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Nachdem erst 2024 mit der Einführung der Abgasnorm Euro 5+ eine Flut von neuen Motorradmodellen auf den Markt kamen, geht es bei den Neuvorstellungen für 2026 erwartungsgemäß ruhiger zu. Der Schwerpunkt liegt auf sinnvoller Modellpflege und Designänderungen, doch auf ein paar interessante neue Modelle dürfen sich Motorradfahrende im kommenden Jahr freuen.
Große Roller haben sich in der Vergangenheit ihren festen Freundeskreis gesichert. Als Neuzugang kommt der SR GT 400 von Aprilia in die Schaufenster. Das Gewicht des 36 PS starken Rollers liegt bei 186 Kilogramm, ABS und Traktionskontrolle gehören zur üblichen Ausstattung. Die Windschutzscheibe ist mit wenigen Handgriffen fünffach verstellbar, das Staufach unter dem Sitz bietet Platz für einen Integralhelm. Der zwölf Liter fassende Tank soll für eine Reichweite von mehr als 300 Kilometern sorgen.
Das Warten hat ein Ende. BMWs Mittelklasse-Enduro F 450 GS wurde bereits vor über einem Jahr angekündigt, ab April soll sie endlich in den Verkaufsräume stehen. Der Zweizylinder-Reihenmotor leistet klassengerechte 48 PS; mit Upside-down-Gabel und Traktionskontrolle ist die fahrfertig 178 Kilo schwere Maschine kein wirkliches Leichtgewicht. Dank der Easy Ride Clutch (ERC) kann auf die Betätigung des Kupplungshebels verzichtet werden. Erhältlich in den Ausstattungsvarianten Basis, Exclusive, Sport und Trophy, die Preise starten ab 7.220 Euro.
Nachdem sich der indische Mahindra-Konzern die Markenrechte an der legendäre britischen Firma BSA gesichert hat, legte er zunächst aktuelle Zweizylinder-Versionen der 650er Gold Star und der Scrambler 650 auf. Nun folgt die Abrundung der Modellpalette mit der 334 Kubikzentimeter großen Einzylinder Bantam. Das aus dem Straßenmodell abgeleitete Adventurebike Thunderbolt leistet 29 PS und wiegt trocken 185 Kilo. Zur Ausstattung gehören Bluetooth-Konnektivität samt Turn-by-Turn-Navigation. Die BSA Thunderbolt soll ab Mitte 2026 verfügbar sein.
Seit 1992 ist die Monster der Inbegriff für Ducatis Naked Bike-Linie. Bei der fünften Generation kommt der neue 890 Kubik-Motors mit 111 PS zum Einsatz. Dass 80 Prozent seines Drehmoments zwischen 4.000 und 10.000 Umdrehungen anfallen spricht für die Durchzugskraft des V2. Vier Fahrmodi und
eine Schaltung per Quickshifter sind ebenso serienmäßig wie das multimediafähige TFT-Display. Das Schwestermodell Monster + zeichnet sich durch eine Cockpitverkleidung und eine Soziussitzabdeckung aus.
Die Ducati Scrambler musste sich für das 26er-Modelljahr deutliche Änderungen gefallen lassen. Der Desmodue-Motor verfügt nun über eine Achtscheibenkupplung, die das Maß des Kupplungsdeckels schmaler ausfallen lässt. Das Sondermodell Nightshift kommt im Café Racer-Look mit schwarzen Speichenrädern und flachem Lenker. Der Verkaufspreis beträgt ab 12.890 Euro.
Die CB-Reihe ist seit Jahrzehnten das Rückgrat von Hondas Modellpolitik für in Deutschland angebotene Straßenversionen. Die CB 1000 F wird für das kommende Jahr eine Renovierung unterzogen – optisch weiterhin in Stil der 80er-Jahre ist das Fahrwerk mit voll einstellbarer Upside-Down-Gabel und einem Showa-Mono-Federbein am Heck auf der Höhe der Zeit. Der Vierzylinder-Reihenmotor leistet 122 PS, neben drei festen stehen zwei individuell einstellbare Fahrmodi zur Wahl.
Als Zweizylinder war Kawasakis KLE 500 jahrelang der Exot unter den einzylindrigen Enduros. Nach geraumer Zeit der Abwesenheit kommt die verkleidete Reiseenduro, mit modernen Zutaten aufgepeppt, im Frühjahr auf den Markt. Die Leistung wird bei 45 PS liegen, neben der Standardversion soll auch die üppiger ausgestattete Variante SE angeboten werden.
Niemand weiß, wie oft Norton bereits als Phoenix aus der Asche wiederbelebt wurde – mittlerweile unter der Leitung des indischen TVS-Konzerns soll der Marke nun eine realistische Zukunft geboten werden. Hinter der altehrwürdigen Bezeichnung Manx R versteckt sich aktuell ein Supersportler mit satten 206 PS. Der Preis ist noch nicht bekannt, aber billig wird es eher nicht: Räder und einige Karosserieteile werden aus Carbon gefertigt. Trotz indischer Starthilfe soll die Norton in einem neu errichteten Werk in Solihull bei Birmingham gebaut werden.
