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Reiseplanung, Reisen trotz Corona, detaillierte Länderinformationen

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Was Sie bei der Rückkehr aus dem Urlaub beachten müssen

Die Urlaubsreise steht Corona bedingt unter besonderen Vorzeichen - einige Regionen wurden zu Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten erklärt. Auch gilt seit 1. Juli 2021 die Einstufung als Risikogebiet nicht mehr als Reisewarnung auf Grund hoher Infektionszahlen, sondern es wird nur noch von touristischen Reisen abgeraten. Für die Rückkehr nach Deutschland aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten bestehen unterschiedliche Einreise- und Quarantäne-Regelungen. Darüber hinaus ergeben sich rechtliche Besonderheiten sowohl für Touristen als auch Arbeitnehmer bei Reisen in solche Gebiete. Nachfolgend geben wir Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Reisen trotz COVID-19.

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Reisen trotz Coronavirus – Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Was muss bei Rückkehr aus dem Ausland nach Deutschland beachtet werden?

Bei Einreisen aus dem Ausland gilt seit dem 1. August grundsätzlich immer eine Nachweispflicht für alle Personen ab 6 Jahren. Das bedeutet, dass bereits vor Einreise, unabhängig vom Verkehrsmittel (Flug-, Bahn- und PKW-Einreise), entweder ein negatives Testergebnis (PCR-Test maximal 72 Stunden, Antigen-Schnelltest maximal 48 Stunden alt), der Nachweis einer komplett abgeschlossenen Impfung oder einer Genesung vorliegen muss. Bei Einreise aus Hochrisikogebieten (bisher Hochinzidenzgebiete) und Virusvariantengebieten ist zudem immer die Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung Pflicht.

Rückkehrer aus Hochrisikogebieten müssen sich unmittelbar für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Diese kann durch Hochladen eines Impf- oder Genesungsnachweises beendet werden. Außerdem kann die Quarantänepflicht durch einen weiteren frühestens nach fünf Tagen durchgeführten PCR-Test mit negativem Ergebnis verkürzt werden. Für Kinder unter 6 Jahren endet die Quarantänepflicht auch ohne Nachweis automatisch nach fünf Tagen.

Bei Rückkehr aus Virusvariantengebieten besteht die Quarantäneverpflichtung für ausnahmslos jeden für vierzehn Tagen, auch für Geimpfte und Genesene. Diese kann nicht verkürzt werden.

Eine vollständige und aktuelle Übersicht der derzeitigen Einstufungen und der Gebiete außerhalb Europas finden Sie beim RKI.

Welche Reisebeschränkungen gibt es aufgrund der Coronapandemie?

Reisebeschränkungen innerhalb Deutschlands

Reisen innerhalb Deutschlands sind momentan bundesweit möglich. Es bestehen jedoch teilweise Kontaktbeschränkungen und weitere Maßnahmen.

Bundesweit gelten nun folgende Regelungen:

2G-Zugangsregelung für

  • den Einzelhandel (Ausnahme Geschäfte des täglichen Bedarfs)
  • Einrichtungen im Bereich Freizeit und Kultur (Kino, Gaststätten, Theater usw.)
  • Ausnahmen möglich für unter 18-Jährige und Personen, die nicht geimpft werden dürfen.
  • Großveranstaltungen im Sport- und Kulturbereich oder vergleichbare Veranstaltungen (zusätzlich Kapazitätsbeschränkung und Maskenpflicht)
  • 2GPlus kann ergänzend vorgeschrieben werden.

Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte:

  • private Zusammenkünfte im öffentlichen und privaten Raum sind auf maximal einen Haushalt un zwei weitere Personen beschränkt, sobald ungeimpfte Personen beteiligt sind.

Bei einer Inzidenz über 350 sind private Treffen und Feiern unter Geimpften und Genesenen auf maximal 50 Personen in Innenräumen und maximal 200 Personen im Freien begrenzt.

Im gesamten öffentlichen Nah- und Fernverkehr gilt die 3G-Regel.

Es gelten zudem weiterhin folgende Regelungen: Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Zudem gilt Pflicht zum Tragen von Medizinischen Masken, also sogenannte OP-Masken oder FFP2-Masken in allen Bereichen, in denen Menschen auf engem Raum zusammenkommen. Zum Beispiel in allen öffentlichen Nah- und Fernverkehrsmitteln und deren Wartebereiche, beim Einkauf in Geschäften, sowie in Arztpraxen, Alten- und Pflegeheimen, bei Veranstaltungen Arbeitsstätten usw. Die Maskentragepflicht gilt im Freien meist nicht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Oben genannte Bestimmungen sind Mindestmaßnahmen, die bundesweit einheitlich gelten.

Alle weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie entnehmen Sie bitte den unten angegebenen Webseiten. Zudem gelten je nach Bundesland evtl. auch strengere Regelungen, die auf Grund hoher Infektionszahlen bei den einzelnen Bundesländern abgefragt werden müssen. Dies gilt auch für eventuelle Reiseverbote aus Gebieten, in denen die Infektionszahlen die kritische Größe überschritten haben. Hierzu ist es erforderlich sich genau nach den aktuellen Bestimmungen der einzelnen Länder zu erkundigen.

Folgende Webseiten bieten aktuelle und umfassende Informationen rund um diese Themen:


Weitere Informationsquellen sind:

Reisebeschränkungen im Ausland

Reisen ins Ausland:

Die nachfolgenden Angaben gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Alle Angaben sind ohne Gewähr und können sich täglich individuell in den einzelnen Ländern ändern.

Seit dem 1. August gelten neue Einstufungskriterien für die Ausweisung von Hochrisikogebieten (bisher Hochinzidenzgebiete) und Virusvariantengebieten. Dabei werden außer den hohen Inzidenzzahlen weitere qualitative und sonstige Kriterien in die Beurteilung einbezogen. Die Ausweisung von einfachen Risikogebieten entfällt.

Mit dieser Änderung entfällt auch die Ausweisung von einfachen Risikogebieten. Das heißt jedoch nicht, dass es bei Aufenthalt in solchen Gebieten kein relevant erhöhtes Infektionsrisiko besteht.

Eine Reisewarnung aus Gründen des Infektionsschutzes wird immer dann ausgesprochen, wenn es sich bei der Region/Land um die Einstufung in ein Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet handelt.

