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Reiseplanung, Reisen trotz Corona, detaillierte Länderinformationen

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Was Sie bei der Rückkehr aus dem Urlaub beachten müssen

Die Urlaubsreise steht coronabedingt unter besonderen Vorzeichen - beliebte Ferienregionen wurden zu Risikogebieten erklärt. Für die Rückkehr nach Deutschland aus diesen Gebieten bestehen unterschiedliche Einreise- und Quarantäne-Regelungen. Darüber hinaus ergeben sich rechtliche Besonderheiten für Arbeitnehmer bei Reise in Risikogebiete. Nachfolgend geben wir Ihnen Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Reisen trotz COVID-19.

Bei weiteren Rückfragen

ACE-Mitglieder, die Hilfe benötigen, können sich an den ACE-Euro-Notruf wenden: +49 711 530 34 35 36

Reisen trotz Coronavirus – Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Was muss bei Rückkehr aus dem Ausland nach Deutschland beachtet werden?

Bei Einreisen aus ausländischen Risikogebieten ist die Eintragung in die digitale Einreiseanmeldung Pflicht. Neben der bestehenden zehntägigen Quarantänepflicht muss jemand, der aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland einreist, spätestens 48 Stunden nach Einreise nachweisen können, dass er nicht mit dem Coronavirus infiziert ist. Einreisende aus Hochinzidenzgebieten und Virusvariantengebieten müssen schon vor der Einreise ein negatives Testergebnis vorlegen. Der Test darf dabei nicht älter als 48 Stunden sein.

Bis zunächst 12.05.2021: Alle Flugreisenden müssen vor Rückflug nach Deutschland einen negativen höchstens 48 Stunden alten Test vorlegen, ansonsten dürfen sie nicht befördert werden. Bei positivem Test muss die Quarantäne vor Ort auf eigene Kosten abgewartet werden.  

Eine vollständige und aktuelle Übersicht der derzeitigen Einstufungen und der Gebiete außerhalb Europas finden Sie beim RKI.

Welche Reisebeschränkungen gibt es aufgrund der Coronapandemie?

Reisebeschränkungen innerhalb Deutschlands

Reisen innerhalb Deutschlands sind bundesweit möglich, allerdings sind alle nicht zwingend erforderlichen berufliche und private Reisen zu vermeiden, in einzelnen Bundesländern oder Landkreisen könne Ausgangsbeschränkungen bestehen.  Hotelübernachtungen aus touristischen Gründen sind weiterhin nicht erlaubt. Kontakte sind sowohl in der Öffentlichkeit als auch im privaten Bereich mit einem zusätzlichen Hausstand gestattet, jedoch höchstens insgesamt fünf Personen. Kinder bis 14 Jahre werden nicht dazu gezählt. Ausnahmen für zu betreuende Kinder möglich, siehe dazu die Bestimmungen in den einzelnen Bundesländern.

Der derzeit geltende Lockdown gilt weiterhin bis zunächst 18. April 2021. Verschiedene Öffnungsschritte wurden vereinbart. Geöffnet bleiben Geschäfte zur Deckung des täglichen Bedarfs, wie Supermärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen etc. Geschlossen sind außerdem Massagepraxen und Ähnliches, weiterhin geöffnet aber z.B. Einrichtungen der Physiotherapie u.ä. Seit dem 1. März haben Friseure wieder geöffnet. Seit dem 8. März sind zusätzlich Gartencenter und Blumengeschäfte geöffnet. Der Einzelhandel kann ebenfalls je nach Inzidenzwert öffnen, ebenso sind Museen, Zoos, etc. wieder geöffnet. Diese Öffnungen wurden oder werden bereits teilweise wieder zurückgenommen, da die Inzidenzwerte erneut stark ansteigen („Notbremse“). Wie es in den einzelnen Bundesländern und Landkreisen konkret aussieht, kann unter den untenstehenden weiterführenden Verlinkungen eingesehen werden.

Neu ist dabei eine sogenannte „Notbremse“: wenn der Inzidenzwert innerhalb 7 Tagen über 100 steigt, sind die Regelungen, die bis zum 7. März galten, wieder in Kraft (Kontaktbeschränkungen auf eine weitere Person, geschlossener Einzelhandelt etc.)

