Familie fährt Fahrrad im Frühling
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Verkehrssicherheit – Fit für den Frühling!

Der Winter ist fast vorüber und nicht nur im Haus sollte ein Frühjahrsputz auf dem Plan stehen. In unserem Frühlings-Ratgeber geben wir Ihnen nützliche Tipps, was alles zu beachten ist, um Auto, Motorrad und Fahrrad frühlingsfit zu machen. Denn nicht selten wird erst im Frühjahr sichtbar, welche Spuren der Winter hinterlassen hat.

In unserem Frühlingsratgeber sagen wir Ihnen, auf was Sie im Frühling achten sollten.
Kommen Sie gut und sicher ans Ziel!

Frühjahrscheck für Mitglieder

ACE-Mitglieder genießen den Vorteil eines kostenlosen Fahrzeugchecks in den ACE-Partnerwerkstätten: Bei der Sichtkontrolle werden u.a. die Reifen, die Beleuchtung, der Verbandskasten, der Motorölstand und der Zustand der Batterie kontrolliert.

Vergölst-Stationen in Ihrer Nähe

Schnelle Pannenhilfe

Ein Panne kann jedem passieren. Mitglieder können über den ACE-Notruf-Service die Pannen- und Unfallhilfe vor Ort anfordern.

Zur ACE-Pannenhilfe
Auto parkt bei einem Feld Krokusse
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Test Reinigung und Pflege

Die Auswahl an Mitteln für Autoreinigung und -pflege ist groß. Unsere ACE-Experten haben Reinigungs- und Pflegeprodukte getestet.

Zu den Testergebnissen

Frühlingskur für das Auto

Die dunkle Jahreszeit hinterlässt auch am Auto ihre Spuren – das offenbart spätestens die Frühlingssonne zu Ostern. Einmal durch die Waschanlage fahren, reicht nur für Sauberkeit auf den ersten Blick. Der Frühjahrsputz für das Auto sollte hingegen auch versteckten Salzresten und Schmutzverkrustungen zu Leibe rücken. Wir empfehlen eine gründliche Prüfung, Reinigung und Pflege des eigenen Autos zu Frühlingsbeginn, um die Fahrsicherheit zu gewährleisten und dauerhaften Schäden, Korrosion sowie Feuchtigkeit vorzubeugen.

Grundreinigung in der Waschanlage

Vor der Fahrt in die Waschanlage sollte das Gefährt erst vom groben Dreck befreit werden. Dies gelingt am besten mit einem Hochdruckreiniger, den es in vielen Waschanlagen gibt. Aber Vorsicht: Die Lanze mit ca. 30 cm Abstand bedienen, da sonst die Gummidichtungen und Fugen in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch die Radkästen sollten mit dem Hochdruckreiniger bearbeitet werden. Besonders an schwer zugänglichen Stellen (wie Gummidichtungen, Fugen von Motorhaube und Kofferraum) kann damit der festsitzende Schmutz entfernt werden. Danach Bremsen trockenbremsen.

Bei Elektroautos oder Plug-in-Hybriden sollte die Motorhaube bei der Vorwäsche ganz geschlossen sein.

Im Übrigen gibt es in manchen Bundesländern das Sonntagswaschverbot. Nähere Informationen können bei der jeweiligen Gemeinde angefragt werden.

Alufelgen

Sollte das Fahrzeug über Alufelgen verfügen, ist auch eine gesonderte Felgenwäsche sinnvoll, da die Klarlackschicht der Felgen bei mangelnder Pflege angegriffen und unterwandert werden kann.

Gummidichtungen

Auch Gummidichtungen sollten im Zuge des Frühjahrsputzes gereinigt werden, damit sie nicht spröde werden. Danach das Gummi mit fetthaltigem Talg, Talkum oder Gummibalsamspray einreiben. Sind die Gummis der Scheibenwischer durch Kälte und Salz spröde geworden, sollten diese ausgetauscht werden.

Kunststoffteile

Kunststoffteile können mit Wasser und Spülmittel gereinigt werden. Stoßstangen und andere Teile aus Kunststoff bekommen durch Kunststoffpflegemittel wieder ihren Glanz und mehr Haltbarkeit.

Lackversiegelung

Wenn man mit dem Finger über den Lack fährt und dieser sich rau anfühlt, sollte nach dem Waschen der Lack mit Hartwachs versiegelt werden. Heutzutage gibt es Waschanlagen, die eine händische Lacksiegelung anbieten, die zwar etwas teurer ist, aber das wertet den Lack wieder auf.