Neu seit dem 1. Juli ist auch die europaweite Einführung und Anerkennung des digitalen Impfzertifikates „Digitales COVID-Zertifikat der EU“. Dies soll das Reisen und eventuelle Nachweispflichten innerhalb der EU wieder einfacher machen. Wie Sie ein digitales Zertifikat in Deutschland bekommen erläutern wir unter dem Reiter „Digitales COVID-Zertifikat der EU“.

So sieht es in den einzelnen europäischen Ländern nach jetzigem Kenntnisstand aus (Stand: 19.01.2022):

Albanien: Einreise nur gegen Nachweis entweder einer vollständigen Impfung, einer Genesung (Nachweis nicht älter als 6 Monate) oder eines negativen Testergebnisses (PCR-Test nicht älter als 72 Stunden oder Antigen-Test nicht älter als 48 Stunden). Albanien ist seit 16.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Andorra: Einreise ohne Einschränkung möglich. Andorra ist seit 19.12. als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Belgien: Einreise möglich, Reisende nach Belgien müssen innerhalb von 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches „Public Health Passenger Locator Form“ ausfüllen und elektronisch versenden. Außerdem ist bei Einreise der Nachweis per Digitalem COVID-Zertifikat der EU einer Impfung oder Genesung mitzuführen. Ungeimpfte müssen vor Einreise einen PCR-Test machen lassen, dieser darf bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein. Eine zehntägige Quarantäne ist anzutreten, nach Einreise ist am ersten und am siebten Tag jeweils ein weiterer PCR-Test erforderlich. Ist der zweite Test negativ, kann die Quarantäne beendet werden. Belgien ist seit 21.11.2021 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Bosnien-Herzegowina: Einreise unter Vorlage eines negativen höchstens 48 Stunden alten negativen PCR-Tests oder Antigen-Schnelltest möglich, die Durchreise ist ohne Test möglich. Auch vollständig Geimpfte können mit Nachweis ohne Test einreisen. Bosnien-Herzegowina ist seit 16.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Bulgarien: Einreise nur unter Vorlage eines negativen höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Test, dem Nachweis einer vollständigen 14 Tage zurückliegenden Impfung oder dem Nachweis einer überstandenen Corona-Infektion möglich. Bulgarien ist seit 16.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Dänemark: Einreisen möglich, es muss ein negativer PCR- oder Antigen Test vorgelegt werden, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Nach der Einreise muss innerhalb 24 Stunden ein weiterer Antigen Test (kostenlos) gemacht werden. Vollständig Geimpfte dürfen ebenfalls einreisen, wenn die Impfung vor mehr als 14 Tagen abgeschlossen wurde, ebenso Genesene mit mindestens 14 Tage altem positivem PCR-Testergebnis. Durchreise möglich, wenn Weiterreise gewährleistet ist, Test- oder Impfnachweis (digitale COVID-Zertifikat der EU) ist immer erforderlich. Dänemark ist seit 19.12. als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Estland: Einreise möglich, solange die Infektionszahlen im Heimatland 75 pro 100 000 Einwohner nicht übersteigen, ansonsten 10-tägige Quarantänepflicht nach der Einreise. Vollständig geimpfte und Genesene mit Nachweis können ohne Quarantänepflicht einreisen. Reisende werden gebeten, max. 72 Stunden vor der Einreise einen Anmeldebogen elektronisch auszufüllen. Grenzen zu Russland sind geschlossen. Estland ist seit 09.01..2022 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Finnland: Einreise für vollständig Geimpfte oder Genesene mit entsprechendem Nachweis möglich (digitale COVID-Zertifikat der EU). Alle anderen müssen bei Einreise zwei Tests vorlegen, einen maximal 72 Stunden vor Einreise gemachten und einen Test nach 3 bis 5 Tagen vor Ort. Finnland ist seit 25.12.2021 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Frankreich: Einreise für vollständig geimpfte Personen ohne Einschränkungen möglich, ebenso Genesene mit einer zusätzlichen Impfung (hier genügt eine einmalige Impfung). Alle anderen können nur noch mit einem negativen höchstens 24 Stunden alten PCR-Test oder Antigentest einreisen, auch Genesene (ohne zusätzliche Impfung) können derzeit einreisen, diese Personengruppen müssen zusätzlich eineErklärung zur Symptomfreiheit abgeben. Durchreise möglich, bei Rückkunft aus Großbritannien sind gesonderte Regularien zu beachten. Alle Nachweise sind über das digitale COVID-Zertifikat der EU zu erbringen. Frankreich ist seit 19.12. als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Griechenland: Einreise nur mit negativem Covid-19-Test möglich, dessen Probeentnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf (bei Antigentest 24 Stunden). Dokumentation in schriftlicher oder digitaler Form. (digitales COVID-Zertifikat der EU), Durchführung der Test nur durch ein anerkanntes Testlabor. Dies betrifft alle Personengruppen und gilt seit dem 19.12. bis zunächst 10. Januar 2022. In diesem Zeitraum gibt es also keine Unterscheidung zwischen Geimpften und Ungeimpften, jede Person kann nur mit negativem Test einreisen, weitere Testung vor Ort ist möglich. Vor Einreise (spätestens bis 48 Stunden vorher) muss ein Online-Formular ausgefüllt werden, der zugewiesene Code muss bei Einreise vorgewiesen werden. Griechenland ist seit 21.11.2021 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Großbritannien: Einreisen nach Großbritannien und Nordirland bei vorheriger Online-Anmeldung für Personen mit vollständiger Impfung, Nachweis durch das digitale COVID-Zertifikat der EU und der Verpflichtung zur Covid19-PCR-Testung vor Ort spätestens am zweiten Tag. Häusliche Quarantäne bis zum Erhalt des negativen Testergebnisses zwingend einzuhalten. Außerdem muss ab dem 7. Dezember vor Einreise ein PCR- oder Antigen Test erfolgen, dessen negatives Ergebnis bei Einreise bereits vorliegt. Für alle anderen Personen gelten nach wie vor zusätzliche Nachweispflicht eines nicht älter als 72 Stunden erfolgten negativen PCR-Test, außerdem ist dann zwingend eine 10-tägige Quarantäne einzuhalten („Freitestung“ nach 5 Tagen möglich, nicht in Schottland). Es gelten noch unterschiedliche Regelungen in den einzelnen Regionen., diese sind beim Auswärtigen Amt zu erfragen. Großbritannien inkl. der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller Überseegebiete ist seit 04.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Irland: Einreise nur nach Online-Anmeldung und negativem höchstens 72 Stunden alten PCR-Test für Ungeimpfte oder nicht vollständig Geimpfte. Bei einer vollständigen Impfung oder Genesung ist ein maximal 48 Stunden alter Antigentest ausreichend. Alle Tests nur in anerkannten Testlaboren, Nachweise über das digitale COVID-Zertifikat der EU . Irland ist seit dem 21.11.2021 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Island: Bei Einreise muss ein höchstens 72 Stunden alter negativer PCR-Test vorgelegt werden. Vollständig Geimpfte und Genesene mit entsprechendem Nachweis (z.B. digitales COVID-Zertifikat der EU ) können auch mit einem negativen Antigentest einreisen. Reisende müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen. Island ist seit 09.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Italien: Einreise möglich, wenn das „EU Digital COVID-Certificate“ vorgelegt werden kann, in dem alle Arten der Nachweispflichten (Test, Genesung, Impfung) gespeichert werden können. Außerdem muss die Einreise über ein Online-Formular vorab angemeldet werden. Bei Transit bis maximal 36 Stunden gelten die Bestimmungen zur Nachweispflicht nicht. Ausnahmslos alle Reisenden müssen zudem einen negativen PCR- (maximal 48 Stunden alt) oder Antigen-Test (maximal 24 Stunden alt) vorweisen. Ungeimpfte müssen für 5 Tage in Quarantäne und müssen dann einen weiteren PCR- oder Antigentest vorlegen. Italien ist seit dem 01.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Kroatien: Einreise möglich, wenn über das digitale COVID-Zertifikat der EU verfügt wird. Die Nachweise (Geimpft, Genesen oder Getestet) können unter Umständen auch auf andere Art erfolgen, Hinweise hierzu beim kroatischen Innenministerium. Kontaktdaten müssen bei der Einreise hinterlegt werden, zur Verkürzung der Wartezeiten ist eine Online-Registrierung empfohlen. Eine maximal 12-Stündige Durchreise ist auch ohne Test oder Nachweis erlaubt, soweit die Weiterreise gesichert ist. Kroatien ist seit dem 24.10.2021 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Kosovo: Einreise nur möglich, wenn eine vollständige Impfung mit mindestens zwei Impfungen nachgewiesen werden kann. (Einmalimpfung z.B. mit Johnson&Johnson wird nicht anerkannt, auch Genesene können nur mit doppelter Impfung einreisen. Durchreise auf direktem Weg und innerhalb drei Stunden ist für alle Reisenden gestattet.