Eine Mund-Nasen-Bedeckung, ist immer dann zu tragen, wenn man sich in geschlossenen Räumen aufhält, bzw. wenn diese für den Besuchs- und oder Kundenverkehr zugänglich sind. In den Innenstädten ist es verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung zutragen, sobald Sie sich an Orten mit Publikumsverkehr aufhalten. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Restaurants, Bars und Kneipen, Fitnessstudios etc. bleiben weiterhin geschlossen.

Neu ist die Pflicht zum Tragen von Medizinischen Masken, also sogenannte OP-Masken und vor allem FFP2-Masken in allen öffentlichen Nahverkehrsmitteln und deren Wartebereiche und beim Einkauf in Geschäften, sowie in Arztpraxen, Alten- und Pflegeheimen oder auch an bestimmten Arbeitsstätten.

In Landkreisen mit einer 7-Tage-Inzidenz über 200 soll zudem der Bewegungsradius auf maximal 15 Kilometer um den Wohnort beschränkt werden.

Alle weiteren Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie entnehmen Sie bitte den unten angegebenen Webseiten. Zudem gelten je nach Bundesland evtl. auch strengere Regelungen, die auf Grund hoher Infektionszahlen bei den einzelnen Bundesländern abgefragt werden müssen. Dies gilt auch für eventuelle Reiseverbote aus Gebieten, in denen die Infektionszahlen die kritische Größe überschritten haben. Hierzu ist es erforderlich sich genau nach den aktuellen Bestimmungen der einzelnen Länder zu erkundigen.

 

Folgende Webseiten bieten aktuelle und umfassende Informationen rund um diese Themen:

 

Weitere Informationsquellen sind:

Reisebeschränkungen im Ausland

Reisen ins Ausland:

Die nachfolgenden Angaben gelten für deutsche Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland. Alle Angaben sind ohne Gewähr und können sich täglich individuell in den einzelnen Ländern ändern.

Mit Beschluss vom 13. Januar hat die Bundesregierung neue Risikoeinstufungen (Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet und Virusvarianten-Gebiet) eingeführt, was zu besonderen Bestimmungen bei der Rückkehr bzw. Einreise nach Deutschland führt. Näheres hierzu unter der Frage "Was muss ich bei Rückkehr aus dem Ausland nach Deutschland beachten?".

So sieht es in den einzelnen europäischen Ländern nach jetzigem Kenntnisstand aus (Stand: 21.04.2021):
 


Albanien: Keine Einschränkungen und auch keine Quarantänepflicht bei Einreise. Allerdings gilt Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Albanien ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft! Fährverkehr nach Italien und Griechenland noch eingestellt. Einreise/Weiterreise nach Griechenland derzeit nicht möglich.

Andorra: Einreise möglich, Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv auf Grund hoher Infektionszahlen, seit 24. Januar Hochinzidenzgebiet.

Belgien: Einreise möglich, Reisende nach Belgien müssen innerhalb von 48 Stunden vor Einreise ein elektronisches „Public Health Passenger Locator Form“ ausfüllen und elektronisch versenden. Der Nachweis darüber sollte mitgeführt werden. Außerdem ist ein negativer PCR-Test notwendig, der bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Eine siebentätige Quarantäne ist trotz allem einzuhalten, am siebten Tag muss eine erneute Testung vor Ort erfolgen. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Belgien wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt.

Bosnien-Herzegowina: Durchreise für ausländische Staatsangehörige nur erlaubt, wenn diese in ihr Heimatland reisen müssen. Einreise nur mit Aufenthaltserlaubnis oder Staatsbürgerschaft. Einreisekontrollen und Gesundheitsprüfung möglich. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht nach wie vor. Bosnien-Herzegowina ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft!

Bulgarien: Einreise nur unter Vorlage eines negativen höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Test möglich, die Durchreise ist ohne Test möglich. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Bulgarien, aufgrund hoher Infektionszahlen. Seit 21. März ist Bulgarien zudem als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

Dänemark: Einreisen zu rein touristischen Zwecken sind nicht erlaubt. Unter bestimmten triftigen Gründen ist die Einreise möglich, es muss auf jeden Fall ein negativer PCR-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Es besteht eine 10-tägige häusliche Quarantänepflicht, die frühestens nach 4 Tagen durch einen weiteren negativen PCR-Test verkürzt werden kann. Außerdem gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Dänemark mit Ausnahme von Grönland und den Färöer Inseln (hier wird auf Grund geltender Einreisebeschränkungen abgeraten) auf Grund hoher Infektionszahlen.

