23.04.2020

Virtuell auf Reisen gehen

Ausgangsbeschränkungen virtuell entfliehen: Museen und Galerien haben den Trend längst erkannt und bieten ein umfangreiches Online-Programm an. Unsere Tipps für Sie.

Ob virtuell durch Museumsräume schlendern oder einzelne Exponate bewundern – das geht alles von zu Hause aus. So lässt es sich vom Sofa aus kurz nach New York jetten.

Metropolitan Museum of Art – Big Apple ohne Jetlag

Das Metropolitan Museum of Art (kurz MET) ist das größte Kunstmuseum der USA und zählt zu den Vorreitern der virtuellen Museumsrundgänge. Zum 150-jährigen Jubiläum lässt das MET online tief blicken. Während andere den Schritt ins Web erst noch wagen müssen, hat das Vorzeigemuseum von New York mit dem preisgekrönten Onlineprojekt The Met 360° Project die Sache selbst in die Hand genommen. Sechs verschiedene Videos führen interessierte Besucher und Kunstliebhaber durch die ikonischen Ansichten des Ausstellungshauses. Hier können Sie den virtuellen Rundgang starten.

Louvre – Mona-Lisa-Trubel

Wer schon mal da war, weiß, wie hart umkämpft schon der kleinste Blick auf Leonardo da Vincis Mona Lisa sein kann. Warum sich wegen Selfi-Jägern ärgern, wenn es auch gemütlich zugehen kann? Auch der Louvre hat verschiedene Online-Angebote. Neben einem Digitalarchiv der eigenen Kunstsammlung bietet das Kunstmuseum Onlinetouren durch die Abteilung des ägyptischen Altertums. Über die Plattform Youvisit können Ausstellungsräume, Hallen und die Außenarchitektur sowohl des historischen Bauwerks als auch der berühmten Glaspyramide des Architekten Ieoh Ming Pei in 360 Grad bewundert werden. Mehr Infos finden Sie hier.

Sixtinische Kapelle – Die alten Meister

Die Sixtinische Kapelle ist nicht nur der Ort, an dem das Konklave abgehalten wird, sondern auch die Herberge einmaliger Kunstschätze. Ob Michelangelo oder Botticelli, alle Meister der italienischen Renaissance vereinigen sich hier unter einem Dach. Auch der Vatikanstaat geht mit der Zeit, was sein Online-Angebot angeht, und bietet einen Rundgang durch die Kapelle an. Die Bildqualität ist so gut, dass sich einzelne Fresken genauestens betrachten lassen. Details und Einzelheiten können allesamt auf dem virtuellen Rundgang entdeckt werden.

Bode-Museum – Ein Stück Museumsinsel

Das Bode-Museum der Staatlichen Museen zu Berlin ist längst im digitalen Zeitalter angekommen. Seit Ende 2015 können Erdgeschoss und nahezu das gesamte Obergeschoss in komplettem 360-Grad-Panorama besichtigt werden. Mit Mausklicks bewegt man sich durch die Räume des Hauses. Im Gegensatz zu vielen anderen Digitalrundgängen sind hier alle 850 ausgestellten Skulpturen und Gemälde online zu sehen. Mehrere Hundert eingebaute Verlinkungen führen mit einem Klick zum jeweiligen Digitalarchiv, in dem man mehr über die einzelnen Werke erfahren kann. Hier geht es zum virtuellen Rundgang.

Mercedes-Benz-Museum – Reise durch die Automobilgeschichte

Dank digitaler Formate lassen sich insgesamt 1500 Exponate des Mercedes-Benz Museums auch von zu Hause aus bewundern. Auf der Website lässt sich die Museumstour mit wenigen Klicks nach Wunsch zusammenstellen. Die Site bietet Infos und 360-Grad-Aufnahmen zu den Mythos- und Collectionsräumen. Außerdem lässt sich das Museum aus dem Blickwinkel verschiedener Protagonisten erkunden. Dazu zählt Jutta Benz, die als Urenkelin von Carl Benz einen besonderen Bezug zum Museum hat, oder Bernd Mayländer, der in der Formel 1 das Safety Car fährt.

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