Lettland: Einreise möglich, es muss eine negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Keine Testpflicht bei Vorlage des digitalen Digitales COVID-Zertifikat der EU oder bei einer vollständigen Impfung oder Genesung. Vor Ort können bei Einreise eine Testung vorgenommen werden. Grenzen nach Weißrussland und Russland sind geschlossen. Registrierungspflicht online für alle Reisenden per elektronischer Fragebogen. Lettland ist seit 16.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Litauen: Einreise mit negativem PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) oder Antigentest (maximal 48 Stunden alt). Zusätzlich zehntägige Quarantäne vor Ort mit weiterer Testverpflichtung. Von der Quarantäne ausgenommen sind vollständig geimpfte oder genesene Personen mit entsprechenden Nachweisen. Außerdem ist vorab eine Onlineanmeldung zwingend erforderlich. Litauen ist seit 03.10.2021 als Hochrisikogebiet eingestuft.

Luxemburg: Einreise ohne Einschränkung möglich. Bei Einreisen auf dem Luftweg gelten gesonderte Bestimmungen. Luxemburg ist seit 09.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Malta: Zur Einreise ist vorab zwingend eine Registrierung notwendig. Einreise unter Nachweis einer vollständigen Impfung möglich ( Digitale COVID-Zertifikat der EU ). Alle anderen Personen müssen sich sofort nach Einreise in eine 14-tägige Quarantäne begeben und einen kostenpflichtigen PCR-Test machen. Malta ist seit 01.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Moldau: Einreise mit Nachweis entweder einer vollständigen Impfung, Genesung oder maximal 72 Stunden altem negativem PCR-Test oder maximal 48 Stunden alten Antigentest möglich.

Montenegro: Einreise nur für vollständig Geimpfte, Genesene und Getestete (PCR-Test max. 72 Stunden alt, Antigen-Test max. 48 Stunden alt) möglich. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vor nicht notwendigen touristischen Reisen auf Grund der Einstufung als Hochrisikogebiet seit 15.08.2021.

Niederlande: Einreise möglich, es besteht Nachweispflicht entweder einer vollständigen Impfung, einer Genesung oder eines negativen PCR-Tests (maximal 48 Stunden alt) oder Antigentest (maximal 24 Stunden alt). Vor Ort ist die Vorlage des Digitalen COVID-Zertifikats zum Besuch von Gaststätten, Kultureinrichtungen etc. notwendig. Transitreisen von weniger als 12 Stunden auch ohne Test möglich. Die Niederlande ist seit 21.11.2021 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt. Außerdem gilt seit 19.12.2021 ein Lockdown. Restaurants, Kultureinrichtungen und Geschäfte sind geschlossenen. Auch seitens der Niederlanden wir von Reisen in das Land abgeraten.