Motorwäsche

Grundsätzlich sind die Motoren moderner Fahrzeuge gut gekapselt (Unterfahrschutz). Eine Unterbodenwäsche sollte da in den meisten Fällen schon ausreichen, da diese dank dem Wasserdruck wahrscheinlich weiter kommt als der Dreck von der Straße.

Sollte man sich dennoch für eine Motorwäsche entscheiden, gilt es zu beachten, dass diese nur auf speziellen Plätzen durchgeführt werden darf, da andernfalls Schadstoffe wie Motoröl oder Kühlflüssigkeit in die Umwelt gelangen können. Die Motorwäsche nicht mit dem Hochdruckreiniger durchführen, besser ist es aber ganz auf die Motorwäsche zu verzichten. Auch hier Vorsicht: Elektronik und Zündanlage lieber außen vor lassen.

Auch wenn eine Motorwäsche nur von Profis vorgenommen werden sollte, ist der Blick unter die Motorhaube erforderlich. Denn hier setzt sich viel Laub ab, wodurch sich auch eine schleimige Schicht bildet. Per Hand einfach die Blätterreste aus den Ecken des Motorraumes entfernen und darunter die schleimige Schicht mit Wasser wegspülen.

Nach § 48 Absatz 1 Satz 1 WHG gibt es keine spezielle bundesgesetzliche Regelung für das Autowaschen „vor der Haustür”. Allerdings besteht bei entsprechenden Voraussetzungen schon ein Tatbestand. Wenn das Auto z.B. auf unbefestigtem Grund gewaschen wird, wird  zumindest schon eine Ordnungswidrigkeit nach § 103 Abs.1 Nr.1 WHG begangen. Da das Ländersache ist und die Länder das den Gemeinden überlassen, können die Regelungen je nach Gemeinde unterschiedlich sein. Wenn das Auto vor der Haustür gewaschen werden möchte, ist es sinnvoll, sich über die Rechtssituation in der Gemeinde bei der zuständigen Behörde (untere Wasserbehörde) vorab zu erkundigen.

Scheiben

Vergessen darf man nicht die Scheiben gründlich von innen und außen mit Glasreiniger zu reinigen und gut trocken zu reiben. Besonders sollte eine Reinigung nach einer Versiegelung in der Waschanlage durchgeführt werden.

Innenreinigung

Autopolster

Leichte Verschmutzungen in den Autopolstern entfernt man am besten mit einer Bürste. Sind die Verschmutzungen stärker, helfen Polsterreiniger weiter – sie sorgen nicht nur für Sauberkeit, sondern auch für einen frischen Geruch.

Feuchtigkeit im Innenraum

Grundsätzlich sollte schon vor dem Winter daran gedacht werden: Zur Vermeidung von Feuchtigkeit in den Fahrzeugteppichen, empfiehlt es sich, vor dem Winter auf Gummifußmatten umzustellen. Diese lassen das Regenwasser nicht in den Fahrzeugteppich entweichen und können leichter abgewischt werden.Ist der Teppich dennoch sehr feucht, hilft am besten über zwei Tage Zeitungspapier zwischen Fußmatte und Belag zu legen. Die Zeitungen saugen die Feuchtigkeit auf. Auch eine Schale voll Salz über Nacht in den Innenraum gestellt, kann die Feuchtigkeit entziehen.

Gegen Feuchtigkeit im Fahrzeug können Granulat-Luftentfeuchter helfen. Diese senken den Feuchtigkeitsgehalt in der Raumluft und können meist im Backofen reaktiviert werden. Achtung: Während der Fahrt müssen die Granulatsäcke sicher verstaut werden, damit sie im Falle eines Unfalles nicht zum Geschoss werden.

Während der Fahrt hilft zudem die Klimaanlage bei der Entfeuchtung des Innenraumes, dies ist unabhängig von der eingestellten Temperatur.

Fußmatten

Die Fußmatten herausnehmen und gründlich ausklopfen. An verschiedenen Autowaschanlagen besteht auch die Möglichkeit die Fußmatten maschinell reinigen zu lassen.

Innenraum, Kofferraum

Den Kofferraum am besten komplett ausräumen und alles Unnötige aussortieren, das spart Gewicht und damit Sprit. Innen- und Kofferraum gründlich aussaugen. Alle glatten Flächen feucht abwischen, evtl. mit Cockpit-Spray behandeln.