Estland: Einreise möglich, solange die Infektionszahlen im Heimatland 150 pro 100 000 Einwohner nicht übersteigen, ansonsten 10-tägige Quarantänepflicht nach der Einreise, derzeit aktiv auch für Reisende aus Deutschland. Grenzen zu Russland sind geschlossen. Von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Estland wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Zudem gelten für manche Gebiete weitere Einschränkungen. Estland ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft!

Finnland: Einreise nur mit triftigem Grund (Pendler, Studierende, Familienangehörige usw.) möglich. Einreisen aus rein touristischen Gründen derzeit nicht möglich. Reisehinweis des Auswärtigen Amtes auf Grund von Reisebeschränkungen und Quarantäneregelungen aktiv. Außerdem wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Regionen Etelä-Karjala (Südkarelien), Uusimaa (mit Großraum Helsinki), Kymenlaasko, Päijät-Häme und Varsinais-Suomi (Südwest-Finnland) gewarnt.

Frankreich: Einreise nur mit negativem höchstens 72 Stunden alten PCR-Test möglich. Die Durchreise ist möglich, währende der Sperrzeiten jedoch nur unter bestimmten zwingenden Gründen. Eine entsprechende Bescheinigung ist mitzuführen. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Frankreich wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Ganz Frankreich wird vom RKI seit 28. März als Hochinzidenzgebiet eingestuft, seit dem 2. März 2021 ist das Département Moselle als Virusvariantengebiet eingestuft. Es gelten zudem zahlreiche Einschränkungen sowie landesweit eine Ausgangssperre zwischen 19 Uhr und 6 Uhr. Restaurants, Bars etc. sind geschlossen (Lockdown). Regional können auch weitere verschärfte Maßnahmen in Kraft treten.

Griechenland: Einreise nur mit negativem Covid-19-Test möglich, dessen Probeentnahme nicht länger als 72 Stunden zurückliegen darf. Dies gilt bis auf weiteres. Vor Einreise (spätestens bis 48 Stunden vorher) gibt es eine Online-Anmeldepflicht. Hierzu ist ein Online-Formular auszufüllen, der zugewiesene Code muss bei Einreise vorgewiesen werden. Eine Einreise aus touristischen Gründen auf dem Landweg aus ist nur über den bulgarischen Grenzübergang Promachonas möglich. Für ganz Griechenland gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, von Reisen in die übrigen Gebiete wird auf Grund der Einschränkungen im Land abgeraten.

Großbritannien: Einreisen nach Großbritannien und Nordirland bei vorheriger Online-Anmeldung in bestimmten Fällen und mit Nachweis eines nicht älter als 72 Stunden erfolgten negativen PCR-Test möglich, außerdem ist zwingend eine 10-tägige Quarantäne einzuhalten. Einreise aus touristischen Gründen ist untersagt. Es gelten noch unterschiedliche Kontaktbeschränkungen und Ausgangsbeschränkungen in den einzelnen Regionen, Lockerungen werden schrittweise umgesetzt.

Irland: Einreise nur nach Online-Anmeldung und negativem höchstens 72 Stunden alten PCR-Test und Einhaltung einer 14-tägigen Selbst-Quarantäne. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen aufgrund hoher Infektionszahlen, mit Ausnahme der Regionen South-West, South-East und Midwest. Es gelten derzeit erhebliche Einschränkungen der Bewegungsfreiheit, der Aufenthaltsort darf nur unter bestimmten Gründen verlassen werden.

Island: Bei Einreise muss ein höchstens 72 Stunden alter negativer PCR-Test vorgelegt werden. Ein weiterer PCR-Test ist bei Einreise vor Ort durchzuführen, danach ist eine fünf bis sechs Tage lange häusliche Quarantäne verpflichtend. Danach ist ein zweiter PCR-Test notwendig. Erst nach Erhalt eines negativen Testergebnisses darf die Quarantäne beendet werden, im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine Isolation angeordnet.. Reisende müssen vor der Abreise nach Island ein Registrierungsformular ausfüllen. Das Auswärtigen Amtes rät von nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Island aufgrund bestehender Quarantäneregelungen wird abgeraten.