Nordmazedonien: Einreise nur unter Nachweis entweder einer vollständigen Impfung, einer Genesung oder mit negativem Testergebnis (PCR maximal 72 Stunden, Antigen maximal 48 Stunden alt). Durchreise innerhalb 5 Stunden auch ohne Test möglich. Nordmazedonien ist seit 16.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Norwegen: Einreise für vollständig Geimpfte oder Genesene unter Vorlage des QR-Codes des Digitalen COVID-Zertifikats möglich, ein Antigen-Test bei Einreise ist jedoch obligatorisch. Alle Reisende müssen sich zudem zwingend vorab registrieren. Nicht vollständig Geimpfte oder ungeimpfte Personen müssen sich zusätzlich in eine zehntägige Quarantäne begeben. Diese kann nach drei Tagen mit einem negativ PCR-Test verkürzt werden. Die Bestimmungen gelten auch bei Durchreise. Norwegen ist seit 19.12.2021 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Österreich: Die Einreise aus Deutschland ist ohne Einhaltung einer Quarantäne nur noch möglich, wenn eine dritte Impfung (Booster) nachgewiesen werden kann. Doppelt Geimpfte dürfen einreisen, wenn sie zusätzlich ein  maximal 72 Stunden altes negatives PCR-Testergebnis vorweisen können. Kann kein negatives, höchstens 72 Stunden altes PCR-Testergebnis oder der Nachweis einer Impfung gegen das Coronavirus (mindestens 22 Tage nach Erstimpfung), oder der Nachweis einer überstandenen Corona Infektion nachgewiesen werden, ist vorab eine elektronische Registrierung notwendig. Außerdem muss vor Ort innerhalb 24 Stunden ein PCR-Test durchgeführt werden  Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist möglich und nicht durch eine Test- oder Nachweispflicht eingeschränkt, auch die Anmeldung entfällt. Österreich, mit Ausnahme der Gemeinden Mittelberg und Jungholz und dem Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee, ist seit 16.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Polen: Einreise möglich, es muss ein negativer PCR- oder Antigenschnelltest der nicht älter als 48 Stunden ist, vorgelegt werden, oder ein vollständig abgeschlossener Impfschutz oder eine vollständige Genesung nachgewiesen werden, andernfalls ist eine zehntägige Quarantäne verpflichtend. Vor touristischen Reisen wird auf Grund der Einstufung seit dem 05.12.2021 als Hochrisikogebiet gewarnt.

Portugal: Einreise möglich, es ist eine zwingende vorherige Online-Anmeldung bei Einreise auf dem Luftweg erforderlich. Seit dem 1. Dezember ist für alle Einreisenden ein negatives PCR- oder Antigen-Testergebnis erforderlich, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Außerdem ist bei allen Einreisen (auch Landweg) das digitale COVID-Zertifikat der EU für den Nachweis entweder einer vollständiger Impfung oder Genesung oder eines negativen Testergebnisses erforderlich. Für die autonomen Regionen Madeira und Azoren gelten teilweise abweichende Regelungen (u.a. zusätzliche Gesundheitserklärung) , die über das Auswärtige Amt zu erfahren sind. Portugal inkl. Azoren und Madeira sind seit 25.12.2021 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Rumänien: Einreise möglich mit voriger online Einreiseanmeldung für vollständig Geimpfte oder Genesene. Für alle anderen Personen ist zusätzlich eine vierzehntägige Quarantäne verpflichtend. Durchreise innerhalb 24 Stunden ohne Quarantäne möglich.

Russland: Einreise derzeit nur per Direktflug aus Deutschland und gültigem Visum möglich, bei Einreisen über andere Wege und für bestimmte Personengruppen gelten andere Regularien, weitere Informationen beim Auswärtigen Amt. Reisewarnung Hochrisikogebiet des Auswärtigen Amtes ist seit 07.07.2021 aktiv.

Schweden: Einreise nur unter Vorlage des digitale COVID-Zertifikat der EU für den Nachweis entweder einer vollständiger Impfung oder Genesung oder eines negativen Testergebnisses möglich. Weiterreise nach Norwegen und Finnland nur bedingt möglich. Weitere Hinweise hierzu beim Auswärtigen Amt. Schweden ist seit 09.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Schweiz: Einreise möglich, wenn der Nachweis einer vollständigen Impfung oder einer Genesung vorliegt und mit negativem maximal 72 Stunden alten PCR-Test, oder maximal 24 Stunden alten Antigen-Test. Ein zweiter Test ist in der Schweiz zwischen dem 4. und 7. Tag nach Einreise erforderlich, Ergebnis muss an die Kantonsbehörden gemeldet werden. Dieser zweite Test in der Schweiz entfällt für Geimpfte und Genesene. Die Testpflicht bei Einreise entfällt zudem für Reisende aus Baden-Württemberg und Bayern. Die Nachweise können durch das digitale COVID-Zertifikat der EU erbracht werden. Außerdem müssen sich ausnahmslos alle Einreisenden vorab anmelden: Passenger Locator Form (PLF) Durchreise immer gestattet ohne genannte Bedingungen, wenn diese ohne Zwischenhalt erfolgt und sofern die Weiterreise garantiert ist. Ausnahmen von den Test und Registrierungspflichten gelten für Grenzgänger. Vor touristischen Reisen wir auf Grund der Einstufung seit dem 05.12.2021 als Hochrisikogebiet gewarnt.

Serbien: Einreise nur mit negativem PCR-Test möglich, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder dem Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung. Nachweise auch über das digitale COVID-Zertifikat der EU  möglich. Transitreisende, die sich nicht länger als 12 Stunden in Serbien aufhalten sowie Deutsche mit serbischer Aufenthaltserlaubnis sind von der Testpflicht ausgenommen. Serbien ist seit 16.01.2022 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Slowakei: Einreise möglich, eine Online-Registrierung ist notwendig, außerdem muss eine 14-tägige Quarantäne eingehalten werden. Wer bei Einreise vollständig geimpft ist, ist von der Quarantäne ausgenommen. Transitreisen sind erlaubt, wenn die Einreise in den Zielstaat sichergestellt ist. Allerdings müssen 8 Stunden eingehalten und die Durchreise muss auf dem direktem Weg erfolgen ohne Zwischenstopp (Ausnahme: Tanken). Die Slowakei gilt seit dem 31.10.2021 als Hochrisikogebiet, vor nicht unbedingt notwendigen touristischen Reisen wird durch das Auswärtige Amt gewarnt.

Slowenien: Einreise möglich, sofern ein maximal 48 Stunden alter negativer Antigen- oder maximal 72 Stunden alter PCR-Test, ein gültiges Impfzertifikat oder der Nachweis einer vollständigen Genesung vorgelegt werden kann. Die Durchreise innerhalb von 12 Stunden ist erlaubt, kurze Zwischenstopps z.B. zum Tanken nicht ausdrücklich untersagt. Slowenien gilt seit dem 26.09.2021 als Hochrisikogebiet, vor nicht unbedingt notwendigen touristischen Reisen wird durch das Auswärtige Amt gewarnt.