Klimaanlage

Verschmutzter Pollenfilter in der Autoklimaanlage bietet ein Herd an Keime, wenn man ihn nicht regelmäßig austauscht. Deshalb ist es ratsam präventiv ein- bis zweimal im Jahr den Filter zu wechseln. Denn wenn die Luft im Innenraum des Autos unangenehm zu riechen beginnt, ist es bereits zu spät.

Es gibt zwei verschiedene Typen von Innenraum- oder so genannten Pollenfiltern. Während der einfache Filter lediglich Staub, Pollen und Dieselrußpartikel filtriert, absorbiert der Aktivkohlefilter zusätzlich Gase wie Ozon, Stickoxide, Kohlenwasserstoffe und unangenehme Gerüche mit einem Wirkungsgrad von bis zu 95 Prozent. Filtrierte Luft ist gerade bei bevorstehendem Pollenflug von Vorteil, denn es reduziert die Belastungen für Fahrzeuginsassen.

Reifenwechsel

Termin in der Autowerkstatt

Gemäß der Regel von O(-ktober) bis O(-stern) sollte ein Termin mit der Werkstatt vereinbart werden. Nach dem Wechseln den Reifendruck um 0,2 bar erhöhen und die Reifen markieren. Kompletträder können stehend oder im Liegen lagert werden.

Es bietet sich zudem an, den Frühjahrscheck mit der Umstellung auf Sommerreifen zu verknüpfen. Hier muss in vielen Fällen das RDKS neu angelernt werden, weshalb der Werkstattaufenthalt notwendig wird.

Winterreifen im Sommer noch abfahren?

Verboten ist es nicht, mit Winterreifen auch im Sommer zu fahren. Auf jeden Fall nicht, wenn der Luftdruck regelmäßig kontrolliert und die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit der Reifen nicht überschritten wird. Allerdings wird das Gummi der Winterreifen durch die wärmeren Temperaturen sehr weich. Dadurch ergibt sich ein hoher Abrieb und Verschleiß. Des Weiteren werden auch die tiefen Lamellen der Winterreifen bei hohen Temperaturen unstabil. Die Lenkung ist dadurch nicht mehr so direkt. Das Ausweichen vor einem plötzlich auftauchenden Hindernis wird unpräzise. Am meisten leidet allerdings der Bremsweg. Denn die weichen Reifen können die Bremskraft nicht so gut auf die Straße bringen. Sollte mit Winterreifen durch den Sommer gefahren werden, ist Vorsicht geboten. Seinen Bremsweg sollte man nicht freiwillig verlängern. Am besten ist allerdings der Wechsel der Reifen.

Ganzjahresreifen – auch im Sommer gut?

Selbstverständlich haben echte Ganzjahresreifen eine Gummimischung, die bei Minusgraden flexibel bleibt und außerdem bei hohen Plusgraden wie ein Sommerreifen eingesetzt werden kann.

Wie sämtliche einschlägigen Tests immer wieder dokumentieren, bringen Ganzjahresreifen weder die Spitzenleistungen der Winter- noch der Sommerreifen. Sie stellen nun mal eine Kompromisslösung dar. Bei Fahrkomfort und Laufruhe hingegen brauchen sich die Allwetterkandidaten nicht mehr zu verstecken. Hier sind keine grundsätzlichen Unterschiede zum Sommerreifen auszumachen. Bei der Rollwiderstandsmessung auf dem Prüfstand hat mancher Sommerreifen sogar das Nachsehen.

Prüfung außen am Fahrzeug

Auspuff

Auch die Auspuffanlage sollte einmal genauer auf Korrosion hin untersucht werden.

Glas am Pkw

Bei den Scheinwerfern unterscheiden sich die Fehlerquellen. Sind die Streuscheiben aus Glas sollte nach etwaigen Steinschlägen von Rollsplitt geschaut werden. Sind diese aus Kunststoff sind Kratzer und UV-Schäden (erblinden->milchig einfärben) eher problematisch.

Lackschäden

Oberflächliche Lackschäden gehen manchmal mit Politur weg. Bei Schäden durch Splitt hilft ein Lackstift in passender Farbe. Bei größeren Schäden sollte der Profi aufgesucht werden, durch Smart-Repair lassen sich Schäden preiswert reparieren.

Unterboden

Bei seriösen Werkstätten sind Frühjahrschecks sinnvoll und empfehlenswert, da der Privatmann meist weder die Zeit noch die Möglichkeiten hat, den Unterboden genauer unter die Lupe zu nehmen.

Bremsen, Flüssigkeiten und Co.