Nachdem in der 50er-Klasse mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 Kilometern die Motorroller eine dominierende Stellung eingenommen haben, gibt es kaum noch Kleinkrafträder mit Schaltung. Peugeot wagt nun den Vorstoß und hat gemeinsam mit Sherco ein Moped mit Zweitaktmotor von Minarelli und sechs Gängen entwickelt. Die XP 6 soll in den Versionen Supermotard und Enduro gebaut werden.
Zum 80-jährigen Jubiläum von Vespa wird es in Rom im Juni zum großen Vespa-Treffen kommen. Als Tribut an acht Jahrzehnte Roller-Mobilität bringt Vespa Sonderedition der Primavera und GTS an den Start. Am Hinterrad verrichtet nun eine Scheibenbremse ihren Dienst, das Vorderrad ist mit einem ABS ausgestattet. Die neuen Vespa sind mit 50, 125 und 150 Kubik erhältlich, darüber hinaus gibt es zwei vollelektrische Versionen.
Im Stil der großen Schwester GSX-S 1000 GX präsentiert sich die SV 650 nun als SV-7 GX. Das reichhaltige Angebot umfasst ein Ride-by-Wire-System mit drei Fahrmodi und einen Quickshifter. Die Scheibe der Halbschalenverkleidung ist dreifach verstellbar. Dem Trend der Zeit folgend kann das 4,2-Zoll-TFT-Farbdisplay via Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt werden. Ermöglicht wird so unter anderem eine Turn-by-Turn-Navigation.
Bis zum Frühjahr will der englische Motorradhersteller insgesamt 18 neue und überarbeitete Modelle vorstellen. Ein Jahr nach der Vorstellung der Tiger Sport 800 kommt im April die neue Trident 800 auf den Markt. Ausgestattet ist sie mit dem gleichen, 115 PS leistenden, 800er-Dreizylinder. Eine Schlankheitsprogramm bringt die Maschine auf ein Gewicht von nur 198 Kilogramm – immerhin 16 Kilo weniger als bei der Tiger Sport. Als Einstandspreis gibt Triumph 9.695 Euro an.
Die Modellbezeichnung Ténéré steht bei Yamaha seit Jahrzehnten für zuverlässige Endurotechnik mit Weltreiseflair. Für 2026 wird das sowieso schon gut ausgestattete Modell 700 World Raid nochmals aufgewertet: Zwei zusätzliche Fahrmodi und Slide Control sorgen für Stabilität, die Upside-down-Gabel fällt drei Millimeter stärker aus. Die neudesignten Doppeltanks sorgen zusammen mit dem einteiligen Sitz und einem geänderten Kurbelgehäuse für mehr Bewegungsfreiheit beim Fahren. In den Farben »Redline White« und »Midnight Black« soll die Maschine vermutlich ab April zu Preisen ab 13.624 Euro verkauft werden.
Motorräder mit elektrischem Antrieb sind in Deutschland immer noch eine Ausnahmeerscheinung. Die Verdoppelung des Absatzes von 2024 zu 2025 kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Marktanteil bei den Neuzulassungen nur 1,47 Prozent beträgt – inklusive Elektrorollern immerhin 3,87 Prozent. Dennoch vollzieht sich langsam ein Wandel: Motorradgigant Honda hat sein erstes Elektromodell auf zwei Rädern zur Serienreife gebracht, kleinere Hersteller weiten ihre Modellpalette aus.
Voraussichtlich dieses Jahr bringt Honda sein erstes Elektromotorrad auf dem Markt. Die WN 7 soll in einer Version mit 50 kW Leistung sowie als Leichtkraftrad mit 15 PS angeboten werden. Binnen 30 Minuten soll der Akku von 20 auf 80 Prozent aufgeladen werden können. Die Reichweite beträgt 140 Kilometern, mit einem Gewicht von etwa 218 Kilo ist die Maschine allerdings kein Leichtgewicht. Der Preis wird von Honda mit 15.409 Euro angegeben.
Seinen ersten Elektroroller bringt Lambretta auf den Markt. Das Modell Elettra S soll ab dem zweiten Halbjahr verfügbar sein, die Spitzenleistung von 8 PS reicht für eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h aus. Im Eco-Modus soll eine Reichweite von bis zu 120 Kilometern realistisch sein. Interessenten können mit einem Kaufpreis von rund 6.500 Euro rechnen.
Der britische Produzent von E-Motorrädern Maeving setzt auf dezentes Design mit hochmodernen Zutaten, das Modell RM1 gilt als meistverkauftes E-Motorrad in Großbritannien. Die Maeving RM2 kommt nun als Zweisitzer mit 15 PS Spitzenleistung und 130 Kilometern Reichweite. Kaufwillige ordern das Bike direkt in Coventry, von wo aus es nach Hause geliefert wird. Eine persönliche Einweisung gibt es inklusive.
Zero gehörte zu den ersten Firmen, die sich rein auf Elektromotorräder konzentriert haben. Nun wird das Portfolio auf das Roller-Segment erweitert. Der LS 1 weist mit zwei austauschbaren Batterien eine Reichweite von 115 Kilometern auf, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 100 km/h. Der Preis wird mit 5.185 Euro veranschlagt.