Europas Mobilitätsbegleiter.
Weit mehr als nur Pannenhilfe!
Ihre Suche
Schreiben Sie uns eine E-Mail
notruf@ace.de
Rufen Sie uns an
+49 711 530 33 66 77
Schreiben Sie uns eine E-Mail
info@ace.de
Dacia stellt die zweite Generation des Spring vor und behauptet, dass alles geändert wird, mit Ausnahme des Namens. Der elektrische Kleinwagen erhält ein komplett neues Design, mehr Platz und moderne Technik. Der Spring steht auf einer neuen Plattform und ist damit tatsächlich ein komplett neues Auto. Aber fühlt er sich auch so an? Die ersten technischen Daten hat Dacia jetzt bekannt gegeben.
Seit 2021 hat Dacia nach eigenen Angaben mehr als 210.000 Exemplare des Spring in über 40 Ländern verkauft. Mit der zweiten Generation wird das Konzept grundlegend überarbeitet: Der neue Spring basiert auf der neuen RG-EV-Plattform der Renault Group und ist 18 Zentimeter breiter als sein Vorgänger. Gebaut wird er im slowenischen Novo Mesto.
Das Design ist deutlich erwachsener geworden.
Auch die Scheinwerfer haben ein neues Design erhalten.
Er wirkt jetzt robuster und stabiler.
In den Rückleuchten ist das Dacia Logo zu erkennen.
Auch der Innenraum ist neu gestaltet.
Viele Staufächer unterstützen sein Ziel, ein praktisches Auto zu sein.
Gegen Aufpreis ist das Infotainment-Display erhältlich. Die wichtigsten Funktionen sind aber weiter mit Schaltern bedienbar.
Der Kofferraum ist für den täglichen Weg zu Arbeit völlig ausreichend.
Optisch tritt der Elektro-Kleinwagen deutlich robuster auf. Schwarze Designelemente verbinden die Scheinwerfer und Rückleuchten, dazu kommen vier Lackierungen. Auch der Innenraum wurde neu gestaltet. Je nach Ausstattung gibt es ein 7-Zoll-Digitalinstrument sowie einen 10,1-Zoll-Touchscreen.
Angetrieben wird der neue Spring von einem 60 kW (80 PS) starken Elektromotor. Das ist im Vergleich zur höheren Ausstattung der ersten Generation ein Rückschritt, denn da hatte der Motor eine Leistung von 75 kW. Dagegen steigt das maximale Drehmoment von 137 auf 175 Nm. Damit beschleunigt er in 12,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht maximal 130 km/h. Die 27,5 kWh große LFP-Batterie soll eine WLTP-Reichweite von bis zu 250 Kilometern ermöglichen. Eine Steigerung um 25 Kilometer im Vergleich zum Vorgänger.
Beim Laden bleibt Dacia dem Prinzip der einfachen Lösungen treu. Serienmäßig ist ein 6,6-kW-Lader an Bord. An einer 7-kW-Wallbox soll der Akku von 15 auf 80 Prozent in 2 Stunden und 55 Minuten geladen werden. Mit dem optionalen Schnellladepaket sind 11 kW AC und 50 kW DC möglich. An einer entsprechenden Schnellladesäule soll sich der Ladezustand von 15 auf 80 Prozent in 28 Minuten erhöhen lassen. Das ist besser als beim Vorgänger, aber nicht bahnbrechend. Die erste Generation kann mit 3,7 kW AC und mit 40 kW DC laden.
Auch bei der Ausstattung legt der Spring zu. Unter anderem sind eine elektrische Parkbremse und Rückfahrsensoren serienmäßig. In der höheren Journey-Ausstattung kommen eine Rückfahrkamera, ein 10,1-Zoll-Multimediasystem sowie kabelloses Apple CarPlay und Android Auto hinzu.
Unterm Strich hat Dacia mit seiner Aussage durchaus recht: Beim neuen Spring wurde an vielen Stellen nachgebessert. Ein großer technischer Sprung ist das Modell allerdings nicht. Teilweise fällt die Leistung des Elektromotors sogar geringer aus als beim Vorgänger. Dafür gibt es mehr Platz, mehr Ausstattung, eine etwas größere Reichweite und eine höhere Ladeleistung.
Wirklich große Sprünge macht der Spring aber nicht. Er bleibt dafür seinem Konzept treu, ein praktisches Auto für den Alltag zu sein. Da tut jede Verbesserung gut und sei sie noch so klein.
Mit dem neuen Spring will Dacia seine Elektro-Offensive ausbauen. Bis 2030 sollen insgesamt vier vollelektrische Modelle auf den Markt kommen. Der Spring macht dabei den Anfang. Wie viel er kosten wird, ist noch nicht bekannt. Er soll unter 20.000 Euro bleiben. Bestellstart ist Mitte September. Ausgeliefert wird er noch dieses Jahr.
Fahrbericht
Fahrbericht
Fahrbericht