Spanien: Einreise möglich, bei Flug- oder Seeeinreise muss zwingend eine Online-Registrierung erfolgen. Außerdem muss derzeit entweder ein negatives Testergebnis (PCR maximal 72 Stunden, Antigen maximal 48 Stunden alt) eine vollständige Impfung oder Genesung nachgewiesen werden. Dies gilt für alle Einreisewege. Nachweise auch über das digitale COVID-Zertifikat der EU möglich. Grenzen zu Marokko bleiben geschlossen. Spanien inkl. Balearen und Kanaren ist seit 25.12.2021 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Tschechien: Einreise möglich, Online-Anmeldung und Nachweis eines negativen PCR- oder Antigentest (nicht älter als 48 Stunden) erforderlich, Quarantäne, welche frühestens nach dem 5. Tag mit einem zweiten negativen PCR-Test beendet werden kann. Geimpfte und Genese mit anerkanntem Nachweis unterliegen nicht der Testpflicht. Tschechien wendet eine „Ampel-Regelung“ an, derzeit wird Deutschland in die Kategorie „rot“ eingestuft. . Weitere Informationen, auch zur Durchreise (abhängig vom Land der Abreise) beim Auswärtigen Amt. Tschechien gilt seit 14.11.2021 als Hochrisikogebiet, vor nicht notwendigen touristischen Reisen wird durch das Auswärtige Amt gewarnt.

Türkei: Einreise unter Vorlage eines negativen, höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Tests, eines maximal 48 Stunden alten Antigen-Tests, dem Nachweis einer vollständig abgeschlossenen Impfung oder Genesung möglich und nach Vorab-Registrierung innerhalb 72 Stunden vor Einreise mit diesem Formular. Das Formular ist auch in Deutsch verfügbar. Ohne Test ist eine 7-tägige Quarantäne mit anschließendem verpflichtendem Test vorgesehen. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen (Ausweisung als Hochrisikogebiet).

Tunesien: Einreise bei Vorlage eines negativen, maximal 48 Stunden alten negativen PCR-Test möglich. Eine siebentägige verpflichtende Hotelquarantäne ist einzuhalten in speziellen Quarantänehotels auf eigene Kosten für alle nicht- oder nicht vollständig Geimpften. Außerdem ist vorab zwingend eine Online-Registrierung erforderlich.

Ukraine: Einreise nur unter Vorlage eines negativen höchstens 72 Stunden alten PCR- oder Antigen Tests oder dem Nachweis einer vollständigen Impfung möglich. Das digitale COVID-Zertifikat der EU wird anerkannt. Ungeimpfte müssen außerdem die App „Wdoma“ installieren und sich in Selbstisolation begeben, welche unter Umständen auch beendet werden kann. Nähere Einzelheiten hierzu beim Auswärtigen Amt.

Ungarn: Einreise möglich, keine Test oder sonstigen Nachweispflichten. Bei Einreise auf dem Luftweg ist das digitale COVID-Zertifikat der EU notwendig. Durchreise für Reisende aus Schengen-Staaten uneingeschränkt möglich, für Reisende aus anderen Ländern ausschließlich auf Korridor-Routen gestattet. Ungarn gilt seit 14.11.2021 als Hochrisikogebiet, vor nicht notwendigen touristischen Reisen wird durch das Auswärtige Amt gewarnt.

Zypern: Einreise möglich, eine Online-Registrierung vorab ist zwingend erforderlich. Es muss entweder ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, ein höchstens 24 Stunden alter Antigentest, oder der Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung erbracht werden. Die Nachweise können ausschließlich über das digitale COVID-Zertifikat der EU erbracht werden. Ungeimpfte müssen zusätzlich einen PCR-Test nach Einreise, Antigen-Test nach 72 Stunden durchführen. Beide Tests sind selbst zu bezahlen. Zypern ist seit 25.12.2021 als Hochrisikogebiet eingestuft, vor touristischen Reisen wird derzeit gewarnt.

Digitales COVID-Zertifikat der EU

Was ist das digitale COVID-Zertifikat der EU?

Das Zertifikat ist ein digitaler Nachweis dafür, dass man entweder

  • gegen COVID-19 geimpft wurde,
  • von Corona genesen ist oder
  • negativ auf Corona getestet wurde.

Die digitale Version kann auf einem mobilen Gerät gespeichert werden. Man kann auch eine Papierfassung anfordern. Beide Versionen weisen einen QR-Code mit zentralen Informationen sowie eine digitale Unterschrift auf, um die Echtheit des Zertifikats zu bestätigen. Das kostenlose COVID-Zertifikat gibt es in der jeweiligen Landessprache und in Englisch.

Das Zertifikat gilt in allen EU-Mitgliedstaaten sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen.

Wie erhalte ich das Zertifikat?

Für die Ausstellung sind die nationalen Behörden zuständig. In Deutschland  kann der Impfnachweis in der Arztpraxis, Apotheke oder in einem Impfzentrum generiert werden. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein QR-Code erstellt. Die Geimpften können ihn dann entweder mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App scannen, um den Impfnachweis in die App zu integrieren und somit per QR-Code ihren Impfstatus nachweisen.

Genesenenzertifikate werden in Arztpraxen auf Grundlage eines positiven PCR-Testergebnisses ausgestellt. Sie sind ab 28 Tagen nach dem Positiv-Test für maximal 180 Tage gültig und können mit der CovPass-App verwaltet werden.

Ein negatives Ergebnis eines Antigen-Schnelltests oder eines PCR-Tests kann man ebenfalls in die CovPass-App  laden. Scannen Sie dazu den QR-Code auf dem Testzertifikat. Das Testergebnis wird direkt auf Ihrem Smartphone gespeichert. Anschließend können Sie den QR-Code als Nachweis für den Corona-Test in der CovPass-App  aufrufen.

Weitere Antworten zum Coronavirus finden Sie hier:

Gibt es rechtliche Besonderheiten für Arbeitnehmer?

Wenn der Arbeitnehmer wissentlich in ein Risikogebiet gereist ist und nach der Einreise in Quarantäne muss, entfällt der Anspruch auf Lohn bzw. Gehalt. Es gibt weder eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz noch die im Krankheitsfall sonst übliche Entgeltfortzahlung. Um die Quarantäne zu vermeiden, kann der Arbeitgeber jedoch auch einen Test verlangen. Einfacher wird es natürlich, wenn das Arbeiten im Homeoffice möglich ist: Dann kann die Arbeit schließlich wie gewohnt fortgesetzt werden.

