich durch die einzelnen Schritte, erklärt Funktionen und weiß Antworten auf häufig gestellten Fragen (FAQs).

Fazit: Klare Vorteile, Funktionen ausbaufähig

Innerhalb Deutschlands kann bei Nutzung der i-Kfz-App in der Regel auf das Mitführen des Papierdokuments verzichtet werden. Die Papiere können meist zu Hause verwahrt bleiben und dort oder im Auto nicht mehr vergessen werden. Im Fahrzeug sollte die Zulassungsbescheinigung Teil I ohnehin keinesfalls zurückgelassen werden. Würde das Auto mit Zulassungsbescheinigung gestohlen werden, könnte es zu Ärger kommen, beispielsweise bei der Regulierung durch die Versicherung.

 

Die App bietet eine gute Basis für weitere digitale Dokumente und Funktionen, steht jedoch noch eher am Anfang ihrer Entwicklung. Ein Ausbau der Funktionen ist wünschenswert – denkbar wären etwa die Integration weiterer Dokumente, aller Online-i-Kfz-Funktionen und weiterer Verwaltungs- und Prüfprozesse, beispielsweise rund um die Hauptuntersuchung. Laut dem Bundesministerium für Verkehr soll sie bereits Ende dieses Jahr um den digitalen Führerschein ergänzt werden.

i-Kfz-App: Fragen und Antworten zum digitalen Fahrzeugschein

Der digitale Fahrzeugschein bringt die Zulassungsbescheinigung Teil I aufs Smartphone. In der i-Kfz-App kann das Dokument hinterlegt, angezeigt und bei Bedarf geteilt werden. Die Nutzung bleibt freiwillig, der Papier-Fahrzeugschein besteht weiter. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zur i-Kfz-App, zur Einrichtung und zur Nutzung des digitalen Fahrzeugscheins.

App-Download und Einrichtung

Die i-Kfz-App steht im Play Store und im App Store zum Download bereit.

Nein. Die Nutzung der i-Kfz-App ist kostenlos. Auch für das Erstellen des digitalen Fahrzeugscheins fallen keine Kosten an.

Die i-Kfz-App ist für iOS ab Version 17 verfügbar, etwa auf dem iPhone. Bei Android wird die App ab Version 12 unterstützt, zum Beispiel auf Geräten von Samsung oder Google Pixel.

 

Außerdem funktionieren die Motorola-Modelle Edge 50 Neo, Edge 50 Ultra und Razr 50 Ultra mit der App. Ältere Motorola-Geräte werden nicht unterstützt. Auf Huawei-Geräten kann die i-Kfz-App nicht genutzt werden, wenn diese keine Google Mobile Services (GMS) nutzen.

Für die Identifizierung als Fahrzeughalterin oder Fahrzeughalter kann der Personalausweis mit aktivierter eID-Funktion, also der Online-Ausweis, genutzt werden. Dafür wird auch die dazugehörige PIN benötigt. Weitere Informationen zur eID gibt es im Personalausweisportal.

 

Alternativ kann während der Fahrzeugzulassung vor Ort oder online ein QR-Code ausgegeben werden. Mit diesem QR-Code lässt sich der digitale Fahrzeugschein ebenfalls herunterladen.

Nein. Für den digitalen Fahrzeugschein reicht der Führerschein nicht aus. Benötigt wird ein Ausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion oder ein individueller QR-Code von der Kfz-Zulassungsstelle.

Ja. Statt eines Personalausweises kann auch ein elektronischer Aufenthaltstitel mit eID-Funktion genutzt werden.

Öffnen Sie die i-Kfz-App und wählen Sie auf der Startseite „Dokument hinzufügen“. Danach führt die App Schritt für Schritt durch den Vorgang.

Nach Angaben des BMV wurden für die i-Kfz-App umfangreiche Datenschutzkonzepte erstellt. Der Zugriff auf den digitalen Fahrzeugschein wird durch die Authentifizierung per eID und die Gerätesperre geschützt. Dadurch soll verhindert werden, dass Dritte unbefugt auf den digitalen Fahrzeugschein zugreifen. Auch die App und das dahinterstehende Gesamtsystem sind durch mehrere IT-Sicherheitskonzepte abgesichert.

Beim Wechsel auf ein neues Gerät werden die Daten aus der i-Kfz-App nicht automatisch übernommen. Nach der Installation der App auf dem neuen Smartphone muss der digitale Fahrzeugschein erneut hinzugefügt werden.

