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In 112 ACE-Kreisen kommen in den nächsten Wochen die Mitglieder zusammen. Sie wählen ihre ehrenamtlichen Kreisvorstände, beraten Anträge und bestimmen mit, wie sich der Club weiterentwickelt. Den Auftakt machte am 1. Oktober der ACE-Kreis Ost-Württemberg.
Basisdemokratie beginnt beim ACE vor Ort: Alle vier Jahre treffen sich die Mitglieder in den bundesweit 112 ACE-Kreisen zu ihren Mitgliederversammlungen. Dort geht es nicht nur um Wahlen und Anträge. Die Versammlungen bieten auch Raum für Austausch, Rückblicke auf gemeinsame Aktionen und den Blick auf die Zukunft des Clubs.
Den Start der diesjährigen Versammlungsrunde machte am 1. Oktober der ACE-Kreis Ost-Württemberg mit den Landkreisen Ostalbkreis und Heidenheim. Im „Goldenen Hirsch“ in Heubach kamen die Mitglieder zusammen. Mit dabei waren die ACE-Vorsitzenden Sven-Peter Rudolph und Herbert Müller.
„Beim ACE könnt ihr nicht nur dabei sein, sondern mitgestalten“, betonte Sven-Peter Rudolph. Mitglieder können Anträge einbringen, diskutieren, wählen und über die weitere Entwicklung des Clubs mitentscheiden. Gerade angesichts der Veränderungen in der Mobilität sei dieser direkte Austausch wichtig: „Der ACE lebt vor allem von den Menschen, die sich einbringen, Verantwortung übernehmen und unseren Club gemeinsam gestalten.“
Wie wichtig das Engagement der Mitglieder ist, zeigte auch der Rückblick auf die ACE-Aktion „Kein Platz, kein Halt? Parkplatzmangel als Verkehrsrisiko!“. 2025 hatte der ACE die Situation an Rastanlagen untersucht und auf die Folgen überfüllter Parkplätze für Lkw-Fahrende und die Verkehrssicherheit aufmerksam gemacht.
„Aktionen wie diese zeigen, dass der ACE sich um die Menschen kümmert“, sagte ACE-Mitglied Anton Schmid, der dem Club seit 1988 angehört. Herbert Müller würdigte insbesondere den Einsatz der Ehrenamtlichen: Aktionen bei Nacht an Autobahnen seien keine Selbstverständlichkeit. „Hut ab vor unserem Ehrenamt!“
Auch im Kreis Ost-Württemberg wurde der Vorstand neu gewählt. Neuer 1. Kreisvorsitzender ist Joachim Bader, sein Vorgänger Michael Kolb übernimmt künftig den Posten des 2. Kreisvorsitzenden. Felix Eisele wurde zum Schriftführer gewählt. Unterstützt wird der Vorstand von zehn Beisitzenden.
Neben den Wahlen standen auch politische und verkehrsbezogene Themen auf der Tagesordnung. Die Mitgliederversammlung verabschiedete einen Antrag zu unbewirtschafteten Autobahnrastanlagen. Der ACE-Kreis Ost-Württemberg fordert, dass neue und renovierte Anlagen künftig grundsätzlich mit selbstreinigenden Toiletten ausgestattet werden.
Der Antrag wird nun zunächst auf regionaler Ebene beraten. Bei entsprechender Zustimmung könnte er bei der 19. ordentlichen ACE-Hauptversammlung im November 2027 in Dinkelsbühl zur Abstimmung kommen.
Bis Mitte Dezember 2026 sollen die Mitgliederversammlungen in allen 112 ACE-Kreisen abgeschlossen sein. Rund 700 ehrenamtlich Aktive engagieren sich bundesweit für den ACE und gestalten das Clubleben vor Ort mit. Von Flensburg bis zum Bodensee und von Aachen bis Cottbus.
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