Wenn das Ferienziel erst während der Reise zu einem Risikogebiet erklärt wurde, ist die Lage anders: Diese Situation trifft den Arbeitnehmer unverschuldet. Lohn bzw. Gehalt muss dann weiterbezahlt werden. Allerdings kann der Arbeitgeber auch dann auf einem Coronatest bestehen, damit der Beschäftigte schneller wieder bei der Arbeit erscheinen kann.

Damit die Rückkehr aus dem Urlaub an den Arbeitsplatz ohne Turbulenzen abläuft, empfiehlt sich Offenheit gegenüber dem Arbeitgeber - schließlich wollen auch alle Kollegen gesund bleiben.

Regelungen zur Maskenpflicht in Deutschland

Die AHA-Regel gilt in Deutschland flächendeckend:

  • Abstand: Mindestens 1,5 Meter Abstand zu Mitmenschen
  • Hygiene: Husten oder Niesen in Armbeuge, häufiges gründliches Händewaschen mit Seife, alternativ Händedesinfektionsmittel nutzen.
  • Alltagsmaske: Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Maskentragepflicht in allen Räumen, die öffentlich zugänglich sind.
  • Medizinische Maske: Im öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften sind nur medizinische Masken („OP“-Maske oder „FFP2“-Maske) erlaubt.

 

Diese wurde jetzt aktualisiert und ergänzt um die Punkte

  • App: Corona-Warn-App
  • Lüften
  • Somit lautet die neue Regel AHA+A+L

Handelt es sich um eine länder- und kontinentübergreifende Ausweitung der Krankheit?

Das Robert Koch-Institut (RKI) betont, auf globaler Ebene handele es sich um eine "sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation". Eine weltweite Ausbreitung des Erregers sei wahrscheinlich und es müsse mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland gerechnet werden.

Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

 

Welche Länder und Regionen sind derzeit betroffen?

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet sich mittlerweile weltweit und ist auch in Deutschland angekommen. Das Robert-Kochinstitut informiert tagesaktuell über Risikogebiete und Fallzahlen in betroffenen Ländern. Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Es gelten die gleichen Empfehlungen wie beim Schutz vor einer Virus-Grippe. Vor allem ist eine gute Handhygiene empfohlen. Das Tragen eines Mundschutzes im öffentlichen Raum halten Experten für Gesunde hingegen für wenig sinnvoll.

Der Leiter des Instituts für Infektionsmedizin am UKSH in Kiel, Helmut Fickenscher, empfiehlt vorsorglich: "Ich würde Menschenansammlungen meiden, würde eher Abstand zu anderen Personen halten, das Hände geben einstellen. Man kann auch freundlich sein, ohne die Hände zu schütteln."

Einfache Hygienetipps:

  • Regelmäßig und gründlich Händewaschen
  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch, welches sie nur einmal nutzen. Nach dem Husten oder Niesen – gründlich die Hände waschen!
  • Weitere Hygienetipps finden Sie u.a. bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Was mache ich, wenn ich befürchte, mich infiziert zu haben?

Das Robert Koch-Institut empfiehlt Menschen, die grippeähnliche Symptome aufweisen, wie Husten, Schnupfen, Fieber, und die zuvor in einem Gebiet waren, in dem Covid-19-Fälle vorkamen, einen Arzt anzurufen. In Fällen, bei denen eine Infektion mit dem neuen Coronavirus vermutet wird, wird der Arzt den Patienten isolieren. Wer Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatte, sollte das zuständige Gesundheitsamt anrufen.


Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet (030) 34 64 65 100. Für Gehörlose und Hörgeschädigte E-Mail an  info.gehoerlos@bmg.bund.de oder Videotelefonie.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beantwortet im Internet Fragen rund um das neuartige Coronavirus.

Auch die Bundesländer und einige Krankenkassen haben Hotlines eingerichtet.  

 

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie des deutschen Bundesgesundheitsministeriums:

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Länderinformationen

Währungen, Zeitverschiebung, Feiertage, Einreisebestimmungen und mehr.

Spanien: generell Tempo 30 in Städten

Als erstes Land in der EU geht Spanien konsequent gegen Unfälle im Straßenverkehr vor und hat die Regelgeschwindigkeit geändert. Tempo 30 ist seit dem 12.05.2021 in Städten die Norm, Tempo 50 die Ausnahme.

Russische Föderation

Allgemeine Informationen

Kontinent
Europa
Fläche
17.075.400 km²
Hauptstadt
Moskau
Zeitverschiebung
Die Russische Föderation liegt in mehreren Zeitzonen. Die Spanne reicht von Mitteleurop. Zeit +2 Std. im Westen (Moskau, St. Petersburg) bis MEZ +11 Std. im Osten. Vom 25.03. (26.03. in Kaliningrad) bis 28.09. werden die Uhren eine Std. vorgestellt.
Netzspannung
220 V, 50 Hz., Adapter notwendig.
Einwohneranzahl
141.930.000
Banken Öffnungszeit
Mo-Fr 09.30-17.30 Uhr.
Klima

Nord- und Zentralrussland: Große jahreszeitliche Schwankungen. In Nordrussland sind Frühling und Herbst kühler als in Mitteleuropa. Im äußersten Norden streng polares Klima. Milder ist es an der Ostseeküste.
Südrussland: Kürzere Winter als im Norden. In den Steppen (Südosten) heiße, trockene Sommer und sehr kalte Winter. In der nördlichen und nordöstlichen Schwarzmeerregion sind die Winter mild. Hohe Niederschlagsmenge das ganze Jahr über. Sibirien: Sehr kalte Winter. Angenehme, kurze Sommer mit zahlreichen Niederschlägen. Frühjahr und Herbst deutlich kühler als in Mitteleuropa.