Bremsen

Zum Zustand der Bremsen lohnt der versierte Blick des Fachmannes, auch wenn die meisten Fahrzeuge heute dank Elektronik zuverlässige Verschleißanzeiger verbaut haben. Zusätzlich sollten die unter dem Fahrzeug verlaufenden Bremsleitungen einer Sichtprüfung unterzogen werden. Die Konservierung kann durch Rollsplitt kleinere Macken bekommen haben, die bei Einwirkung von Salzwasser zu Korrosion neigen.

Elektronik

Beim Frühjahrscheck spielt die Elektronik eine eher untergeordnete Rolle. Sie kann mittels Fahrzeugeigendiagnose teilweise die Zeit bis zur nächsten Inspektion ermitteln. Die Funktion aller Leuchtmittel sollte überprüft werden.

Flüssigkeiten

Generell kann es nicht schaden, die Flüssigkeiten wie Motoröl, Kühlwasser oder Bremsflüssigkeit im Blick zu haben. Der Frühlingsbeginn gibt aber eigentlich keinem besonderen Anlass, diese Flüssigkeiten außer der Reihe zu prüfen. Viele moderne Fahrzeuge zeigen einen Mangel der Betriebsflüssigkeiten mittlerweile frühzeitig von selbst an.

Gelenke, Schlösser und Scharniere

Alle Gelenke, Schlösser und Scharniere sollten begutachtet werden. Ein Schuss Schmiermittel sorgt für einwandfreie Funktion.

Motorrad – Fit in die Saison starten

Das Bike

Jeder Motorfahrradfahrer sollte im Eigeninteresse vor der Saison Reifen, Bremsen und Technik kontrollieren. Leuchten nach dem Drehen des Zündschlüssels z. B. verdächtige Warnlampen in den Armaturen auf? Blinken alle Blinker, Leuchten alle Lampen, stimmt der Reifendruck und ist noch genügend Profil auf den Reifen (mindestens noch 2 mm) und sind keine Risse oder porösen Stellen über den Winter entstanden?

Auch sollte man auf den ersten Metern Fahrt testen, ob die Bremsen mit dem gewohnten Biss reagieren. Beim Überprüfen der Bremsleitungen und Schläuche sollte ein besonderes Augenmerk auf etwaige Risse und undichte Stellen gerichtet sein. Außerdem sollte die Bremsflüssigkeit wenigstens alle zwei Jahre gewechselt werden. Die Antriebskette muss richtig gespannt sein und sich leicht hin und her bewegen lassen. Es muss auch geprüft werden ob, entsprechende Wartungsarbeiten, wie Ölwechsel, Inspektion oder Reifenwechsel, anstehen. Viele Motorradhändler haben diesbezüglich zum Saisonstart besondere Angebote.

Die Ausrüstung

Eine Prüfung der Ausrüstung gehört auch dazu (Helm, Handschuhe, warme Kombi und Nierengurt bzw. Rückenprotektor). Reflektionsstreifen erhöhen die Sicherheit. Das Helmvisier muss auf Kratzer geprüft und im Zweifelsfall sollte man es durch ein neues Visier ersetzen.

Der Motorradfahrer

Wichtig ist auch eine vollständige körperliche und geistige Fitness des Fahrers. Eine lange Winterpause ohne körperliche Ertüchtigung beispielsweise kann dazu führen, dass Biker auf anspruchsvollen Motorradstrecken plötzlich anfangen zu schwächeln. Hier können auch Pausen helfen, die Folgen von Strapazen zu überwinden.

Motorradfahrern empfehlen wir, ein Fahrsicherheitstrainings zu besuchen. Wer souverän auf dem motorisierten Zweirad unterwegs sein will, sollte in solchen Kursen wenigstens zu Beginn der Motorradsaison im Frühjahr sein Fahrschulwissen auffrischen. Beispielsweise wissen nicht alle Biker, dass man etwa mit Hilfe einer besonderen Lenkimpulstechnik in einer prekären Kurvenfahrt einen Sturz vermeiden kann.

Der harte Winter hat auch den Straßen zugesetzt, es besteht erhöhte Gefahr von Schlaglöchern. Insbesondere Überlandstrecken bieten nach unseren Studien ein hohes Unfallrisiko, da enge Kurven und schlecht befestigte Bankette eine große Gefahr für die Verkehrsteilnehmer bergen. Hinzu kommt der von den Winterdiensten stammende Rollsplit, der den Motorradfahrern schnell zum Verhängnis werden kann.

