Fahrbericht:

Honda CR-V Hybrid – Der etwas andere Hybrid

30.11.2018

Hondas neuer CR-V kommt 2019 auch als Hybrid. Der macht einiges anders, als man es von Hybriden sonst gewohnt ist.

Ab Februar bietet Honda den CR-V auch in einer Hybridversion an. Einen Diesel wird es dagegen nicht mehr geben. Der Stromer (ab 32.290 Euro) bietet dabei ganz eigene Reize. Erste Fahrt in Hondas Hybrid.

Der Verbrenner liefert den Strom für die E-Motoren

Statt auf einen kleinen integrierten Zusatzmotor, der den Verbrenner unterstützt, setzt Honda auf ein großes und starkes Elektroaggregat, das vornehmlich die Vortriebsarbeit übernimmt. Man fährt mit diesem Hybrid also grundlegend elektrisch, obwohl ein Zweiliter-Benziner an Bord ist. Der fungiert allerdings hauptsächlich als Energieerzeuger, um den E-Motor mit Strom zu versorgen. Außerdem setzt Honda auf eine besonders kompakte Batterie, die überschüssigen Strom speichern kann. Das reicht allerdings nur für etwa zwei Kilometer.

Der CR-V beschleunigt mit Verzögerung

Bei nur leichtem Druck aufs Gaspedal setzt sich der 4,60 Meter lange SUV rein elektrisch in Bewegung. Will man weiter oder flotter fahren, startet automatisch der Vierzylinder. Für Fahrer konventionell angetriebener Autos vielleicht etwas ungewöhnlich: Wird das Gaspedal kräftig getreten, gehen die Motordrehzahlen zunächst nach oben. Die Beschleunigung setzt dagegen erst mit etwas Verzögerung ein. Honda verzichtet auf ein Getriebe mit verschiedenen Übersetzungsstufen. Das Aggregat dreht einfach immer höher und beschleunigt so bis auf maximal 180 km/h. Konzeptbedingt schrumpft der Kofferraum durch den 1-kWh-Akku von 561 auf 497 Liter. Dennoch bleibt er ein geräumiges Auto für die Familie. Die darf allerdings nur fünfköpfig sein, denn eine dritte Sitzreihe ist für den Hybrid nicht bestellbar.