Einreise

Visum notwendig, dazu ist der 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültige Reisepass, eine detaillierte Reisebürobestätigung sowie der Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung (Liste mit akzeptierten Versicherungsunternehmen bei der Botschaft erhältlich) erforderlich. Antragsdauer ca. 3 Wochen. Von deutschen Privatreisenden und Touristen wird bei der Beantragung ihres Visums die Vorlage eines Kontoauszugs gefordert, der durch den regelmäßigen Eingang von Gehalt, Rente oder anderen Garantien die Rückkehrwilligkeit ins Heimatland nachweist. Das kann auch eine Arbeits- und Verdienstbescheinigung oder der Nachweis von Wohneigentum sein. Weitere Informationen zur Einreise und Visabeschaffung auf den Internetseiten der Russischen Botschaft (siehe Infobox). Auch eine Besorgung des Visums über einen Dienstleister, wie z.B. www.visumcentrale.de ist möglich und zu empfehlen. e-Visa Exklave Kaliningrad und Sankt Petersburg: Für die Region Kaliningrad können seit 1. Juli 2019 und für Sankt Petersburg seit 1.10.2019 für geschäftliche oder touristische Kurzaufenthalte von bis zu acht Tagen ausnahmsweise eVisa beantragt werden, die kostenlos sind. Eine Weiterreise in andere Teile der Russischen Föderation ist damit nicht möglich. Wichtiger Hinweis: Aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 können derzeit Ein- und auch Durchreisebestimmungen von den hier aufgeführten abweichen. Aktuelle Informationen hierzu auf unserer Webseite und beim Auswärtigen Amt.

Fahrzeuge

Der Nationale Führerschein mit Übersetzung in russischer Sprache (an der Grenze erhältlich, allerdings kostenpflichtig) ist ausreichend. Die Mitnahme des Internationalen Führerscheins wird jedoch empfohlen. Die Nationale Zulassung und das Nationalitätskennzeichen 'D“ am Fahrzeug sind ebenfalls notwendig. Die Internationale Grüne Versicherungskarte mit der Länderbezeichnung Russland oder dem Länderkürzel RUS wird anerkannt. Da die Deckungssummen der russischen Haftpflichtversicherung relativ niedrig ist, wird der Abschluss einer Reise-Vollkaskoversicherung im Heimatland empfohlen. Bei Einreise muss sich jeder verpflichten, das Fahrzeug wieder auszuführen. Dieses Dokument ist bei Ausreise vorzulegen.

Geschwindigkeitsbegrenzung Auto

Innerorts60

Ausserorts90

Schnellstraße90

Autobahn110

Geschwindigkeitsbegrenzung Motorrad

Innerorts60

Ausserorts90

Schnellstraße90

Autobahn110

Geschwindigkeitsbegrenzung Caravan

Innerorts60

Ausserorts70

Schnellstraße70

Autobahn90

Geschwindigkeitsbegrenzung bis 3,5T (Wohnmobil)

Innerorts60

Ausserorts90

Schnellstraße90

Autobahn110

Geschwindigkeitsbegrenzung ab 3,5T (Wohnmobil)

Innerorts60

Ausserorts70

Schnellstraße70

Autobahn90

Geschwindigkeitsbegrenzung Info

Personen, die ihren Führerschein kürzer als 2 Jahre besitzen, dürfen im Freiland generell nur 70 km/h fahren. In Wohngebieten 20 km/h, Ausschilderung beachten. Über 3,5t: 70km/h auf Landstraßen, 90 km/h auf Autobahnen.

Promille
0,0
Bussgeld

Fahren unter Alkohol-/Drogeneinfluss: 30.000 RUB (ca. 750 Euro) Fahren ohne Licht: ca. 200 Euro Geschwindigkeitsüberschreitung 20-40 km/h: 500 RUB (ca. 12 Euro) Geschwindigkeitsüberschreitung 40-60 km/h: 1.500 RUB (ca. 37 Euro) Geschwindigkeitsüberschreitung 60-80 km/h: 2.000-2.500 RUB (ca. 50 bis 62 Euro) Überfahren einer roten Ampel: 1.000 RUB (ca. 25 Euro) Fahren ohne Sicherheitsgurt: 1.000 RUB (ca. 25 Euro) Telefonieren am Steuer: 1.500 RUB (ca. 37 Euro) Kinder ohne Kindersitz befördern: 3.000 RUB (ca. 75 Euro)

Verkehr
  • Fahrzeuge müssen mit einem Feuerlöscher ausgestattet sein.
  • Fahrzeugen und Konvois mit Blinklicht muss das Überholen ermöglicht werden.
  • Überholen im Bereich von Kreuzungen und Bahnübergängen ist verboten.
  • Anhalter dürfen von Ausländern nicht mitgenommen werden.
  • Autofahrer müssen außerorts ganzjährig mit Abblendlicht fahren, Ersatzglühlampen müssen im Auto vorrätig sein.
  • Bei einem Unfall ist auf jeden Fall die Polizei zu holen. Lassen Sie sich eine Unfallbestätigung ausstellen.
  • Im Kreisverkehr gilt rechts vor links.
Camping

Übernachten im Auto, Wohnwagen oder Wohnmobile an öffentlichen Verkehrswegen sind nicht erlaubt. Das gilt auch für die Autobahnparkplätze. CCI–Card (Camping Card International) Für ACE-Mitglieder 10 € je Jahr für Dauerbezieher, 14 € für Jahresbezieher. Bestellung über ACE-Info-Service.

Zoll Einfuhr

Für folgende Waren gilt als Richtmenge: 400 Zigaretten, 100 Zigarren oder 500 g Tabakwaren. 3 Liter alkoholische Getränke und Bier (nur Reisende ab 21 Jahre). Parfüm für den persönlichen Gebrauch. Geschenke und andere Waren bis zu einem Wert von 10.000 Euro. Anmerkung: Bei der Einreise muss eine Zolldeklaration ausgefüllt werden, die bis zur Ausreise aufgehoben werden muss. Auf dem Formular müssen alle eingeführten privaten Gegenstände, Währungen und Wertgegenstände vermerkt werden. Die Ausfuhrbestimmungen sind sehr streng. Es ist ratsam, sich bereits bei der Einreise nach den aktuellen Regelungen zu erkundigen. Generell sollten Quittungen für alle gekauften Gegenstände, die man ausführen möchte, bis zur Ausreise aufzubewahren. Das Reisegepäck darf das Gewicht von 50kg nicht überschreiten, der Wert des gesamten Reisegepäcks ist beschränkt auf max. 65.000 Rubel. Einfuhrverbot: besteht für frische Früchte und Gemüse, Fleisch und Fleischprodukte und alles, was als Zubehör für den Drogenkonsum betrachtet werden kann, pornografische und gegen die Russische Föderation gerichtete Fotografien und Druckerzeugnisse. Sonderregelung: Bei der Einreise auf dem Land- oder Seeweg aus Russland nach Polen und Estland gelten folgende Freimenge: Pro Person dürfen 40 Stück Zigaretten und 1 Liter Alkohol mit mehr als 22% Alkoholgehalt zum persönlichen Verbrauch zollfrei eingeführt werden. Ausfuhrverbot: Die Ausfuhr von Antiquitäten und Kunstgegenständen, sofern sie aus der Zeit vor 1945 stammen, ist grundsätzlich verboten.

