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Fahrrad mitnehmen leicht gemacht

Wer sein Fahrrad mit in den Urlaub nimmt, ist vor Ort flexibel oder spart sich einen Mietwagen. Doch je nach Verkehrsmittel gelten unterschiedliche Regeln für Transport und Mitnahme. Wir haben die verschiedenen Möglichkeiten kurz zusammengefasst.

 

  • Fahrradtransport im Auto per Dach-, Heck- oder Kupplungsträger möglich
  • Fahrradmitnahme im Zug oft reservierungspflichtig
  • Klappräder gelten häufig als normales Gepäckstück
  • Fernbusse transportieren Fahrräder meist nur begrenzt
  • E-Bikes sind im Fernbus und Flugzeug oft ausgeschlossen
  • Fahrrad im Flugzeug gilt als Sperr- oder Sportgepäck
  • Beim Auto-Transport Traglast und verändertes Fahrverhalten beachten

 

Transport im Auto

Fahrradtransport mit dem Auto

Heckträger sind nicht nur komfortabel, sondern gelten auch als sicher Transportvariante.

Am unkompliziertesten ist der Transport im eigenen Auto, entweder im Innenraum oder auf einem Anhängerkupplungs-, Heckklappen- oder Dachträger. Bei Dachträgern kann das Hochheben auf das Dach – besonders bei schweren Fahrrädern – körperlich anspruchsvoll sein, Heckklappenträger gelten hingegen als weniger stabil. Beim Transport mit einem Fahrradträger sollte man in jedem Fall die zulässige Traglast beachten und das Fahrverhalten anpassen, da sich Bremsweg und Kurvenverhalten verändern können. In einigen Ländern wie Italien, Spanien oder Portugal ist zudem eine Warntafel am Heckträger vorgeschrieben.
 

Wie Sie ihr E-Bike sicher mit dem Auto transportieren, haben wir in diesen Ratgeber zusammengfasst. 

Fahrradmitnahme in der Bahn

Fahrraddtransport per Zug

Regional und Überregional:

Eine weitere komfortable Art und Weise, das Fahrrad mit in den Urlaub zu nehmen, ist der Transport im Zug. Für den Fernverkehr innerhalb Deutschlands müssen Sie vorab eine Fahrkarte sowie eine Stellplatzreservierung für Ihr Fahrrad kaufen. Die preisen variieren dabei zwischen 7,99 Euro und 14,99 Euro. Während die Mitnahme in IC- und EC-Zügen fast immer möglich ist, geht dies im ICE nur auf ausgewählten Verbindungen. Eine Ausnahme bilden Klappräder, die zusammengeklappt als normales Gepäckstück transportiert werden können.

Die Fahrradmitnahme in Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn ist in den Verkehrsverbünden unterschiedlich geregelt. In einigen Regionen gibt es Sperrzeiten für den Radtransport und auch die Preise variieren. Eine Reservierung benötigt man im Nahverkehr nicht. Die jeweiligen Regelungen finden Sie auf der Seite der Deutschen Bahn oder direkt bei den Verkehrsverbünden.

 

Auch in den Nachbarländern Deutschlands ist die Fahrradmitnahme im Zug meist problemlos möglich, allerdings gelten genau wie hierzulande je nach Zugtyp unterschiedliche Regelungen.

Per Fernbus transportieren

Wie im Zug ist die Fahrradmitnahme auch in Fernbussen grundsätzlich möglich. „Die meisten FlixBusse sind mit Fahrradträgern oder speziellen Fahrradhüllen ausgestattet“, schreibt beispielsweise das Fernbusunternehmen Flixbus auf seiner Website. Allerdings könne die Verfügbarkeit je nach Strecke variieren und auch in einigen Ländern sei die Fahrradmitnahme im Bus nicht erlaubt. Ob es auf der jeweiligen Fahrt möglich ist, findet man im Buchungsprozess heraus, indem man in der Suchmaske das Fahrrad hinzufügt. Eine Ausnahme bilden außerdem E-Bikes, Tandems und Dreiräder: Diese sind grundsätzlich nicht im Flixbus erlaubt. Klappräder kann man hingegen meistens als Sondergepäck hinzufügen.

Im Flugzeug mitnehmen

Sperrgepäck am Flughafen

Wenn das Rad mitfliegt:

Auch im Flugzeug ist der Fahrradtransport möglich: Allerdings gilt es nicht als normales Gepäckstück, sondern als Sport- oder Sperrgepäck. Am besten meldet man den Transport gleich bei der Flugbuchung an. Je nach Airline, Strecke und Gewicht des Fahrrads liegen die kosten meist zwischen 50 Euro und mehreren hundert Euro. Vor dem Flug müssen Sie Ihr Fahrrad in einem passenden Fahrradkarton (bekommt man oft kostenlos bei Händlern) oder in einer Fahrradtasche verpacken. Achtung: E-Bikes dürfen in den meisten Fällen nicht transportiert werden, da die Lithium-Ionen-Akkus als Gefahrgut eingestuft werden.

Das Fahrrad verschicken

Eine weitere Möglichkeit, sein Fahrrad in den Urlaub zu transportieren, ist das Verschicken mit Versandhändlern oder Speditionen. Bei DHL kostet der Versand als Sperrgut ins Ausland beispielsweise circa 53 Euro. Auch hier verpackt man das Fahrrad am besten in einem passendem Radkarton. Das Versenden in einer Fahrradtasche ist nicht zu empfehlen, da diese das Zweirad nicht ausreichend vor Beschädigungen schützt.

FAQ - Die wichtigsten Fragen zur Fahrradmitnahme und -transport

Das hängt von der Reiseart ab. Für Urlaubsreisen mit dem Auto sind Fahrradträger besonders praktisch. Wer mit der Bahn reist, benötigt im Fernverkehr meist eine Reservierung. Für Flugreisen muss das Fahrrad als Sperrgepäck aufgegeben werden.

Ja, allerdings nur auf ausgewählten ICE-Verbindungen. Zusätzlich sind eine Fahrradkarte und eine Stellplatzreservierung erforderlich.

Im deutschen Fernverkehr kostet die Fahrradmitnahme je nach Verbindung meist zwischen 7,99 Euro und 14,99 Euro. Im Nahverkehr gelten regionale Regelungen.

In den meisten Fällen nicht. Der Lithium-Ionen-Akku gilt als Gefahrgut und ist bei vielen Airlines vom Transport ausgeschlossen.

Für Autos gibt es Dachträger, Heckklappenträger und Kupplungsträger. Kupplungsträger gelten meist als besonders komfortabel und stabil.

Ja. In Ländern wie Italien, Spanien oder Portugal ist bei Heckträgern häufig eine spezielle Warntafel vorgeschrieben.

Viele Fernbusanbieter ermöglichen die Mitnahme gegen Aufpreis. Die Verfügbarkeit hängt jedoch von Strecke und Fahrzeug ab.

Am besten in einem speziellen Fahrradkarton oder einer stabilen Fahrradtasche. Oft stellen Fahrradhändler passende Kartons kostenlos zur Verfügung.

Ja. Fahrräder können per Spedition oder Paketdienst verschickt werden. Wichtig ist eine stabile Verpackung, um Schäden zu vermeiden.

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