Italien: Eine Einreise ist bis zum 30. April grundsätzlich nur unter Vorlage eines negativen PCR- oder Antigentests, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, möglich. Außerdem ist eine fünftägige Quarantäne und die Vorlage einer weiteren negativen Testbescheinigung nach fünf Tagen erforderlich. Außerdem ist eine Einreiseerklärung Ausfüllhilfe in deutscher Sprache) auszufüllen. Die Einreise muss dem zuständigen italienischen Gesundheitsamt am Aufenthaltsort in Italien (Dipartimento di prevenzione del’azienda sanitaria locale) angezeigt werden. Bei Transit bis maximal 36 Stunden gelten diese Bestimmungen nicht. In den Regionen Kalabrien, Apulien, Sardinien und Sizilien ist zudem eine Online-Registrierung erforderlich, Informationen hierzu beim Auswärtigen Amt. Es ist eine Reisewarnung für ganz Italien aktiv. Außerdem gilt eine Ausgangssperre jeweils nachts von 22 Uhr bis 5 Uhr und das Reisen innerhalb der italienischen Regionen ist nur in Ausnahmefällen erlaubt.

Kroatien: Einreise möglich, Kontaktdaten müssen hinterlegt werden. Zur Verkürzung der Wartezeiten ist eine Online-Registrierung empfohlen. Außerdem ist ein nicht länger als 48 Stunden zurückliegender negativer PCR-Test vorzulegen. Eine maximal 12-Stündige Durchreise ist auch ohne Test erlaubt, soweit die Weiterreise gesichert ist. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv für ganz Kroatien, außerdem ist Kroatien seit 11. April als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

Kosovo: Einreise möglich, Gesundheitsprüfungen können durchgeführt werden. Weiterhin Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aktiv, außerdem Einstufung seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet!

Lettland: Einreise ohne Einschränkungen möglich, sofern nicht aus Gebieten mit mehr als 50 Corona-Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten 14 Tagen. Für Reisende aus Deutschland besteht deshalb verpflichtende Quarantäne von 10 Tagen, von Reisen wird abgeraten. Außerdem muss eine negativer Covid-19-Test vorgelegt werden, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Grenzen nach Weißrussland und Russland sind geschlossen. Registrierungspflicht online für alle Reisenden per Fragebogen. Zudem ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Lettland auf Grund hoher Infektionszahlen aktiv.

Litauen: Einreise nur mit höchstens 48 Stunden alten negativem PCR-Test und verpflichtende 10-tägige Quarantäne. Der Test bei Einreise kann unter Umständen auch vor Ort durchgeführt werden. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Litauen wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Litauen ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft!

Luxemburg: Einreise ohne Einschränkung möglich. Vor nicht notwendigen, insbesondere touristischen Reisen nach Luxemburg wird derzeit aufgrund erneut hoher Infektionszahlen gewarnt. Es besteht eine Ausgangssperre zwischen 23 und 6 Uhr.

Malta: Einreise möglich, bei Einreise ist ein nicht länger als 72 Stunden zurückliegender negativer PCR-Test notwendig. Andernfalls muss dieser am Flughafen durchgeführt werden oder eine 14 tägige Quarantäne eingehalten werden. Malta ist Risikogebiet, eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts ist aktiv.

Montenegro: Einreise ohne Einschränkungen möglich, allerdings besteht weiterhin die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes auf Grund hoher Infektionszahlen. Das Land ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft!

Niederlande: Einreise nur noch möglich, wenn eine 10-tägige häusliche Quarantäne eingehalten werden kann. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Niederlande wird aufgrund hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Weitreichende Beschränkungen (Teil-Lockdown) in Kraft. Bis zunächst 20. April 2021 ist kein Aufenthalt im Freien zwischen 22 und 4.30 Uhr erlaubt. Seit dem 6. April 2021 gelten die Niederlande als Hochinzidenzgebiet.

Nordmazedonien: Ein- und Durchreise ohne Einschränkungen möglich, allerdings aktive Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Nordmazedonien gilt als Corona-Risikogebiet, seit dem 24. Januar mit der Einstufung als Hochinzidenzgebiet.

Norwegen: Bis auf Weiteres keine Einreise möglich. Ausnahmen nur für Personen mit Wohnsitz in Norwegen und z.B. Partnerbesuche. Welche Qarantäne- und Testregelungen für Einreisen in Ausnahmefällen gelten, sind bei den norwegischen Behörden zu erfragen. Außerdem Reisewarnung für Oslo und die Provinzen Rogaland, Vestfold og Telemark und Viken auf Grund hoher Infektionszahlen.