 

Sobald das Dokument auf dem neuen Gerät erfolgreich hinzugefügt wurde, wird es auf dem alten Gerät automatisch deaktiviert. Wichtig: Geteilte digitale Fahrzeugscheine werden dabei ebenfalls zurückgezogen und müssen anschließend erneut weitergegeben werden.

Wenn die i-Kfz-App eine Fehlermeldung anzeigt, kann das verschiedene Gründe haben. Möglich sind zum Beispiel unterschiedliche Schreibweisen persönlicher Daten, schlechtes oder fehlendes Netz oder gesperrte Halterdaten.

 

Bei weiteren Fragen hilft der Support der Bundesdruckerei GmbH:

Telefon: 030 2598 4450
E-Mail: i-Kfz@support.bdr.de

Nutzung und Funktionen

Mit der i-Kfz-App ist der Fahrzeugschein jederzeit auf dem Smartphone verfügbar. Der digitale Fahrzeugschein kann in Situationen genutzt werden, in denen bisher der Papier-Fahrzeugschein verwendet wird.

 

Das kann im Alltag praktisch sein: etwa bei Werkstattbesuchen, wenn Daten zur Zuladung oder Anhängelast benötigt werden, oder bei einer Polizeikontrolle. Bei der turnusmäßigen Hauptuntersuchung ist bisher noch der Papier-Fahrzeugschein notwendig.

 

Auch das Weitergeben wird einfacher. Wer das Fahrzeug verleiht, kann über die i-Kfz-App ein Abbild des Fahrzeugscheins an mit beliebig vielen Personen oder Organisationen online teilen. Auch das Entziehen des Fahrzeugscheins ist online möglich. Personen oder Organisationen, die einen Fahrzeugschein geteilt bekommen haben, können diesen nicht an Dritte weitergeben. 

Der digitale Fahrzeugschein kann für alle Fahrzeugklassen zulassungspflichtiger Fahrzeuge ausgestellt werden.

Ja. Auch juristische Personen, zum Beispiel Flottenbetreiber, können den digitalen Fahrzeugschein nutzen. Mitarbeitende können Fahrzeuge über einen QR-Code in die i-Kfz-App hinzufügen. Dieser QR-Code wird von der zuständigen Zulassungsstelle ausgegeben oder digital ausgestellt.

Nein, vorerst nicht. Der digitale Fahrzeugschein kann aktuell nur in Deutschland verwendet werden. Bei Fahrten ins Ausland oder im Ausland muss weiterhin der Papier-Fahrzeugschein mitgeführt werden.

Ja, aber nur eingeschränkt. Im Offline-Modus kann ein bereits heruntergeladener Fahrzeugschein angezeigt werden. Herunterladen, Teilen oder Löschen ist ohne Internetverbindung nicht möglich.

Ein Abbild des digitalen Fahrzeugscheins kann direkt über die i-Kfz-App weitergegeben werden. Dafür öffnen Sie den digitalen Fahrzeugschein und wählen „Fahrzeugschein teilen“. Anschließend führt die App durch die einzelnen Schritte.

 

Dabei kann ein Zeitlimit festgelegt werden. Außerdem gibt es zwei Möglichkeiten der Weitergabe: Für die Weitergabe vor Ort erzeugt die App einen QR-Code, den die andere Person mit ihrer i-Kfz-App scannt. Für die Online-Weitergabe erstellt die App einen Link, der verschickt werden kann. In beiden Fällen wird nur ein Abbild des Fahrzeugscheins weitergegeben.

 

Soll der digitale Fahrzeugschein mit einer weiteren Person geteilt werden, muss der Vorgang erneut gestartet werden.

Der digitale Fahrzeugschein kann beliebig oft weitergegeben werden. Ein festes Limit gibt es nicht.

Nein. Beim Weitergeben des digitalen Fahrzeugscheins kann nicht ausgewählt werden, welche Informationen sichtbar sind. Das Abbild wird vollständig weitergegeben.

Nein. Wer einen digitalen Fahrzeugschein von einer anderen Person erhalten hat, kann ihn nicht selbst weitergeben. Das kann nur die Person, die den digitalen Fahrzeugschein ursprünglich heruntergeladen hat und auf die das Fahrzeug zugelassen ist.

Das BMV hat nach eigenen Angaben sichergestellt, dass der digitale Fahrzeugschein zur Erfüllung der Mitführungspflicht der Zulassungsbescheinigung geeignet ist. Bei Fahrten ins Ausland oder im Ausland muss der Fahrzeugschein aktuell weiterhin in Papierform mitgeführt werden.

