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Kann Toyota jetzt Elektro?

Der Toyota C-HR+ ist Toyotas nächster wichtiger Schritt im Elektrosegment und positioniert sich als rein elektrische, um 11 Zentimeter verlängerte Variante des bekannten C-HR. Damit tritt er im stark umkämpften Kompakt-SUV-Segment unter anderem gegen Modelle wie den Škoda Elroq oder den Ford Explorer Electric an. Nach dem eher verhaltenen Erfolg des Toyota bZ4X soll dieses Modell zeigen, dass Toyota Elektromobilität inzwischen deutlich überzeugender umsetzen kann.

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Elektromobilität

Welche Arten von Elektromobilität gibt es? Was sind die Vorteile? Für wen lohnt sich was? Wir informieren über alle wichtigen Aspekte rund um die Elektromobilität.
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Toyota CHR+

Das Design ist typisch Toyota

Technisch stehen zwei Batterievarianten mit 57,7 und 77 kWh zur Wahl. Die Leistung reicht vom 125 kW starken Frontantrieb in der Basis bis hin zu 255 kW im Allradmodell. Mit 4,53 Metern Länge, 1,87 Metern Breite und einem Radstand von 2,75 Metern bleibt der C-HR+ kompakt, bietet aber ein solides Platzangebot. Optisch orientiert er sich stark am bekannten C-HR, setzt jedoch weiterhin auf Toyotas markante Designsprache mit scharfen Linien, coupéhafter Dachlinie und durchgehendem LED-Leuchtband am Heck.

Toyota CHR+

Schon die Basis hat viel zu bieten

Besonders hervorzuheben ist die umfangreiche Serienausstattung. Bereits in der Basis sind Matrix-LED-Scheinwerfer, zahlreiche Assistenzsysteme und 18-Zoll-Räder enthalten – ein Niveau, das viele Wettbewerber nur gegen Aufpreis bieten. Der Innenraum kombiniert ein 14-Zoll-Infotainment mit physischen Bedienelementen für Klima und Lautstärke, was im Alltag für eine gute Bedienbarkeit sorgt. Die Navigation inklusive Ladeplanung wurde verbessert, liefert jedoch noch nicht alle Detailinformationen wie exakte Ladezeiten oder Ziel-Ladestände.
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Toyota CHR+

Allradantrieb überzeugt bei höherem Verbrauch

Im Alltag zeigt sich der C-HR+ ausgewogen abgestimmt. Das Fahrwerk ist für europäische Verhältnisse angenehm straff, ohne den Komfort zu vernachlässigen. Während der Frontantrieb bei niedrigen Geschwindigkeiten leichte Traktionsprobleme haben kann, überzeugt der Allradantrieb mit besserer Performance – allerdings auf Kosten eines höheren Verbrauchs. Im Test lagen die Werte bei rund 19 kWh/100 km im gemischten Betrieb und über 24 kWh/100 km auf der Autobahn. Der Fronttriebler erreicht bis zu 607 Kilometer WLTP-Reichweite und dürfte für Viele die effizientere Wahl sein.

Toyota CHR+

Ladeleistung und Laderaum sind ausbaufähig

Auch beim Laden liegt der Toyota im Klassenmittelfeld: Bis zu 150 kW DC ermöglichen einen Ladehub von 10 auf 80 Prozent in unter 30 Minuten, optional sind bis zu 22 kW AC möglich. Neu ist die Batterievorkonditionierung, die die Ladeperformance spürbar verbessert. Der Kofferraum fasst 416 Liter und bietet eine variable Ladefläche, bleibt damit jedoch hinter einigen Wettbewerbern zurück.

Unser Fazit

Toyota CHR+ fahrend Heckansicht

Insgesamt präsentiert sich der Toyota C-HR+ als gut ausgestattetes, eigenständig designtes Elektro-SUV mit ausgewogenem Gesamtpaket. Kleinere Schwächen bei Raumangebot und Softwaredetails stehen einer starken Serienausstattung und soliden Fahrleistungen gegenüber – und machen ihn zu einer ernstzunehmenden Alternative im wachsenden Elektro-SUV-Segment.

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