Österreich: Die Einreise aus Deutschland ist bis 31. Mai 2021 nur unter Einhaltung einer verpflichtenden 10-tägigen Quarantäne möglich. Zudem der Nachweis eines negativen, höchstens 72 Stunden alten PCR- oder Antigentestergebnis notwendig. Alle Reisenden müssen sich vorab online registrieren und nachweisen. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen touristischen Reisen nach Österreich mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz (Tirol) und der Gemeinde Mittelberg / Kleinwalsertal (Vorarlberg) aufgrund hoher Infektionszahlen. An den Grenzen von Tirol zu Deutschland finden seit 14. Februar wieder Kontrollen durch die Bundespolizei statt. In ganz Österreich ist eine Ausgangssperre zwischen 20 Uhr und 6 Uhr aktiv. Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp ist möglich.

Polen: Einreise ohne Einschränkungen möglich, allerdings wird vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Polen aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Seit 21. März ist Polen zudem als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Zahlreiche Beschränkungen im Land, touristische Übernachtungen sind nicht erlaubt.

Portugal: Einreise möglich, es gelten unterschiedliche Maßnahmen für Einreisen auf dem Luftweg (höchstens 72 Stunden alter negativer PCR-Test mit voriger Online-Anmeldung) und auf dem Landweg (nur bestimmte Grenzübergänge zu bestimmten Uhrzeiten geöffnet). Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die Algarve, Azoren und Madeira aktiv aufgrund hoher Infektionszahlen. Einreisen nach Madeira und Azoren nur mit Online-Registrierung, Informationen beim Auswärtigen Amt. Bis auf weiteres gilt ein verschärfter Lockdown mit Ausgangsbeschränkungen.

Rumänien: Einreise nur mit höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Test und voriger Online-Anmeldung möglich, Kontaktdaten müssen hinterlegt werden. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Rumänien wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt

Russland: Keine Einreise möglich (Ausnahmen für Diplomaten, technisches Personal, Delegationen etc.), Reisewarnung aktiv, Corona-Risikogebiet.

Schweden: Einreise nur noch unter Vorlage eines negativen höchstens 48 Stunden alten Covid-19 Tests möglich. Weitere zu beachtende Bestimmungen beim Auswärtigen Amt. Weiterreise nach Norwegen und Finnland nur bedingt möglich. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Schweden wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Seit 7. März ist Schweden als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

Schweiz: Einreise ohne Einschränkungen möglich, sofern die Einreise nicht aus Risikogebieten erfolgt, dann ist bei Einreise ein negativer PCR-Test vorzuweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Bei Einreisen aus Hochrisikogebieten ist eine 10 tägige Quarantäne verpflichtend. Seitens der Schweiz gilt das Bundesland Thüringen als Risikogebiet, ab dem 19. April gilt dies auch für das Bundesland Sachsen. Durchreise immer gestattet, sofern die Weiterreise garantiert ist. Das Auswärtige Amt warnt vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Schweiz aufgrund der hohen Infektionszahlen.

Serbien: Einreise nur mit negativem PCR-Test möglich, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Transitreisende und Deutsche mit serbischer Aufenthaltserlaubnis sind ausgenommen. Es besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes auf Grund hoher Infektionszahlen. Das Land ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft!

Slowakei: Einreise nur mit Einschränkungen möglich. Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Slowakei wird aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt. Deutschland wird auch von der Slowakei als Risikogebiet eingestuft, daher ist vorab eine Online-Registrierung notwendig. Außerdem muss eine 10-tägige Quarantäne eingehalten werden. Wer bei Einreise einen höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Test vorweisen kann, ist von der Quarantäne und Vorabregistrierung ausgenommen.

Slowenien: Einreise nur mit Einschränkungen möglich, eine 10-tägige Quarantäne ist verpflichtend. Die Einreise ist generell nur über die Grenzübergänge Karawankentunnel, Loibltunnel und Spielfeld (Autobahn). Bei Einreise über Italien sind nur die Grenzstellen Vrtojba/St. Andrea, Fernetiči/Fernetti, Škofije/Rabuiese oder Krvavi potok/Pesse für deutsche Reisende erlaubt. Die Durchreise ist für höchstens 6 Stunden erlaubt. Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Slowenien auf Grund der hohen Infektionszahlen, seit 24. Januar zählt Slowenien auch zu den Hochinzidenzgebieten.