Geld / Devisen

Währung: 1 Rubel (Rbl) = 100 Kopeken Banknoten sind im Wert von 500, 100, 50 und 10 Rbl im Umlauf. Münzen gibt es in den Nennbeträgen von 5, 2 und 1 Rbl. Aufgrund der hohen Inflationsrate sind Kopeken nicht mehr im Umlauf. Reiseschecks: Reiseschecks sollten in US Dollar ausgestellt sein. Für Moskaubesuche und für Einkäufe in den besonderen Läden, in denen man mit westlicher Währung bezahlen kann, wird allerdings Bargeld empfohlen. Geldautomat: An Geldautomaten kann man mit Kreditkarte oder EC-Karte (Maestro) Bargeld, meist in Rubel, manchmal auch in US-Dollar oder Euro abheben. Man sollte sich jedoch nicht ausschließlich auf Geldautomaten verlassen, sondern zur Sicherheit ausreichenden Bargeldbetrag für einige Tage mit sich führen. Kreditkarte:Die Zahlung mit Internationalen Kreditkarten ist inzwischen weit verbreitet und immer häufiger möglich. Devisenbestimmungen: Die Einfuhr von Landeswährung und Fremdwährung ist unbeschränkt. Schriftliche Deklaration bei Beträgen (auch Rubel) über einen Wert von 10.000 US$. Die Ausfuhr Landeswährung ist bis zu einem Betrag von 50.000 Rubel erlaubt. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf den Gegenwert von 10.000 US-$ beschränkt. Jeweils Deklaration erforderlich. Bei Ausreise immer Deklaration erforderlich. Die genauen Bestimmungen sollten unmittelbar vor Reisebeginn geprüft werden, da bei Verstößen auch Freiheitsstrafen drohen.

Telefonieren nach D
81049 + Ortsvorwahl (ohne Null) + Teilnehmernummer.
Telefonieren von D
007 + Ortsvorwahl (ohne Null) + Teilnehmernummer.
Medizinische Hinweise

Für die Einreise in die Russische Föderation ist eine Auslandsreisekrankenversicherung vorgeschrieben, da zwischen der Russischen Föderation und Deutschland kein Sozialversicherungsabkommen besteht. Bei den russischen Auslandsvertretungen ist eine Liste der akzeptierten Versicherungsunternehmen erhältlich. Bei der Visabeantragung muss ein Versicherungsschein vorgelegt werden. Der ACE empfiehlt den Abschluss der ACE-Auslandsreise-Krankenversicherung. Bestellung über ACE Info-Service.

Unfall

Es muss immer die Polizei gerufen werden. Jeder Unfall muss der staatlichen Versicherung INGOSSTRAKH gemeldet werden. Füllen Sie einen Europäischen Unfallbericht aus. Für die Fahrzeugrückholung ist das Original-Unfallprotokoll ins Fahrzeug zu legen! Pannenhilfe: Bitte informieren Sie den ACE-Euro-Notruf.

Polizeiadresse

02

Adresse Rettungsdienst

03

Adresse der Feuerwehr

01

Botschaft

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Uliza Mosfilmowskaja 56
119285 Moskau
Tel.: 007 495 937 95 00
Fax: 007 495 938 23 54
E-Mail: emb@mosk.diplo.de
Internet: www.moskau.diplo.de
Botschaft der Russischen Föderation
Unter den Linden 63 – 65
10117 Berlin
Tel.: 030 229 11 10
Fax: 030 229 93 97
E-Mail: info@russische-botschaft.de
Internet: www.russische-botschaft.ru/de/

Fremdenvekehrsamt

Russlandinfo
Russia Federal Agency for Tourism
Presnenskaya Naberezhnaya, 10/2
125039 Moskau/Russische Föderation
Tel.: 008 49 58 70 40 16
E-Mail: rt@tourism.gov.ru
Internet: www.tourism.gov.ru/en/

Sonstiges

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Allgemeine Info

Aktuelle Informationen über die politische Situation in ihrem Urlaubsland erhalten Sie bei: Auswärtiges Amt in Berlin
Tel.: 030 18 17 0
Fax: 030 18 17 34 02
Internet: www.auswaertiges-amt.de

Aktuelle Meldungen

Sicherheit: Von Reisen in den Nordkaukasus nach Inguschetien, Tschetschenien, Dagestan, Nordossetien und Kabardino-Balkarien wird dringend abgeraten. Die Grenzübergänge nach Aserbaidschan (Samur) und Georgien (einschließlich Süd-Ossetien und Abchasien) sind für Ausländer ohne Sondergenehmigung nicht passierbar.

Terrorismus/Kriminalität: Verschiedene Anschläge zeigen, dass es innerhalb von Russland jederzeit zu Attentaten kommen kann. In russischen Großstädten (u.a. St. Petersburg) ist vermehrt mit Straßenkriminalität zu rechnen. Insbesondere in der Nähe von Attraktionen, bei Metrostationen und im Bereich des Newskiy Prospekt (einer zentralen Einkaufsstraße) ist erhöhte Vorsicht geboten. Homosexuelle sollten besondere Vorsicht walten lassen. Es besteht die Möglichkeit, von Privatpersonen angegriffen zu werden, wenn Sie Ihre Zuneigung zu gleichgeschlechtlichen Partnern zeigen. Die Unterstützung von Homosexualität, Demonstration hierfür oder Weitergabe von Informationen wird auf Grund eines Gesetzes seit 2013 mit hohen Geldstrafen, Haft oder Ausweisung geahndet.

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19.01.2022

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