Saisonstart für Biker

Das Unfallrisiko nach der Winterpause ist für Motorradfahrer besonders hoch und kann durch das professionelle ACE-Fahrtraining für Anfänger und Fortgeschritte minimiert werden!

Motorrad Fahrsicherheitstraining

Fahrrad wieder flott machen

Das Erste was Sie nach dem Winter tun sollten ist, das Fahrrad zu reinigen. Bei einem sauberen Rad ist es viel leichter, Mängel festzustellen und zu beheben.

Um das Fahrrad zu reinigen können Sie einen speziellen Fahrradreiniger benutzen den man aufsprühen kann. Nach kurzer Einwirkzeit mit einem Schwamm oder einem Lappen den Schmutz abwischen. Sollten Sie mit dem Lappen nicht in jede Ecke kommen können Sie z.B. eine Zahnbürste benutzen.

Wenn das Rad getrocknet ist klemmmen Sie es in einen Montageständer oder legen Sie das Fahrrad einfach verkehrt herum auf den Lenker. So kann das Rad nicht umfallen, Sie können alle Bereiche gut erreichen und die Pedale und Räder lassen sich bewegen.

Um den Boden unter dem Fahrrad vor Schmutz zu schützen legen Sie Malervlies, eine alte Decke oder Plane darunter. Verwenden Sie möglichst etwas mit einer hellen Farbe um heruntergefallene Kleinteile schneller wieder zu finden.

Mantel

Hat der Mantel Risse oder Beschädigungen? Ist das Profil des Reifens noch in Ordnung? Wenn der Mantel nicht mehr in Ordnung ist sollten Sie ihn wechseln.

Felgen

Läuft das Rad rund oder "eiert" es? Drehen Sie sowohl das Vorder- und Hinterrad und beobachten Sie dabei die Felge.

Reifen aufpumpen

Den Winter über kann Luft aus den Reifen entwichen sein, auch wenn kein Loch vorhanden ist. Prüfen Sie den Reifendruck, indem Sie mit Ihrem Daumen auf den Reifen drücken. Lässt sich der Reifen um mehr als einen cm eindrücken, pumpen Sie ihn mit einer Luftpumpe auf.

 

Bremsen

Bremsbelag

Bei dem Bremsen verschleißt häufig der Bremsbelag. Wenn die Markierungen an den Belägen abgenutzt sind sollten Sie diese austauschen. Das geht bei Felgenbremsen problemlos. Bei Scheibenbremsen sollten Sie einen Fachmann aufsuchen.

Bremszüge

Reinigen Sie die Bremszüge und befreien Sie diese von und Rost. Wenn diese schwergängig sind fetten Sie sie mit einem Kriechfett nach.

 

Fahrradkette

Wenn ein Fahrrad lange nicht genutzt wurde kann sich die Kettenschaltung verstellt haben. Sie bemerken das an einem Rattern der Kette oder wenn der Gang ungewollt gewechselt wird.

Zum Nachjustieren drehen Sie an der Zugspannschraube. Damit sich die Kette zum größeren Ritzel hin bewegt drehen Sie die Schraube im Uhrzeigersinn. Dabei immer nur in kleinen Schritten justieren.

Größere Reparaturen oder sogar der Austausch der Kette sollte nur von einem Fachmann ausgeführt werden.

Kettenreinigung

Lösen Sie den Schmutz von der Kette in dem Sie einen alten Lappen dranhalten während Sie die Kette durchlaufen lassen (bewegen Sie die Pedale). Nach der Reinigung tropfen Sie etwas Öl in jedes Kettenelement und lassen Sie die Kette einige male im Leerlauf durchlaufen.

Licht

Funktionieren der Scheinwerfer vorne und das Rücklicht? Sollte die Lampe nicht leuchten ist wahrscheinlich die Glühbirne kaputt, diese können Sie tauschen. Oder eine Kabelverbindung hat sich gelöst so dass der Strom nicht bei der Lampe ankommt. Überrüfen Sie die Kabelverbindungen, vielleicht können Sie sie wieder fest zusammenstecken.

Lenker und Sattel

Setzen Sie sich zur Probe auf Ihr Rad und überprüfen Sie, ob Neigung des Sattels und Sattelhöhe noch richtig auf Ihre Körpergröße eingestellt sind. Stellen Sie auch den Lenker auf Ihre Größe ein. Prüfen Sie, ob alle Schrauben festgezogen sind und justieren Sie diese eventuell nach.