Spanien: Einreise möglich, vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Spanien einschließlich der Kanarischen Inseln wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen gewarnt, die Provinzen Galicien, Valencia, Murcia sowie die Balearen sind jedoch nicht mehr von der Reisewarnung betroffen. Bei Flugeinreise muss zwingend eine Online-Registrierung erfolgen, außerdem ist der Nachweis eines negativen PCR-Tests, der nicht älter als 72 Stunden ist, erforderlich. Dies gilt nicht bei Einreise auf dem Landweg. Grenzen zu Marokko bleiben geschlossen, keine Rückreise über Spanien möglich. Zudem sind nächtliche Ausgangssperren und Reisebeschränkungen in vielen Gebieten und Provinzen aktiv. Auch Spanien ist seit 24. Januar als Hochinzidenzgebiet eingestuft!

Tschechien: Eine Einreise aus touristischen Gründen ist nicht möglich. Unter bestimmten zwingenden Gründen ist eine Einreise bei Vorlage eines aktuellen negativen PCR-Test und einer Vorab-Onlineanmeldung möglich. Die Durchreise ist innerhalb 12 Stunden und durchgehender Maskenpflicht auch im Fahrzeug möglich. Tschechien ist Risikogebiet mit entsprechender Reisewarnung und seit 28. März als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Einreisen nach Deutschland nur mit bereits in Tschechien durchgeführtem negativen Corona-Test. Grenzkontrollen an allen Übergängen durch die Bundespolizei.

Türkei: Einreise unter Vorlage eines negativen, höchstens 72 Stunden alten negativen PCR-Tests möglich und nach Vorab-Registrierung innerhalb 72 Stunden vor Einreise mit diesem Formular. Das Formular ist auch in Deutsch verfügbar. Ohne Test ist eine 7-tägige Quarantäne mit anschließendem verpflichtendem Test vorgesehen. Außerdem bestehen weitreichende Ausgangssperren (montags bis donnerstags von 21 Uhr bis 5 Uhr am Folgetag und von freitags 21 Uhr bis montags 5 Uhr). Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für die gesamte Türkei aktiv, außerdem seit 11. April Hochinzidenzgebiet.

Ukraine: Einreise möglich, Reisewarnung aktiv, seit 11. April Hochinzidenzgebiet.

Ungarn: Einreise grundsätzlich nur noch für ungarische Staatsbürger möglich. Durchreise ausschließlich auf Korridor-Routen gestattet. Zudem ist eine Reisewarnung für ganz Ungarn aktiv. Seit 7. März ist Ungarn als Hochinzidenzgebiet eingestuft.  

Zypern: Einreise mit Einschränkungen möglich. Eine Online-Registrierung vorab ist zwingend erforderlich, zudem ist der Nachweis eines negativen PCR-Tests notwendig, der nicht älter als 72  Stunden sein darf. Es ist eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes für ganz Zypern aktiv. Seit 21. März ist Zypern als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Vor Reisen in den Nordteil der Insel wir auf Grund der gültigen Quarantäneregelungen abgeraten.

 

Aktuelle Informationen:

Weitere Antworten zum Coronavirus finden Sie hier:

Gibt es rechtliche Besonderheiten für Arbeitnehmer?

Wenn der Arbeitnehmer wissentlich in ein Risikogebiet gereist ist und nach der Einreise in Quarantäne muss, entfällt der Anspruch auf Lohn bzw. Gehalt. Es gibt weder eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz noch die im Krankheitsfall sonst übliche Entgeltfortzahlung. Um die Quarantäne zu vermeiden, kann der Arbeitgeber jedoch auch einen Test verlangen. Einfacher wird es natürlich, wenn das Arbeiten im Homeoffice möglich ist: Dann kann die Arbeit schließlich wie gewohnt fortgesetzt werden.

Wenn das Ferienziel erst während der Reise zu einem Risikogebiet erklärt wurde, ist die Lage anders: Diese Situation trifft den Arbeitnehmer unverschuldet. Lohn bzw. Gehalt muss dann weiterbezahlt werden. Allerdings kann der Arbeitgeber auch dann auf einem Coronatest bestehen, damit der Beschäftigte schneller wieder bei der Arbeit erscheinen kann.

Damit die Rückkehr aus dem Urlaub an den Arbeitsplatz ohne Turbulenzen abläuft, empfiehlt sich Offenheit gegenüber dem Arbeitgeber - schließlich wollen auch alle Kollegen gesund bleiben.

Regelungen zur Maskenpflicht in Deutschland und im umliegenden Ausland

Regelungen in den wichtigsten Nachbar- und Urlaubsländern zur Maskentragepflicht und Mindestabstand. In allen Ländern gelten die allgemeinen Hygieneregeln, und in den meisten davon die sogenannte AHA-Regel, die als Orientierung herangezogen werden kann.