Bei einer Polizeikontrolle zeigen Sie den digitalen Fahrzeugschein auf dem Smartphone vor. Das Handy muss dafür nicht aus der Hand gegeben werden.

 

Um zu zeigen, dass es sich nicht um einen Screenshot oder ein selbst erstelltes Bild handelt, sollten Sie in der App verschiedene Kacheln auswählen und die dort hinterlegten Daten zeigen, zum Beispiel Fahrzeug- und Halterdaten. Bestehen Zweifel an der Gültigkeit des digitalen Fahrzeugscheins, kann die Polizei eine Auskunft über das Zentrale Fahrzeugregister, kurz ZEVIS, einholen.

Der Verkauf des Autos allein verändert den digitalen Fahrzeugschein zunächst nicht. Löschen kann ihn nur die Nutzerin oder der Nutzer selbst.

 

Sobald das Fahrzeug abgemeldet oder umgemeldet wird, wird der digitale Fahrzeugschein in der App des ursprünglichen Halters deaktiviert und als ungültig angezeigt. Der neue Fahrzeughalter kann den digitalen Fahrzeugschein anschließend auf Wunsch in die i-Kfz-App laden.

Wird ein Fahrzeug außer Betrieb gesetzt, wird der digitale Fahrzeugschein automatisch ungültig.

Zum Löschen gehen Sie in der i-Kfz-App auf „Mein Auto“. Dort erscheinen die Angaben zum Fahrzeug. Über „Bearbeiten“ rechts oben kann der Fahrzeugschein gelöscht werden. Vor dem Löschen müssen einige Sicherheitsfragen beantwortet werden.

 

Das funktioniert für jeden digitalen Fahrzeugschein – unabhängig davon, ob Sie ihn selbst erstellt oder von einer anderen Person erhalten haben.

 

Wichtig: Wenn Sie Abbilder dieses digitalen Fahrzeugscheins weitergegeben haben, werden diese mit dem Löschen des Originals ungültig.

Ja. Die i-Kfz-App ist auf Deutsch und Englisch verfügbar.

Das Kraftfahrt-Bundesamt gestaltet die App nach den Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes und der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung BITV 2.0 barrierefrei. Festgestellte Barrieren aus der Barrierefreiheitszertifizierung sind in der App unter „Barrierefreiheitserklärung“ aufgeführt.

Für technische Fragen und Support-Anfragen ist die Bundesdruckerei GmbH als Support-Kooperationspartner zuständig.

Telefonisch ist der Support montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr unter 030 2598 4450 erreichbar. Per E-Mail kann der Support jederzeit unter i-Kfz@support.bdr.de kontaktiert werden.

Hintergrundinformationen zur i-Kfz-App

Der digitale Fahrzeugschein, kurz DFZ, ist die digitale Form der Zulassungsbescheinigung Teil I. Er entspricht damit dem Fahrzeugschein in digitaler Form.

Die i-Kfz-App wurde am 6. November 2025 gestartet. Seitdem können Bürgerinnen und Bürger ihren Fahrzeugschein in der App hochladen und dort abrufen.

Nein. Der Papier-Fahrzeugschein bleibt bestehen, die Nutzung der digitalen Version ist freiwillig.

 

Die Mitführungspflicht bleibt aber grundsätzlich bestehen. Der Fahrzeugschein muss also weiterhin mitgeführt werden – entweder digital in der i-Kfz-App oder als Papierdokument.

Entwickelt wurde die i-Kfz-App von der Bundesdruckerei GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und des Kraftfahrt-Bundesamts.

 

Die Bundesdruckerei stellt bereits heute die Zulassungsbescheinigung Teil I her. Deren Datenstruktur bildet die Grundlage für die Entwicklung des digitalen Fahrzeugscheins.

Auf EU-Ebene wird über das sogenannte Large Scale Project, kurz LSP, die Entwicklung und Erprobung digitaler Ausweisdokumente vorangetrieben. Neben dem digitalen Fahrzeugschein soll auch der digitale Führerschein in diese Entwicklungen einbezogen werden.

 

Deutschland erprobt mit der i-Kfz-App die nationale Bereitstellung digitaler Fahrzeugdokumente. Die Erfahrungen daraus sollen später in die Planungen auf EU-Ebene einfließen.

Noch nicht. Das Bundesverkehrsministerium arbeitet an der Digitalisierung weiterer fahrer- und fahrzeugbezogener Dokumente. Der digitale Führerschein befindet sich in Arbeit und soll voraussichtlich Ende 2026 ebenfalls in der i-Kfz-App verfügbar sein.

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