Wohnwagengespann demoliert

Es war auf der Rückfahrt vom Italienurlaub. Die Autobahn war frei, bestes Reisewetter. Doch für Friedrich Pscheidt und seine Familie aus Bad Freienwalde endete die Heimfahrt bereits in Bayern mit „einem fürchterlichen Stoß von hinten, der unser Wohnwagengespann über alle Spuren schleudern ließ und in die Mittelleitplanke drückte“, wie er in einem Brief an seinen ACE schreibt. Er konnte sein Gespann zum Stehen bringen, ungefähr 60 Meter vor ihm kam zeitgleich ein Fiat Punto zum Stillstand – die Fahrerin war hinten in das Wohnwagengespann gerast. Der Wohnwagen war rundherum aufgerissen, der Inhalt hatte sich über die Autobahn verteilt. Auch das Auto und die neuen Fahrräder waren total demoliert. Zum Glück ist Friedrich Pscheidt Mitglied im ACE. Aus der Stuttgarter Notrufzentrale wurde nicht nur das Abschleppen des Gespanns organisiert, sondern auch eine Übernachtung in einem nahe gelegenen Hotel. Dort waren die Pscheidts bereits angekündigt und wurden mit den Worten „Sie sind die Unglücksraben“ begrüßt. Am nächsten Morgen wurden sie vom ACE-Pannenhelfer wieder am Hotel abgeholt. In der Werkstatt stand schon ein Mietwagen bereit, das Gepäck wurde umgeladen und die Fahrt nach Hause konnte weitergehen. „Wir sind den ACE-Helfern sehr dankbar für ihre Hilfe und tröstenden Worte, denn von der Unfallverursacherin hörten wir keine Entschuldigung, sondern nur: ,Das habe ich nicht mit Absicht gemacht’“, schließt Friedrich Pscheidt den Dankesbrief an seinen Autoclub.

 

Quelle: ACE LENKRAD 05/2012

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Box/Bild: © ACE Auto Club Europa