 

Die AHA-Regel gilt in Deutschland flächendeckend:

  • Abstand: Mindestens 1,5 Meter Abstand zu Mitmenschen
  • Hygiene: Husten oder Niesen in Armbeuge, häufiges gründliches Händewaschen mit Seife, alternativ Händedesinfektionsmittel nutzen.
  • Alltagsmaske: Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Maskentragepflicht beachten.

Diese wurde jetzt aktualisiert und ergänzt um die Punkte

  • App: Corona-Warn-App
  • Lüften
  • Somit lautet die neue Regel AHA+A+L

 

Albanien: Nächtliche Ausgangssperre von 22 Uhr bis 6 Uhr. Maskentragepflicht ab 11. Lebensjahr außerhalb der geschlossenen Wohnung/Unterkunft.

Belgien: Mund-Nasen-Schutz-(Alltagsmaske) Tragepflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften, Kirchen, Museen, Kinos, Theater, Restaurants und Cafés. Außerdem auf allen Wochenmärkten und in Einkaufsstraßen, sowie in allen öffentlichen Gebäuden. Mindestabstandsregel 1,5 Meter. Weitere Kontaktbeschränkungen aktiv, private Treffen im Freien maximal 4 Personen.

Bulgarien: Maskentragepflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden, Supermärkten und Geschäften.

Dänemark: Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, Haltestellen und Wartebereichen. Mindestabstandsregel 1 Meter.

Frankreich:  Maskentragepflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentlichen Gebäuden, sowie in Geschäften, Banken und Restaurants. In vielen Städten und Gemeinden,unter anderem in Paris und den umliegenden Départements Seine-Saint-Denis, Hauts-de-Seine und Val-de-Marne sowie in Marseille, Toulouse und Straßburg gilt Maskenpflicht im gesamten Stadtgebiet. Im Großraum Paris (Île-de-France) und Aix-en-Provence/Marseille sowie in den Städten Grenoble, Lille, Lyon, Montpellier, Rouen, St. Étienne und Toulouse gilt seit dem 17. Oktober 2020 eine bußgeldbewehrte Ausgangssperre von 21 bis 6 Uhr. Mindestabstandsregel 1 Meter.

Griechenland:  Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, archäologischen Stätten, Museen. Mindestabstandsregel 1,5 Meter.

Großbritannien: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in allen Geschäften, in England auch in Restaurants. Mindestabstandsregel 1 Meter, in Schottland und Wales 2 Meter. Ein dreistufiges Warnsystem wurde eigeführt, dabei gelten regional z.B. unterschiedliche Kontaktbeschränkungen. Die Vorschriften und Beschränkungen variieren stark zwischen England, Wales, Schottland und Nordirland.

Italien: Maskenpflicht im gesamten öffentlichen Raum. Mindestabstandsregel 1 bis 2 Meter.

Kroatien: Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie in Geschäften und Krankenhäusern. Dringende Empfehlung der AHA-Regeln. Weitergehende Maßnahmen werden in einzelnen Gespannschaften verhängt.

Luxemburg: Es besteht Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Supermärkten und Geschäften, sowie in öffentlichen Einrichtungen (Museen, Bibliotheken, Bürgerbüros etc.). Mindestabstandsregel 2 Meter.

Niederlande: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Fähren sowie am Flughafen Schiphol, zudem in Teilen von Amsterdam und Rotterdam zusätzlich im Freien. Mindestabstand 1,5 Meter. Derzeit gilt ein Teil-Lockdown mit verschiedenen Maßnahmen, wie Schließung von Restaurants, Cafés und Bars, frühere Schließung von Geschäften usw.  

Norwegen: Maskenpflicht in Oslo bei Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel. Dringende Empfehlung der AHA-Regeln.

Österreich: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Lebensmitteleinzelhandel, Supermärkten, Banken etc. und überall, wo der Mindestabstand von 1 Meter nicht eingehalten werden kann.

Polen: Maskenpflicht grundsätzlich in allen öffentlichen Bereichen, auch im Freien. In Restaurants, Bars und Cafés, darf diese erst am Tisch abgenommen werden. Mindestabstand beträgt 1,5 Meter. Geschäfte, Banken und Tankstellen dürfen zudem nur mit Handschuhen betreten werden (werden dort zur Verfügung gestellt).

