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Wenn es stürmt, blitzt und donnert

Immer ruhigen Kopf bewahren, denn im Auto ist man relativ sicher, so lange man sich an die Spielregeln hält. Die sehen für Fahrten bei starkem Wind und Unwetter etwas anders aus, denn Starkregen, Gewitter, Hagel und Sturmböen gehören zu den gefährlichsten Wetterbedingungen für Autofahrerinnen und Autofahrer. Innerhalb weniger Minuten können sich die Straßen- und Sichtverhältnisse deutlich verschlechtern und das sichere Fahren erheblich erschweren.

Schlechte Sicht Regen

Eingeschränkte Sicht

Starkregen, Hagel oder von anderen Fahrzeugen aufgewirbeltes Wasser können die Sichtweite innerhalb kurzer Zeit erheblich reduzieren. Wer Hindernisse, Kurven oder bremsende Fahrzeuge zu spät erkennt, hat weniger Zeit zum Reagieren. 

 

 

Nasse Fahrbahn

Nasse Fahrbahn

Wasser auf der Straße verringert die Haftung der Reifen. Dadurch verlängert sich der Bremsweg und das Fahrzeug gerät leichter ins Schleudern. Wenn sich zwischen Reifen und Fahrbahn ein Wasserfilm bildet, verlieren die Reifen den Kontakt zur Straße. Das Fahrzeug lässt sich dann nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr lenken oder bremsen.

Aquaplaning

Aquaplaning tritt auf, wenn sich zwischen den Reifen und der Fahrbahn ein Wasserfilm bildet. Die Reifen können dadurch zeitweise den Kontakt zur Straße verlieren, und das Fahrzeug „schwimmt“ dann auf dem Wasser. Eine hochgefährliche Situation, in der im schlimmsten Fall der Kontrollverlust über das Fahrzeug droht.

 

Erfahren Sie alles über Aquaplaning
Fahren bei starkem Seitenwind

Seitenwind und Sturmböen

Starke Seitenwinde und Sturmböen können Fahrzeuge plötzlich aus der Spur drücken. Besonders anfällig sind Motorräder und Roller, aber auch hohe Fahrzeuge wie Transporter, Wohnmobile oder Lkw. Auch Pkw können je nach Fahrzeugtyp und Windstärke anfällig sein. 

Hindernisse bei Unwetter

Unerwartete Hindernisse

Gewitter und Sturm können dafür sorgen, dass Äste, Gegenstände oder sogar umgestürzte Bäume auf der Fahrbahn liegen. Große Pfützen und Überflutungen können zudem Fahrbahnschäden oder andere Gefahren auf der Straße verdecken und Aquaplaning verursachen.

FAQ: Wie halte ich bei Gewitter alles unter Kontrolle?

Dem Wetter angepasstes und vorausschauendes Fahren hilft, Unfälle zu vermeiden. Wir haben Antworten auf wichtige Fragen.

Tempo rausnehmen ist die wichtigste Maßnahme bei Gewitter und Starkregen: Je schlechter die Sicht und je nasser die Fahrbahn, desto geringer sollte die Geschwindigkeit sein: Wer langsamer fährt, hat mehr Zeit, Gefahrensituationen zu erkennen und darauf zu reagieren. Dadurch reduziert sich auch die Gefahr, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren.

Ein größerer Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug, reduziert das Risiko von Auffahrunfällen, denn bei Nässe verlängert sich der Bremsweg deutlich. Zusätzlich können vorausfahrende Fahrzeuge bei Starkregen große Wassermengen aufwirbeln. Die Sicht kann sich dadurch noch weiter verschlechtern. Ein größerer Abstand kann die Sicht verbessern.

 

ACE-EXPERTENTIPPS

 

  • Abstand großzügig erhöhen
  • Nicht auf die üblichen Mindestabstände verlassen
  • Vorausschauend fahren

 

Sichtbarkeit verbessern: Mehr sehen und besser gesehen werden ist bei einem Unwetter ein entscheidender Sicherheitsfaktor, um Unfällen vorzubeugen. Bei Sichtweisen unter 50 Metern darf die Nebelschlussleuchte – falls vorhanden – benutzt werden. Etwa bei dichtem Nebel oder auch Starkregen. Hier gilt dann auch eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Bei starkem Regen sollte die Gechwindigkeit weiter reduziert und bei Nebel auch auf Fernlicht verzichtet werden: Feine Wasserttopfen in der Luft reflektieren das Fernlicht und können eine Eigenblendung auslösen.

 

 

ACE-Expertentipps:

 

  • Abblendlicht auch tagsüber einschalten
  • Fernlicht bei Starkregen und Nebel vermeiden
  • Nebelschlussleuchte erst bei Sichtweiten unter 50 Metern benutzen, Achtung: dann gilt auch Tempo 50!

 

Keine Angst vor Donner und Blitz: Ein Auto wirkt wie ein faradayscher Käfig, wie ein Schutzschild: Auch wenn der Blitz direkt neben oder ins Auto einschlägt, kann in der Regel nichts passieren. Wichtig bei schlechten Wetterlagen ist es ruhig zu bleiben.

 

 

ACE-Expertentipps:

 

Keine hektischen Lenkbewegungen

Nicht abrupt abbremsen

Wenn notwendig, sicheren Parkplatz oder Rastplatz ansteuern 

Fahren mit Umsicht bei schlechtem Wetter

Umsichtig fahren

Bei schlechtem Wetter heißt es: Tempo runter, dem Wetter angepasst fahren und den Abstand zum Vorausfahrenden vergrößern.

FAZIT: Mit angepasster Geschwindigkeit, ausreichend Abstand und erhöhter Aufmerksamkeit lässt sich das Unfallrisiko bei Unwettern deutlich reduzieren.

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