Portugal: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Geschäften und Restaurants. Mindestabstandsregel 2 Meter. Durch eine momentan geltende Notstandsregelung seit 15. Oktober weitere Einschränkungen, wie Schließung von Restaurants und Cafés, Alkoholverkaufsverbot usw. möglich. Diese liegen in der Verantwortung der Gemeinden.

Rumänien: Maskenpficht in allen öffentlichen Räumen, Geschäften und Verkehrsmitteln. Mindestabstandsregel 2 Meter.

Schweden: keine Maskenpflicht. Dringende Empfehlung der AHA-Regeln.

Schweiz: Maskenpflicht in allen öffentlichen Verkehrsmitteln, zudem dringende Empfehlung der AHA-Regeln.

Slowakei: Maskenpflicht in allen öffentlichen Bereichen, auch im Freien, soweit ein Abstand von mind. 5 Metern nicht möglich ist. Keine Versammlungen von mehr als 6 Personen, Bewirtung von Restaurants nur draußen oder zum Mitnehmen.

Slowenien: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden. Mindestabstandsregel 1,5 Meter. Versammlungen mit mehr als 6 Personen sind grundsätzlich verboten. Es gilt eine landesweite Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 6 Uhr.

Spanien: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und im gesamten öffentlichen Raum. Landesweit weitere einschränkende Maßnahmen in den einzelnen autonomen Gemeinschaften je nach Infektionszahl. Mindestabstandsregel 1,5 Meter.

Tschechien: Maskenpflicht  in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen Innenräumen. Mindestabstand ohne Maske 2 Meter. Derzeit ist ein nationaler Notstand verhängt, dadurch einschränkende Maßnahmen.

Ungarn: Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften. Mindestabstand 1,5 Meter.

Zypern: Innerhalb und außerhalb von geschlossenen Räumen besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Hygieneregeln sind einzuhalten. Außerdem gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr.

 

Handelt es sich um eine länder- und kontinentübergreifende Ausweitung der Krankheit?

Das Robert Koch-Institut (RKI) betont, auf globaler Ebene handele es sich um eine "sich sehr dynamisch entwickelnde und ernst zu nehmende Situation". Eine weltweite Ausbreitung des Erregers sei wahrscheinlich und es müsse mit einem Import von weiteren Fällen nach Deutschland gerechnet werden.

Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

 

Welche Länder und Regionen sind derzeit betroffen?

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet sich mittlerweile weltweit und ist auch in Deutschland angekommen. Das Robert-Kochinstitut informiert tagesaktuell über Risikogebiete und Fallzahlen in betroffenen Ländern. Weitere Informationen finden Sie beim Robert Koch-Institut.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Es gelten die gleichen Empfehlungen wie beim Schutz vor einer Virus-Grippe. Vor allem ist eine gute Handhygiene empfohlen. Das Tragen eines Mundschutzes im öffentlichen Raum halten Experten für Gesunde hingegen für wenig sinnvoll.

Der Leiter des Instituts für Infektionsmedizin am UKSH in Kiel, Helmut Fickenscher, empfiehlt vorsorglich: "Ich würde Menschenansammlungen meiden, würde eher Abstand zu anderen Personen halten, das Hände geben einstellen. Man kann auch freundlich sein, ohne die Hände zu schütteln."

Einfache Hygienetipps:

  • Regelmäßig und gründlich Händewaschen
  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch, welches sie nur einmal nutzen. Nach dem Husten oder Niesen – gründlich die Hände waschen!
  • Weitere Hygienetipps finden Sie u.a. bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Was mache ich, wenn ich befürchte, mich infiziert zu haben?

Das Robert Koch-Institut empfiehlt Menschen, die grippeähnliche Symptome aufweisen, wie Husten, Schnupfen, Fieber, und die zuvor in einem Gebiet waren, in dem Covid-19-Fälle vorkamen, einen Arzt anzurufen. In Fällen, bei denen eine Infektion mit dem neuen Coronavirus vermutet wird, wird der Arzt den Patienten isolieren. Wer Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatte, sollte das zuständige Gesundheitsamt anrufen.


Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet (030) 34 64 65 100. Für Gehörlose und Hörgeschädigte E-Mail an  info.gehoerlos@bmg.bund.de oder Videotelefonie.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beantwortet im Internet Fragen rund um das neuartige Coronavirus.

Auch die Bundesländer und einige Krankenkassen haben Hotlines eingerichtet.  

 

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen der Weltgesundheitsorganisation WHO sowie des deutschen Bundesgesundheitsministeriums:

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